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WZ 28.08.2021

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SamStag, 28. August 2021

SamStag, 28. August 2021 8 Fotos: VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Daniela Stängle Am Freitag (20.08.) hat der neue Leiter des Kunstmuseums Heidenheim, Marco Hompes, seine ersten beiden von ihm kuratierten Ausstellungen bei einer pandemiekonformen Vernissage eröffnet, in Anwesenheit der ausstellenden Künstler Anne Carnein (Von Wurzeln und Blüten) und Reiner Maria Matysik (Institut für postevolutionäre Lebensformen). Ethische Fragen wirft Matysik durch seiene zukunftsmodellierenden neuen Lebensformen auf und macht sich selbst dabei zum realen Prototypen. - Kurios, amüsant, exzentrisch. Analytisch und poetisch-phantasievoll interpretiert Bildhauerin Anne Carnein ein „Herbarium“ aus teils getragenen Stoffen, Draht und Garn gewirkten Pflanzen und Pilzen. Reund Upcyceling symbolisiert auch die Dimension des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen. ... live dabei! Fantasie, Poesie & ethische Zukunftsmusik Ausstellungen Anne Carnein und Reiner Maria Matysik Heidenheim. Am Freitag (20.08.) hat der neue Leiter des Kunstmuseums Heidenheim, Marco Hompes, seine ersten beiden von ihm kuratierten Ausstellungen bei einer pandemiekonformen Vernissage eröffnet, in Anwesenheit der ausstellenden Künstler Anne Carnein und Reiner Maria Matysik unter allseitigem Beifall der Abendgäste. „Beide Künstler fragen nach dem Verhältnis des Menschen zur Natur und beide bilden Natur ab, jedoch stets mit dem Blick für das Nicht-Sichtbare,“ stellte Bürgermeisterin Simone Maiwald die Ausstellungen vor. „Sind es bei Carnein Wurzeln und Knollen, die verborgen unter der Erde liegen, so sind es bei Matysik mikroskopische Strukturen. […] Wachstum und organische Prozesse werden konsequent weitergedacht und künstlerisch neu interpretiert.“ » Matysik: Institut für postevolutionäre Lebensformen Mit seiner Schau stellt Matysik ethische und zukunftsmodellierende Fragen und Forderungen an die menschliche Gesellschaft. Wie können neue Lebensformen in der Zukunft aussehen? Darf, soll oder muss der Mensch sich in dieser Richtung als Erschaffender postevolutionär betätigen? Matysik stellt kuriose, amüsante und exzentrische Lebewesen-Vorschläge aus unterschiedlichen Materialien vor, denen er Namen gab und, die es vielleicht in der Zukunft geben könnte. Während der gesamten Ausstellungsdauer werden in einem 3D-Drucker der Firma Voith im Museumsfoyer weitere Entwürfe des Künstlers im FDM-Verfahren (Fused Deposition Modeling) in dreidimensionale Kunstwerke umgesetzt. Seinen eigenen Körper bietet der Künstler in diesem Zuge gleich als „Ausgangsmaterial“ an. Denn im separaten Ausstellungsraum im 2.Stock ist ein aus körpereigenen Zellen des Künstlers zusammmengefügtes Exponat zu sehen. Ein Entstehungsfilm wird gezeigt. An Kinder und Jugendliche ist die Ausstellung insbesondere mitgerichtet. Auf der Empore, die einen faszinierenden Gesamtblick über die Ausstellung bietet, können Kinder einerseits neuen Plüsch-Lebensformen zum Kuscheln begegnen und mit eigener Knetmasse selbst zum Erschaffenden zukünftig denkbarer Lebensformen werden. Fotos: VG Bild-Kunst, Bonn 2021, Daniela Stängle Das Tabu Berührbare Kunst als eigene Kategorie bricht Matysik in drei Separees. Besucher können sich neben neue Lebensformen setzten, sie anfassen und nebenbei mit Kopfhörern Geschichten lauschen. Eine Stimme mit erotischer Klangfarbe erzählt auf Deutsch und Englisch die Verführung des Menschen durch Parasiten, die sich auf der Suche nach Fortpflanzungswirten befinden. » Anne Carnein: Von Wurzeln und Blüten Analytisch und poetisch-phantasievoll interpretiert zeigt Bildhauerin Anne Carnein ein „Herbarium“, wie Museumsleiter Marco Hompes den ersten Eindruck der Ausstellung Carneins zusammenfasst, aus teils getragenen Stoffen, Draht und Garn gewirkten Pflanzen und Pilzen. Hinter dem Re- oder Upcyceling der Werkstoffe steckt auch die symbolische Dimension des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen. Leben als Metamporphose illustriert etwa das Werkstück „Daphne“, bei der sich Leben vom Tier zur Pflanze wandelt. » Programmatik des Hauses auf hohes Niveau gehoben Anerkennend würdigte Bürgermeisterin Simone Maiwald das beeindruckende Verdienst des kürzlich in den Ruhestand verabschiedeten Museumsleiters. Denn Zukunft könne nur gelingen, wenn man sich der Vergangenheit bewusst sei. Rund 150 Ausstellungen hatte Dr. René Hirner präsentiert, die etwa 250.000 Besuchende gezählt hatten. Unter anderem hob Maiwald den Aufbau der Kunstsammlung hervor, die kenntnisreiche Aufarbeitung der Picasso-Arbeiten, die fachmännische Unterstützung der Bildhauer Symposien, der Aufbau von Kindern und Kunst, die insgesamt gelungene Themenmischung, die Präsentation junger wie etablierter Künstler wie Marc Chagall oder Joseph Beuys und ungewöhnliche Projekte wie Trash Train und Unterwasserwelten. Als leidenschaftlicher Advokat der Kultur der Stadt Heidenheim würde Dr. René Hirner keinen kleinen Fußstapfen hinterlassen, so die Bürgermeisterin. Marco Hompes überreichte Nachwuchskünstlerin Dilara Uludogan einen Kunstförderpreis über 1.000 Euro. dast Heute Abend: rock & country Mountain Music Band bei Kulturreihe Sommer im Park Heidenheim. Die „Mountain Music Band“ wird von vielen Szene-Kennern als eine der besten Countrybands zwischen Kocher, Fils und Donau beschrieben. Wer sich von dieser Meinung selbst überzeugen möchte, erhälte am heutigen Samstagabend, 28. August, ab 19 Uhr die Gelegenheit. Die sechsköpfige Band gastiert auf dem kleinen Festplatz im Brenzpark und bietet neben den großen Countryhits von Alan Jackson, Johnny Cash und Dolly Parton auch die besten Country Rock Klassiker von Steve Earl, Bruce Springsteen bis Melissa Etheridge. Ein Markenzeichen der „Mountain Music Band“ ist der mehrstimmige Gesang. Die erfahrenen Musiker überzeugen Countryfreunde mit bestem Country-Sound und abwechslungsreichen Programm. Es gelten die aktuellen Corona Verordnungen, Kontaktdaten werden schriftlich oder per Luca App erfasst. Plätze werden in der Reihenfolge des Erscheinens vergeben. Der Eintritt für Brenzparkbesucher ist frei. Mitwirkende treten ohne Gage auf, es wird während des Konzerts eine Sammlung durchgeführt. Die Veranstalter bitten, die Auftretenden mit einer angemessenen Spende zu honorieren. pm/Sommer im Park Foto: Wolfgang Volpp HeidenHeim erleben Ottilienberg mit Stollenführung Samstag, 4. September, 14 Uhr Foto: Stadt Heidenheim Am Samstag, 4. September, um 14 Uhr können Interessierte mit Erhard Lehmann den Luftschutzstollen am Ottilienberg erkunden. Die Führung beginnt mit einem Gang in den rund 50 Meter langen Luftschutzstollen aus dem Zweiten Weltkrieg und mit Blick in den mittelalterlichen Brunnenschacht. Danach geht es weiter zur Aussichtsplattform auf dem Ottilienberg. Im Stollen herrscht eine Temperatur von ca. 8 °C. Warme Kleidung und gutes Schuhwerk sind erforderlich. Treffpunkt ist an der Schnaitheimer Straße 15, Ecke Kinderarzt Dr. Blickle und Witt Weiden. Anmeldung und Informationen zur kostenpflichtigen, einstündigen Tour gibt es unter Tel. 07321 327-4915 oder stadt-information@heidenheim.de. Nur auf Voranmeldung und Vorkasse unter Angabe von Kontaktdaten. pm/Stadt Heidenheim

SamStag, 28. August 2021 9 Promenadenkonzert Shanty-Chor Heidenheim am So., 29. August, Hugo-Rupf-Platz Foto: M. Kräft Heidenheim. Am Sonntag, 29. August, 11 Uhr, tritt der „Shanty-Chor Heidenheim“ beim Promenadenkonzert am Hugo-Rupf-Platz bzw. beim Biergarten des Schlossrestaurants auf. Der von Renate Kraus musikalisch geleitete Chor konnte 2019 sein 20-jähriges Bestehen feiern und besteht aus bis zu 30 Sängern sowie vier Akkordeonspielern. Aufgrund eines Repertoires von rund 80 Seemannsliedern und Shantys ist maritimes Flair auf dem Schlossberg garantiert. Shantys sind Lieder der Matrosen, die ursprünglich zu gemeinschaftlicher harter Arbeit auf Segelschiffen gesungen wurden. Die veranstaltende Stadt Heidenheim lädt Musikinteressierte und Sonntagsausflügler zum zweiten und letzten Promenadenkonzert der Saison auf dem Schlossberg ein. Es gelten die bekannten Abstandsund Hygieneregelungen. Bei zu schlechtem Wetter muss das Konzert entfallen. pm/Stadt Heidenheim HeidenHeim erleben Samstagsbummel mit der Knöpfleswäscherin am 4. September Foto: Stadt Heidenheim Am Samstag, 4. September, um 10:30 Uhr findet wieder ein Samstagsbummel mit Knöpfleswäscherin Gaby Dömel statt. Die Stadtführung ist nicht nur für Touristen interessant; sie hält auch für Heidenheimer Bürger viele Überraschungen bereit. Die Knöpfleswäscherin erzählt spannende und wissenswerte Ge- schichten zu längst Bekanntem und Altvertrautem und zeigt die kleinen stadtgeschichtlichen Entdeckungen auf dem alltäglichen Weg durch die Gassen auf. Wetten, dass das ein oder andere Detail im Vorübergehen noch nie aufgefallen ist? Treffpunkt ist in der Stadt-Information, Christianstraße 2, Heidenheim. Die Führung kostet sechs Euro für Erwachsene, vier Euro für Schüler und Studenten ab 13 Jahren und drei Euro für Kinder bis 12 Jahren. Anmeldung und Informationen zur etwa einstündigen Tour unter Tel. 07321 327-4915 oder stadt-information@heidenheim.de. Nur auf Voranmeldung und Vorkasse unter Angabe von Kontaktdaten. pm/Stadt Hdh Playground HdH 07321-924310 Infoabend 07321-9245018 täglich ab 11 bis 22 Uhr www.playground-hdh.com ladys.de FerienProgramm arcHäoPark Jagen wie ein Neanderthaler: Mit eigenem Speer auf Archäo-Jagd Töpfermarkt am Neu-Ulmer Petrusplatz Foto: © Stadt Neu-Ulm Handwerkskunst bestaunen und erleben am Neu-Ulmer Töpfermarkt, Sa/So, 4.+5. September Foto: A. Janas/Archäopark Am Sonntag, 05. September, von 11 bis 17 Uhr, können kleine und große Besucher unter der Anleitung des zertifizierten Archäo-Guides Gerd Schmid ihren eigenen Speer oder ihr eigenes Wurfholz bearbeiten und mit Farben und Federn individuell gestalten. Im Anschluss können sich die Besucher mit ihrem eigens gefertigten Speer auf Wollnashornjagd begeben und ihre Treffsicherheit an den Zielscheiben im Bereich des Speerwurfareals testen. Preise: Speer (Erwachsene): 10 Euro (zzgl. Eintritt ins Parkgelände), Speer (Kinder): 5 Euro (zzgl. Eintritt ins Parkgelände), Wurfholz: 5 Euro (zzgl. Eintritt ins Parkgelände). Da die Anzahl der Speere und Wurfhölzer limitiert ist, wird eine Anmeldung erforderlich. Aktuelle Informationen zu den Corona bedingten Maßnahmen sind unter www.archaeopark-vogelherd.de erhältlich. pm/Archäopark Vogelherd Neu-Ulm. Der atmosphärische Töpfermarkt auf dem Petrusplatz in Neu-Ulm erfreut sich mit höchster künstlerischer Qualität weit über die Region hinaus großer Bekannt- und Beliebtheit. Als Besuchermagnet für jährlich rund 10.000 Besucher ist die traditionelle Veranstaltung auch Zeichen der Vielfalt der Stadt. Nachdem im letzten Jahr der 35. Neu-Ulmer Töpfermarkt aufgrund der Corona-Pandemie zum ersten Mal seit 1986 leider nicht stattfinden konnte, ist die Durchführung des Neu-Ulmer Töpfermarkts laut aktuellem Stand der Corona-Entwicklungen – unter Vorbehalt kurzfristiger, pandemiebedingter Änderungen oder Absage - möglich. Geöffnet ist der Töpfermarkt am Samstag, 04. September, 10 bis 18 Uhr und am Sonntag, 11 bis 18 Uhr. » Schautöpferei - Töpfer erleben Die Stadt Neu-Ulm präsentiert in diesem Jahr Schautöpferei. Handgemacht und mit viel Liebe zum Detail umfasst das attraktive Angebot der Künstler die unterschiedlichsten aus Ton hergestellten Waren. Für jede Besuchervorliebe ist etwas dabei: von Gebrauchsgegenständen für Küche oder Garten, Dekorativem bis hin zu Schmuck und Kunstobjekten. An beiden Tagen treten Drehorgelspieler auf dem Markt auf und verbreiten Marktstimmung. Neben dem beschaulichen kunsthandwerklichen Flair können es sich Besucher auch an den begehrten Gastroständen mit Kaffeespezialitäten, süßen Leckereien oder Deftigem und Erfrischungsgetränken für Leib und Seele gut gehen lassen. » Hinweise Die Stadt Neu-Ulm hat gemäß der Bayerischen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung ein Schutz- und Hygienekonzept für den Neu-Ulmer Töpfermarkt erarbeitet. Aktuellste coronabedingte Informationen finden Sie auf der Homepage der Stadt Neu-Ulm unter Neu-Ulmer Töpfermarkt - Stadt Neu-Ulm. Öffnungszeiten des Töpfermarkts auf dem Neu-Ulmer Petrusplatz: Samstag, 04. September, 10 bis 18 Uhr und Sonntag, 05. September, 11 bis 18 Uhr. pm/Stadt Neu-Ulm Fotos: VG Bild-Kunst, Bonn 2021; Daniela Stängle Am Freitag (20.08.) hat der neue Leiter des Kunstmuseums Heidenheim, Marco Hompes, seine ersten beiden von ihm kuratierten Ausstellungen bei einer pandemiekonformen Vernissage eröffnet, in Anwesenheit der ausstellenden Künstler Anne Carnein (Von Wurzeln und Blüten) und Reiner Maria Matysik (Institut für postevolutionäre Lebensformen). Ethische Fragen wirft Matysik durch seiene zukunftsmodellierenden neuen Lebensformen auf und macht sich selbst dabei zum realen Prototypen. - Kurios, amüsant, exzentrisch. Analytisch und poetisch-phantasievoll interpretiert Bildhauerin Anne Carnein ein „Herbarium“ aus teils getragenen Stoffen, Draht und Garn gewirkten Pflanzen und Pilzen. Reund Upcyceling symbolisiert auch die Dimension des natürlichen Kreislaufs von Werden und Vergehen. ... live dabei!

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