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23.01.2019 GSN

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20 MITTWOCH, 23. Januar

20 MITTWOCH, 23. Januar 2019 Giengener Stadtnachrichten Giengener Tourismushighlights auf der CMT erfolgreich Auch Oberbürgermeister Dieter Henle besuchte den Messestand (v. l. n. r.): Oberbürgermeister Dieter Henle (Aufsichtsratsvorsitzender), Christof Gaugler (Technischer Prokurist) und Tobias Koller (Geschäftsführer) freuen sich über das Qualitätssiegel für die Stadtwerke Giengen GmbH Foto: Stadtwerke Giengen GmbH Aushängeschild in Sachen Technisches Sicherheitsmanagement „Wir sind ein gutes Team, das erfolgreich arbeitet“, resümierte der Giengener Oberbürgermeister und SWG-Aufsichtsratsvorsitzende Dieter Henle bei der Aufsichtsratssitzung der Stadtwerke Giengen am 19.12.2018. Dass diese Einschätzung auch hinsichtlich der Technischen Sicherheit gilt, bestätigte die erneute TSM-Zertifizierung (TSM = Technisches Sicherheits-Management) von neutraler Seite in den Bereichen Trinkwasser und Erdgas. Mit dem Oberbürgermeister freute sich Geschäftsführer Tobias Koller angesichts der Urkunden: „Das ist ein wiederkehrender, aber immer wieder schöner Moment.“ Er sei nicht nur für die Kunden der Stadtwerke, sondern auch für die Stadt Giengen wichtig: „Die Zertifizierung bescheinigt die Verlässlichkeit unserer Arbeit“, so Koller. Bevor die Zertifizierung erfolge, müsse ein umfangreicher Fragenkatalog abgearbeitet werden, erläuterte der Geschäftsführer und dankte allen dafür zuständigen Mitarbeitern im Haus. Es gelte, einem externen Expertenteam nachzuweisen, dass alle organisatorischen und sicherheitstechnischen Abläufe innerhalb des Unternehmens auf Basis des TSM-Handbuches erfolgreich umgesetzt würden. Die Vorgaben werden jeweils in Arbeitsblättern definiert und spiegeln u. a. rechtliche Anforderungen hinsichtlich Organisation, Anlagensicherheit, Umwelt- und Arbeitsschutz wider. „Ihre Umsetzung schafft transparente Strukturen, schützt vor Organisationsverschulden und dient der Einhaltung hoher Qualität“, waren sich die Verantwortlichen der Stadtwerke und die Prüfer einig. Christof Gaugler, Technischer Prokurist, sah die durchweg positive Beurteilung der Prüfer auch als Ansporn fürs Stadtwerke-Team: „Wir haben einige wenige wertvolle Hinweise bekommen, wo wir nachsteuern können. Es gibt immer Möglichkeiten, sich zu verbessern.“ Auch wenn die Rezertifizierung nicht ganz so aufwendig gewesen sei wie die Erstüberprüfung vor fünf Jahren, so müssten doch sämtliche Dokumentationen und Arbeitsanweisungen an sich verändernde Prozesse angepasst werden, verdeutlichte Gaugler die Herausforderung an die intern Verantwortlichen. Von einer weiterhin positiven Entwicklung zeigte er sich überzeugt: „Auch in Zukunft werden die Stadtwerke Giengen als Energieversorger vor Ort ihren Auftrag für die Menschen der Region in höchster Qualität erfüllen“. Dem pflichtete OB Dieter Henle gerne bei: „Die Stadtwerke sind ein Aushängeschild in Sachen Technisches Sicherheitsmanagement – und ein aktiver, wertvoller Partner der Stadt Giengen in Sachen Zukunftsgestaltung.“ (v. l. n. r.:) Ulrike Brender-Nothnick (Stv. Vorsitzende des Höhlen- und Heimatvereins Hürben), Steiff-Bär, OB Dieter Henle, Ellen Weiß (Sachgebietsleiterin Tourismus Stadt Giengen) und Carmen Grall (Assistenz Steiff Museum, Tourismus und PR) Foto: Stadt Giengen Unter dem Dach der Schwäbischen Alb und gemeinsam mit der Heidenheimer Brenzregion waren die Giengener Freizeitangebote auch in diesem Jahr auf der CMT in Stuttgart präsent. Das Steiff Museum und die HöhlenErlebnisWelt stellten dabei die größten Anziehungspunkte dar. Kombiniert mit weiteren attraktiven Angeboten wie der Alten Mühle Burgberg, dem Jakobswegle, der Naherholungsanlage oder verschiedenen Themenstadtführungen ließ sich für die Standbesucher ein abwechslungsreiches Tages- oder sogar Mehrtagesprogramm zusammenstellen. Auch die Themen Wandern und Radfahren standen hoch im Kurs. Für Oberbürgermeister Dieter Henle, der persönlich den Messestand in Stuttgart besuchte, ist es wichtig, dass nicht nur Gäste von auswärts von den touristischen Angeboten profitieren, sondern dass diese Angebote auch erheblich zum Freizeitwert für die einheimische Bevölkerung beitragen. Dies soll sich mit dem vor kurzem verabschiedeten touristischen Strategiekonzept in Zukunft noch weiter verbessern, z. B. durch den geplanten Spielplatz und weitere Familienangebote in der Innenstadt. Insgesamt zeigte sich der Oberbürgermeister mit der touristischen Entwicklung zufrieden. Die Besucher- und Übernachtungszahlen entwickeln sich positiv. Nachdem die Übernachtungszahlen im Jahr 2017 erstmal bei über 40.000 lagen, wird für 2018 mit einer weiteren, leichten Steigerung gerechnet (die endgültigen Zahlen liegen noch nicht vor). Als erfreulich bezeichnete Henle auch die gute Zusammenarbeit mit dem Landkreis in Sachen Tourismus sowie die im Vorjahr begonnene, gelungene Kooperation der Städte Giengen und Niederstotzingen mit dem Projekt „Erlebnis hoch drei“. Für 2019 stehen als wichtige Projekte zunächst die Neugestaltung eines zentral gelegenen Wohnmobilstellplatzes in der Kernstadt sowie ein Gutachten zu einem möglichen Jugend- und Familiengästehaus auf der Agenda. Auch die Entwicklungen in der HöhlenErlebnisWelt sind dem Oberbürgermeister ein wichtiges Anliegen. Nach dem plötzlichen Tod von Eduard Geisser soll die Zukunftsgestaltung dieses für die Stadt überaus wichtigen, touristischen Aushängeschildes aktiv unterstützt werden.

21 MITTWOCH, 23. Januar 2019 Giengener Stadtnachrichten Mit drei Filialen in Giengen: Bäckerei Gnaier Foto: Stadt Giengen OB Dieter Henle zu Gast bei zwei FFW-Hauptversammlungen Im Januar finden traditionell die Hauptversammlungen der Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehr Giengen statt. Am 11. Januar 2019 nahm OB Dieter Henle an der Versammlung der Einsatzabteilung Giengen teil und würdigte deren große Leistung im Jahr 2018: „Die 54 Mitglieder leisteten 1.235 Übungsstunden, 333 Stunden Sonderdienst und absolvierten sechs Lehrgänge. Mindestens zwei Einsätze pro Woche fielen an, davon – ein hoher Wert – 60 Brandeinsätze!“ Dabei konnten die Feuerwehrleute 28 Personen retten. Allerdings waren in diesem Jahr auch fünf Tote zu beklagen. 2019 investiert die Stadt Giengen in die Garagen des Gerätehauses Giengen gemäß des Feuerwehr-Bedarfsplans: 150.000 Euro fließen in neue Sektionaltore, die Sanierungsarbeiten im FW-Gerätehaus Giengen werden abgeschlossen – u. a. durch einen neuen Bodenbelag im großen Saal. „Ein Tag der offenen Tür am 15. September soll insbesondere genutzt werden, um Nachwuchs für die Arbeit bei der Feuerwehr zu begeistern“, so Abteilungskommandant Matthias Schiller. Am 12. Januar 2019 dann war der Oberbürgermeister bei der Hauptversammlung der Einsatzabteilung Burgberg zu Gast. Deren 18 Mitglieder (davon eine Frau) waren im vergangenen Jahr 904 Stunden bei Übungs- und Sonderdiensten im Einsatz für den Dienst am Nächsten und an den Bürgern. „Eine großartige Leistung“, lobte OB Dieter Henle dieses selbstlose Engagement. „Wie Sie sich ins Dorfleben Burgbergs einbringen, z. B. beim Schlachtfest, beim Kinderfest und bei der Seniorenfeier – das ist schon etwas Besonderes. Zu all dem kamen noch 16 Einsätze mit insgesamt 135 Einsatzstunden.“ Auch in Burgberg wird die Ausstattung gemäß Feuerwehrbedarfsplan weiter verbessert; u. a. sollen die DRK-Garagen ans Feuerwehrgerätehaus angegliedert werden, um so Synergieeffekte zu erzielen. Mit Blick auf die beschränkten Mitgliederzahlen bei der Feuerwehrabteilung und der DRK-Bereitschaft stellte Abteilungskommandant Hans-Frieder Eberhardt fest: „Wir benötigen dringend Nachwuchs, um die Herausforderungen der Zukunft auch weiterhin im gewohnten Umfang bewältigen zu können. Erst wenn es vielleicht einmal keine DRK-Bereitschaft Burgberg mit den ‚Helfern vor Ort (HvO)‘ oder eine Einsatzabteilung Burgberg der Feuerwehr mehr geben sollte, werden die Bürgerinnen und Bürger feststellen, welch große Lücken in unserem Stadtteil entstanden sind.“ Ein besonderer Dank von OB Dieter Henle ging in Giengen an den Abteilungskommandanten Matthias Schiller und seine Stellvertreter Axel Heißwolf und Peter Mutschler, in Burgberg an den Kommandanten der Feuerwehr Giengen und Abteilungskommandanten der EA Burgberg Hans-Frieder Eberhardt und seinen Stellvertreter Joachim Baumgartner: „Dieses Dankeschön gilt allen Mitgliedern Ihrer Abteilungen – und Ihren Familien, für die der Dienst der Feuerwehrleute einen teils erheblichen Verzicht auf Familienleben bedeutet.“ Eine gute Nachricht hatte der Oberbürgermeister zudem im Gepäck: „Wie sehr wir Ihre Arbeit brauchen und schätzen, möchten wir auch durch eine Anhebung der Entschädigungssätze dokumentieren.“ Am 25. Januar wird das Stadtoberhaupt einmal mehr als „Oberster Feuerwehrmann“ agieren: Dann findet die Jahres-Hauptversammlung der gesamten Freiwilligen Feuerwehr Giengen statt. Kurz vor Weihnachten besuchten OB Dieter Henle und Wirtschaftsförderer Sebastian Vetter die Filiale der Bäckerei Gnaier im Rewe-Markt, Heilbronner Str. 21. Dort trafen sie sich unter anderem mit Bäckermeister Paul Gnaier, der in Giengen mit drei Filialen und knapp 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern vertreten ist. Qualität und Frische, beliebte Rezepte und eine eigene Logistikkette sichern den Erfolg. „Ihre Schlosswecken und das Genetzte sind legendär“, so OB Dieter Henle. Zudem zeichnet sich Gnaier durch vielfältige Aktivitäten aus – u. a. ein eigenes Kundenmagazin und Aktionen auf der Website. Auch die Sternenkässle-Brote sind ein Verdienst von Paul Gnaier. Er überzeugte seine Giengener Bäckerkollegen von der Aktion, übernahm die Organisation bis hin zu den speziellen Brottüten und bot in seinen Filialen ein Sternenkässle-Brot an. „Wir haben da wirklich optimal zusammengearbeitet“, bedankte sich Sebastian Vetter für das umfangreiche Engagement. Insgesamt betreibt Gnaier in der nun dritten Generation neben der zentralen Backstube in Heidenheim 24 Verkaufsstätten und zählt über 300 Beschäftigte: Bäcker- und Konditormeister, zahlreiche Gesellen sowie ein großes Verkaufsteam. Als wichtiges Thema sieht Paul Gnaier auch die Standortpolitik. Nicht jede Lage ist geeignet, weiß er aus langjähriger Erfahrung. Schwieriger gestalte sich allerdings die Mitarbeiterfindung: „Wir haben klare Vorstellungen, wie der Kundenkontakt ablaufen soll“, so der Chef. „Freundlichkeit und Kompetenz stehen an erster Stelle. Und die Arbeitszeiten in der Backstube kennen Sie ja. Sie sind nicht gerade ein Magnet.“ Dank guter Bedingungen und eines kollegialen Klimas macht die Arbeit dennoch Spaß und Paul Gnaier sieht optimistisch in die Zukunft – auch dank vieler Stammkunden, die auf ihre salzigen und süßen Favoriten vom „Spezialitätenbäcker“ keinesfalls verzichten möchten. Foto: Stadt Giengen ONLINEZUGANG ZU DRUCKSACHEN DES GEMEINDERATS AKTUELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE RATSARBEIT AUF DER HOMEPAGE DER STADT GIENGEN Über die Homepage der Stadtverwaltung Giengen haben Sie die Möglichkeit, die Tagesordnungen, Drucksachen und Beschlüsse der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse (Verwaltungsausschuss und Ausschuss für Umwelt, Planung und Technik/Werksausschuss) einzusehen. Den entsprechenden Link zu diesem Bürgerinformationssystem finden Sie wie folgt: www.giengen.de: Startseite – Menüpunkt „Rathaus“ – Rubrik „Gemeinderat“. Auf der rechten Seite befindet sich dann ein graues Feld „Bürgerinformationssystem“. Im Bürgerinformationssystem haben Sie Zugriff auf den Sitzungskalender der genannten städtischen Gremien.

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