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NW 16.06.2021

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MEIN VEREIN INSIDE

MEIN VEREIN INSIDE Nachrichten aus der Region Heidenheim Mehr gibt‘s auf .de Ländle TSG NATTHEIM Mitgliederschwund wegen der Pandemie werden, Erst danach muss die Aufnahme in die TSG Nattheim vollzogen werden Die Mitgliedsbeiträge liegen seit 2005 auf gleichem Niveau, die Beitragsregelung kann unter „Downloads“ www.tsg-nattheim. de online eingesehen werden Die An-/Um-/Abmeldung aus dem Verein kann durch Formular aus „Download“ im PDF-Format beschrieben werden und direkt an die Mitgliederverwaltung gesendet werden. Viele Infos zum Verein gibt‘s auch auf www.tsg-nattheim.de oder per Mail vorstand@tsg-nattheim.de sowie über die Social-Media-Kanäle: Facebook TSG Nattheim 1935 e.V. und Instagram tsgnattheim_ev_1935. Gerne freuen wir uns auch über eine Erweiterung unserer Marketing-Aktivitäten in der Industrie- und Firmenwelt der Region Zuletzt das Fazit des Sportvorstands: Sport ist im Verein immer noch am Schönsten. Vor allem Kameradschaft und Verbundenheit sowie soziales Verhalten kann keine andere Stelle ersetzen. Ganz nach dem Motto eines unserer Vorstände in den Nachkriegsjahren; Hermann Knauer: „Was du ererbt von deinen Vätern hast, erwirb es, um es zu besitzen.“ Vereinsvorstellung: Die neue TSG Nattheim Auch die TSG Nattheim leider coronabedingt unter Mitgliederschwund. Mit dem Jahreswechsel schloss die TSG noch mit einem leicht positiven Bestand in der Verbandsmeldung WLSB zum Vorjahr ab. Zwischenzeitlich sind durch die üblichen Fluktuationen (Tod, Wegzug, Interessensänderung) nach der diesjährigen Beitragsabbuchung doch einige weitere Kündigungen eingegangen. Im Vergleich zu den Vorjahren blieb aber eine wichtige Sache aus – der Neueintritt von Mitgliedern vor allem bei den Kinder-, Jugend- und Aktivengruppen. Deshalb stellt die TSG Nattheim nun in der von der Heidenheimer Zeitung für die Wochenblätter Neue Woche und W ochenzeitung sowie das Onlineportal Ländle24 initiierten Aktion sich und ihr Angebot vor. „Gerne nutzen wir die Möglichkeit zur Vorstellung des Vereins und unseres Angebotes im Rahmen dieser Aktion“, sagt der Vorsitzende Ralf Maier. Man werde die Aktion gemeinsam starten und mit begleiten - und auch andere Sportvereine sollen das Angebot künftig nutzen können. Zurück zur TSG Nattheim: Die meisten Abteilungen starten nun wieder mit ihrem Training, sehr oft noch Outdoor - auch wenn die Sieben-Tage-Inzidenz unter 50 weitere Lockerungen zulässt. Die Testung fällt erst ab einer Sieben-Tage-Inzidenz unter 35 weg. Treffpunkt und genaue Trainingszeit sind zu erfahren über die Abteilung unter dem jeweiligen Kontakt bzw. auf der Homepage. Zusammen mit dem WLSB, den Landtagsabgeordeten Martin Grath und Andreas Stoch sowie dem Bundestagsabgeordneten und Sportkreisrat Roderich Kiesewetter sowie an vorderster Front Sportkreis-Präsident Klaus-Dieter Marx, haben wir versucht, zumindest im Bereich des Kindersports Erleichterungen zu erreichen. Dies ist gelungen, die Corona-Tests aus der Schule gelten nun 60 Stunden. Die Kinder müssen damit an einem Tag nicht zweimal getestet werden. Wir arbeiten zur Zeit an einem Hygienekonzept für die Vereinsjugend und übergreifend auch für alle anderen Vereine aus Nattheim, sodass der Sport auch in der Halle wieder starten kann. Was erlaubt vom Ordnungsamt wird, ist zur Zeit noch offen. Alle Neuerungen werden direkt auf der Vereins-Homepage veröffentlicht. Mit Bürgermeister Norbert Bereska und der Gemeindeverwaltung sind wir auch im Gespräch, um frühestmöglich Kinderschwimmkurse im Ramensteinbad Nattheim wieder starten zu können. Ab Öffnung des Bades und Freigabe durch das Ordnungsamt sind die Ehrenamtlichen der TSG-Schwimmabteilung in den Startlöchern für die Wiederaufnahme der Schwimmkurse. Näheres dazu auch hier auf der Homepage der TSG Nattheim. Unser Angebot für alle Interessierten: Probetraining: die ersten vier Wochen können nach Aufnahme des Sportbetriebes gerne die Abteilungen und deren Angebote getestet Die seit Oktober 2020 amtierende neue Vereinsjugendleitung (von links): Barbara Maurer-Merkle, Jana Maier, Ulrike Mayer. Foto: Privat Mit der Mitgliederversammlung am 23.10.2020 wurde die TSG Nattheim komplett neu organisiert. Dank der sehr guten Vorbereitung durch Mitglieder der Skiabteilung, namentlich der heutige Leiter des Abteilungsrats, Tobias Weber, und der Leiter des Finanzausschusses, Thomas Maier, sowie eines kleinen Kernteams, stimmte die Mitgliederversammlung für eine komplett neue Satzung und Organisation ab. Neu organisiert sind im Wesentlichen: Sportvorstand und Vorstand Gesamtveranstaltungen: Ralf Maier, Finanzvorstand Günther Bauder, Jugendvorstand Barbara Maurer-Merkle, Vereinsentwicklung und Zukunft Immobilie N.N. Alle Vorstände zusammengefasst sind per Mail unter vorstand@tsg-nattheim.de erreichbar. Abteilungsrat: Tobias Weber. Der Abteilungsrat ersetzt den früheren Hauptausschuss, jede Abteilung istmit einer Person vertreten, dazu die Stabsstellen der Vorstandschaft, sowie der Leiter Finanzausschuss. Leiter Finanzausschuss Thomas Maier Leiter Mitgliederverwaltung Manfred Arnold Vereinsentwicklung: Thomas Dambacher Immobilien Halde: Karl-Heinz Koch Jugendleiter/-in: Barbara Maurer-Merkle, Stv. Jugendleitung Ulrike Mayer, Jugendsprecher/-in Jana Maier Der Jugendleitung mit Jugendsprechern wurde am 19.03.2021 in der Jugendvollversammlung gewählt. Die TSG-Jugend hat sich analog zu den Erwachsenen mit diesem Termin eine neue Jugendordnung geschaffen. Die neu gewählte Jugendleiterin Barbara Maurer-Merkle wurde in der anschließenden TSG-Mitgliederversammlung bestätigt und damit gemäß neuer Satzung einstimmig als gleichberechtigtes Mitglied in der Vorstandschaft der TSG eingesetzt. Ein Novum, dass der bisher schon sehr guten Jugendarbeit in den einzelnen Abteilungen noch mehr Gewicht und Vortrieb verleihen soll. Die TSG Nattheim e.V. sieht sich mit dieser neuen Organisationsstruktur für die kommenden Aufgaben bestens gerüstet und möchte diese Aufgaben weiterhin weitestgehend im Ehrenamt organisieren. Damit ist man sicherlich auch innerhalb der im Württembergischen Landessportbund organisierten Vereine ganz vorne mit dabei.

MEIN VEREIN INSIDE Nachrichten aus der Region Heidenheim Mehr gibt‘s auf .de Ländle Blick zurück und nach vorn Die Chronik der TSG Nattheim Das Jahnheim der TSG Nattheim. 2035 feiert die TSG Nattheim ihr 100-jähriges Bestehen. Dabei waren die ersten 20 Jahre von Gewaltherrschaft und der Vorgaben durch die alliierten Besatzungsmächte bestimmt. Vereine, wie wir sie heute kennen, mussten von unseren Vorfahren und Gründungsvätern unter größtem Einsatz und Liebe zum Verein aufgebaut werden. Nachfolgend möchten wir vor allem den Start dieses heutigen Zehn-Sparten-Vereins in der Geschichte verdeutlichen. Alles Aktuelle und vieles mehr aus den Abteilungen erscheint unter den Rubriken der Abteilung und ist heute schon auf der Homepage zu lesen oder wird in den nächsten Wochen neu und zeitgemäß in der Homepage auf Vordermann gebracht werden. Als Fazit aus den Berichten darf vorweg genommen werden: „Dort, wo sich schon die Alten trafen, schlägt immer noch das Herz des Vereins.“ Zusammen mit den Sportstätten der Gemeinde Nattheim (Ramensteinhalle, Ramensteinbad, Gemeindehalle) sowie den Sportanlagen auf der geliebten Halde ist in weiten Teilen eine tolle Infrastruktur vorhanden. Den Verantwortlichen der TSG ist bewusst, dass in den nächsten Jahren dennoch die Erneuerung des fast 40 Jahre alten Vereinsheims angegangen werden muss. Die Skiabteilung zeigt derzeit eindrucksvoll, wie der Geist der Gründungsväter in gemeinschaftlicher Arbeit angegangen wird. Auch heute kann ehrenamtlich mit viel Einsatz und finanzieller Unterstützung, (durch den Förderverein Ski) z.B. in eine neue Wasser-/ Abwasser -und Kabeltechnik auf der Ski-Anlage investiert werden. Chapeau und herzlichen Glückwunsch Foto: Privat zu dieser mutigen Entscheidung, welche richtungsweisend für die TSG Nattheim gesehen werden sollte. Die Anfänge der TSG reichen bis zur vorigen Jahrhundertwende zurück. Bereits 1905 versuchten junge Männer in einem Kraftsportverein die Grundlage für ein sportliches Leben in der Gemeinde zu legen. Nach wenigen Jahren erlahmte das Ganze. Etwas später schlossen sich Teile dieses Vereins in einem Arbeiter-Turnverein zusammen. Auch dieser Verein kam über einen kurzen Anlauf nicht hinaus. Parallel wurde 1906 der Arbeiter-Radsportverein gegründet. Dieser hatte mehr Erfolg, wollte doch jeder das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden. Das Fahrrad brachte dem auswärts arbeitenden ein schnelles und verbilligtes Verkehrsmittel ein. Diesem Verein schloss sich eine Fußball-Abteilung an. Immer wieder kreuzten sich in den ersten Jahren die Verbindungen zum RSV Nattheim. Zwischen 1906 und 1924 wurde vom RSV auf der „Halde“ ein Sport- und Übungsplatz begonnen. Dieser Platz wurde ab 1924 nicht mehr genutzt, 1931 tauchte in Gemeinderatsprotokollen „eine Gruppe von Fußballern“ auf, die einen Platz errichten wollten. Dieser Platz war wieder die „Halde“. 1933 wurde die Anlage dieses Platz wieder begonnen, in den Parteiwirren und Bestrebungen des NS-Regimes, „eine eigene Jugend“ aufzubauen, aber nie fertig gestellt. Zur etwa gleichen Zeit wurde nder Radsportverein und der „Christliche Verein junger Männer“ verboten. In diesen beiden aufgelösten Vereinigungen gab es Kräfte, welche am 28. Oktober 1935 bei einer Versammlung im Gasthaus „Adler“ in Nattheim zur Gründung eines Vereins führten. 28 Personen gelten als Gründungsmitglieder, Pate für den Turnverein war der damalige TSB 1846 Heidenheim – heute HSB. Ein gebrauchtes Pferd und ein Barren waren ein willkommenes Patengeschenk. Der TSB und im folgenden auch die Turner aus Schnaitheim begleiteten die TSG in der Anfangszeit. Viele Stunden wurde als Turn- und später auch Schützenraum der frühere Adlersaal (heutige Metzgerei Mack) der Familie Mailänder genutzt, dann der Turnstadel Eberhardsweg, Gymnastikraum im damaligen Feuerwehrgerätehaus (heute Seniorenresidenz), Ochsensaal sowie Sportplatz und Spielwiese Halde. Sehr oft ist in der Chronik die Familie Schlumberger von der örtlichen Brauerei als Unterstützer und Förderer genannt. Zurück zum Sportgelände Halde: der liegengebliebene Sportplatz auf der Halde wurde ab 1935 vom Radsportverein übernommen, um Möglichkeiten für den Turnbetrieb im Freien zu schaffen. 1937 kamen die Schützen als eigenständige Abteilung und zur Stärkung des noch jungen Vereins dazu. Erster Vorstand war Georg Burr, nach ihm benannt ist heute der Georg-Burr-Weg, die Verbindung vom Sportplatz Halde hinunter ins Tal, wo der Fußball-Trainingsplatz, die Grill-und Wachshütte, der Start der Loipe sowie der Skihang zu finden sind. Im Sommer 1938 war eine einfache, aber geräumige Unterkunft auf der Halde geschaffen worden, welche jedoch 1945 durch einen US-Panzerschuss stark beschädigt wurde. 1939 wurde arbeits- und damit umzugsbedingt ein neuer Vorstand benötigt, dieser wurde in Fritz Ziegler gefunden. Der Erfolg war nur von kurzer Dauer, Anfang 1940 wurde auch dieser in den Krieg eingezogen, viele andere natürlich ebenso – die Mitglieder schwanden, der Sportbetrieb verebbte langsam. Nach dem Krieg waren die Militärregierungen den Turnvereinen gegenüber noch misstrauisch eingestellt. Der RSV hatte hier mehr Glück, zusammengehend mit den Turnern und Fußballern sowie einer kurzzeitig bestehenden Damen-Handballmannschaft war dies der einzige Weg, 1946 schnell in den Sportbetrieb wieder zu gelangen. Die Sportvereine in den Nachbargemeinden waren in ihrer Organisation nicht immer ganz so weit und so spielten z.B. viele Oggenhausener Fußballer mit Erfolg in Nattheim. Die Damen -Handballmannschaft spielte sogar gegen die Stuttgarter Kickers, - in damaliger Zeit natürlich ein toller, aber auch kostspieliger und keineswegs einfacher Reiseweg. Die Gegensätze zwischen dem Radsportverein und der Vereinigung aus Turnern und Fußballern wurden 1950 zu groß und führten zur Trennung – die Radsportler nahmen auf ihrem heutigen Vereinsgelände ihren Sportbetrieb wieder auf, es wurde der heutige Verein Turn-und Sportgemeinde Nattheim e.V. 1935 neu geschaffen. Neuer Vorstand wurde Matthias Wiedenmann, welcher 1952 bereits beruflich bedingt bereits wieder an Hermann Knauer übergeben hat. 1952 wurde durch gute Zusammenarbeit ein schlichtes, aber gemütliches Vereinsheim – das Jahnheim - auf dem Sockel des Vorgängerheimes geschaffen. In der Chronik von 1960 kann man über den Halde-Sportplatz lesen: „Offen liegt er da und ladet zu seiner Benutzung ein, bedarf allerdings auch zu seinem Schutze das mahnende Wort der Älteren und Eltern.“ 1959 wurde der Schießsport wieder aufgenommen, startend im „Adlersaal“. 1965 wurde Heinz Wiedenmann Vorsitzender, er wurde 1970 gesundheitsbedingt von Ernst Maier abgelöst. 1968 – Gründung der Tischtennis- , 1969 der Ski-, 1970 der Ringer-, 1975 der Tennis-, 1978 der Kegel- und Schwimmabteilung. 1995 beendete mit Aufnahme der Taekwondo-Abteilung der Sparten-Verein seine Abteilungsaufnahme in heutiger Geschichte. Seit 1982 ist im Wesentlichen mit dem Bau des Vereinsheims „Halde“ sowie zuvor des Sportplatzes das „Gesicht der heutigen Sportanlage Halde“ im Wesentlichen abgeschlossen worden – alles weitere kann gerne unserer Chronik entnommen werden. Quellen: Festschriften 1960 und 1995 verfasst durch die ehemaligen Vorsitzenden Georg Burr, Hermann Knauer sowie folgend Christian und Rolf Honold mit Kurt Kohler in Ergänzung Bürgermeister a.D. Walter Henle, Ergänzungen aus den Vorjahren vor 1935 durch den Nattheimer Heimatforscher Hans-Rainer Schmid Ihr direkter Draht zur TSG Nattheim: www.tsg-nattheim.de, E-Mail: vorstand@tsg-nattheim.de“ sowie auf Social Media: Facebook: TSG Nattheim 1935 e.V. und Instagram tsgnattheim_ev_1935

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