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NW_19.08.2020

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16 MITTWOCH, 19. August

16 MITTWOCH, 19. August 2020 Giengener Stadtnachrichten Carla Schweizer und Icarus holen sich den „Großen Preis der Stadt Giengen“ Neues Schwalbenhaus in Giengen Bereits im Juli lud der Reit- und Fahrverein Giengen e. V. dieses Jahr zum Reit- und Springturnier auf der Reitanlage Brunnenfeld. Vom Pandemieverlauf her schien der Zeitpunkt den Veranstaltern günstig. Er war es dann auch, das Wetter passte ebenfalls: Drei Tage lang gab’s spannende Wettbewerbe. Neben vielen Erfolgreichen aus der Region konnten auch die Giengener Reiterinnen und Reiter punkten: Joachim Roske errang mit Cashmake Platzierungen im Punktespringen der Klasse M* mit Joker, daneben in der Punktespringprüfung und der Zwei-Phasen-Springprüfung – jeweils Klasse L. Beim Mannschaftsspringen der Klasse A* bildete er gemeinsam mit Felicitas Binder, Josephine Pahnke und Melanie Elser-Hönscher gar das Siegerteam „Brunnenfeld Black“. Platz zwei ging hier an „Brunnenfeld Blue“, Platz drei an die „starken Niedis“ – alle aus Giengen. Im Stilspringen Klasse E und im Springwettbewerb platzierte Joselia Jelli ihr Pferd Donata M, Michelle Gerstner mit Quietschvergnügt war ebenfalls erfolgreich. Daniela Bosch aus Giengen beendete die Dressurpferdeprüfung Klasse A am Samstag als Drittplatzierte. Als Königsdisziplin gilt in jedem Jahr die Springprüfung M*: Wer sie gewinnt, erhält traditionell den „Großen Preis der Stadt Giengen“. In diesem Jahr waren 22 Reiter/in- Pferd-Teams am Start, dazu ein neues Hindernis: Der „Sprung der Stadt Giengen“ wurde eingeweiht. Als bestes Team schlossen am Ende Carla Schweizer aus Heidenheim und ihr Pferd Icarus ab. Nach dem Wettbewerb und einem spannenden Stechen – hier war Carla Schweizer als erste und in hohem Tempo unterwegs – überreichte der Oberbürgermeister ihr den „Großen Preis der Stadt Giengen“: „Sie haben alles auf eine Karte gesetzt. Das war ein faszinierender Ritt, liebe Frau Schweizer!“ Gerade in diesem Sommer sei das Turnier von besonderer Bedeutung: „Schön, dass es stattfindet und dass niemand sagen muss: ‚Es tut uns Leid, freuen Sie sich aufs nächste Jahr!’“ Er bedankte sich ausdrücklich beim Organisationsteam, stellvertretend bei Vera und Joachim Roske und bei Daniel Bücheler: „An Sie, an alle Mitarbeitenden und die Sponsoren in diesem Jahr ein besonderes Dankeschön! Dazu natürlich herzlichen Glückwunsch an alle Siegerinnen und Sieger! Bei der Übergabe des Großen Preises der Stadt Giengen (v. l. n. r.): Vera Roske, Daniel Bücheler, Carla Schweizer auf Icarus (RV Heidenheim), OB Dieter Henle und Joachim Roske. Foto: Stadt Giengen Kein Krämermarkt im September Der Krämermarkt am 7. September 2020 wird coronabedingt abgesagt. Der Herbstmarkt am 28. Oktober 2020 findet unter Vorbehalt statt. Sommerpause der Giengener Stadtnachrichten Heute erscheint eine Ausgabe der Giengener Stadtnachrichten während der Sommerpause. Anschließend sind nochmals zwei Wochen Pause, also in den Kalenderwochen 35 und 36. Ab der Kalenderwoche 37, also Mittwoch, den 9.9.2020 (Redaktionsschluss: Donnerstag, den 3.9.2020) erscheinen die Stadtnachrichten wieder regelmäßig wöchentlich. Wir bitten Sie, dies zu beachten! Ein zweites Schwalbenhaus in Giengen ist installiert – dieses Mal auf der großen städtischen Grünfläche zwischen der Berliner und der Aussiger Straße. Ein zweites Schwalbenhaus in Giengen ist installiert – dieses Mal auf der großen städtischen Grünfläche zwischen der Berliner und der Aussiger Straße. Als kleinen Rückblick nochmals die zugehörige Idee: Bereits 2018 beantragte der NABU Giengen, in unserer Stadt Schwalbenhäuser aufzustellen. Sie stellen eine Brutalternative zu den natürlichen Nestern an Häusern dar. So unterstützen und sichern sie den lokalen Bestand an Mehlschwalben. Eine schöne Sache – zumal wir uns als Heimatstadt unserer Ehrenbürgerin Lina Hähnle dem Vogelschutz besonders verbunden fühlen! 2019 wurde das erste Schwalbenhaus aufgestellt und von den Vögeln schon nach kurzer Zeit recht gut angenommen. Der NABU finanziert Foto: Stadt Giengen Foto: Stadt Giengen das Projekt und installiert die Häuser, unsere Fachleute vom Bauhof unterstützen ihn dabei gerne – unter anderem durch Fundamentarbeiten. Die Pflege liegt dann wieder bei den engagierten Mitbürgerinnen und Mitbürgern vom NABU. Ziel ist es, die Schwalben auch weiterhin durch entsprechende Häuser zu unterstützen. Ganz unabhängig von ihrer Einbindung in die Natur sind die kleinen, sehr ausdauernden Vögel für uns Menschen ja ein sehr schöner Anblick. Zudem fungieren sie bekanntermaßen als „Wetterhähne“: Sie ziehen – aus rein kulinarischen Aspekten – den Insekten nach und fliegen deshalb bei sonnigem Hochdruckwetter in großer Höhe, im anderen Fall näher am Boden. „Ich freue mich, dass dieses gemeinsame Projekt mit dem NABU im Sinne unserer Stadt und des Vogelschutzes erfolgreich weitergeführt werden kann!“, so OB Dieter Henle bei der Bekanntgabe im Gemeinderat. Betreutes Wohnen in Hermaringen Seniorengerechte und barrierefreie Betreute Wohnungen im Johanniter- Seniorenzentrum Hermaringen. 2-Zimmer-Wohnungen zwischen 48m² und 54m² - sofort beziehbar. Verschiedene Service- und Beratungsleistungen gegen monatl. Pauschale. Bitte vereinbaren Sie einen Termin. Johanniter-Seniorenzentrum Hermaringen Schillerstraße 7 89568 Hermaringen Tel. 07322 1493 - 0

17 MITTWOCH, 19. August 2020 Giengener Stadtnachrichten Neuer AWO-Kreisgeschäftsführer im Giengener Rathaus Aus dem hohen Norden kommt der neue Kreisgeschäftsführer der AWO, Jens Brauer. Der 55-Jährige war die letzten 25 Jahre beim DRK Kreisverband Rügen-Stralsund e. V. aktiv, u. a. als Geschäftsbereichsleiter und Geschäftsführer für die stationäre Pflege und Behindertenhilfe. Sein neues Amt tritt er zum 1. September 2020 an, bereits am 5. August kam er zusammen mit seiner Vorgängerin Birgit Koepsel zum Antrittsbesuch ins Rathaus. „Giengen liegt mir am Herzen“, betonte der neue Kreisgeschäftsführer im Gespräch und verwies im Gespräch auf die erfolgreichen Projekte, die Birgit Koepsel begleitet hat. Zur Sprache kam unter anderem das Kinder- und Jugendprojekt „Schlau und couragiert“ in der Heidenheimer Straße 49. Das zugrundeliegende Konzept erreicht mittlerweile 120 Heranwachsende im Alter zwischen 5 und 21 Jahren und ihre Familien. Die Eltern begleiten ihre Kinder zu Wettkämpfen und Auftritten und bringen sich aktiv in die Organisation ein. Die jungen Erwachsenen werden aktiv trainiert, aktuell von einem Kreis von zirka 15 Männern und Frauen. „Das Projekt ‚Schlau und couragiert’ enthält sowohl Ansätze der Jugendarbeit als auch der Jugendsozialarbeit (§§ 11 und 13 Sozialgesetzbuch, 8. Buch)“, so Jens Brauer, „es ist ein wichtiger Baustein der integrativen Jugendarbeit.“ Zu den weiteren Themen zählte die traditionsreiche AWO-Kinderfreizeit im Hasenloch, welche die Stadt Giengen regelmäßig finanziell unterstützt. „Gerade auch in Corona-Zeiten ist sie ein positives Signal für Kinder und Familien“, betonte Birgit Koepsel. „Wir bieten Stadtranderholung, die Spaß macht und die Heimat naturnah erkundet!“ Daneben ging es um die Geschäftsstelle der AWO in Giengen. Sie befindet sich derzeit in der Friedenstraße und ist räumlich sehr begrenzt. „Trotzdem wird hier wertvolle Arbeit geleistet – in der Migrationsberatung, beim Sprachelernen und in der Hausaufgabenbetreuung“, lobte OB Dieter Henle. Gerne unterstütze die Stadt die AWO bei der Suche nach geeigneten größeren Räumlichkeiten. Oberbürgermeister und Kreisgeschäftsführer freuen sich auf eine konstruktive und weiterhin erfolgreiche Zusammenarbeit. Ein großer Dank des Rathauschefs ging an Birgit Koepsel, die bis Ende August ihre Projekte engagiert übergeben will: „So kennen wir Sie – das Miteinander mit Ihnen hat jederzeit Freude gemacht!“ entschieden. Der Ausgleichstock erleichtert Kommunen die Realisierung wichtiger infrastruktureller Maßnahmen – bei der Antragstellung müssen sie darlegen, dass sie zuvor alle ihnen zumutbaren Einnahmemöglichkeiten ausgeschöpft haben. Das Antragsvolumen überstieg auch dieses Jahr wieder die finanziellen Möglichkeiten deutlich, so dass nicht alle Fördererwartungen der Kommunen berücksichtigt werden konnten. Über zwei Drittel der Fördermittel fließen in den Bildungsund Betreuungsbereich sowie in Investitionen im Feuerlöschwesen – klassische Pflichtaufgaben der Kommunen. Gefördert werden zudem Maßnahmen zum Abbau des Sanierungsstaus bei Verkehrseinrichtungen, des Sportstättenbaus sowie Einrichtungen für das Gemeinschaftsleben. Resultat für den Landkreis: Sieben Investitionsprojekte erhalten eine Fördersumme von insgesamt 2,09 Mio. Euro. In Giengen fördert das Land Umbau und Erweiterung des Kindergartens Memminger Wanne mit Anbau des Stadtteil-Treffpunkts (des heutigen Christian-Friedrich-Werner-Hauses) wie beantragt mit 875.000 Euro. „Wir bedanken uns herzlich beim Land Baden-Württemberg für die wertvolle Unterstützung“, freute sich Oberbürgermeister Dieter Henle. „Bei einer derart deutlichen Überzeichnung der Fördermittel ist eine 100-prozentige Förderquote alles andere als selbstverständlich!“ Erst am 16. Juli hatte der Gemeinderat der Stadt Giengen die Bedarfsplanung für Kinder in den Jahren 2020 bis 2022 beschlossen; der Ausbau der Kita Memminger Wanne zählt zu den vorgesehenen Maßnahmen. „Mit diesem finanziellen Rückenwind gelingt uns die Umsetzung. Besonders schön ist, dass damit die wertvolle ehrenamtliche Arbeit im Stadtteil Memminger Wanne – nicht zuletzt der Projektgruppe um Pfarrer i. R. Friedrich Hartmann – weiter Früchte trägt. Zugleich wird der neue Treffpunkt alle motivieren, die Stadtteilarbeit zu intensivieren“, so das Stadtoberhaupt weiter. Insgesamt kommen im Landkreis Heidenheim folgende Projekte zum Zuge: in Dischingen der Ausbau der Eglinger Straße im Ortsteil Demmingen – 15.000 Euro, in Gerstetten die Sanierung der Aussegnungshalle im Waldfriedhof Gerstetten und Schaffung eines Behinderten-WCs – 160.000 Euro, in Giengen Umbau und Erweiterung des Kindergartens Memminger Wanne auf vier Gruppen und Anbau eines Stadtteiltreffpunktes – 875.000 Euro, in Hermaringen die Anschaffung eines Feuerwehrfahrzeugs LF20 Kat-S – 30.000 Euro, in Königsbronn die Sanierung der Halle im Ortsteil Itzelberg – 125.000 Euro, in Nattheim Wohnumfeldmaßnahmen in der Schulstraße – 505.000 Euro sowie in Steinheim die Schaffung eines Multifunktionsschulhofes – 380.000 Euro. Schwäne kommen durch Zufrieden mit der AWO in Giengen: der neue Kreisgeschäftsführer Jens Brauer, OB Dieter Henle und die scheidende Kreisgeschäftsführerin Birgit Koepsel Foto: Stadt Giengen Mittelverteilung für Ausgleichstock 2020 beschlossen Regierungspräsidium Stuttgart fördert 2020 kommunale Infrastrukturmaßnahmen mit rund 27,1 Millionen Euro. Regierungspräsident Wolfgang Reimer: „Wir helfen dabei, Investitionen in Höhe von rund 138 Millionen Euro zu ermöglichen. Schwerpunktmäßig werden in diesem Jahr Kinderbetreuungseinrichtungen unterstützt.“ Sehr gute Nachrichten brachte OB Dieter Henle am 29. Juli aus Stuttgart in den Landkreis Heidenheim mit. Als Vertreter des Städtetages gehört er dem Verteilungsausschuss im Stuttgarter Regierungspräsidium an. Unter Vorsitz von Regierungsvizepräsidentin Sigrun von Strauch hatte das Gremium über die Anträge der Städte und Gemeinden für den Ausgleichstock 2020 beraten und Wie in der HZ berichtet, waren zwei Schwäne an der Brenz schwer verletzt worden. Karin Rentschler von der Wildvogelhilfe hatte zunächst einen, dann einen zweiten Schwan entdeckt – vermutlich hatte man Hunde auf sie gehetzt. Gemeinsam mit Anwohnern konnte sie die Tiere aus der Brenz holen und bei sich versorgen. Nach einigen Tagen Ungewissheit ist nun klar, dass beide Schwäne den Angriff überleben werden. Wir sind froh, dass dieses schlimme Ereignis auf diese Weise zu einem guten Ende findet. Ich bedanke mich sehr herzlich bei Frau Rentschler für ihren umsichtigen Einsatz. Die Stadt Giengen akzeptiert es in keinem Fall, dass Tiere gequält und lebensbedrohlich verletzt werden. Das Hetzen von Hunden auf Schwäne ist absolut indiskutabel! Der Schutz der Tiere hat für die Stadt Giengen große Bedeutung. Die Verantwortlichen hoffen, den Verursacher noch ausfindig zu machen; das Ordnungsamt hat die Anlieger befragt und wird nun verstärkt kontrollieren. Der Förderverein für den Tierschutz in Ostwürttemberg e. V. hat 1000 € Belohnung für die Hinweise zur Ergreifung der oder des Tierquälers bereitgestellt. In jedem Fall gilt, dass derartige Vorgänge konsequent zur Anzeige gebracht und sanktioniert werden. Foto: Privat

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