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NW_10.02.2021

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neuewoche. Mittwoch, 10.

neuewoche. Mittwoch, 10. Februar 2021 12 GESUNDE KÜCHE MIT HONIG Honig gilt als das älteste Süßungsmittel der Menschheit: Stand den Menschen früher der Sinn nach Süßem, plünderte er die Nester der Wildbienen, später hatten viele einen eigenen Bienenstock hinter dem Haus stehen. Heute hat man es da entschieden einfacher, wenn man gesund mit Honig kochen will. Schon in der Antike entwickelte sich die organisierte Bienenhaltung. Griechen und Römer waren die ersten, die eine systematische Bienenzucht unterhielten und Wissen über die betriebsamen Wesen sammelten. Den Honig aßen sie zum Brot. In Ägypten fand Honig sogar als Zahlungsmittel Verwendung. Bis in das 16. Jahrhundert wurde fast ausschließlich mit Honig gesüßt. Naturprodukt pur: Aber was ist eigentlich Honig? Wir kennen alle den süßen Geschmack und die geschmeidige Konsistenz von Honig. Doch was ist eigentlich drin in diesem Naturprodukt? In der Honigverordnung wird Honig als „natursüßer Stoff“ definiert, „der von Honigbienen erzeugt wird, indem die Bienen Nektar von Pflanzen oder Sekrete lebender Pflanzen- Foto: stock.adobe.com/George Dolgikh teile oder sich auf den lebenden Pflanzenteilen befindende Exkrete von an Pflanzen saugenden Insekten aufnehmen, durch Kombination mit eigenen spezifischen Stoffen umwandeln, einlagern, dehydratisieren und in den Waben des Bienenstocks speichern und reifen lassen.“ Honig wird also nicht nur aus Blütennektar, sondern auch aus den süßen Säften von Tieren und Pflanzen gewonnen, dem Honigtau. Fleißig wie die Bienen: Aber wie machen sie den Honig? Die Arbeiterbienen transportieren den Nektar in ihrem Körperinneren in der so genannten Honigblase. Dort wird er mit körpereigenen Säften und Enzymen vermischt, bevor er in die Wabenzelle gefüllt wird. Gleich darauf saugt ihn eine andere Biene wieder ein und vermischt ihn abermals mit ihren Körpersäften. Das Spielchen wiederholt sich solange, bis der Nektar zu jenem dickflüssigen Saft heranreift, den wir als Honig kennen. Die warme Umgebungstemperatur im Bienenstock (um die 35 °C) trägt dazu bei, dass Wasser verdunstet und der Honig seine typische Konsistenz erhält. Was die fleißigen Bienen zur eigenen Nahrungsversorgung in die Wabe befördern, wird vom Imker entnommen und ausgeschleudert oder abgepresst. Sammeln die Bienen den Nektar von Blüten, spricht man von Blütenhonig. Er enthält eine Vielzahl von geschmacklichen Nuancen. Der Honig- tauhonig besteht hauptsächlich aus Honigtau, der auf Nadel- und Laubbäumen klebt. Der würzige Geschmack verrät, wo die Bienen sammeln waren. Die aus reichlich Honigtau bestehenden Blatt- und Waldhonige haben in der Regel eine nicht ganz so hohe Süßkraft wie der Blütenhonig. Honig gibt es in vielen verschiedenen Sorten Bei den Blütenhonigen unterscheidet man Honigsorten wie Akazien-, Kastanien-, Linden-, Klee- oder Rapshonig. Im Süden Deutschlands sind die Wald- oder Tannenhonige beliebter als im Norden. Neben den heimischen Produkten gibt es auch interessante Spezialitä- Foto: stock.adobe.com/ weyo Foto: stock.adobe.com/ Vasiliy ten aus aller Welt: Eukalyptushonig aus Italien, brasilianischen Kaffeeblütenhonig, Lavendelhonig aus Frankreich, griechischen Thymianhonig oder Jellybush-Honig aus Australien. Welche Blüten und Pflanzen die Bienen anfliegen, lässt sich mittels Jahreszeit und Standort bestimmen. Wird Honig unter einer bestimmten Sortenbezeichnung angeboten, muss er zum überwiegenden Teil aus dem Blütennektar bzw. dem Honigtau dieser Pflanzen gewonnen werden. Honig in der Ernährung: Immer auf die Zähne aufpassen Honig besteht zu 75 bis 80 Prozent aus Zuckerstoffen, überwiegend aus einem Gemisch von Fructose (Fruchtzucker) und Glucose (Traubenzucker). Darüber hinaus enthält er Wasser, Vitamine, Mineralstoffe und verschiedene bioaktive Stoffe, Antioxidantien sowie Enzyme. Kristalle sind kein Zeichen von schlechter Qualität Wenn Honig auskristallisiert, ist das übrigens kein Zeichen schlechter Qualität: Je nach Zusammensetzung kristallisieren einige Sorten wie zum Beispiel Rapshonig schneller als Waldhonig. Vorsichtig im Wasserbad unter Rühren erwärmt, ist er schnell wieder flüssig und schmeckt genauso gut wie vorher. Dabei sollte Honig nicht über 40 Grad erwärmt werden, da sonst die wertvollen Inhaltsstoffe nicht mehr wirken können. Honig ist vor allem als Brotaufstrich beliebt, doch er eignet sich auch hervorragend zum Süßen von Speisen wie Quark, Joghurt, Müsli, Salatdressings und Saucen und für die Zubereitung von Gebäck und Kuchen. Bereits die Griechen und Römer legten den Grundstein für Gewürzkuchen-Rezepte, aus denen der deutsche Lebkuchen, das englische Gingerbread und das französische Pain d’épices hervorgegangen sind. Da lässt die Antike schön grüßen. Wirths PR

neuewoche. Mittwoch, 10. Februar 2021 13 Foto: stock.adobe.com/zukamilov China-Wraps mit Huhn und Chinagemüse Pancakes mit Vanilleeis und Honig Zutaten (für 4 Personen): 200 g doppelgriffiges Weizenmehl, ein halbes Päckchen Backpulver, 200 ml Buttermilch, zwei Eigelb, 8 EL Sonnenblumenöl, 2 EL Zucker, 1/2 TL Salz, acht Kugeln Vanilleeis, 100 g Himbeeren, 100 g Heidelbeeren, ein Pfirsich, Puderzucker, 20 g Honig Zubereitung: Mehl und Backpulver mischen, unter die Buttermilch rühren. Nach und nach die Eigelbe, 4 EL Öl, Zucker und Salz unterrühren. 10 Minuten ausquellen lassen. Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen, für jeden Pancake einen 1 Löffel Teig nehmen und die Pancakes von beiden Seiten goldbraun backen. Nach und nach alle Pancakes ausbacken. Himbeeren und Heidelbeeren waschen, putzen und gut abtropfen lassen. Den Pfirsich in dünne Spalten schneiden. Die Pancakes mit dem Obst und dem Vanilleeis auf Tellern anrichten und ganz leicht mit Staubzucker bestäuben. Den Honig 10 Sekunden in der Mikrowelle erwärmen und über das Vanilleeis träufeln. Pfannkuchen mit Honig-Bananen Zutaten (für 4 Personen): 150 g Weizenmehl, 40 g Zucke, ein halbes Päckchen Vanillezucker, eine Prise Salz, zwei Eier, 250 ml Milch, 1 TL Zitronensaft, 1 bis 2 Tropfen Bittermandelaroma, pro Pfannkuchen 1 TL Butter sowie 2 EL Butter, vier kleine Bananen, 125 g Honig, Zimt, Ingwer, zwei Kiwis, 50 g Kokosflocken Zubereitung: Mehl, Zucker, Vanillezucker und Salz in eine Schüssel geben und gut mischen, Eier und Milch zugeben und zu einem glatten, klumpenfreien Teig verrühren. Teig gut quellen lassen, erst dann Zitronensaft und Bittermandelaroma zugeben. Etwas Butter in einer Pfanne erhitzen und aus dem Teig nacheinander vier Pfannkuchen ausbacken. Bananen längs halbieren, Kiwis schälen, in Scheiben schneiden und diese nochmals halbieren. Bananenhälften in einer zweiten Pfanne in heißer Butter von beiden Seiten anbraten, mit Honig übergießen, nochmals stark erhitzen und mit Zimt und geriebenem Ingwer (ersatzweise Ingwerpulver) würzen. Pfannkuchen mit je zwei Bananenhälften und einigen Kiwischeiben füllen, mit der Honig-sauce beträufeln und mit Kokosflocken bestreuen. Wok-Gemüse mit Huhn und Basmatireis Zutaten (für je vier Personen): 400 g Basmatireis, 400 g Hühnerbrust, 75 g Zuckerschoten, eine halbe Stange Lauch, vier Frühlingszwiebeln, zwei Stängel Staudensellerie, eine Möhre, je eine halbe rote und grüne Paprikaschote, vier Blatt Chinakohl, 75 g Bambus-Sprossen, 75 g Sojabohnen-Sprossen, drei Scheiben Ananas (Dose), eine Knoblauchzehe, ein Stückchen frische Ingwerwurzel, 4 EL Sesamöl, Salz, Pfeffer, Chilipulver, 1 Msp gemahlener Kreuzkümmel, 4 EL Sojasauce, 100 ml Ananassaft, 100 ml Orangensaft, 2 EL Honig, 3 EL Essig, 1 bis 2 EL Stärke Zubereitung: Hühnerfleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und in dünne Scheiben schneiden. Gemüse putzen, waschen und abtropfen lassen. Lauch in Ringe, Frühlingszwiebeln und Staudensellerie in ein Zentimeter breite Stücke, die Möhren in dicke Streifen schneiden. Paprikaschoten und Chinakohl in mundgerechte große Stücke schneiden. Bambus-Sprossen, Sojabohnensprossen und Ananas abtropfen lassen, Ananas in Stücke schneiden. Knoblauch und Ingwerwurzel schälen und fein hacken. Öl in einem Wok erhitzen, Hühnerfleisch anbraten und mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen. Herausnehmen und warm stellen. Reis kochen, Gemüse nach und nach unter Rühren in der Wokpfanne bissfest dünsten, mit Salz, Chili, Knoblauch, Ingwer und Kreuzkümmel kräftig würzen. Sojasauce, Ananas- und Orangensaft angießen und aufkochen lassen. Sauce mit Honig und Essig würzen. Weizenstärke mit etwas Wasser kalt anrühren, an die Sauce geben und kurz aufkochen lassen.Hühnerfleisch unter das Gemüse heben, abschmecken und mit Reis servieren. Zutaten (für 4 Personen): Vier Wraps (Fertigprodukt), 200 g Hühnerfilet, zwei Frühlingszwiebeln, eine halbe Stange Lauch, eine Möhre, 75 g Zuckerschoten, 75 g Sprossenmischung (Glas), 3 EL Rapsöl, Salz, Pfeffer, 1 EL Honig, 1 EL Zitronensaft, 1 EL Sojasauce, Ingwerpulver, Curry, eine halbe rote Paprikaschote Zubereitung: Hühnerfleisch kalt abbrausen, trocken tupfen und schnetzeln. Gemüse waschen und put-zen, Frühlingszwiebeln in Stücke, Lauch in Ringe, Möhre in Scheiben schneiden. In einer Pfanne 3 EL Öl erhitzen, Hühnerfleisch knusprig anbraten, salzen und pfeffern. Frühlingszwiebeln, Lauch, Möhre und Zuckerschoten zufügen und alles fünf Minuten dünsten. Sprossen abtropfen lassen, mit Honig, Zitronensaft und Sojasauce zugeben, wei-tere fünf Minuten dünsten und mit Ingwer und Curry abschmecken. Aus der Paprikaschote Ringe schneiden. Die Wraps mit den Paprikaringen auf vier Tellern anrichten und mit Gemüse und Hühnerfleisch füllen. Heger GmbH Der gute Wein zum guten Essen … für den vollendeten Genuss. Wein braucht Wissen und Erfahrung. Heger GmbH Helmut-Bornefeld-Str. 22 89522 Heidenheim Telefon 0 73 21/92 97 97 weinschatulle@online.de

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