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NW 30.06.2021

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26 MITTWOCH, 30. Juni

26 MITTWOCH, 30. Juni 2021 Giengener Stadtnachrichten Bypass für Knotenpunkt B 492/L 1079 bis Ende November Neue Corona-Verordnung ab 28. Juni 2021 In direktem Zusammenhang mit der Umgestaltung der drei Knotenpunkte an der A 7 in Giengen entsteht nun bis November auch eine zukunftsweisende Lösung für den Knotenpunkt B 492/L 1079. Anregungen aus der Bürgerschaft und aus dem Gemeinderat in diesem Zusammenhang hatten zu einer erneuten Prüfung der Verkehrssituation dort geführt. „Sowohl schriftlich als auch in der Bürgersprechstunde kam das Thema zur Sprache“, so OB Dieter Henle. „Der für eine Rechtsabbiegespur nötige zusätzliche Grunderwerb sprach zunächst dagegen, auch die Prüfung der Leistungsfähigkeit in Zusammenhang mit dem für die kommenden Jahre prognostizierte Verkehrsaufkommen waren die Voraussetzungen für die Realisierung einer entsprechenden Lösung.“ Dennoch wurde in Folge ein eigenes Verkehrsgutachten für diese Situation beauftragt – auch vor dem Hintergrund der vorhandenen Wohnbebauung und der Option zusätzlicher, nahegelegener Baugebiete. Dabei festgestellte Wartezeiten beim Linkseinbiegen von der L 1079 auf die B 492 Richtung Hermaringen insbesondere während des Berufsverkehrs und ein morgens hohes Verkehrsaufkommen in Richtung A 7 legten bei nur einem Mischfahrstreifen und ohne Regelmechanismen mögliche Probleme in der Zukunft nahe. Repräsentative Zählwerte für den Knotenpunkt B 492/L 1079 ließen sich aufgrund der Corona-Pandemie aktuell nicht erheben. Ein Schätzgutachten mit Bezug auf das Jahr 2035 ergab jedoch, dass der Knotenpunkt in der jetzigen Form eines Mischfahrstreifens aufgrund der langen mittleren Wartezeiten der Linkseinbieger überlastet wäre. Wir arbeiten ökologisch! Auf Basis dieses Gutachtens verwendete sich die Stadt bei Bund und Land für eine Aufnahme der Maßnahme im Rahmen eines Nachtrages in die bestehende Belagssanierung auf der B 492. Daraufhin wurden drei Lösungsvarianten geprüft: zwei mit Lichtsignalanlage und ein Kreisverkehr. Er wurde, da Kreisverkehre als Verbindung von Landes- und Bundesstraßen nur in Ausnahmefällen zulässig sind, von den Straßenbaulastträgern abgelehnt. Realisiert wird nun eine aus Gutachtersicht nachhaltige, zukunftsorientierte Lösung: eine Lichtsignalanlage mit vollverkehrsabhängiger Steuerung und variabler Umlaufzeit in Verbindung mit einem Links- und einem Rechtsstreifen auf der L 1079. Auf Betreiben der Stadt wird diese Lösung mit einem Bypass mit Einfädelspur für den Rechtseinbieger zur B 492, der die signaltechnischen Eingriffe reduziert und den Verkehrsablauf verstetigt, realisiert. Die Kosten für die Baumaßnahme zur Errichtung der Lichtsignalanlage und Trennung des Mischfahrstreifens tragen zu 100 % die Straßenbaulastträger Bund und Land. Für die Stadt ergibt sich aus der Maßnahme eine überplanmäßige Ausgabe in Höhe von 225.000 Euro. Sie kann aus dem Straßensanierungsbudget finanziert werden, da die Sanierung der Ortsdurchfahrt Hürben auf das Jahr 2022 verschoben wurde. Die Höhe eines wegen der Beteiligung einer Bundesstraße aus städtischer Sicht anfallenden Ablösebetrags wird noch verhandelt, er soll im Haushaltsjahr 2022 berücksichtigt werden. „Der Verlauf dieses außerplanmäßigen Projektes freut uns gleich in mehrfacher Hinsicht“, konstatierte der Oberbürgermeister. „Wir konnten konstruktive Hinweise aus der Bevölkerung direkt in eine laufende Maßnahme einbringen, rasch eine sehr gute Lösung finden, die umgehend im Zuge der anderen Maßnahmen im Laufe weniger Monate gebaut wird und werden einmal mehr von Bund und Land großzügig unterstützt. Dafür bedanken wir uns sehr herzlich!“ FORST- & ZAUN- & GARTENBAU Zaunbau Marktstraße 10 - 89537 Giengen a. d. Brenz Tel. 07322/9546515 - Öffnungszeiten: Mo bis Fr: 9 bis 17 Uhr Liebe Bürgerinnen und Bürger, in den vergangenen Wochen haben sich die Infektionszahlen erfreulicherweise positiv entwickelt. Gleichzeitig droht jedoch mit der sogenannten Delta-Variante ein möglicher erneuter Anstieg. Die Landesregierung hat zum 28. Juni 2021 daher die Corona-Verordnung komplett überarbeitet und wesentlich vereinfacht. Die vier neuen Inzidenzstufen tragen dem derzeit entspannten Infektionsgeschehen Rechnung, ziehen aber auch klare Grenzen für den Fall, dass die Infektionszahlen wieder steigen. Es gibt weitere Lockerungen - ersichtlich aus dem Überblick im Anschluss. Die 7-Tages-Inzidenz im Landkreis Heidenheim lag Stand 28.06.2021 bei 13,6. Damit gilt die Inzidenzstufe 2. Überschreitet ein Landkreis an fünf aufeinanderfolgenden Tagen den jeweiligen Schwellenwert, werden die Öffnungen wieder zurückgenommen. Das sind die Regeln seit 28.06. für Giengen: Im Hinblick auf die Kontaktbeschränkungen können sich maximal 4 Haushalte und maximal 15 Personen treffen. Kinder dieser Haushalte und bis zu 5 weitere Kinder bis einschließlich 13 Jahre zählen nicht mit. Bei den allgemeinen Kontaktbeschränkungen bleiben geimpfte und genesene Personen bei der Ermittlung der Personenzahl und Haushalte unberücksichtigt. Private Veranstaltungen (Hochzeiten, Geburtstage usw.) können mit bis zu 200 Personen stattfinden, wobei in geschlossenen Räumen eine Testpflicht besteht. Alternativ kann auch ein Impfnachweis oder ein Nachweis über Genesung erbracht werden. Das Abstandsgebot und die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske gelten nicht. Öffentliche Veranstaltungen im Freien können mit maximal 750 Personen stattfinden, wobei bei einer Gesamtzahl von über 200 Personen eine Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung besteht. In geschlossenen Räumen ist eine maximale Personenanzahl von 250 Personen gestattet. Alternativ können solche Veranstaltungen mit maximal 20 % der räumlich zugelassenen Kapazität stattfinden. Bringen die Teilnehmer/innen Nachweise über Test/Impfung/Genesung mit, ist die Veranstaltung mit maximal 60 % der Kapazität ohne Abstandsgebot durchführbar. Freizeiteinrichtungen (z. B. Schwimmbäder) und Kultureinrichtungen (z. B. Museen, Bibliotheken) dürfen wieder ohne Beschränkung der Personenzahl öffnen. Die Gastronomie darf wieder ohne besondere Regelungen und ohne Beschränkungen öffnen, wobei in geschlossenen Räumen ein Rauchverbot besteht. Messen können im Freien und in geschlossenen Räumen stattfinden, soweit pro Person 7 qm zur Verfügung stehen. Bringen alle Personen Nachweise über Test/Impfung/ Genesung mit, müssen nur 3 qm pro Person verfügbar sein. Im Einzelhandel, beim Sport und für Beherbergungsbetriebe bestehen keine besonderen Regelungen mehr. Bei Wettkampfveranstaltungen im Sport gilt im Freien eine Begrenzung auf max. 750, in geschlossenen Räumen auf max. 250 Personen im Publikum. Sind über 200 Personen anwesend, besteht Maskenpflicht. Alternativ zur genannten Personenzahlbegrenzung kann man 20 % der räumlich zugelassenen Kapazität auslasten. Bringen die Teilnehmer/ innen Nachweise über Test/Impfung/Genesung mit, ist die Veranstaltung mit maximal 60 % der Kapazität ohne Abstandsgebot durchführbar. Im Rahmen von körpernahen Dienstleistungen ist eine Maske dauerhaft zu tragen. Wo das nicht möglich ist, ist ein Nachweis über Test/Impfung/Genesung erforderlich. Liebe Giengenerinnen und Giengener, gerade mit Blick auf die Bedrohung durch die Delta-Variante gilt es, trotz der Lockerungsstufen weiter vorsichtig zu sein. Wir müssen im Alltag weiter auf den Infektionsschutz achten und die AHA+L-Regeln einhalten. Wir dürfen jetzt nicht zu leichtsinnig werden. Deshalb: Nicht alles was erlaubt ist, sollte man auch maximal ausreizen. Auf nicht unbedingt notwendige Reisen in Risiko- und Virusvariantengebiete sollten wir weiterhin verzichten. Bei notwendigen Reisen halten Sie sich bitte unbedingt an die Einreise- und Quarantäneregelungen. Und: Auch im Urlaub gelten die AHA+L-Regeln. Damit wir die Erleichterungen stabil halten können... Vielen Dank! Mit freundlichen Grüßen Ihr Oberbürgermeister Dieter Henle

27 MITTWOCH, 30. Juni 2021 Lockerungen mit vier Inzidenzstufen Ab 28. Juni 2021 treten weitere Lockerungen in Kraft. Lockerungen treten nach 5 Tagen in der niedrigeren Inzidenzstufe in Kraft, Verschärfungen nach 5 Tagen in der nächsthöheren Inzidenzstufe. Stand: 25. Juni 2021 – weitere Informationen und FAQ auf Baden-Württemberg.de Grundsätzlich gilt: Abstand halten Hygiene praktizieren Medizinische Maske tragen Corona-App nutzen Regelmäßig lüften Medizinische Maskenpflicht ab 6 Jahre bleibt weiterhin generell bestehen. Ausnahmen: » Kinder bis einschließlich 5 Jahre » Personen, die aus gesundheitlichen Gründen keine Maske tragen können (ärztliche Bescheinigung notwendig) » In geschlossenen Räumen bei privaten Treffen, privaten Feiern, in der Gastronomie, Kantinen, Mensen und Cafeterien während des Essens und Trinkens und beim Sport treiben. » Im Freien nur dann, wenn der Mindestabstand von 1,5 Metern zu anderen Personen dauerhaft eingehalten werden kann Schnell- und Selbsttests (für bestimmte Dienstleistungen und Angebote erforderlich) dürfen nicht älter als 24 Stunden sein. » Hierfür können kostenlose Bürgertests oder Angebote von Arbeitgeber*innen, Schulen und Anbieter*innen von Dienstleistungen genutzt werden. » Zu testende Personen dürfen einen für Laien zugelassenen Schnelltest an sich selbst unter Aufsicht (z.B. durch Dienstleister*innen oder Arbeitgeber*innen) durchführen und bescheinigen lassen. » Schüler*innen können einen von der Schule bescheinigten negativen Test vorlegen (max. 60 Stunden alt) vorlegen. » Für asymptomatische Kinder bis einschließlich fünf Jahre gilt keine Testpflicht. Legende Nachweislich geimpft, genesen oder getestet Datenverarbeitung erforderlich Hygienekonzept erforderlich Zusätzliche Maskenpflicht 1

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