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NW_03.03.2021

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neuewoche. Mittwoch, 3.

neuewoche. Mittwoch, 3. März 2021 18 Anzeige DAS JAhR 2020 ERFoLGREich GEMEiStERt: Der Vorstandsvorsitzende der Heidenheimer Volksbank Oliver Conradi, Elke Müller-Jordan und Ulrich Hasenmaier (von links) bedanken sich bei den Mitarbeitern für ihren Einsatz und bei den Kunden für ihre Treue. Foto: Volksbank Corona sorgt für Digital-Boom Heidenheimer Volksbank weist ein solides Wachstum aus: die bilanziellen Kundeneinlagen liegen über einer Milliarde Euro, das betreute Kundenvolumen steigt deutlich über drei Milliarden Euro. Trotz aller Unwägbarkeiten hat die Heidenheimer Volksbank das Corona-Jahr 2020 durchaus erfolgreich gemeistert. Dies berichtet der Vorstandsvorsitzende Oliver Conradi im Rahmen einer Presseinformation über das abgelaufene Geschäftsjahr. Die bilanzwirksamen Kredite konnten weiter auf 761 Millionen Euro gesteigert werden. Zusammen mit den Krediten, die an genossenschaftliche Verbundpartner wie unter anderem Bausparkasse Schwäbisch-Hall, DZ Bank, R+V Versicherung und Easycredit vermittelt wurden, stieg das gesamte betreute Kreditvolumen netto um 2,5 Prozent auf 950 Millionen Euro - ein solides Wachstum im Rahmen der Planungen, denn im Kreditgeschäft gilt für die Volksbank nach wie vor „Qualität vor Quantität“. Insgesamt mussten dabei zudem Tilgungen in Höhe von über 176 Millionen Euro im bilanziellen Bereich aufgefangen werden, so dass das eigentliche Neukreditgeschäft mit Prolongationen fast 190 Millionen Euro betragen hat. Bei den Kundeneinlagen machten sich die durch die Corona-Pandemie verursachten Konsumeinschränkungen deutlich bemerkbar. Die Einlagen stiegen deshalb überproportional um fast 60 Millionen Euro auf 1,05 Milliarden Euro. Damit wurde zum ersten Mal die Milliarden-Schallmauer durchbrochen, was vom uneingeschränkten Vertrauen der Kunden in die Stärke der Heidenheimer Volksbank zeugt. Gleichzeitig belastet dieses Volumen in Zeiten von Negativzins aber das Ergebnis, denn im vergangenen Jahr musste die Volksbank erneut Negativzinsen in Höhe von 250 000 Euro entrichten. Betreutes Kundenvermögen beträgt fast 2,2 Milliarden Euro Auch das außerbilanzielle Anlagevolumen in Wertpapieren, Aktien und Bausparverträgen stieg um 44 Millionen Euro auf 1,13 Milliarden Euro. Somit beträgt das gesamte betreute Kundenvermögen fast 2,2 Milliarden Euro. Besonders bemerkenswert waren in diesem Bereich die Wertpapierumsätze in Höhe von 245 Millionen Euro, trotz der Turbulenzen an den Börsen. Das Bauspargeschäft mit einer Summe von fast 43 und das Lebensversicherungsgeschäft mit rund 24 Millionen Euro trugen ebenfalls wesentlich zu diesem Erfolg bei. Zusammengefasst ergibt sich ein gesamtes betreutes Kundenvolumen von über 3,1 Milliarden Euro, rund 124 Millionen Euro mehr als 2019. Besonders frequentiert im Corona-Jahr war die Online-Geschäftsstelle: Insgesamt wurden fast 3,5 Millionen Systemanmeldungen verzeichnet, durchschnittlich 286 000 pro Monat. Im Vergleich zum Vorjahresmonat stiegen zum Beispiel die Anmeldungen im Dezember um rund 20 Prozent. Und hatte bisher immer das Online-Banking bei den Anmeldungen die Nase vorne, so hat sich dies im Laufe des Jahres zugunsten der mobilen VR Banking App verändert. Bereits 51 Prozent der Anmeldungen laufen jetzt über die App - ein Plus von fast 15 Prozent. Die Verlagerung hin zur Banking App spiegelt sich auch in der Nutzung digitaler Bank- und Kreditkarten wider. In den letzten zwölf Monaten hat sich die Zahl der registrierten Karten verdoppelt. In Zeiten von Corona ist die Zahlung mit dem Handy schon aus hygienischen Gründen immer beliebter geworden. Digital-Boom wirkt sich auf Bargeldbewegungen aus Diese Entwicklung wirkt sich naturgemäß im Rückgang der Bargeldbewegungen aus. Waren es im Jahr 2019 noch 426 Millionen Euro Bargeldumsätze, so bilanzierte man im vergangenen Jahr nur noch 363 Millionen Euro - das bedeutet einen Rückgang um rund 15 Prozent. Dies wird sich durch die zunehmende Digitalisierung der Bezahlvorgänge im Retailgeschäft weiter fortsetzen. Ein weiterer Spagat, den es zu bewältigen gilt, existiert zwischen der persönlichen Beratung in der Geschäftsstelle und der zunehmenden Nutzung digitaler Angebote. Die Corona-Krise hat sich dabei als wahrer „Digitalisierungs-Booster“ gezeigt und die Neuentwicklungen sowie die Digitalisierung im Bankensektor maßgeblich vorangetrieben. Allerdings ist laut dem Vorstandsvorsitzenden Oliver Conradi für komplexe Themen wie Altersvorsorge oder Baufinanzierungen die genossenschaftliche Beratung nach wie vor durch kein digitales Angebot zu ersetzen. Prognosen sind naturgemäß immer mit viel Risiken und Unwägbarkeiten verbunden, dies gilt noch mehr in Zeiten der Corona-Pandemie. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet Conradi, unter „Irrtumsvorbehalt“, weiterhin einen stabilen Geschäftsverlauf. Gleichzeitig bedankt er sich für den Gesamtvorstand mit Elke Müller-Jordan und Ulrich Hasenmaier bei allen Mitarbeitern für die erbrachten Leistungen während der Pandemie sowie bei allen Mitgliedern und Kunden für die Treue zur Heidenheimer Volksbank.

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