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HEIMSPIEL NR. 10 SAISON 2020/21

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10 Vorstellung des Gegners »Wir wollen nichts mehr anbrennen lassen« Aues Torjäger und U21-Nationalspieler Florian Krüger über die bisherige Saison und das anstehende Duell gegen den FCH Florian Krüger, Erzgebirge Aue spielt nach Platz 7 in der vergangenen Spielzeit bisher eine erneut sehr stabile Saison. Wie weit sind Sie auf dem angestrebten Weg zum Klassenerhalt? Mit dem Saisonverlauf können wir bis jetzt recht zufrieden sein. Wir haben schon eine ordentliche Punktzahl geholt und viele wichtige Spiele gewonnen. Unserem Ziel, dem Klassenerhalt, sind wir damit auch schon relativ nahe gekommen und befinden uns auf einem insgesamt guten Weg. Nichtsdestotrotz wissen wir aber, dass da noch ein paar Punkte und Siege fehlen. Diese wollen wir möglichst schnell einfahren, um nichts anbrennen zu lassen. Gegen den Hamburger SV gelang Aue am vergangenen Spieltag trotz zweimaliger Zwei-Tore-Rückstände ein 3:3-Unentschieden. Sie sorgten mit einem sehenswerten Volleyschuss für den Ausgleich. Warum waren die „Veilchen“ an diesem Freitagabend gegen den Favoriten nicht kleinzukriegen? In der ersten Halbzeit haben wir kaum einen Stich gemacht und sind gefühlt nur hinterhergelaufen. In der Pause haben wir uns dann aufgerappelt. Wir haben uns die Frage gestellt, ob wir das Spiel so laufen lassen oder es noch in die andere Richtung lenken wollen. Letzteres ist uns gelungen, da hat Vieles gepasst. Auch mein Volleyschuss geht nicht jeden Tag so rein. Unterm Strich haben wir es in der zweiten Halbzeit ordentlich gemacht und uns den Punkt auch verdient. In der ohnehin sehr engen Tabelle trennen Aue und den 1. FC Heidenheim 1846 aktuell nur drei Punkte und zwei Plätze. Im Hinspiel im Erzgebirge konnte sich Ihre Mannschaft am 4. Spieltag knapp mit 2:1 durchsetzen. Wie deuten Sie die Vorzeichen vor dem Wiedersehen am Samstag in der Voith-Arena? 11 Fakten über den FC Erzgebirge Aue Der FC Erzgebirge Aue ist in der Großen Kreisstadt Aue-Bad Schlema in Sachsen beheimatet, die rund 20.000 Einwohner hat. Das Vereinswappen der Sachsen ist lila-gold, wobei die Trikots und Vereinsfarben der Auer lila-weiß sind. Aufgrund ihrer Vereinsfarben tragen die Auer den Spitznamen „Veilchen“. In der Saison 1954/55 konnte der Verein den DDR-Pokal als SC Wismut gewinnen. In den Jahren 1955/56, 1956/57 und 1958/59 wurde der FC Erzgebirge Aue jeweils DDR-Meister als SC Wismut. Nach dem Mauerfall wurde der heutige FC Erzgebirge Aue im Jahr 1993 neu gegründet. Schlussmann Martin Männel spielt seit 2008/09 für Aue und ist mit 413 Einsätzen Rekordspieler des Vereins. In der Saison 2014/15 stieg Aue aus der 2. Liga ab. 2015/16 wurde der direkte Wiederaufstieg geschafft. Das Erzgebirgsstadion ist die Heimspielstätte der Sachsen und wurde von 2015 bis 2017 zu einem reinen Fußballstadion umgebaut. Der Bergbau spielt im Verein bis heute eine zentrale Rolle. Der Spielertunnel ist dem Zugang zu einem Stollen nachempfunden. Mit Rechtsverteidiger John Patrick Strauß (Philippinen) stellt der FC Erzgebirge Aue einen aktuellen A-Nationalspieler. Das Hinspiel war sehr ausgeglichen, wir hatten aber das bessere Ende auf unserer Seite. In der vergangenen Saison haben wir in Heidenheim nicht unser bestes Spiel gemacht, hatten wenig Chancen und am Ende mit 0:3 verloren. Das wollen wir nicht wiederholen. Ich denke, es wird ein Spiel auf Augenhöhe, in dem sich beide Mannschaften nichts schenken werden. Ich erwarte ein offenes Spiel und glaube, dass die Tagesform entscheidet, wer als Sieger vom Platz gehen wird. Mit bisher zehn Toren und sechs Vorlagen haben Sie persönlich erheblichen Anteil am Erfolg Ihrer Mannschaft. Was macht Sie derzeit so stark? Das ist eine gute Frage (lacht). Stark macht mich am Ende mein Team, weil ich ohne meine Teamkameraden keine Tore schießen kann. Meine Kollegen geben mir die Bälle, die Pässe kann ich mir ja nicht selbst zuspielen oder vorlegen. Uns Vorderleuten wird von der Defensive extrem geholfen und die Power gegeben, um in Abschlusssituationen zu kommen. Aues Florian Krüger erwartet gegen den FCH »ein Spiel auf Augenhöhe«. Ihre Leistungen haben Sie im vergangenen Herbst in die deutsche U21-Nationalmannschaft geführt, in der Sie bei Ihrem Debüt direkt mit dem ersten Ballkontakt einen Treffer erzielen konnten. In diesem Sommer steht für die U21 ein nicht unwichtiges Turnier an … Klar, die U21-Europameisterschaft ist auf jeden Fall ein wichtiges Turnier. Aufgrund der Corona-Pandemie wird das Turnier gesplittet. Die Vorrunde wird schon Ende März ausgetragen und die Finalrunde dann im Mai und Juni. Nach der EM steht im Sommer auch noch Olympia an. Ich würde mich freuen, wenn ich dabei bin. Das wären dann auch neue Highlights in meiner bisherigen Karriere.

TOR Kapitän Martin Männel 16.03.1988 1 1.800 – – – – Philipp Klewin 30.09.1993 25 – – – – – Kevin Harr 26.02.2000 34 – – – – – Jean-Marie Plath 20.06.2002 40 – – – – – ABWEHR Gaëtan Bussmann 02.02.1991 2 100 – – – – Fabian Kalig 28.03.1993 4 – – – – – Florian Ballas 08.01.1993 6 1.437 2 – – 1 Steve Breitkreuz 18.01.1992 12 972 1 – – – Malcolm Cacutalua 15.11.1994 21 279 – – – 1 Niklas Jeck 18.09.2001 22 – – – – – Sören Gonther 15.12.1986 26 1.665 2 – – – ABWEHR MITTELFELD Sascha Härtel 09.03.1999 27 21 – – – – Clemens Fandrich 10.01.1991 5 1.571 1 – – 1 Jan Hochscheidt 04.10.1987 7 902 – – – 1 Tom Baumgart 12.11.1997 8 249 – 1 – 1 Louis Samson 03.07.1995 13 791 3 – – – Erik Majetschak 01.03.2000 16 3 – – – – Philipp Riese 12.11.1989 17 1.373 4 – – – MITTELFELD ANGRIFF Calogero Rizzuto 05.01.1992 20 936 1 – 1 – John Patrick Strauß 28.01.1996 24 1.535 3 1 – 2 Ognjen Gnjatic 16.10.1991 33 892 3 – – – Antonio Jonjic 02.08.1999 9 25 – – – – Dimitrij Nazarov 04.04.1990 10 604 4 – – 1 Florian Krüger 13.02.1999 11 1.648 1 – – 10 Philipp Zulechner 12.04.1990 14 113 – – – 1 ANGRIFF Ben Zolinski 03.05.1992 31 1.170 4 – – 2 Pascal Testroet 26.09.1990 37 1.630 – – – 9 TRAINERTEAM Dirk Schuster 29.12.1967 CHEFTRAINER Sascha Franz 16.01.1974 CO-TRAINER Marc Hensel 17.04.1986 CO-TRAINER Daniel Haas 01.08.1983 TORWARTTRAINER Quelle: transfermarkt.de

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