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Ausbildungs- und Studienmesse

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Ausbildungs- und Studienmesse

4 Das Messeteam stellt

4 Das Messeteam stellt sich vor Das Team hinter der Messe Dieter Winterlik Berufsberater bei der Agentur für Arbeit Der große Organisator der Ausbildungs- und Studienmesse heißt Dieter Winterlik. Er ist eigentlich Berufsberater bei der Agentur für Arbeit in Heidenheim. Seit 16 Jahren übrigens schon. Die Messe im CC schmeißt er einfach mal so nebenher, „auch wenn es ein Fulltime-Job wäre“, witzelt er. Denn der 57-Jährige ist dafür zuständig, die Aussteller einzuladen, den Standplan auszuarbeiten und alles zu koordinieren. Über das gesamte Jahr verteilt erhält er Anfragen von Ausstellern. Doch die vertröstet Winterlik – zunächst. Seine Planungsphase beginnt erst im Februar oder März. Da nämlich fängt er an, die Einladungen hinauszuschicken. Dabei achtet er vor allem darauf, dass die Firmen aus der Gegend kommen und es eine möglichst große Vielfalt an Arbeitgebern gibt, die ihre Ausbildungsberufe auf der Messe vorstellen. 200 Berufe an etwa 130 Ständen sind bei der diesjährigen 17. Auflage dabei, Tendenz steigend. Im April, spätestens im Mai, folgt dann die große Messe-Besprechung mit allen Partnern. Wenn er dann etwa einen Monat vorher sämtliche Hallenpläne mit der Standverteilung im CC und auch in der Tennishalle zu Hause fertig geplant und aufgepinnt hat, geht eine Infomail an alle Aussteller hinaus. Und auch wenn das Event endlich stattfindet, ist Dieter Winterlik vor Ort. Am Tag vorher geht er mit den Technikern des CC alles noch einmal ab, legt mit Klebeband bewaffnet die Standgrößen und -aufteilungen fest. „Drei Meter Durchgang müssen immer sein, das sind die Sicherheitsvorschriften.“ Auch die Tennishalle muss für 22 Betriebe in diesem Jahr vorbereitet werden. Der Grundgedanke hinter der Messe ist für Dieter Winterlik folgender: Es soll eine Berufsorientierungsmesse sein und keine Vermittlungsbörse. Deshalb findet sie im November statt. Die Schüler der vorletzten Klassen sollen sich intensiv mit den Berufen befassen und bei der Messe Kontakte knüpfen oder gegebenenfalls ein Praktikum aushandeln. Werden dabei noch Ausbildungsstellen vermittelt, ist das natürlich ein schöner Nebeneffekt. Um alle Anfragen von Firmen zu berücksichtigen, reichen die Räumlichkeiten des CC bei weitem nicht mehr aus. Dieter Winterlik ist deshalb immer auf der Suche nach Lösungen. Waren im letzten Jahr noch 16 zusätzliche Messestände in der Tennishalle untergebracht, werden sich in diesem Jahr bereits 22 Betriebe präsentieren – Tendenz steigend. Auch die Freiflächen vor dem CC sowie vor dem Naturtheater sind inzwischen komplett belegt. Seda Karakus Congress und Event Heidenheim Weil sie von Anfang an dabei ist, ist für Seda Karakus von der Congress & Event Heidenheim GmbH die Organisation der Ausbildungsmesse mittlerweile zur Routine geworden. Von Dieter Winterlik von der Agentur für Arbeit erhält sie die Standpläne. Anhand der Ausstellerliste prüft sie, ob alles passt und fragt nach, wer einen Strom- oder Wasseranschluss braucht. „Einen Monat vorher geht es in die heiße Phase“, so Seda Karakus. Zu Seda Karakus Arbeit gehört es auch, sich im Vorfeld gut mit den Technikern abzusprechen, damit es nicht zu Pannen kommt. Deshalb tauscht sie bereits einen Monat vorher intern Infos aus, in der Woche vor der Messe gibt es dann nochmal ein intensiveres Meeting. Sie kümmert sich außerdem von A bis Z um alles: von der Vertragserstellung bis zur Umsetzung und anschließend zur Rechnung. Sie fragt ab, was die jeweiligen Aussteller an Mobiliar benötigen. Auch die Personalplanung fällt in ihren Aufgabenbereich: Sie organisiert die Helfer im Haus und auf dem Vorplatz. Und wem schon einmal die digitale Beschilderung auf den Monitoren aufgefallen ist: Für die ist ebenfalls Seda Karakus verantwortlich.

Das Messeteam stellt sich vor 5 Elena Brodbeck, Anika Locher Heidenheimer Zeitung Wenn es um Werbemittel für die Ausbildungs- und Studienmesse geht, dann sind Anika Locher und Elena Brodbeck die richtigen Ansprechpartnerinnen bei der Heidenheimer Zeitung. Die beiden Auszubildenden sind heuer für die Vorbereitungen zuständig. Zum ersten Mal organisieren sie die Messe alleinverantwortlich. Startschuss für die neue Ausbildungs- und Studienmesse ist immer im Mai. Dann findet die erste Besprechung mit allen beteiligten Partnern statt. Zunächst wird darüber diskutiert, was im ver- Anika Locher (rechts), die gemeinsam mit Elena Brodbeck vonseiten der HZ die Ausbildungsmesse verantwortet. gangenen Jahr gut und schlecht gelaufen ist. Anschließend werden die Aufgaben verteilt. Für die HZ-Azubis heißt das, unter anderem Plakate und andere Werbemittel zu organisieren und darauf zu achten, dass die Website (www.ausbildungsmesse-hdh. de) sauber gepflegt wird. Auch ansonsten hat die Organisation der Messe sehr viel mit Absprachen und Abstimmungen zu tun. „Das nimmt eigentlich die meiste Zeit in Anspruch“, erklärt Anika Locher. Außerdem muss ein Stand für die Heidenheimer Zeitung im Congress-Centrum organisiert werden. Es muss dafür gesorgt werden, dass genügend Ausbildungshefte ausliegen, die die Besucher mitnehmen können. An den Ortseingangstafeln muss Werbung angebracht werden, es werden Billboards gebraucht, Anzeigen müssen verkauft werden, und auch die Popcorn-Maschine kommt nicht von selbst zur Messe. „Die Kommunikation mit den anderen Partnern ist nicht immer leicht“, sagt Elena Brodbeck. Und alles muss jedes Jahr neu gemacht werden. Doch sie nimmt es gelassen, schließlich ist es Teil ihrer Ausbildung. Wolfgang Krause Teamleiter für den Bereich U25 im Jobcenter Heidenheim Im Jobcenter Heidenheim haben Wolfgang Krause und sein Team des Bereichs 25 tagtäglich mit jungen Menschen auf Arbeitssuche zu tun, die theoretisch nach einem Besuch der Aus- bildungs- und Studienmesse ihren Wunschberuf gefunden haben könnten. „Wobei die Organisation der Ausbildungsmesse ein Gemeinschaftswerk vieler Akteure ist“, unterstreicht Krause. Unter Jugendlichen in vom Jobcenter betreuten Maßnahmen wird dabei im Vorfeld der Messe besonders für einen Besuch geworben, viele würden dann auch von dem Angebot Gebrauch machen, weiß der Teamleiter. Ganz praktisch beteiligen sich zwei bis drei Mitarbeiter des Jobcenters auch am Aufbau, gemeinsam mit Helfern der Arbeitsagentur. „Wir legen zum Beispiel gemeinsam das Raster fest, wo die Stände letzten Endes aufgebaut werden“, so Krause. Vieles habe sich über die vergangenen Jahre eingespielt, ständig das Rad neu zu erfinden sei inzwischen nicht mehr notwendig. „Es ist eben über die Jahre immer größer geworden, gerade im Congress Centrum hat es sich weiterentwickelt, die Möglichkeiten sind ja ganz andere.“ Sechs Mitarbeiter kümmern sich im Jobcenter um die Begleitung der Unter-25- Jährigen, mit im Boot sind auch drei Kollegen vom Firmenkundenservice und aus dem Bereich Flucht/Asyl. David Mittner Geschäftsbereich Kinder, Jugend, Familie der Stadt Heidenheim Als die Ausbildungsmesse noch in der Karl- Rau-Halle stattfand, war der organisatorische Aufwand für die Stadtverwaltung deutlich größer. Aber auch jetzt ist es noch wichtig, dass David Mitter, Leiter des Geschäftsbereichs Kinder, Jugend und Familie, am Messetag selbst mit einem Vertreter der Agentur für Arbeit als Ansprechpartner vor Ort ist. Denn Fragen kommen immer auf – bei Besuchern und ausstellenden Betrieben. Daher stehen am Info-Point im Eingangsbereich auch zwei Auszubildende der Stadtverwaltung bereit, um Auskünfte zu erteilen und den Saalplan zu erklären. Mittner war auch im Vorfeld der Messe tätig. Zu seinen Aufgaben gehört unter anderem die Bewerbung der Messe innerhalb der städtischen Einrichtungen: in den städtischen Jugendhäusern, auf der Internetseite usw. „Gerade in den Jugendhäusern erreicht man Jugendliche, für die eine solche Messe eine hilfreiche Orientierung sein kann“, sagt er. Als Schnittstelle zur Verwaltungsspitze berät und begleitet er zudem Oberbürgermeister Bernhard Ilg zur Pressekonferenz vor der Ausbildungsmesse, stellt Informationen über Inhalte und Neuerungen zusammen.

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