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NW_14.04.2021

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neuewoche. Mittwoch, 14.

neuewoche. Mittwoch, 14. April 2021 16 Zum Bepflanzen empfiehlt es sich, das Beet in Reihen aufzuteilen. Bei Querreihen passen mehr unterschiedliche Gemüsesorten hinein, längs erhöht sich der Ertrag je Sorte. Einige Gemüsearten haben so feine Samenkörner, dass sie nur schwer einzeln ausgesät werden können. Wenn sich die ersten Blätter aus der Erde strecken, müssen sie daher pikiert werden. Dabei werden zu dicht stehende Pflänzchen herausgezogen - so können sich die verbleibenden Pflanzen besser entwickeln. Verzichtet man auf das Vereinzeln, treten die Sämlinge in Konkurrenz zueinander und machen sich gegenseitig Licht und Wasser streitig. Ohne Konkurrenzdruck wachsen die Pflanzen langsamer und kräftiger. Vor allem bei Wurzelgemüse wie Möhren, Pastinaken oder Rote Bete empfiehlt sich ausreichender Abstand. ViEL MEhR ALS EiN MoDEtREND: Im Hochbeet lässt sich bis zu dreimal so viel ernten wie in einem normalen Beet. Dafür Wer mehr über Hochbeete erfahren möchte: Unter www.neudorff.de/ empfiehlt es sich, einzelne Gemüsesorten in Reihen zu pflanzen - und die Sämlinge zu pikieren. Foto: txn/Neudorff Die Region im Blick mit Firmenportraits, hochbeet-gaertnern vielen Tipps findet zu Veranstaltungenre Informationen. informativen Ratgeberthemen txn man weite- und Bildergalerien auf ländle24.de Naturnahes Gärtnern im Hochbeet In immer mehr Gärten entstehen Hochbeete. Was auf den ersten Blick wie ein neuer Modetrend aussehen mag, macht aus gärtnerischer Sicht sehr viel Sinn. Der Grund: Von einem Hochbeet kann man früher und sogar bedeutend mehr ernten - und man ist von der natürlichen Bodenqualität unabhängig. Wer sein erstes Hochbeet in Betrieb genommen hat, wird zudem schnell merken, wie rückenfreundlich Gartenarbeit sein kann. Im Fachhandel gibt es fertige Bausätze, die auch Laien problemlos aufstellen können. „Das Wichtigste beim Hochbeet ist die richtige Befüllung“, erklärt Gartenexpertin Sabine Klingelhöfer. Einzelne Schichten aus Astschnitt, Gartenabfällen und Erde sorgen für eine Rotte, die Wärme erzeugt und viele Nährstoffe freisetzt. Den Abschluss nach oben bildet dann eine – idealerweise torffreie - Spezialerde, die auf die Bedürfnisse von Gemüse abgestimmt ist. Wer auf vorgedüngte Tomaten- und Gemüseerde zurückgreift, garantiert bestes Wachstum von Anfang an. Die Region im Blick mit Firmenportraits, vielen Tipps zu Veranstaltungen, informativen Ratgeberthemen und Bildergalerien auf ländle24.de Die R mit Firme tungen, in Bildergale Grundsätzlich kann jeder mtl. 2.500.- Euro SOFORT-RENTE erhalten. im-kurs.jimdo.com Unsere Stadt. Ihr Makler. Ob Kauf oder Verkauf: Ich bin Mattias Dümcke und für Sie da. Beilagenhinweis in der heutigen Ausgabe liegen folgende Prospekte in Gesamt- oder Teilauflage bei: Denn´s Sie haben eine Immobilie zu verkaufen? Kaufland Stabilo Wir bieten Ihnen gerne eine kostenlose Marktpreis-Ermittlung an. Vereinbaren Sie einen Termin »über 25Jahre Erfahrung in der Immobilienbranche »Mitglied im Gutachterausschuss der Stadt Heidenheim Wilhelmstr. 3|89518 Heidenheim |Tel. 07321 7302401 |www.duemcke-immobilien.de expert neue-woche.de Beratung Telefon: 07321.347-122 anzeigenmarkt@hz.de

neuewoche. Mittwoch, 14. April 2021 17 DAS MAcht So RichtiG LAUNE: Damit der Spaß mit Schaukel, Wippe, Rutsche & Co. aber nicht durch Verletzungen getrübt wird, gibt die Dekra wichtige Tipps für die Sicherheit. Foto: stock.adobe.com/famveldman Klettern und Rutschen ohne Aua Nach dem langen Winter zieht es Familien zum Spielen in den eigenen Garten: Wippe, Schaukel, Rutsche oder Trampolin bieten den Kindern eine Menge - wenn sie richtig aufgebaut und abgesichert sind. Damit die Freizeit mit eigenen Geräten zu einem ungetrübten Vergnügen wird, haben die Experten der Dekra DEKRA die wichtigsten Sicherheitstipps rund um die eigenen Spielgeräte draußen zusammengestellt, denn: „An Spielgeräten kann es leicht und häufig zu Verletzungen oder Unfällen kommen, wenn Standsicherheit, Stoßdämpfung des Bodens oder Pflege zu wenig beachtet werden“, warnt Experte Daniel Marx. „Wichtig sind gute Planung, Sorgfalt beim Aufbau und verständliche Verhaltensregeln für die Kinder, um Unfall- und Verletzungsgefahren gering zu halten.“ GS-Zeichen gibt Sicherheit Eine Orientierungshilfe bei der Produktauswahl geben neben Tests die gängigen Prüf-Label. Aktivitätsspielzeug wie Rutsche, Schaukel, Kletterturm, Trampolin & Co. muss laut Spielzeugverordnung mit einem CE-Zeichen gekennzeichnet sein - damit dokumentiert der Hersteller, dass das Produkt die gesetzlichen Mindestanforderungen einhält und das Gerät die Sicherheit oder Gesundheit der Benutzer nicht gefährdet. Zusätzliche Sicherheit gibt das GS-Zeichen für „Geprüfte Sicherheit“, bei dem eine Zertifizierungsstelle wie die Dekra die Einhaltung dieser Anforderungen und zusätzlich im Jahresrhythmus die Fertigung überwacht. Bedienungsanleitung lesen Beim Aufbau eines Gerätes sind schon aus Haftungsgründen die Hinweise der Bedienungsanleitung zu beachten. Die Tipps von Spielzeug-Fachmann Marx: „Folgen Sie unbedingt der angegebenen Reihenfolge und arbeiten Sie sorgfältig. Stress führt leicht zu Fehlern. Viele Aufbauarbeiten gehen mit guter Vorbereitung, dem richtigen Werkzeug und einem Helfer leichter und zuverlässiger von der Hand.“ Spielgeräte richtig verankern Wippe, Schaukel & Co. dürfen nicht wackeln oder kippeln, sonst werden sie zum Risiko. Daher ist eine sichere und feste Verankerung im Boden unerlässlich, etwa durch Bodenanker, Betonfundament oder Einschlaghülsen, jeweils gemäß der Aufbauanleitung. An die „Knautschzone“ denken Ebenso wichtig ist ein nachgiebiger Bodenbelag mit stoßdämpfenden Eigenschaften unter und neben dem Gerät, sonst können sich die Kinder bei einem Sprung oder Sturz verletzen. Als Material eignen sich feinkörniger Sand, Roll-Kies oder ganz besonders Rindenmulch. Auch Fallschutzmatten können die Funktion der „Knautschzone“ übernehmen, etwa am Auslauf einer Rutsche oder unter der Reckstange. Immer schön Abstand halten Im Eifer des Gefechts kann es schnell zu Kollisionen kommen, wenn das Gerät in zu geringem Abstand zu Gartenzaun, Regentonne oder Hecke aufgestellt wird. „Angaben zum Abstand zu anderen Geräten und Einrichtungen sind in der Aufbauanleitung zu finden. Besonders bei beweglichen Geräten sind diese sehr wichtig“, ergänzt Spielzeugprüfer Marx. Wegen der Verletzungsgefahr dürfen sich im Fallbereich keine festen Gegenstände befinden, beispielsweise Fahrräder, Roller, Skateboards oder gar Gartengeräte. Kindgerechtes Umfeld im Garten Auch das Umfeld der Spielgeräte selbst sollte immer kindgerecht gestaltet sein. Dazu heißt es, den Garten zur Straße hin abzusichern, eventuelle Steckdosen mit Kindersicherung zu versehen, Pflanzenschutzmittel unzugänglich zu verschließen und auf giftige Pflanzen zu verzichten. Gartenteich und Regentonne müssen so sicher sein, dass Kinder nicht hineinfallen können. Auf Gefahren hinweisen Selbst wenn es Kinder nicht erwarten können, das neue Spielgerät endlich nutzen zu dürfen, sollten die Verantwortlichen vor der Freigabe prüfen, ob es stabil steht und alle Verbindungen festsitzen. Darüber hinaus ist es ratsam, Kinder auf Gefahren am jeweiligen Gerät hinzuweisen: Zum Beispiel dürfen sie nicht mit Fahrradhelm oder Schlüsselband um den Hals aufs Klettergerät – es droht Strangulation. Weiter ist daran zu denken, dass die Altersgrenzen eingehalten. Und, eigentlich ganz selbstverständlich: Dass die Geräte bestimmungsgemäß genutzt werden. PM/Dekra

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