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28.03.2018 Neue Woche

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neuewoche. MITTWOCH, 28.

neuewoche. MITTWOCH, 28. März 2018 14 Neubau oder Renovierungen? Rufen Sieuns einfachan! Tel. 07324/919293 Fenster Haustüren Rollläden Garagentore Markisen Terrassendächer Schlosserstr. 10 89542 Bolheim -mit großerAusstellung- SUDOKU info@fenster r-henle.de www.fenster-henle.de BAUEN UND RENOVIEREN Gartengeräte für jeden Einsatz Mähroboter So geht‘s: Füllen Sie die Matrix mit den Zahlen 1 bis 9. Jede Zahl von 1 bis 9 darf nur einmal in der Spalte (senkrecht), nur einmal in der Reihe (waagrecht) und nur jeweils in einem der neun Felder vorkommen. Dopplungen sind natürlich nicht erlaubt. Auflösung: Forstgeräte Beratung &Verkauf Service &Wartung Schmidt GmbH |AmViehtrieb17|89542 Herbr.-Bissingen |Tel. 07324/30 088 0 www.schmidtlandtechnik.de | info@schmidtlandtechnik.de WIR SIND DABEI: Verkaufsoffener Sonntag in Heidenheim 08.04.18 & Herbrechtingen 15.04.18

neuewoche. Mittwoch, 28. März 2018 15 BALSAM FÜR KÖRPER UND SEELE: Vor allem im Frühling gibt es beim Waldbaden viel zu entdecken. Die ab Ende Februar, Anfang März in rauen Mengen weiß blühenden Buschwindröschen (Anemone nemorosa) zum Beispiel sind echte Hingucker. Foto: PEFC Medizin zum Einatmen Ein kleiner Spaziergang im Wald kann echte Wunder bewirken. Besonders wenn wir von der Arbeit gestresst sind oder uns zu Hause die Decke auf den Kopf fällt, wirkt ein Ausflug in den Wald auf Körper und Seele überaus positiv. Unsere Wälder sind nicht nur ein wichtiger Naturraum und Holzlieferant, sondern auch ein gern genutzter Erholungsort: Durchschnittlich ein- bis zweimal im Monat besuchen die Deutschen den Wald. Dass die Wälder so gepflegt sind und zum Verweilen einladen, liegt auch daran, dass bereits knapp 70 Prozent nachhaltig nach den Standards der Waldschutzorganisation PEFC bewirtschaftet werden. Sie achtet darauf, dass nicht mehr Holz genutzt wird, als auch wieder nachwächst und dass der Wald auch in Zukunft alle seine Aufgaben - auch die als Erholungsraum - erfüllen kann. Neben Förstern, Spaziergängern, Joggern und Radfahrern trifft man seit kurzem auch Freunde des japanischen „Shinrin Yoku“ im Wald, das wörtlich mit dem „Baden in Waldluft“ übersetzt werden kann. Was nach Esoterik oder einem neuen Wellness-Trend klingt, hat eine solide wissenschaftliche Grundlage: Studien aus Japan und den USA belegen die gesundheitsfördernde Wirkung des Waldes. Bereits nach einem 15-minütigem Spaziergang im Wald normalisiert sich unser Herzschlag, der Blutdruck sinkt, die Lungen weiten sich und wir können besser durchatmen und kommen innerlich zur Ruhe. Forscher der Nippon Medical School in Tokio konnten zudem nachweisen, dass nach einem längeren Aufenthalt im Wald die Anzahl der wichtigen Killer-Zellen im Blut ansteigt. Verantwortlich dafür sind pflanzliche Duftstoffe, die sogenannten Terpenoide. Sie wirken positiv auf unseren Körper und stärken das Immunsystem. Der Vorteil: Diese Medizin ist kostenlos, man muss sie einfach nur einatmen. Um diesen natürlichen Medizinschrank zu erhalten, bedarf es eines nachhaltigen Umgangs mit dem Wald und den Aufbau artenreicher Mischwälder. Ein Ziel beim Waldbaden ist es, die Sinne zu schärfen: für den eigenen Körper und die Natur, die uns umgibt. Mit folgenden Verhaltenstipps, die sich problemlos in den nächsten Waldspaziergang integrieren lassen, kann jeder Sinn einzeln angesprochen werden. Sehen: Beim Waldbaden geht es darum, den alltäglichen Tunnelblick zu überwinden und den Blick weit zu stellen. Am besten funktioniert das, indem man langsam und aufmerksam durch den Wald geht. Machen Sie bewusst Pausen und nehmen Sie die Natur um sich herum wahr: Welche Bäume, Pflanzen und Tiere entdecken Sie? Hören: Der Wald ist ein echter Erholungsort für unsere Ohren, denn anders als in den Städten gibt es im Wald keine Hintergrundgeräusche, die permanent auf uns eindringen. Unser Gehör kann sich ausruhen und somit besser auf einzelne Geräusche konzentrieren. Suchen Sie sich einen Baum, an den sie sich für drei Minuten mit geschlossen Augen anlehnen können, und lauschen Sie den Geräuschen des Waldes. Was hören Sie? Die Vögel? Das Knarzen der Bäume? Oder das Plätschern eines kleinen Baches? Fühlen: Die Haut ist unser größtes Sinnesorgan. Zudem können wir uns häufig besser an Dinge erinnern, die wir mit unseren eigenen Händen angefasst haben. Nutzen Sie deshalb auch beim Waldbaden ihre Hände und fühlen Sie die unterschiedlichen Borken der Bäume. Bei einigen Bäumen ist sie fein und glatt, bei anderen dagegen sehr grob und schartig. Riechen: Ein Grund für die positive Wirkung des Waldes auf uns Menschen sehen Forscher in den natürlichen Duftstoffen, den Terpenoiden, welche die Bäume und Pflanzen im Wald abgeben. Nehmen Sie deshalb bei Ihrem Ausflug im Wald bewusst auch die unterschiedlichen Gerüche wahr wie den frischen Duft von Moos oder den intensiven Geruch in einem Nadelwald. Entspannend wirken auch einfache Atemübungen, wie ein tiefes Einatmen und ein doppelt so langes, langsames Ausatmen. Schmecken: Im Wald gibt es eine Vielzahl an essbaren Beeren und Kräutern. Was Sie eindeutig bestimmen können, dürfen Sie gerne probieren. Für das Sammeln größerer Mengen ist jedoch eine Genehmigung des Försters oder Waldbesitzers notwendig. Weitere Informationen für potenzielle Waldbader gibt es online unter www.pefc.de.

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