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SAMSTAG, 19. September

SAMSTAG, 19. September 2020 20 HEIDENHEIM -Sport in Stadt und Kreis Sportkreispräsident Klaus-Dieter Marx Foto: Maike Wagner Silber für Kolb, Bronze für Müller LG Brenztal Athleten und Buigen Runners überzeugen bei den Baden-Württembergischen Leichtathletikmeisterschaften Walldorf. Am 11. und 12. September haben in Walldorf die Baden-Württembergischen Meisterschaften 2020 für die Aktiven, U20 und die Mittelstreckenläufer der U18 stattgefunden. Am Start waren auch zwei Athleten der Buigen Runners. Die Veranstaltung begann morgens mit den 3000 Meter Läufen. Hier stand Malte Kolb (LG Brenztal) am Start der U20 Athleten. Der spätere Sieger legte von Beginn an ein sehr hohes Tempo vor, dem alle anderen Läufer schon nach wenigen hundert Metern nicht mehr folgen konnten. Auch Kolb ließ sich in die Verfolgergruppe So kommt Ihr So Sport kommt in die Ihr Sport in die WochenZeitung.de WochenZeitung.de WochenZeitung.de Lucy Müller (Bild oben, Nr. 554) und Malte Kolb (Bild unten, Nr. 57). Foto: Matthias Willer Maike Wagner Teamleitung Maike Wagner Teamleitung Maike Die WochenZeitung Wagner aktuell aktuell Teamleitung in Heidenheim ist für ist Ihre für Ihre Die WochenZeitung aktuell in Sportmitteilungen und Die Heidenheim WochenZeitung ist für Ihreund aktuell Sportmitteilungen in Veranstaltungshinweise Heidenheim ist und 24 Stunden erreichbar für Ihre unter: Veranstaltungshinweise 24 Stunden erreichbar unter: Sportmitteilungen und 24 Veranstaltungshinweise Tel. Stunden 0 73 erreichbar 21 / 347 610 unter: Tel. 07321 347-610 Tel. 24 E-Mail Stunden 0 maike.wagner@ 73 erreichbar 21 / 347 610 unter: E-Mail E-Mail maike.wagner@ hz.de maike.wagner@hz.de Tel. 0 73 21 / 347 610 hz.de zurückfallen um keinen Einbruch zu riskieren. Am Ende erarbeitete sich Kolb mit einer Zeit von 9:41,67 Minuten einen ungefährdeten zweiten Platz und darf sich nun Baden-Württembergischer Vizemeister nennen. Am Nachmittag fanden dann die 800 m Läufe der weiblichen Athleten statt. Hier war Lucy Müller, die auch zur Trainingsgruppe der Buigen Runners gehört, am Start. Bei ihren letzten Meisterschaften für die LSG Aalen wollte sie zum Abschied noch mal ein gutes Ergebnis erreichen. Ab dem kommenden Jahr wird auch Sie mit einem Startpass der LG Brenztal ihren erfolgreichen Weg bei den Buigen Runners des TSV Herbrechtingen fortsetzen. Von den insgesamt zwölf Startern waren in dem sehr starken Läuferfeld sechs Läuferinnen, die eine Woche vorher auch schon bei den Deutschen Meisterschaften qualifiziert waren. Entsprechend hart wurde um die drei Podestplätze gekämpft. Bis 150 Meter vor der Ziellinie waren die ersten vier Läuferinnen dicht beisammen und sprinteten Richtung Ziellinie. Dank ihrer tollen Sprintstärke schaffte Müller mit ihrer bisher zweitschnellsten Zeit (2:14,28 Minuten) den Sprung aufs Podest und konnte sich über die Bronzemedaille freuen. Gut in Form sind auch zwei ehemalige Brenztälerinnen bei den Frauen. So holte sich Tanja Majer (SSV Ulm) die Vizemeisterschaft über 3000 Meter in 10:18,57 min; tags darauf erreichte sie über 1500 Meter hinter Antje Alt (LG Region Karlsruhe), die in 4:41,31 min Vizemeisterin wurde, in 4:43,14 min den 3. Platz. Quelle: Matthias Willer

SAMSTAG, SAMSTAG, 19. September 12. Oktober 2020 2019 21 2 OB Dieter Henle im Stadtgespräch mit der WochenZeitung WZ: Herr Oberbürgermeister Henle, das Jahr 2020 haben Sie mehrfach als „Jahr der Spatenstiche“ bezeichnet. Gab es Planänderungen durch Corona? Welche Baustellen sind in Giengen aktuell? Oberbürgermeister Dieter Henle: Das Giengener Jahr der Spatenstiche läuft wie geplant. Zuletzt – am 26. August – war Termin des Spatenstichs für den neuen Wohnmobilstellplatz. Es war bereits der fünfte offizielle in diesem Jahr: Die Baustarts für Rathausplatz, Wohngebiet Flecken-Ost, Kindergarten Lederstraße und Dorfgemeinschaftshaus Sachsenhausen gingen voraus. Am 18. September folgt Spatenstich Nummer sechs an der Baustelle für die neue Kneipp-Anlage. Sowohl der Wohnmobilstellplatz als auch die Kneipp-Anlage sollen bis Mitte November fertiggestellt sein und bilden dann eine „Ferieninsel“ mitten in Giengen. Last but not least folgt der siebte Spatenstich im Baugebiet „Westliches Bühlfeld II“ in Hürben. Obwohl der Stadt durch die Corona-Pandemie erheblicher Aufwand entstand, waren die Spatenstiche zu keiner Zeit davon betroffen. Die Neugestaltung unseres Rathausplatzes mit neuem Belag und bespielbarem Brunnen konnte sogar zügiger realisiert werden als geplant: Mit dem zweiten Bauabschnitt wurde begonnen, die Rathaustreppe ist bis auf das Geländer fertiggestellt und die Bauarbeiten sollen Ende Oktober abgeschlossen sein. Gleich im Anschluss soll es noch dieses Jahr mit Arbeiten in der mittleren Marktstraße weitergehen. Weiterhin laufen die Bauarbeiten im Wohngebiet Flecken-Ost, für den Kindergarten Lederstraße und das Dorfgemeinschaftshaus Sachsenhausen, zudem in der Memminger Wanne und im Wohngebiet Alpenblick. Gleichzeitig blicken wir gespannt auf die Abbrucharbeiten auf dem Gifa-Gelände Anfang 2021 und den zugehörigen Spatenstich für das Gewerbegebiet Sundgaustraße im Frühsommer. Die Projekte im Lamm-Areal und GIP A7 liegen im Zeitplan. Bis Ende des Jahres wird es einen beschlossenen Realisierungsentwurf fürs Lamm-Areal geben. WZ: Im Coronajahr hat sich die Stadt Giengen innovativ im Umgang mit der Pandemie gezeigt, zum Beispiel zwei Ausstellungen am Bauzaun des Rathausvorplatzes präsentiert, eine städte- partnerschaftliche Ausstellung befindet sich im Rathaus… Welche Rückmeldungen erhalten Sie auf die neuen Angebote? Welche Planungen und Entwicklungen gibt es hinsichtlich der neuen Funde in der Charlottenhöhle? Wie wird die aktuelle Situation in Musikschule, Bücherei und Vereinen gehandhabt? OB Dieter Henle: Die kulturell besonderen Angebote im Verlauf der Pandemie werden gut angenommen. Sie sind ein Beleg für die aktive Öffentlichkeitsarbeit und den intensiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern – beide sind uns im Rathaus, aber auch der Stadtgesellschaft sehr wichtig. Wir erhalten daher viele positive Rückmeldungen, die Menschen nehmen positiv wahr, dass wir uns bemühen, der Pandemie zwar verantwortlich zu begegnen, sie aber nicht als alles überschattendes Thema zu akzeptieren. Wir suchen und finden Freiräume und nutzen sie aktiv – zum Beispiel in Form der angesprochenen Kulturangebote. Die beziehen sich auch auf Angebote unserer Bibliothek, die während des Lock-Downs Bücher nach Hause geliefert hat und unserer Volkshochschule, die ihre Angebote für den Herbst den Möglichkeiten anpasst und dabei unter anderem digitale Möglichkeiten nutzt. Die Musikschule bot neben digitalem Unterricht einen Newsletter, Podcast, E-Learning und musikalische Rätsel bzw. Tipps zu Radiosendungen. Ein Freiluftkonzert auf der Burgruine fand ein begeistertes Publikum. Das neue Unterrichtsjahr beginnt im Oktober den Corona-Vorgaben angepasst. Auch die Sportvereine trainieren nach entsprechenden Regeln. In Sachen Charlottenhöhle gab es ja Ende August einen Vortrag zum neu entdeckten, bisher unbekannten Teil. Am 27. September vergangenen Jahres gab es dort DIE Entdeckung: Nach gut 20 Metern mühsamer Räumungsarbeiten stießen die Forscher auf einen weiteren Hohlraum mit Stalagmiten und Stalaktiten. Der Gang ist gut 30 Meter lang und endet mit einem Steinverschlag, der darauf schließen lässt, dass die Charlottenhöhle im Anschluss weitere unterirdische Kammern birgt. Sobald es die Corona-Situation zulässt, möchten die Höhlenforscher weitergraben. Wir dürfen gespannt sein, welche Schätze die Höhle noch in sich birgt. Kulturell bietet die Stadt aktuell eine Sonderausstellung im HöhlenSchau- Land, am 13. September lädt die Alte Mühle Burgberg zum Tag des offenen Denkmals ein, am 18. September beginnt um 19.15 in der Walter-Schmid-Halle das A Cappella-Konzert der vielfach ausgezeichneten Berliner Band Delta Q. Diese und alle weiteren aktuellen Veranstaltungen sind wie immer auf unserer Website zu finden – Reinschauen lohnt sich! WZ: Wie haben Sie als Oberbürgermeister die Rezeption der Bürger auf Corona und die Maßnahmen erlebt? Gibt es neue Strukturen oder Angebote, die sich daraus bleibend entwickelt haben? Welche kommunalen Veranstaltungen wird es in diesem Jahr noch geben? Wie sind Ihre Prognosen und Ihre Handhabe hinsichtlich der Pandemie? Oberbürgermeister Dieter Henle: Insgesamt haben wir ein sehr verständnisvolles Umgehen unserer Bürgerschaft mit der Pandemie beobachtet. Wir haben in unserer Öffentlichkeitsarbeit versucht, Ruhe zu vermitteln und die teilweise staccato auftretenden Neumeldungen von Bund, Ländern und Fachleuten möglichst in ein kontinuierliches, zukunftsorientiertes Handeln umzusetzen. Das wurde auch so wahrgenommen: Entsprechende Reaktionen kamen auf unterschiedlichsten Wegen. Wo es Verunsicherung gab, haben wir versucht, sie entsprechend zu klären und dabei gute Ergebnisse erzielt. Dieses Verständnis habe ich als wohltuend empfunden: insbesondere bei der für uns alle bitteren Entscheidung, das Kinderfest abzusagen. Schön waren die Reaktionen auf das „Trostpflaster“ für die Kinderfestkinder und auf unsere Ernie-und-Bert-Aktion. Am 1. Mai wurde am Minigolfplatz dekoriert. Und unsere Maßnahme, die Kitagebühren in Giengen zu erlassen, wurde auch landesweit umgesetzt. Sehr gefreut hat mich zudem die Hilfs-

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