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WZ 31.07.2021

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Zur Einweihung wird kein großes Eröffnungsfest stattfinden können: die Urlaubszeit beginnt, Ehrengäste mussten erst ausgeladen werden - und die Planungen gestalten sich sehr kurzfristig. Nach Möglichkeit wird eventuell ein Sonderprogramm geboten. Der Musikverein Dischingen begrüßt den Eröffnungszug am Bahnhof Katzenstein. Gäste werden gebeten, etwas Geduld, Gelassenheit und gute Laune für die eventuelle Wartezeit beim Fahrkartenkauf mitzubringen. Denn Fahrgäste dürfen den Schalterraum nur einzeln betreten. Der Lokschuppen kann auch in diesem Jahr nicht bewirtschaftet werden, die örtliche Außengastronomie wird geöffnet sein. Am Fahrkartenschalter befinden sich zwei bis drei Info- und Souvenirstände. Das Filialteam unterstützen. Flexibel sein. Und den Kunden bei Müller in 73450Neresheim, Heidenheimerstr.36 ein tolles Einkaufserlebnis bieten. Das Hygienekonzept ist verpflichtend einzuhalten. Voraussichtlich dürfen alle Sitzplätze belegt werden. Fahrgäste müssen genesen, geimpft oder aktuell und offiziell getestet sein („3 G Regel“; darauf kann nur bei Inzidenzen unter 10 verzichtet werden). Kontaktdaten der Fahrgäste sind zur eventuellen Nachverfolgung zu hinterlegen, idealerweise per Luca-App. Das Zugpersonal hat die QR-Codes der Luca-App dabei, sodass auch an den dazwischenliegenden Bahnhöfen zugestiegen und registriert werden kann. An allen Betriebstagen wird nach dem neuen Regelfahrplan gefahren. Ab Neresheim fahren die Züge um 9.45, 11.10, 13.10, 14.50, 16.30 und 17.55 Uhr. Die Zeitreise ins vergangene Jahrhundert können Urlauber, Naherholungsgäste, Nostalgiefreunde und Bahnbegeisterte ab sofort genauso ab dem neuen Bahnhof Katzenstein antreten: die Abfahrten sind um 10.20, 11.45, 13.45, 15.25, 17.05 und 18.25 Uhr. Der Halt in Iggenhausen entfällt vorläufig, bis der Bahnsteig fertig gebaut ist. Urlauber und Freizeitgäste sind auf dem Härtsfeld herzlich willkommen! An beiden Endpunkten der Härtsfeld-Museumsbahn stehen ausreichend Parkplätze und Wohnmobilstellplätze zur Verfügung. Am 7. und 8. August, dem darauffolgenden Wochenende, findet die Bahnhofshocketse auf dem Neresheimer Bahnhofsgelände statt. Quelle und Info: www.hmb-ev.de. Eventuelle kurzfristige Informationen auf www.hmb-ev.de oder auf Facebook: www.facebook. com/haertsfeldbahn. Werden Sie Teil des Team Orange. Jetzt bewerben auf mueller.de/karriere Zur Verstärkung unseres Teams suchen wir ab sofort Jungkoch Vollzeit m/w/d (5-Tage-Woche) sowie Küchenhilfe 450-€-Basis m/w/d Bewerbungen bitte unter Tel. 07321-45295 oder E-Mail: info@pfauen.de Familie Scherff Opernnacht mit Hochzeits-Feuerwerk Der OH! KonzertSommer zieht Alle an, denn Brenzpark ist... wo Liebesgeschichten gefeiert werden! Festspieldirektor Marcus Bosch (Mitte) mit Solisten-Ensemble Heidenheim. Wenn Musikprofessoren als passionierte Fans ihres ehemaligen Dirigenten-Schützlings Marcus Bosch aus Mannheim anreisen oder Opernliebhaber aus Aachen Festspielurlaub im Schlosshotel buchen, wenn sich wienerisch unter zahlreiche andere Dialekte und Sprachen im weiten Grün der Brenzpark Arena mischt und Alle miteinander ins Gespräch kommen und in den gemeinsamen Genuss der Meisterleistungen von Opern-Spitzenakteuren – dann ist Opern-Festspielzeit in Heidenheim - 2021 auf der Brenzparkbühne! Am Samstag (24.07.) war Zeit für den Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn (Festspielchor), die Cappella Aquileia (Orchester der OH!) und die durch die internationalen Kontakte des Festspieldirektors Marcus Bosch ermöglichte Besetzung mit Solisten-Stars für Giuseppe Verdis Ausnahme-Oper IL TROVATORE, einem etwa zweieinhalbstündigen, lyrischen Opern-Drama in vier Teilen, basierend auf dem Schauspiel „El trovador“ (Der Troubadour) von Antonio Garcia Gutierrez (1836). Die Biscaya Anfang des 15. Jahrhunderts ist während der Kämpfe um die Krone von Aragon Schauplatz des Operndramas mit tragischen Verwechslungen mitten im Ringen um Rache, Macht und Liebe. In den solistischen Hauptrollen brillierten die polnische Sopranistin Ania Jeruc als Leonore, Gräfin von Sargasto und Dame des Palastes; Katerina Hebelkova (Mezzosopran) als Azucena, Zigeunerin und vermeintliche Mutter des Troubadours Manrico; Luca Grassi (Bariton) als Graf von Luna und Hector Sandoval (Tenor) als Troubadour Manrico. Der Phil- Foto: dast harmonische Chor Brünn trat als die Anhänger und Diener des Grafen und Manricos auf. Der Frauenchor als die Gefährtinnen von Leonore und Nonnen. Der Männerchor als Soldaten, Krieger und fahrendes Volk. Neben einer türkischen Hochzeit mit Feiermusik und Feuerwerk auch das Wetter bei der OH! Opernnacht mit. Eine Unwetteransage und der bis über den Veranstaltungsbeginn hinaus grau verhangene Brenzparkhimmel schienen „dem Troubadour“ entgegenzustehen. Doch die beim Eintritt gratis verteilten Regencapes verschwanden bis zur Opernpause in den Taschen. Eine mitreißende Oper mit weltberühmten Melodien und atemberaubenden Glanzleistungen der Solisten, des Festspielchores und der Cappella Aquileia machte die Opernnacht zu einem erlebenswerten Open Air Vergnügen. dast

SAMSTAG, 31. Juli 2021 13 Erfolgreicher Visionär und Macher mit Herzblut OB Bernhard Ilg nimmt als Ehrenbürger der Stadt Heidenheim seinen Amtsabschied OB Bernhard Ilg wurde am 27. Juli in den Ruhestand verabschiedet Foto: Daniela Stängle Heidenheim. Höchstgelobt und mit der herausragendsten Anerkennung der Stadt Heidenheim ist Oberbürgermeister Bernhard Ilg am Dienstag, 27. Juli, mit rund 400 Ehrengästen von Regierungspräsident Wolfgang Reimer nach 21 Jahren im Dienst der Stadt Heidenheim in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet worden. Stadträtin und erste ehrenamtliche Stellvertreterin des Oberbürgermeisters, Petra Saretz, verlieh Ilg die vom Gemeinderat einstimmig beschlossene Ehrenbürgerschaft der Stadt Heidenheim und schilderte in einer „Zeitreise“ die zahlreichen, die Stadt in besonderem Maße prägenden Errungenschaften Ilgs während 21 Dienstjahren als Oberbürgermeister Heidenheims. In höchstem Maße lobend hinsichtlich des Erfolgs, der Arbeitsweise und des Selbstverständnisses Ilgs äußerten sich u.a. Regierungspräsident Wolfgang Reimer, der OB Ilg die Ruhestandsurkunde überreichte und Bürgermeisterin Simone Maiwald. BM a.D. Rainer Domberg führte ein gemeinsames Podiumsinterview mit Peter Schneider (Präsident des Sparkassenverbandes Baden-Württemberg), Dr. Toralf Haag (Vorstand der Konzerngeschäftsführung Voith), Landrat Peter Polta und Matthias Stadler (Bürgermeister der Partnerstadt St. Pölten) um zu erfahren, wie die Person Bernhard Ilg von ihnen erlebt wurde. Domberg befragte hierzu zusätzlich einige Anwesende. Nach der Abschiedsrede Ilgs erfolgten Eintragungen ins Goldene Buch der Stadt. Bernhard Ilgs Abschiedsrede (hier in Teilen): „Meine sehr verehrten Damen und Herren, mir ist gerade die größte Würdigung widerfahren und auch das schönste Geschenk zuteilgeworden, das man sich als Oberbürgermeister und als Erster Bürger wünschen kann. Danke, herzlichen Dank für die Verleihung dieses Ehrenbürgerrechts der Stadt Heidenheim! Der Stadt, die uns zur Heimat wurde und die es auch bleibt. Viele wissen, dass es meines Erachtens keine beachtlichere Würdigung geben kann als die eines Ehrenbürgers. […] Nach einer vergleichsweise sehr langen Zeit als Bürgermeister und Oberbürgermeister von 1986 bis heute blicke ich zurück und habe Hoffnungen und Wünsche. Meinem Elternhaus verdanke ich die Erziehung zu einem politischen Menschen. Die wiederkehrende Kritik an mir, alles sehr ernst und sehr persönlich zu nehmen, gründet ebenfalls dort, zurecht. Erfolgreiches Arbeiten und persönliches Glück verdanke ich zuvorderst meiner Familie. Würde ich das nun vertiefen, würden alle bemerken, dass Emotionen und Empathie stark ausgeprägt sind – zum Vorteil der Stadt! Eines nur, Barbara, Johannes und Florian: Es ist das Wertvollste in meinem Leben, mit Euch und den Euren Familie zu leben! Ein starkes Team! Unsere Verwaltung führen dürfen und es auch zu können, ist Grundlage des Erfolgs von Kommunalpolitik. Klar war mir von Anbeginn, dass jeder und jede gleichermaßen wichtig ist. Auch dass jede und jeder an seinem Platz das ihm Mögliche beitragen muss. Manchmal ertragen, aber immer getragen wusste ich mich von den fast 900 Mitarbeitern. […] Naturgemäß ist der Stab die Organisationseinheit, die tagtäglich Kompetenz beweist. Das Miteinander, das hier gelebt wird, ist immer meine berufliche Heimat gewesen. Gekonnt formuliert haben Wolfgang Heinecker und Stefan Bentele, erstklassiges Management leistete das Vorzimmer, anfangs Gerda Moser, dann viele Jahre Anja Löschner. Die Fäden gesponnen und zusammengeführt hat Birgit Baumann als anerkannte Leiterin unseres Stabs. Birgit Baumann und Anja Löschner haben oft, vielleicht auch zu oft, meine Probleme und meine Sorgen zu den ihren gemacht, wohl auch mit nach Hause genommen. Ein aufrichtiges „Vergelt’s Gott!“ dafür! Der coolste im Team ist für mich Jürgen Otto, mein Fahrer. Dankbar bin ich besonders für Ihren Rat, Ihren immer positiven Blick in die Zukunft, die Sie mir stets vor Augen geführt haben. Eine Industriestadt mit Menschen aus über 100 Nationen, eine Schulund Hochschulstadt, eine Sportund Kulturstadt zu vertreten, Weichen zu stellen, tagtäglich Verantwortung für 50.000 Menschen, Vereine und Organisationen zu übernehmen, das ist ein Wagnis. Gruppen, Vereine, Verbände, die kirchlichen Vertreter, wichtig, unsere Feuerwehr, Gewerkschaften, die IHK, sie alle gaben mir Impulse, Kritik und Unterstützung für die tägliche Herausforderung, übrigens meine Art, die häufig angeführte Bürgerbeteiligung zu leben. Kurz nach meinem Amtsantritt hatte ich ein Gespräch mit Abiturienten. Deren Einschätzung war, diese Stadt bietet jungen Menschen keine Perspektive. Seit dieser Stunde hat mich das nicht losgelassen, habe ich das als Auftrag verstanden, den Menschen, ob jung oder alt, Perspektiven anzubieten. Ja, wir haben die Stadt umgebaut, zunächst mit 23 Handlungsfeldern zur Innenstadt, dann durch regelmäßig diskutierte, strategische Handlungsfelder. Auch Leuchttürme haben wir gestaltet, weil ich überzeugt bin, dass eine Stadt auch prägende Bauwerke braucht. Wir haben großen Mut bewiesen, wenn wir aus Brachen neue Quartiere entwickelt haben. Den Abgeordneten danke ich für ihre Unterstützung in Stuttgart und Berlin, die Türen für Heidenheim zu öffnen. […] Die Stadt Heidenheim hat mit den Stadtwerken Heidenheim ein außergewöhnlich erfolgreiches Tochterunternehmen, am Markt hervorragend positioniert, mit über 50 Prozent erneuerbarer Stromproduktion zukunftsfähig aufgestellt. Dieses Asset, besser, diesen Schatz, gilt es verantwortlich zu besitzen. Mir hat es eine gerne unternommene Herausforderung bedeutet, zu beweisen, dass ein OB Wirtschaft kann oder sie zumindest versteht. Parallel bei der Sparkassenorganisation, dem größten Mittelstands- und Wirtschaftsfinanzierer mitwirken zu können, bedeutet mir sehr viel. Heidenheim ist eine bedeutende Industriestadt. Das ist unsere Tradition, das muss unsere Zukunft sein! Ich bin dankbar für das gegenseitige Verständnis mit den Unternehmen. […] Vieles haben wir durch ein gedeihliches Miteinander erreicht.

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