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Samstag, 12. Oktober

Samstag, 12. Oktober 2019 16 Ohne Not in die Notaufnahme? KKH-Umfrage: 38 Prozent würden das Krankenhaus trotz geöffneter Arztpraxen wählen Bund (PM). Überlaufene Notaufnahmen, überlastete Ärzte, Patienten in der Warteschleife: Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Notfallversorgung umkrempeln, damit genau das nicht mehr passiert. Ziel ist eine stärkere Steuerung der Patienten über neue gebündelte Leitstellen und zentrale Anlaufstellen in Kliniken, die beide jeweils über die Behandlung entscheiden sollen. Das Kernproblem bisher: Immer häufiger blockieren Patienten mit Bagatellerkrankungen den Ablauf in Notaufnahmen – auch zu den Öffnungszeiten der ambulanten Arztpraxen. Eine Forsa-Umfrage im Auftrag der KKH Kaufmännische Krankenkasse bestätigt dieses Bild: Von allen rund 1.000 Befragten würde mehr als jeder Dritte das Krankenhaus trotz geöffneter Praxen ansteuern – auch wenn er bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden Hilfe benötigt. Von denjenigen Befragten, die in den vergangenen fünf Jahren tatsächlich mindestens einmal in der Notaufnahme waren, ging fast jeder Dritte innerhalb der Öffnungszeiten von Arztpraxen ins Krankenhaus – auf eigene Initiative, ohne Überweisung oder Rettungseinsatz. Unter den 18- bis 29-Jährigen hätte alternativ sogar fast jeder Zweite einen Haus- oder Facharzt kontaktieren können. Als Grund gaben mehr als 40 Prozent der Notaufnahme-Nutzer an, dass sie sich im Krankenhaus medizinisch besser versorgt fühlen als in der Arztpraxis. Ein Viertel der Befragten wurde nach eigener Aussage vom Haus- oder Facharzt an die Notaufnahme verwiesen. Ebenfalls knapp ein Viertel führte als Grund an, dass Patienten dort ohne einen Termin Hilfe erhalten. 13 Prozent sagten, dass sie so kurzfristig keinen Termin in der Arztpraxis bekommen und deshalb die Notaufnahme aufgesucht hätten. Nur zwölf Prozent gaben an, dass ihre Beschwerden in der Arztpraxis nicht behandelt werden (etwa Berufsunfälle, schwere Unfälle, Fälle für Notoperationen). „Bei gesundheitlichen Beschwerden will natürlich jeder rasche und umfassende medizinische Hilfe erhalten. Diese gibt es aber an Werktagen tagsüber nicht nur in der Notaufnahme, sondern auch in Arztpraxen“, erläutert Daniela Preußner von der KKH. „Nur bei gravierenden und lebensbedrohlichen Beschwerden ist die Notaufnahme eines Krankenhauses tagsüber die richtige Adresse.“ Das Bewusstsein, dass Schnupfen und aufgeschürfte Knie keine Notfälle sind, scheint auch bei nahezu allen von Forsa Befragten vorhanden zu sein: Obwohl für einen Großteil die Notaufnahme die erste Wahl ist, betonte dennoch die deutliche Mehrheit, dass sie das Krankenhaus nur mit größeren (83 %) oder schweren Beschwerden (87 %) aufsuchen würde – etwa bei Verdacht auf einen Knochenbruch, eine Vergiftung, Blinddarmentzündung oder einen Herzinfarkt. Nur zwei Prozent sagten, dass sie auch mit leichten Beschwerden wie einer Erkältung oder Verstauchung in die Notaufnahme gehen würden. „In vielen Fällen reicht es aus, den ärztlichen Bereitschaftsdienst zu kontaktieren“, sagt Umfrage: Das Meinungsforschungsinstitut Forsa hat 1003 Personen zwischen 18- und 70 Jahren Anfang 2019 repräsentativ befragt. Fotos: KKH Preußner. Dieser Service ist auch der großen Mehrheit aller Befragten bekannt – nämlich 78 Prozent. Allerdings konnten nur 15 Prozent die Nummer 116 117 korrekt angeben. „Anrufer erfahren vom ärztlichen Bereitschaftsdienst etwa, in welche Praxen sie außerhalb der regulären Öffnungszeiten gehen können“, erläutert Preußner. Wann ist der Gang in die Notaufnehme angezeigt? 112 bzw. Notaufnahme: Bei Lebensgefahr, sehr starken Schmerzen, Herzbeschwerden sowie schweren Verletzungen und Atemnot. „Hinter Brustschmerzen kann auch mal ein kleiner Infekt stecken, aber möglicherweise auch ein Herzinfarkt oder eine Lungenembolie“, betont Daniela Preußner. Auch bei sehr starken bis unerträglichen Bauchschmerzen sind ein Besuch im Krankenhaus oder ein Anruf beim Rettungsdienst unter 112 angezeigt, denn möglicherweise handelt es sich um eine Blinddarmentzündung, einen Darm- oder Magendurchbruch. „Auch bei Taubheitsgefühlen sollten Patienten lieber auf Nummer sicher gehen“, sagt Preußner. Die Wahl der ambulanten Notfall- / Bereitschaftspraxis 116 117 bzw. Notfallpraxis: Bei nicht lebensbedrohlichen Beschwerden, wenn die Praxen geschlossen sind und die Behandlung nicht bis zum nächsten Tag oder bis nach dem Wochenende warten kann, etwa bei anhaltendem Brechdurchfall oder starken Bauchschmerzen. Das Personal des ärztlichen Bereitschaftsdienstes berät die Anrufer und vermittelt die nächstgelegene ambulante Notfallbzw. Bereitschaftspraxis. Wenn Patienten diese aus gesundheitlichen Gründen nicht aufsuchen können, kommt ein Arzt nach Hause. Gegebenenfalls werden die Anrufer auch telefonisch mit einem diensthabenden Arzt verbunden. Der ärztliche Bereitschaftsdienst wird in einigen Regionen auch als Notfalldienst oder Notdienst bezeichnet. „Er ist jedoch nicht zu verwechseln mit dem Rettungsdienst, der bei lebensbedrohlichen Beschwerden unter 112

Samstag, 12. Oktober 2019 17 Fabrikverkauf Entdecken Sie das vielseitige Sortiment in unserem Verkaufsraum und stöbern Sie in der bunten Welt der Filze. » Gestanzte Motive jenach Saison » Meterware und Zuschnitte in verschiedenen Farben und Stärken » Tischsets und Sitzkissen in verschiedenen Farben und Formen Wir freuen uns auf Ihren Besuch! Öffnungszeiten: Mittwoch und Donnerstag von 13.00 -17.00 Uhr Vereinigte Filzfabriken AG Giengener Weg 66//89537 Giengen info@vfg.de // www.vfg.de MEMBER OF WWW.FFF-GROUP.DE Sonderveröffentlichung FabrikverkauF Paradies für Schnäppchenjäger Teilweise deutlich billiger als im Einzelhandel Region (wz). Eine große Auswahl in eher schlichtem bis kargem Ambiente – so lassen sich Fabrikverkäufe in wenigen Worten kurz charakterisieren. Was hier aber an Ausstattung und Design eingespart wird, kommt den Kunden direkt zugute, denn oftmals können sie hier bis zu 70 Prozent des regulären Ladenpreises einsparen. Das Angebot umfasst in erster Linie die Kollektionen des Vorjahres oder zumindest der vergangenen Saison sowie Waren II. Wahl oder Überproduktionen – je nach Branche. Ein Fabrikverkauf muss sich dabei nicht zwingend direkt neben dem produzierenden Unternehmen befinden. Vielmehr gibt es inzwischen auch so genannte Fabrikverkaufszentren (Outlet Center), bei denen sich mehrere Fabrikverkäufe (oder Outlet Stores) zusammengeschlossen haben. Vorteil für den Kunden: Viele Angebote auf einem Fleck – damit können Sie als Schnäppchenjäger noch mehr einsparen, nämlich Zeit und Wege. Fakt ist und bleibt, dass sich beim Fabrikverkauf so mancher Euro sparen lässt – vor allem bei Waren, bei denen es nicht so sehr auf modische Aktualität ankommt. Schnäppchenjäger – und solche, die es werden wollen – sind im Fabrikverkauf nach wie vor bestens aufgehoben. Als Hilfe für alle, die vielleicht noch gar nicht wissen, wo in der Region es Fabrikverkäufe und damit Schnäppchen gibt, hat die WochenZeitung auf dieser Seite einige Anbieter für Sie zusammengestellt. HEIDENHEIM GROSSER FESTPLATZ 16. 20. OKT. OKT. VON MI. präsentiert von BIS SO. Täglichum16.00 Uhr +19.30 Uhr Sonntag um 11.00Uhr +15.00 Uhr GROSSE FAMILIENVORSTELLUNG Das komplette Programm zum sensationellen Einheitspreis vonnur 10 €auf allen Plätzen (Loge 15 €) am Mi., 16.10.um16.00 Uhr Tickets: 0171-9462456 -www.zirkus-charles-knie.de Zirkus Knie kommt nach Heidenheim Große Momente undeindrucksvolle Bilder – willkommen in „Europas Top-Zirkus“.! Die in Monte Carlo preisgekrönten Artistenstars geben ein Heidenheimer Gastspiel vom 16. bis 20. Oktober. HEIDENHEIM _PM. Einer der letzten ganz „Großen“ seiner Zunft bietet eine faszinierende Welt und für kurze Zeit eine eigene „Stadt in der Stadt“. Von Mittwoch, 16. Oktober bis Sonntag, 20. Oktober können Zirkusfreunde auf dem Großen Festplatz beim Brenzpark in Heidenheim Europas Top Zirkus hautnah erleben. Mit 100 Tieren, 100 Mitarbeitern und über 200 Fahrzeugen ist der Zirkus von März bis November bundesweit auf Tournee und gastiert bald in Heidenheim. Besuchen Sie die Show dieses Ausnahmeunternehmens und lassen Sie sich vom Zauber der Manege in den Bann ziehen. Es erwarten Sie große Momente und eindrucksvolle Bilder – willkommen in „Europas Top-Zirkus. Unterhaltung der besonderen Art für alle Generationen und alle Altersklassen ist geboten, dabei zeigen sich die Akteure jung und modern mit vielen Gags und Überraschungen: Der Erfolgscocktail einer grandiosen Zirkusshow. Ein internationales Star - Ensemble, das überzeugt Sie kommen aus England, Russland, Tschechien, Kolumbien, Polen, der Ukraine, Rumänien und aus Deutschland. Die Besten der Besten stemmen die Show der Superlative: Artisten, Tierlehrer, Clowns, Akrobaten, eine Sängerin, ein Live-Orchester bis hin zum Show-Ballett. Geboten ist ein Programm der Kontraste zwischen waghalsiger Stuntakrobatik und Poesie. „Wir freuen uns Anzeige ganz besonders auf die beste gemischte Raubtiernummer der Welt,“ sagt Sascha Melnjak, „Wenn eine Darbietung über jedes Maß des Erwartbaren hinaus geht, dann spricht man von einer Weltklassedarbietung. Es gibt Alexander Lacey, und dann lange nichts. Edle Pferde, Miniponys, Zebras, Kamele, Dromedare, viele unterschiedliche exotische Rinder, Lamas und sogar Kängurus und Vogelstrauße werden von Tierlehrer Marek Jama liebevoll betreut, ausgebildet und in der Manege präsentiert. Im Januar 2017 wurde der große Tierfreund Jama für seine Tiernummern von Prinzessin Stéphanie von Monaco beim 41.Internationalen Circusfestival von Monte Carlo mit dem begehrten „Silbernen Clown“ ausgezeichnet. Aus Brasilien kommt Daniel Diorio´s Team mit der sensationellen Motorradkugel “Splitting Globe“. Fünf todesmutige „Teufelsfahrer“ mit ihren gewagten und riskanten Überholungs- und Verfolgungsrennen in der Stahlkugel. Selbst bei atemberaubender Geschwindigkeit und in 12 Metern Höhe kennen Alejandro und Michael keine Furcht auf dem sogenannten „Todesrad“. Das kolumbianische Duo Vanegas vollführt seine Salti, Sprünge und Artistik mit verbundenen Augen. Mit halsbrecherischer, akrobatischer Höchstleistung ist dieser Showact „Adrenalin pur“. Tickets gibt´s ab sofort zum Preis von 12 bis 36 Euro im Online-Ticket-Shop (print@home-tickets zum Sofortausdruck) auf www.zirkuscharles-knie.de, bei allen bekannten Vorverkaufsstellen in der Region sowie unter der Tickethotline 0171 – 94 62 456.

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