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NW_19.08.2020

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14 MITTWOCH, 19. August

14 MITTWOCH, 19. August 2020 Giengener Stadtnachrichten aus dem rathaus Hohe Auszeichnung für die Stadt Beim Innovationspreis 2020 der- Wirtschaftsförderungsgesellschaft Region Ostwürttemberg (WIRO) zusammen mit IHK, Kreissparkasse Ostalb und Kreissparkasse Heidenheim wurde die Große Kreisstadt Giengen an der Brenz als Leistungsträger ausgezeichnet. Neben der allgemeinen öffentlichen Wahrnehmung hatten die Ernennung Giengens zur „Kommune des Jahres“ beim Großen Preis des deutschen Mittelstandes 2019 und die kürzlich erfolgte Auszeichnung als gründungsfreundliche Kommune eine Berücksichtigung beim Innovationspreis nahegelegt. Seit drei Jahren zieht die Stadt durch ihre innovative Entwicklung weitreichendes Interesse auf sich. Fünf Zieldimensionen, die „Fünf Sterne in Giengen“ geben OB Dieter Henle und seinem Team in Gemeinderat und Verwaltung die Richtung vor: Giengen punktet als attraktive Wohn- und Arbeitsstadt ebenso wie als Stadt für Kinder, Jugend, Familie und Alter. Passend dazu stehen die Dimensionen „Nachhaltige Innenstadtentwicklung“, „Aktive Bürgergesellschaft und Integration“ sowie „Solide Finanzwirtschaft, Infrastruktur und Digitalisierung“ auf dem Plan. In allen Bereichen werden anspruchsvolle Projekte erfolgreich betrieben. „Wir gehen mit hohem Tempo voran“, so OB Dieter Henle. „Natürlich hat uns die Corona-Pandemie – wie die gesamte Weltgesellschaft – getroffen und wir werden dieses Ereignis lange Zeit spüren. Dennoch agieren wir weiterhin überlegt und mutig!“ Im Jahr 2019 waren 130 Wohneinheiten in Arbeit, 150 in Vorbereitung, 2020 folgte dann das Jahr der Spatenstiche – auch kommunal: unter anderem entsteht der neue Rathausplatz, für den Kindergarten Lederstraße und das Dorfgemeinschaftshaus Sachsenhausen beginnt die Bauphase. Beim Bauen sind „grüne“ Maßnahmen Pflicht – auch im großen Giengener Industriepark A7, der zwei Jahre nach Projektstart im Zeitplan ist und sich hoher Nachfrage erfreut. Ein attraktives Nahversorgungszentrum in der Südstadt ist ebenso konzipiert wie das „Lamm-Areal“ in der City mit Erlebnis-Gastronomie, Hotellerie und Stadtwohnungen. Die Kooperation mit Unternehmen und ein Gründerbahnhof für Startups stärken die Wirtschaft, der aktive Dialog von Bürgerschaft und Rathaus das Gemeinschaftsgefühl. Senioren werden flexibel unterstützt, das vom Land geförderte Integrationskonzept trägt zu einer vielfältigen, harmonischen Stadtgesellschaft bei. Und auch in Sachen Infrastruktur ist man aktiv: Beispielsweise läuft ein mehrjähriges Programm zur Sanierung von Schulen und Spielplätzen. Für 2021 ist überdies „Giengen blüht auf!“ geplant, eine innovative Garten- und Verbrauchermesse, bei der in neun Hallen zirka 200 Aussteller mitwirken sollen. Natürlich freut sich der Oberbürgermeister über die aktuelle Auszeichnung von WIRO, IHK und Kreissparkassen. „Giengen verbindet Lebensqualität, Wachstum und Identität! Die Auszeichnung als Leistungsträger beim Innovationspreis macht das einmal mehr deutlich und ist für uns eine sehr schöne Sache!“ Die Urkunde „Innovationspreis 2020 für die Stadt Giengen als Leistungsträger“ nahm das Stadtoberhaupt OB Dieter Henle (Bildmitte) am Rande der Aufsichtsratssitzung der WIRO Ende Juli in Empfang; (v. l. n. r.): Nadine Kaiser (WIRO- Geschäftsführerin), Landrat Peter Polta (stv. Aufsichtsratsvorsitzender der WIRO), IHK-Hauptgeschäftsführerin Michaela Eberle und Landrat Klaus Pavel (WIRO-Aufsichtsratsvorsitzender). Foto: Wirtschaftsförderungsgesellschaft mbH Region Ostwürttemberg (WiRO) Konzept-e baut Kita in Giengen OB Dieter Henle und Konzept-e Chefin Waltraud Weegmann freuen sich über die Unterzeichnung des Kaufvertrags. Foto: Stadt Giengen Im Hinblick auf die neuen Baugebiete und den damit verbundenen Zuzug rechnet die Stadt Giengen mit weiter steigendem Betreuungsbedarf in Kitas. „Kinderbetreuung ist in Giengen ein sehr wichtiges Thema“, betonte OB Dieter Henle. „Die Stadt kommt den Familien – wo immer möglich – entgegen. Grundlage dafür ist unser Anspruch, eine Stadt mit Vorteilen für Kinder, Jugend, Familie und Alter zu sein: Stern zwei des Fünf-Sterne-Konzepts!“ Am 16. Juli wurde die Kindergartenbedarfsplanung einstimmig im Gemeinderat beschlossen. Vorgesehen ist die zusätzliche Bereitstellung von 116 Kindergartenplätzen bis 2022. Noch 2020 sollen in der Kita St. Peter, im Waldorfkinderhaus und in der Kita Memminger Wanne Gruppen mit verlängerter Öffnungszeit aufgestockt werden. In einem Anbau der Kita Memminger Wanne soll Raum für eine vierte Gruppe entstehen; die Stadt hat dafür in diesen Tagen die Zusage von 875.000 Euro aus dem Ausgleichstock Baden-Württemberg erhalten. Auch der im Bau befindliche Kindergarten Lederstraße erhält vier Gruppen, 2021 soll ein Waldkindergarten ins Angebot kommen – Träger ist ein Verein. Bereits im März hatte der Gemeinderat zudem die Veräußerung eines Bauplatzes in der Ferdinand-Porsche-Straße an den Träger „Konzept-e Gruppe, Stuttgart“ beschlossen. Verbunden damit ist eine notariell abgesicherte Verpflichtung, dort eine Kindertagesstätte in eigener Trägerschaft unter dem Dach der Konzept-e Gruppe zu errichten und zu betreiben. Gemeinnütziger Betreiber ist die Kind und Beruf gGmbH. Grundlage war eine Eigeninitiative der Konzept-e Gruppe. Sie versteht sich als Spezialist für Bildung und Betreuung und begleitet den Aufbau und Betrieb sozialer Organisationen – mit konzeptioneller Expertise bezüglich der vielfältigen gesellschaftlichen Bedürfnisse zu Wohnen, Leben und Bildung. Konzept-e führt Kinderhäuser und Schulen, berät Unternehmen sowie soziale Einrichtungen zum Thema Vereinbarkeit von Familie und Beruf und initiiert lebendige Mehrgenerationenquartiere. „Dieser Ansatz erscheint uns zukunftsweisend: Wir freuen uns, dass Konzept-e die Vielfalt in Giengen bezüglich der Kinderbetreuung nochmals erweitern möchte“, so der Oberbürgermeister. Die Verortung der Kindertageseinrichtung in direkter Nähe zur Lina- Hähnle-Schule schaffe zudem durchgängige Bildungsbiografien an einem Bildungscampus. Das Grundstück befindet sich in der Ferdinand-Porsche-Straße in unmittelbarer Nachbarschaft zur Lina- Hähnle-Schule bzw. zum evangelischen Gemeindezentrum mit ca. 1.800 qm. Der dort gültige Bebauungsplan weist die Fläche passenderweise als „Fläche für Gemeinbedarf“ aus. Der Bau ist so geplant, dass der Fußweg von der Heidenheimer Straße in die Ferdinand-Porsche-Straße erhalten bleibt; auch die Belange der Schule sind berücksichtigt. Zudem soll es genügend Parkflächen für Belegschaft und Eltern geben. Die viergruppige Kindertagesstätte in ein- bis zweigeschossiger Bauweise wird durch die Häuser für Kinder GmbH gebaut und betrieben, eine Tochter der Konzept-e Gruppe. Der Stadt Giengen entstehen durch den Bau Grundstückserlöse, aber zunächst keine Kosten. Durch die Aufnahme in die Bedarfsplanung erhält der freie Träger wie üblich einen Anspruch auf die gesetzlichen Zuweisungen des Landes sowie auf eine entsprechende Beteiligung am Abmangel. Der notarielle Kaufvertrag zwischen der Stadt und der Konzept-e Gruppe zum Verkauf des Grundstückes von der Stadt an die Häuser für Kinder GmbH wurde nun unterzeichnet. Rathauschef Henle freute sich über das zügige Vorangehen: „Die Kita passt zur Bedarfsplanung und unterstützt die Vereinbarkeit von Familie und Beruf in Giengen wesentlich.“ Auch für Konzept-e Gründerin und Geschäftsführerin Waltraud Weegmann ist das ein wesentlicher Effekt: „Wenn es nach uns geht, möchten wir den Betrieb bereits zum Kindergartenjahr 2021/2022 aufnehmen!“

15 MITTWOCH, 19. August 2020 Giengener Stadtnachrichten Ehrenamtsehrungen zum Neujahrsempfang: Vorschläge gesucht Freizeit in Giengens Südstadt gemeinsam erleben - und ein Beachvolleyballfeld Alljährlich werden beim Giengener Neujahrsempfang Menschen ausgezeichnet, die sich in besonderer Weise um das Gemeinwohl in Giengen verdient gemacht haben. Vorschläge dafür kann jeder einreichen. Jedes Jahr ist der Giengener Neujahrsempfang eine feierliche und beliebte Veranstaltung. Neben dem festlichen Rahmenprogramm und der Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters tragen dazu sicher auch die Ehrungen von Menschen bei, die mit ihrem außergewöhnlichen, freiwilligen Engagement, Giengen und seine Teilorte bereichern und immer auch ein wenig lebenswerter machen. Ausgezeichnet werden sollen dabei in erster Linie Personen oder Personengruppen, die ihr Engagement bisher ohne nennenswerte Anerkennung oder Unterstützung von Vereinen oder Institutionen leisten oder geleistet haben. Natürlich soll die erbrachte, freiwillige Leistung eine besondere sein. Mindestens 5, 10 oder 20 Jahre, die diese Tätigkeit bereits andauern sollte, geben die Giengener Ehrungsrichtlinien hierfür vor. Abgesehen davon ist aber auch die Auszeichnung einer außergewöhnlichen Einzelleistung möglich, wie beispielsweise eine Lebensrettung oder ein Einsatz, der erhebliche Zivilcourage erforderte. Etwas weniger streng sind die Vorgaben für Kinder und Jugendliche. Auch hier sollte der ehrenamtliche oder freiwillige Einsatz natürlich etwas Besonderes sein. Eine explizite Regelung, was die Dauer des Engagements angeht, gibt es in diesem Fall aber nicht. Auch hier sind bemerkenswerte Zivilcourage oder die Geehrte beim Neujahrsempfang 2020 Förderung des sozialen Miteinanders immer wieder Schwerpunkte. Wer eine Person oder Gruppe kennt, die sich in solcher Weise für und in Giengen einsetzt und dafür schon lange eine Ehrung verdient hätte, der kann einen entsprechenden Vorschlag bis spätestens Montag, den 14. September 2020, schriftlich bei der Anlaufstelle für Bürgerschaftliches Engagement im i-Punkt oder an der Information im Rathaus abgeben. Oder den Vorschlag unter dem Stichwort „Ehrungsvorschlag“ einsenden, an die Stadtverwaltung Giengen, Marktstraße 11, 89537 Giengen bzw. per E-Mail an agenda@giengen.de. Im Ehrungsvorschlag müssen mindestens Namen und Anschrift der zu ehrenden Person oder bei einer Gruppe Namen und Anschrift eines Ansprechpartners enthalten sein; zudem Namen, Anschrift und Telefonnummer oder Mailadresse des Vorschlagenden sowie eine kurze, aussagekräftige Beschreibung, warum die vorgeschlagene Person oder Gruppe die Ehrung verdient. Mitte September wird der Ehrungsbeirat der Stadt Giengen dann aus allen Vorschlägen jene auswählen, die beim kommenden Neujahrsempfang 2021 die Auszeichnung überreicht bekommen. Vorschläge, die nach dem 14.9.2020 eingehen, sind aber nicht verloren. Sie können allerdings frühestens ein Jahr später, also für den Neujahrsempfang 2022, berücksichtigt werden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an die Anlaufstelle für Bürgerschaftliches Engagement, Andrea Schindler, Telefon 07322/952-2490 (Dienstag - Donnerstag) oder per E-Mail an agenda@giengen.de. Foto: Stadt Giengen Viel Bewegung für die Südstadt: OB Dieter Henle, Schirmherrin Simone Henle, Annika Arndt, Lucas Kluge und Bernd Kluge (vertretungsberechtigter Vorstand der TSG Giengen 1861 e. V.) Foto: Stadt Giengen Freizeit in der Südstadt gemeinsam erleben – das Projekt von Annika Arndt und Lucas Kluge – ist mit einer Spende von 7.372,34 Euro aus der Giengener Bürgerschaft im Sternenkässle 2019 auf Platz eins gelandet. Nun ergänzt es sich bestens mit städtischen Vorhaben im Bereich des hinteren Bühlsportplatzes. Der Grund: Nachdem sich das 2018 in Hohenmemmingen angelegte Beachvolleyballfeld großer Beliebtheit erfreut, plant die Stadt auf dem Gelände des Bühlsportplatzes ein weiteres Feld. Es soll den Volleyballern der TSG und des SC Giengen, aber auch als öffentliche Freizeitanlage zur Verfügung stehen. Die Maßnahme ist im diesjährigen Haushalt finanziert, die Realisierung erfolgt in Abstimmung mit der laufenden Sportentwicklungsplanung. Das Projekt „Freizeit in der Südstadt gemeinsam erleben“ soll das neue Angebot ergänzen. Die Initiatoren haben sich eine vielseitige, kreative und motivierende Umgestaltung des hinteren Teils des Bühlsportplatzes zum Ziel gesetzt. Am 22. Juli präsentierten sie ihre Ideen Sternenkässle-Schirmherrin Simone Henle und OB Dieter Henle im Giengener Rathaus. „Wir hätten dort gern eine richtige Bewegungslandschaft“, schilderte Annika Arndt und verwies auf mögliche Spiel- und Fitnessgeräte, die im Bereich der Schule ein attraktiver Freizeitmittelpunkt für Menschen jeden Alters werden könnten. „Ein zusätzliches Beachvolleyballfeld vor Ort ist da natürlich eine Supersache!“ Lucas Kluge spann den Faden weiter in die Zukunft: „Mit unserem Sternenkässle-Geld haben wir ein tolles Startkapital. Für alle unsere Ideen wird es nicht reichen, aber wir könnten das Projekt ja auf mehrere Jahre anlegen und das Ganze wachsen lassen!“ Schirmherrin und Oberbürgermeister zeigten sich von den Vorschlägen und der Präsentation der beiden FSJ’ler beeindruckt: „Wir sind gespannt auf das, was unser ‚Südstadt-Team’ dort auf die Beine stellt“, freute sich Simone Henle. „Die Aktion zeigt: Unser Sternenkässle ist ein richtiger Schub für bürgerliches Engagement!“ Haben auch Sie eine gute Idee? Noch bis 31. August können Projektvorschläge fürs STERNENKÄSSLE 2020 eingereicht werden! Fordern Sie gleich die Infos für Projektvorschläge an – per Mail an sternenkaessle@giengen.de oder telefonisch bei Claudia Winkler im Rathaus, Telefon 07322 952-2220. Das Sternenkässle-Team ist gespannt!

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