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27.05.20_NEUE WOCHE

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neuewoche. Mittwoch, 27.

neuewoche. Mittwoch, 27. Mai 2020 40 Kreis HeidenHeim Trotz Corona-Risiko ins Wartezimmer? Um die Ausbreitung des Corona-Virus zu verlangsamen, heißt es in diesen Tagen Abstand halten und möglichst zu Hause bleiben. Doch wie sollen sich Patienten verhalten, wenn dringend ärztlicher Rat gefragt, ein lang erwarteter Termin beim Facharzt ansteht oder eine wichtige U-Untersuchung für den Nachwuchs fällig ist? „Viele Menschen sorgen sich aktuell vor dem Besuch einer Arztpraxis, weil das Wartezimmer als mögliche Ansteckungsquelle gilt. Wer unsicher ist, sollte vorher telefonisch mit der Praxis Rücksprache halten“, rät Horst Gentner vom KKH-Serviceteam in Aalen. Überfüllte Wartezimmer dürften erstmal der Vergangenheit angehören. Denn viele Menschen meiden inzwischen den Besuch beim Arzt. Außerdem gilt auch in den Wartezimmern, die Abstandsregelung von mindestens eineinhalb bis zwei Metern zu anderen Patienten zu wahren. „Durch ein gutes Terminmanagement sollte es möglich sein, Patienten direkt ins Behandlungszimmer zu bitten und den Kontakt zu anderen zu minimieren“, sagt Horst Gentner. Einige Praxen sind außerdem zu sogenannten Auto-Wartezimmern übergegangen: Dabei sitzen die Patienten vor der Arztpraxis in ihrem Fahrzeug und werden per Anruf informiert, wenn das Sprechzimmer frei ist. In vielen Praxen gilt zudem aktuell die Regel, dass keine oder maximal eine Begleitperson mitgebracht werden darf. „Das ist vor allem für Familien wichtig zu wissen“, so Horst Gentner. Auch das Tragen einer Schutzmaske wird in vielen Arztpraxen inzwischen empfohlen – und sollte mittlerweile beim Kontakt mit anderen Menschen selbstverständlich sein. Es gibt immer mehr Mediziner, die ihre Patienten nur noch behandeln, wenn diese mit Mund-Nasen-Schutz in die Praxis kommen. Denn auch die Arztpraxen haben selbstverständlich ein Interesse daran, ihre Patienten so sicher wie möglich zu versorgen. Angesichts der immer knapper werdenden Schutzausrüstung im ambulanten Bereich wird dies für viele Praxen aber immer schwieriger. Weiterführende Informationen zu den Sonderregelungen gibt es unter www.gkv-spitzenverband.de/gkv oder www.kbv.de/html/coronavirus.php. Foto: Uniklinik Ulm Kitas werden weiter geöffnet In drei Schritten zurück zur Normalität: Ab Anfang Juni könnten wieder alle Kinder betreut werden - wenn auch in geringerem Zeitumfang. Kitas in Heidenheim werden im Rahmen der erweiterten Notbetreuung schrittweise weiter geöffnet. Im ersten Schritt werden zusätzlich zur Notbetreuung Kinder aufgenommen, bei denen Anhaltspunkte zur Kindeswohlgefährdung vorliegen, mit seelischer und/oder geistiger Behinderung und aus Familien mit besonders belastenden Situationen. Im ersten Schritt sollen die Kinder drei Tage pro Woche zwischen drei und acht Stunden betreut werden. Foto: Lukasz Burchardt AKTIONS- RABATTE Jessica Walentin, Verwaltung Sofern es kaum Kinder aus Schritt eins gibt, kann mit Schritt zwei begonnen werden. Der umfasst Kinder aus bildungsfernen Familien, aus Familien, in denen belastende Situationen vorliegen und Vorschulkinder. Dabei ist Betreuung von drei Tagen wöchentlich und drei bis acht Stunden täglich vorgesehen. Ab 2. Juni folgt mit Schritt drei auch die Betreuung aller anderen Kinder. Dadurch verringert sich die Betreuung auf zwei Tage mit drei bis sechs Stunden täglich. Fenster Henle Bolheim Garagentore Markisen Terrassendächer Fenster Haustüren Rollläden Rufen Sie uns einfach an! T. 07324.919293 Schlosserstraße 10 89542 Bolheim Mit großer Ausstellung info@fenster-henle.de www.fenster-henle.de Die pädagogischen Fachkräfte betreuen die Kinder in festen Gruppen, die maximal der Hälfte der normalen Gruppengrößen entsprechen. Die Einrichtungen dokumentieren, wann welche Erwachsene und Kinder anwesend sind, um gegebenenfalls Infektionsketten nachvollziehen zu können. Eltern werden gebeten, den Mindestabstand einzuhalten und beim Betreten einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen. Gegebenenfalls werden Bringen und Abholen gestaffelt organisiert. sg

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