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WZ_18.04.2020

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SAMSTAG, SamStag, 12.

SAMSTAG, SamStag, 12. 18. Oktober April 2020 2019 202 Hera Lind im Interview über ihr neues Buch „Die Hölle war der Preis“ das am 13. April 2020 erscheint Wahre Liebe, Höllenqualen und die Hoffnung auf eine Zukunft in Freiheit. Der neue Tatsachenroman von Hera Lind erzählt über eine starke Frau, die trotz der Schreckensjahre im DDR- Frauengefängnis die Hoffnung und den Glauben an die Liebe zu ihrem Mann nicht verliert Hera Lind studierte Germanistik, Musik und Theologie und war Sängerin, bevor sie mit ihren zahlreichen Romanen sensationellen Erfolg hatte. Mit den Tatsachenromanen wie Die Frau, die zu sehr liebte, Hinter den Türen, Die Frau, die frei sein wollte, Über alle Grenzen und Vergib uns unsere Schuld eroberte sie erneut die SPIE- GEL-Bestsellerliste und machte dieses Genre zu ihrem Markenzeichen. Hera Lind lebt mit ihrer Familie in Salzburg. » Die Hauprfigur Romans Peasy versucht aus der DDR zu flüchten und landet im Gefängnis. Was hat Sie an der Geschichte besonders berührt? Diese unfassbare Dimension des Verlustes der Freiheit. Da will eine 22 jährige junge Frau mit ihrem Ehemann aus der DDR flüchten, weil sie sich in dem Staat eingeschlossen und ihrer Träume beraubt fühlt, und gerät in eine noch viel schlimmere Gefangenschaft. Wie sie das über drei Jahre durchhält, ohne ihren Mann zu sehen, ist ein Wunder. » Sind Sie zu Recherchezwecken ins Erzgebirge gefahren? Ja und es war einfach nur grauenvoll. Obwohl das Zuchthaus ja inzwischen ein Museum ist und ein sehr freundlicher Mann mich ehrenamtlich etwa drei Stunden hindurchgeführt hat, konnte ich mir jedes Detail von damals noch mal genauer vorstellen: Die winzigen, vergitterten, dunklen Zellen, die Kälte, die Abgeschiedenheit. Ich sah Peasy vor mir, wie sie bei klirrender Kälte in dünnen Schuhen und in einer abgetragenen Uniform, ohne ein einziges liebes Wort zu hören, durch die Gänge schlich. Ein grauenvolles Schicksal. Auf dem ganzen Rückweg von Hoheneck nach Hause konnte ich kein Wort sprechen. » Was bedeutet für Sie Freiheit? Freiheit bedeutet mir alles! Schon in den Zeiten von Corona merke ich, wie fürchterlich es ist, zuhause einge- schlossen zu sein. Aber das eigene Zuhause mit einer sonnigen Dachterrasse ist noch immer ein Paradies gegen die grauenvollen Zellen in diesem Frauenzuchthaus, die Zwangsarbeit, der Schlaf und Essensentzug und die unfassbaren seelischen Grausamkeiten, die meine Protagonistin erleiden und erdulden musste. » Gerade jetzt bemerken wir, wie selbstverständlich wir vieles genommen haben. Ja, ich denke, dieser plötzliche Stillstand des sonst so unnötig hektischen Lebens ist gut und richtig. Es wurde höchste Zeit, dass wir wieder auf uns, unsere Liebsten und unsere eigenen Gedanken zurückgeworfen wurden. Jetzt wissen wir erst, was soziale Kontakte für uns bedeuten und wie wichtig gegenseitige Wertschätzung ist. » Was macht Ihnen Mut? In allen Krisenzeiten hat mir immer die unerschütterliche Liebe meines Mannes und die meiner Kinder Mut gemacht. Dann noch eine Handvoll treuer echter Freunde, die mir immer geblieben sind: da kann man gar nicht verzweifeln. Für die eigene innere Stärke hilft mir der tägliche Sport. Jeden Tag mindestens eine Stunde laufen oder Pilates. Danach sieht die Welt schon wieder ganz anders aus, selbst wenn man mal schlecht geschlafen oder gegrübelt hat. » Was ist es für ein Gefühl, dass Ihnen Frauen ihr Schicksal anvertrauen? Es ist ein unfassbares Geschenk meiner Leserinnen und Leser, mir ihre Lebensgeschichte anzuvertrauen. Ich lese sie alle mit großem Respekt und beantworte sie alle selbst, auch wenn es Absagen sind, verfasse ich sie mit großer Wertschätzung. Es sind allesamt Perlen im Schatzkästlein der Lebensschicksale. » Gehen Ihnen die Schicksale der Frauen immer sehr nahe? Sie gehen mir tatsächlich oft so nahe, dass ich sie augenblicklich meiner Familie oder Freunden erzählen muss. Dann ist es oft am Tisch über eine DER Buchtipp der ISBN: 978-3-453-36076-1 | DIaNa Verlag Stunde lang ganz still. Selbst ist man umso dankbarer, dass es einem verhältnismäßig so gut geht! Diese Geschichten machen auch was mit einem! » Was für Projekte sind als nächstes geplant? Eines weiß ich sicher: Ich werde wahre Lebensgeschichten schreiben, so lange meine Finger die Tastatur finden. Es gibt täglich vier bis fünf Einsendungen, ich lese und beantworte sie alle, und die nächsten drei Volltreffer sind schon wiedergefunden! VERLOSUNG Die Wochenzeitung Heidenheim verlost 5 Exemplare des neue Buch von Hera Lind „Die Hölle war der Preis“ heidenheim » ... wird präsentiert von unserem sympathischen Mitarbeiter Walter Dittrich Hera lind 07321-347.614 Die Hölle war der Preis Der Traum vom Westen zerbricht in einer kalten Winternacht. Gisa Stein, genannt Peasy, wächst in Oranienburg nahe Berlin auf. Ihr Traum ist es, Tänzerin zu werden, und sie schafft es bis an die Staatsoper. Doch hier gerät sie in die Fänge der Stasi. In ihrer Verzweiflung versucht sie mit ihrem Ehemann Edgar, einem rebellischen Architekten, in den Westen zu fliehen. In einer kalten Januarnacht 1974 wird das Paar an der Grenze festgenommen und wegen Republikflucht zu fast vier Jahren Haft verurteilt. Was Gisa dann im Frauenzuchthaus Hoheneck durchmacht, ist die Hölle. Von unzähligen Briefen, die Edgar ihr schreibt, erreicht sie nur ein einziger: Er liebt sie und glaubt die Lügen nicht, die im Gefängnis über sie verbreitet werden. Aber Gisa hat ein Geheimnis. Wie hoch ist der Preis dafür? Buchverlosung Die Wochenzeitung Heidenheim verlost fünf Exemplare des neue Buch von Hera Lind „Die Hölle war der Preis“ Rufen sie uns am Montag 20. April zwischen 10 ¬ bis 10.15 unter der Telefonnr. 0173 6561 393 Unter allen Anrufern in dieser Zeit verlosen wir diesen neuen Schicksalsroman . Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Wir wünschen Ihnen viel Glück! PreIS 10,99 euro

SAMSTAG, 18. April 2020 21 HEIDENHEIM -Sport in Stadt und Kreis Sportkreispräsident Klaus-Dieter Marx Foto: Maike Wagner Dem Sport zur Seite stehen – zu viele offene Punkte bei Corona-Hilfen für Sportvereine • Sportkreis Heidenheim begrüßt Ankündigung von Sportministerin Eisenmann, Sportvereinen in der Corona-Krise zur Seite zu stehen • Sportkreispräsident: „Notfall-Hilfen aus dem Solidarpakt III dürfen nicht zu Lasten der regulären Sportförderung gehen“ • Es braucht klar geregelte staatliche Hilfe und ein starkes Signal der Politik für Sport und das unverzichtbare Ehrenamt Nicht nur Wirtschaft und Handel leiden unter den Folgen der Corona-Pandemie. Auch die gemeinnützigen Breitensport-Vereine in Stadt und Landkreis Heidenheim sind erheblich betroffen. „Das Signal von Baden-Württembergs Sportministerin Susanne Eisenmann, den Vereinen in dieser schwierigen Zeit zur Seite zu stehen, ist im organisierten Sport positiv aufgenommen worden“, erklärt Sportkreispräsident Klaus-Dieter Marx. Es sei im ersten Schritt richtig, die regulären Fördermittel des Solidarpakts III Sports für Notfallhilfen zumindest nutzbar zu machen. Wichtig sei auch die Klarstellung gewesen, dass Sportvereine mit ihren wirtschaftlichen Aktivitäten unter den Corona-Rettungsschirmen von Bund und Land Berücksichtigung finden müssen, bewertet Marx die Ankündigung von Sportministerin Eisenmann. „Allerdings habe ich Zweifel, ob diese Hilfen ausreichen werden“, erklärt Marx. Denn zum einen sei weitestgehend unklar, für welche ihrer Aktivitäten Sportvereine die milliardenschweren Hilfspakete von Bund und Land überhaupt in Anspruch nehmen können und wie es mit den finanziellen Schäden aus jenen Vereinsaktivitäten aussieht, die nicht zum wirtschaftlichen Bereich zählen. Zum anderen sei fraglich, wie viel Geld aus dem Solidarpakt Sport des Landes überhaupt als Notfallhilfe eingesetzt werden kann. „Es handelt sich dabei ja um reguläre Fördermittel, die etwa für Baumaßnahmen, Übungsleiterpauschale, Sportgeräte oder Kooperationen gebraucht werden. Daher dürften für Notfälle umgewidmete Solidarpakt-Gelder weder jetzt noch in der Zukunft zu Lasten der regulären Sportförderung des Landes gehen“, sagt Marx und ergänzt: „Um reguläre Sportförderung und Corona-Hilfen klar voneinander zu trennen, sei die Einrichtung eines Notfall-Fonds für Vereine und Verbände unbedingt notwendig.“ Die gemeinsame Aufgabe und das gemeinsame Ziel von Vereinen, Verbänden und Politik sei doch, dass der Sport gut durch die Krise komme und die überwiegend ehrenamtlichen Funktionäre, Trainer, Übungsleiter, Jugendleiter sich nach der Coronakrise wieder begeistert engagieren wollen. „Dazu braucht es verlässliche und klar geregelte staatliche Hilfe und ein starkes Signal der Politik“, stellt Sportkreis-Präsident Klaus-Dieter Marx klar. Quelle: Sportkreis Heidenheim; StZ/ StN online vom 01.04. Heidenheim Sport online Das Fechtzentrum des hsb trainiert So mit kommt Ihnen zuhause Ihr So Sport kommt in die Ihr Sport in die WochenZeitung.de WochenZeitung.de WochenZeitung.de LIZENZREGELUNG FÜR SPORTVEREINE Schutz vor zusätzlichen Belastungen durch GEMA Gebühren Auch für Sportvereine und Sportverbände, die mit der GEMA Vereinbarungen (Lizenzierungen) zur Musiknutzung getroffen haben, gilt rückwirkend ab dem 16. März 2020 folgende Maßnahme: Für Lizenznehmer ruhen für den Zeitraum, in dem sie ihren Betrieb aufgrund behördlicher Anordnungen zur Eindämmung der Pandemie-Ausbreitung schließen müssen, alle Monats-, Quartals- und Jahresverträge. Es entfallen während dieses Zeitraums die GEMA-Vergütungen. Kein Lizenznehmer soll für den Zeitraum der Schließung mit GEMA-Gebühren belastet werden. Nähere Informationen zu Lizenzierungen auf: https://www.wlsb.de/aktuelles/news/927-gema-sofortmassnahmen-entlastung-auch-fuer-sportvereine-und-sportverbaende Quelle: WLSB/Sportkreis Heidenheim Bleiben Sie fit und trainieren Sie exklusiv mit dem Heidenheimer Fechtzentrum! Foto pixabay Die professionell ausgebildeten Trainer/-innen und Sportler/-innen des Heidenheimer Fechtzentrums sind FÜR SIE da und legen sich gemeinsam mit Ihnen ins Zeug! Profitieren Sie von deren fundiertem, sportlichem Know-how und genießen Sie die Trainingseinheiten zum Wohle Ihrer Gesundheit! Es werden regelmäßig Trainingseinheiten veröffentlicht. Videos finden Sie auf der Homepage des Fechtzentrums auf www.fechten-heidenheim.de unter der Rubrik ‚Online Training‘ sowie auf dem Youtube-Kanal: https://youtu.be/ QXCj1V5mnj8 Haben Sie Spaß, bleiben Sie gesund! Maike Wagner Teamleitung Maike Wagner Teamleitung Maike Die WochenZeitung Wagner aktuell aktuell Teamleitung in Heidenheim ist für ist Ihre für Ihre Die WochenZeitung aktuell in Sportmitteilungen und Die Heidenheim WochenZeitung ist für Ihreund aktuell Sportmitteilungen in Veranstaltungshinweise Heidenheim ist und 24 Stunden erreichbar für Ihre unter: Veranstaltungshinweise 24 Stunden erreichbar unter: Sportmitteilungen und 24 Veranstaltungshinweise Tel. Stunden 0 73 erreichbar 21 / 347 610 unter: Tel. 07321 347-610 Tel. 24 E-Mail Stunden 0 maike.wagner@ 73 erreichbar 21 / 347 610 unter: E-Mail E-Mail maike.wagner@ hz.de maike.wagner@hz.de Tel. 0 73 21 / 347 610 hz.de E-Mail maike.wagner@ Wir präsentieren hz.de den Sport mit Profikraft Konzept

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