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WZ_29.08.2020

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SAMSTAG, 29. August 2020

SAMSTAG, 29. August 2020 14 Verstärkter Borkenkäferbefall Information des Landratsamtes an Waldbesitzer Landkreis. Die hohe Ausgangspopulation an Borkenkäfern und die hochsommerlichen Temperaturen seit Monatsbeginn sorgen aktuell für vermehrten Borkenkäfer-Befall von Fichten. Dieser ist teilweise nur schwer zu erkennen. Eine intensive Kontrolle der eigenen Fichtenbestände, die mindestens wöchentlich erfolgen sollte, wird deshalb dringend empfohlen. Ein eindeutiges Befallsmerkmal ist braunes Bohrmehl am Stammfuß der Fichten und auf der umgebenden Bodenvegetation, das Käfer beim Einbohren in die Stämme hinterlassen. Ein weiteres Indiz für Borkenkäferbefall ist Harzfluss an den Stämmen. Häufig bearbeiten Spechte die befallenen Bäume, wodurch Rindenschuppenabsplitterungen, sogenannte Spechtspiegel, erkennbar werden. Weitere Merkmale sind Kronenverfärbungen und Nadelverlust. Um eine weitere Vermehrung des Borkenkäfers einzudämmen, sind die rasche Aufarbeitung der befallenen Bäume und ein schneller Abtransport des aufgearbeiteten Holzes und der Kronenteile von entscheidender Bedeutung. Falls dies nicht gewährleistet werden kann, sollten sich die Waldbesitzer mit den zuständigen Revierleitungen in Verbindung setzen, damit eine Aufarbeitung durch Unternehmer organisiert werden kann. Außerdem sollten die Waldbesitzer vor Aufarbeitungsbeginn mit der zuständigen Forstrevierleitung oder der Holzverkaufsstelle des Landratsamts die aktuellen Aushaltungsmöglichkeiten für die anfallenden Sortimente abklären. Für Fragen steht beim Landratsamt Heidenheim der Fachbereich Wald und Naturschutz (Tel. 07321 321-1371) sowie die Holzverkaufsstelle (Tel: 07321 321-2214) gerne zur Verfügung. Quelle: Landratsamt Heidenheim Foto: Pixabay

SamStag, 29. August 2020 15 Wichtiger Baustein für Dischingen Ab August 2021 Allgemeinarzt und Sozialstation im Dischinger Ärztehaus Fotos Daniela Stängle v.l. Roland Hüll (Architekt), Karl-Heinz Pappe (Bauunternehmer), BM Alfons Jakl. Dischingen. Am vergangenen Dienstag (25. August) hat im Dischinger Ortskern das Richtfest für ein barrierefreies Ärztehaus stattgefunden. Im Erdgeschoss sollen ab August 2021 der bereits in Dischingen praktizierende Allgemeinarzt Andreas Polarczyk und die Sozialstation St. Elisabeth Praxisund Büroräume im Erdgeschoss beziehen. Im ersten und zweiten Stock entstehen jeweils drei Eigentumswohnungen. Zu Festbeginn hatten sich Bauunternehmer Karl-Heinz Pappe mit den Zimmereimeistern Dennis Schwarz und Daniel D’Andrea von D&D Zimmerei und Holzbau zu Begrüßung und Richtspruch unter Beifall der Gäste am jüngsten gezimmerten Dachfirst in der Dischinger Grabenstraße eingefunden. In den künftigen Praxisräumen des Ärztehaus-Rohbaus informierte Pappe zum bisherigen Baugeschehen: 60 Tonnen Stahl und 730 Kubikmeter Beton waren seit dem Spatenstich am 28.01.2020 in 5.539 Arbeitsstunden verbaut worden. Nach aufwändigen Fundamentarbeiten zu Beginn konnte die Bodenplatte im April fertiggestellt werden. Alle vier Wochen wurde dann ein weiteres Geschoss errichtet. „Es freut uns, dass wir unseren Beitrag für die Gesamtgemeinde bezüglich der ärztlichen und sozialen Versorgung und zur Wohnraumschaffung leisten dürfen. Rohbau und Dachdecker (Pappe Bauunternehmung Dunstelkingen), Zimmerer (D&D Zimmerei und Holzbau, Trugenhofen), Innen- und Außenputz (Uwe Pappe Stuckateurbetrieb, Trugenhofen), Fenster und Türen ( Schreinerei Berthold Danner Dischingen), Flaschner – Heizung - Sanitär (Aufheimer GmbH Dischingen) und Schlosser (Scheer Frickingen) stammen aus der Gemeinde. Das beweist, wie leistungsfähig wir in Dischingen sind. Ein Grund, stolz zu sein,“ so Pappe. Bürgermeister Alfons Jakl bedankte sich für das Richtfest sowie beim Architekten und wertete den Bau des Ärztehauses als „wichtiges Projekt“ innerhalb des mehrjährigen Prozesses der Neugestaltung der Dischinger Ortsmitte. 2018 habe man zur Realisierung mit der Firma GEPA einen Investitionspartner gefunden. Vorstand Werner Schrezenmeier der derzeit in den ehemaligen Notariatsräumen untergebrachten Sozialstation St. Elisabeth freute sich auf die neuen Räume mit Büro und großen Aufenthaltsbereich. Neben der ambulanten Pflege sei auch eine Betreuungsgruppe mit maximal acht Personen geplant, man denke auch an das Angebot eines Mittagstisches, so St. Elisabeth Geschäftsführer Alexander Rettenmaier. Beim Rundgang mit Architekt Roland Hüll (GIP Architekten) konnten Interessierte einen Eindruck gewinnen über die Raumaufteilung von Arztpraxis, Sozialstation, Wohnungen und Abstellräumen (Dachgeschoss). Der Stehempfang mit Sekt, Getränken und Catering bot Feiergästen eine Plattform für angeregten Gesprächsaustausch.

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