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WZ_02.05.2020

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SamStag, 2. Mai 2020 10

SamStag, 2. Mai 2020 10 Kreissparkasse und Volksbank warnen Betrüger nutzen Unsicherheit aus WIR SAGEN DANKE! Allen Spendern und Unterstützern für die großartige Hilfe! www.asb-heilbronn.de Die Kreissparkasse Heidenheim und die Heidenheimer Volksbank warnen davor, dass Betrüger zu immer perfideren Methoden greifen und versuchen die aktuelle Unsicherheit aufgrund der Corona-Pandemie regelrecht auszunutzen. Oftmals täuschen die Betrüger eine persönliche Bekanntschaft oder besondere Umstände vor. Bei einer Variante des sogenannten „Enkeltricks“ etwa schlüpfen die Betrüger in die Rolle eines Verwandten, der an Corona erkrankt sei und Geld für eine Behandlung oder eine andere Notlage benötigt. Oftmals werden die Opfer unter Druck gesetzt, damit sie vertrauliche Informationen wie IBAN, PIN, TAN, Kartennummern herausgeben. Ein Beispiel für einen Onlinebetrugsversuch ist: Der Kunde erhält eine betrügerische E-Mail (Phishing-Mail) im Namen seiner Bank oder Sparkasse. Unter dem Vorwand der Corona-Pandemie, der Lage an den Finanzmärkten oder einer angeblichen Umstellung des Online- Bankings wird versucht, dass der Kunde eine betrügerische Internetseite (Phishing-Seite) aufruft. Dort werden Online-Banking- Zugangsdaten und zusätzliche persönliche Daten abgefragt. Alternativ zu einer Phishing-Seite kann auch der Telefonanruf eines angeblichen Bankmitarbeiters, der entsprechende Daten erfragt, oder der Versand einer betrügerischen E-Mail mit Anhang erfolgen. Beim Öffnen des Anhangs einer solchen E-Mail kann die Schadsoftware auf den eigenen PC gelangen. Zu einem späteren Zeitpunkt erfolgt dann der Anruf eines falschen Bankmitarbeiters. Unter einem Vorwand, weil etwa die Sicherheitsstandards aufgrund der Corona-Pandemie verschärft worden seien, oder zur Synchronisierung des TAN-Generators, folgt dann die Aufforderung zur Nennung einer Transaktionsnummer (TAN). „Wichtig für die Kunden ist, dass die Kreissparkasse und die Volksbank niemals Online-Banking-Daten erfragen oder zu Testüberweisungen sowie zur Eingabe einer TAN auffordern werden. Daten, die wir benötigen, sind uns bekannt. Alle anderen Daten wie etwa TANs, Kennwörter oder die PIN sind geheim und kennt nur der Kunde selbst“, betonen Dieter Steck und Oliver Conradi, die Vorstandsvorsitzenden der Kreissparkasse und der Heidenheimer Volksbank. Sollten Kunden einen solchen Anruf oder eine derartige E-Mail erhalten, werden diese gebeten umgehend ihr Finanzinstitut zu kontaktieren. Am Wochenende steht die bekannte Sperrnummer 116 116 auch für Rückfragen zur Verfügung. Ebenso sind auf den Internetseiten der Heidenheimer Volksbank und der Kreissparkasse Heidenheim aktuelle Sicherheitshinweise über die neuesten Vorgehensweisen von Online- Betrügern zu finden. Arbeiter-Samariter-Bund Baden-Württemberg e.V. Region Heilbronn-Franken Die Kultur war sein Leben Nachruf Zum Tod unseres langjährigen Mitarbeiters und Rezensenten Hans-Peter Leitenberger. Heidenheim. Vor ein paar Tagen, bei unserem letzten Telefonat, hatte er noch den armen, alten Beethoven bedauert, dessen großer Geburtstag in den kulturlosen Zeiten von Corona vollständig untergeht. Er hätte auch sich selber ein wenig bedauern können. Aber Selbstmitleid war nie seine Sache, seine schwere Krankheit trug er nach außen hin so, als hätte sie kaum Gewicht. In unserem Gespräch taten ihm vielmehr die vielen Künstler leid, die gerade um ihre Existenz kämpfen. So war er: feinfühlig, sensibel, auch als Individualist, ja Nonkonformist, der er war, interessiert auch an seinen Mitmenschen. Vor allem, wenn die Kultur machten. Die Kultur war sein Leben. Sie war, bedenkt man es genau, sogar buchstäblich sein Lebensmittel; im stillen Kämmerlein, aber auch für alle sichtbar im Kulturteil der Heidenheimer Zeitung. Denn hier war er eine Institution: Hans-Peter Leitenberger, der Mann für unzählige Fälle von Konzertrezensionen, mit denen er in mehr als 20 Jahren freier Mitarbeit zur unverzichtbaren Stütze der Kulturredaktion wurde. Hans-Peter Leitenberger war ein hochgebildeter Mann, dessen großer Horizont weit über die Musik hinausreichte. Seine literarischen Hausgötter waren Hesse, Hölderlin und Goethe, dessen „Faust“ er aus dem Stegreif auswendig parat hatte. Wo‘s nach Noten ging, war er bei aller Ausgewogenheit, die auch Jazz und Classic Rock beinhaltete, dazu bereit, eine kleine Vorliebe für Johann Sebastian Bach zuzugeben. Komponisten und ihren Werken begegnete Hans-Peter Leitenberger, der selber auch Klavier spielte, nachgerade mit Ehrfurcht, für deren Interpreten empfand er immer Hochachtung. Nie wäre ihm ein beißender Verriss aus der Feder geflossen. Mängel sprach er behutsam an, darin ganz das überzeugte Gegenteil von Georg Kreislers bekanntlich unmusikalischem „Musikkritiker“, der schnöde mit dem Wissen spielt, dass es „jedem Künstler recht, spricht man von andern Künstlern schlecht“! Jura hat er studiert nach dem Abitur am hiesigen Hellenstein-Gymnasium. Das war in Tübingen, in den politisch bewegten und ihn persönlich sehr prägenden Zeiten Ende der 1960er und Anfang der 1970er Jahre. Ideologen hat er zu misstrauen gelernt. Seine an der Freiheit des Menschen orientierten Ideale und Überzeugungen aber hat er gelebt und sich darin um keinen Preis verbiegen lassen, auch wenn ihm dies zeitlebens womöglich mehr Nachteile als Vorteile gebracht haben mag. Aber das nahm er hin, nicht nörgelnd, sondern voller Selbstbewusstsein und mit Stolz. Als junger Mann ist er weit gereist, hat viel von der Welt gesehen. Sein Herz hat er dabei in und an Hongkong verloren. Sein Humor war ansteckend und oft von der feinen britischen Art. Und dass man sich in allen Lebenslagen auf ihn verlassen konnte, war so sicher wie die Bank von England. Hans-Peter Leitenberger ist im Alter von 72 Jahren gestorben. Manfred F. Kubiak

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