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21.11.2018 Neue Woche

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neuewoche. Mittwoch, 21.

neuewoche. Mittwoch, 21. November 2018 32 Herbstlaub im Garten bietet Tieren Schutz Nabu appelliert an Gartenbesitzer: Besser das Herbstlaub von Hand zusammenrechen, denn Laubsauger töten kleine und kleinste Lebewesen. Wegen der Trockenheit dieses Jahr haben viele Bäume schon früh begonnen, ihre Blätter zu färben und abzuwerfen und damit den Herbst frühzeitig eingeläutet. „Laub ist ein natürlicher Winterschutz für Flora und Fauna. Im Garten sollte es daher am besten liegen bleiben, in einer schattigen und windstillen Ecke. Das hat gleich mehrere Vorteile“, sagt Anna Sesterhenn, Leiterin des Projekts „Blühende Gärten“ eim Nabu Baden-Württemberg. Buntes Herbstlaub ist schön anzusehen und bietet vielen Tieren eine warme, isolierende Stube in der kalten Jahreszeit. Laubhaufen verteilt auf Beeten und unter Bäumen sind Rückzugsort für Regenwürmer, Spinnen, Käfer, Molche, Raupen und Falter. In unserem Boden leben unterschiedlichste Tiere, Pflanzen, Pilze, Bakterien und andere Mikroorganismen, die das Herbstlaub gut schützt. Einige Bodenlebewesen wie der Regenwurm helfen bei der Bodenaufbereitung und sind willkommene Nahrung für Vögel. Nach dem Winter wird das Laub von Tausenden Lebewesen abgebaut und in wertvollen Humus umgewandelt - auf diese Weise bleiben die Nährstoffe im Garten, und Gartenbesitzer sparen sich die Mühe, chwere Laubsäcke zu entsorgen. In einem naturnahen Garten findet sich stets eine wilde Ecke, in der das aub liegen bleiben kann. „Wer Laub im Garten belässt, hält einen natürlichen Kreislauf am Leben“, sagt Sesterhenn und rät von motorisierten Laubsaugern ab: „Ein einfacher Rechen tut es auch und ist deutlich kosengünstiger, leiser und lässt Kleinstebewesen an ihrem Platz. Vor allem äfer, Spinnen, Tausendfüßer, Asseln MEhR ALS EiNE SPiELwiESE FÜR EichhÖRNchEN & co.: herbstlaub bietet tieren nahrung und unterschlupf. foto: stock.adobe.com/Michal und Amphibien können sich gegen den starken Luftstrom kaum wehren, werden eingesaugt und in Geräten mit Häckselfunktion sogar zerstückelt.“ Wer für einen Laub- oder Reisighaufen keinen Platz im Garten hat, sollte sich einen Komposthaufen zulegen oder das Laub in die Biotonne geben. So kann es dem Nährstoffrecycling zugeführt und im nächsten Frühjahr als wertvoller Kompost wieder auf Pflanzbeete ausgebracht werden. Wer Tipps möchte, um den eigenen sterilen Steingarten oder eine Rasenfläche in einen lebendigen Naturgarten umzugestalten, sollte sich bis 31. Dezember für eine Beratung im Nabu-Projekt „Blühende Gärten – damit es summt und brummt“ bewerben. Info: Tel. 0711.9667258 oder online unter www.blühendegärten.de. nabu Wer will mich? lUCKY: Mischling, männlich, unkastriert, *2017 seine Besitzer hatten ihn aus italien mitge- nommen. er hat in seiner welpenzeit keine gute soziali- sation genossen und bei seinen spä- teren Besitzern hat er nicht viel dazu gelernt. Dies führte dazu, dass Lucky sich bei Artgenos- sen, fremden Menschen und neuen eindrücken nicht angemessen verhält. Oft ist er so überfordert, dass er sich nur noch mit Bellen zu helfen weiß. sobald Lucky Vertrauen zu seinen Menschen gefasst hat, ist er aber lernwillig und verschmust. Jenna & JODY: Diese im Juli geborenen Tig e r m ä d c h e n stammen vom einem verwaisten hof und geben sich derzeit noch schüchtern, aber nicht panisch, sondern lassen sich jetzt schon zu kleinen s c h m u s e r u n - den verführen. Die süßen wünschen sich ein gemeinsames ruhiges heim, in welchem sie zu echten Familienmitgliedern herangekrabbelt werden und nach frühzeitiger Kastration sowie Kennzeichnung die verkehrsarm gelegene Umgebung durchstreifen können. Die tierische neuewoche aktion SaM & SaMiRa: *aug. 2017, kastr. Die Beiden wurden im wald aufgegriffen. sam ist mit Menschen, die er bereits kennt, zutraulicher als samiara. wie sie sich mit anderen Kaninchen versteht, ist unklar. Für die Zukunft wäre ein gemeinsames Zuhause mit Platz zum Toben toll. SOKRaTeS: * 2010, männl., kastriert wir hoffen, dass der verschmuste Bursche endlich sein Glück und heim fürs Leben findet, bei verantwortungs vollen Katzenfreunden, die socrates für immer ein geborgenes Zuhause mit vie- len streicheleinheiten schenken und mit ihm durch dick und dünn gehen möch- ten. Auslauf gehört dazu. Ob socrates mit Artgenossen aus- kommt, werden die nächsten Tage und wochen zeigen. Mit Menschen kann er jeden- falls hervorragend, weshalb wir sie hiermit zu einem Besuch beim freundlichen Gesellen einladen. MinK a & MaRilYn: Die schlanke, geschmeidige Minka kam trächtig zu uns und gebar am 01.06.2018 ihre schnuffigen Babys namens Mary-Lou (weiblich), Marilyn (weiblich) und Midnight (männlich) in unserer Quarantäne. hier war die wohl im Jahr 2015 geborene Mieze ihrem nachwuchs drei Monate lang eine gute Mutter. Mittlerweile durften Mary-Lou und Midnight aus dem Tierheim ausziehen. Darauf hoffen auch noch Minka mit ihrem Töchterchen Marilyn. nach ihrer Kastration und Kennzeichnung wünschen sich die herrschaften Auslauf in einer Umgebung, die nicht durch viel Verkehr hervorsticht. Süß- und Meerwasserfische Aquarien und Zubehör Ständig Angebote und Neuheiten unter www.aquaristik-lapadus.de oder folgen Sie uns auf facebook Karl-Kessler-Str. 160, 73433 aalen-attenhofen Tel. 0 73 61/97 57 99, Mo.-Fr. 9.00 - 12.00 und 13.30 - 20.00 Uhr, Sa. 9.00 - 18.00 Uhr ALLES RUND UMS TIER Kleintierpraxis ULLMANN Praktischer Tierarzt G. Ullmann Nibelungenstr. 17 89518 Heidenheim Tel. 07321 4709485 NEU: Online- Tierarztshop und Tierapotheke www.tierarzt-heidenheim.info aCani: nachdem ihr halter verstorben war, kümmerte sich die nachbarin um das zu dieser Zeit noch nicht gekennzeichnete und geimpfte Tierchen, das nun in unser Katzenhaus ziehen konnte. Man merkt Acani an, dass sie eigentlich ein freundliches Katzentier sein möchte, aber momentan ist ihr alles noch zuviel. Die derzeit laufenden Renovierungen in unserem Katzenhaus machen es Acani schätzungsweise auch nicht gerade leichter. welcher einfühlsame Mensch möchte das verwetterte, kastrierte Mädchen wieder glücklich machen? Kommen sie doch mal vorbei und unterhalten sie sich nett mit der Guten – es könnte Acani dabei helfen, schneller wieder emotional stabil zu werden. CaSanOVa: Dackel-Mix, männlich, alter unbekannt Casanova wurde freilaufend in heidenheim aufgegriffen. Der unkastrierte Rüde besitzt einen ausländischen, leider nicht registrierten Chip. Mittlerweile hat er sich gut eingelebt. Der kleine wirbelwind ist eigentlich ein aufgeschlossenes Kerlchen, testet aktuell aber noch seine Grenzen aus und geht dabei mal mehr und mal weniger zimperlich vor. Deshalb wird er momentan nicht an Familien mit kleinen Kindern vermittelt. Casanova hat einiges an Persönlichkeit zu bieten und sucht daher Menschen, die gerne mit ihm arbeiten wollen und seinem Dickkopf ge- wachsen sind. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BiC: GenODes1 hDh • iBAn: De 8263 2901 1001 0211 1006

neuewoche. Mittwoch, 21. November 2018 33 Nicht iMMER ÜBt Sich FRÜh, wAS EiN MEiStER wERDEN wiLL: erst ab einem Alter von acht Jahren können Kinder komplexe verkehrssituationen richtig einschätzen und entsprechend reagieren. foto: rgz/Kay tkatzik Sicher zur Schule radeln Das richtige Verhalten im Straßenverkehr müssen Eltern frühzeitig mit den Kindern trainieren. Vor allem in der dunklen Jahreszeit gibt es einiges zu beachten für die Sicherheit der jungen Radler. Die Schüler weiterführender Schulen sind es meist schon gewohnt, ihren Schulweg mit dem Fahrrad zurückzulegen. Doch Eltern von Sprösslingen im Grundschulalter fragen sich oft, ob sie auch die Jüngsten mit dem Fahrrad zur Schule fahren lassen können. Dazu gibt die Initiative „Radkultur“ des Ministeriums für Verkehr Baden- Württemberg Tipps für sicheres Radfahren zur Schule. Besonders wichtig ist es, sicheres Verhalten im Straßenverkehr möglichst frühzeitig zu trainieren. Die passende Ausrüstung sollte dabei selbstverständlich sein: Ein verkehrssicheres Fahrrad, reflektierende Kleidung und ein gut sitzender Helm gehören unbedingt dazu. richtige Verkehrserziehung fängt bei den eltern an Eltern sind die wichtigsten Vorbilder. Denn auch wenn man Kindern viele gute Dinge beibringt, hat das eigene Vorbild doch den größten Einfluss. Deshalb ist es hilfreich, wenn die Kinder das in der Radfahrausbildung Gelernte gemeinsam mit den Eltern im Straßenverkehr trainieren: Gemeinsam üben gibt Sicherheit. Die stete Wiederholung schafft bei den Kindern Selbstvertrauen und bei den Eltern Vertrauen in die Fähigkeiten ihrer Kinder. Das gemeinsame Üben hilft zudem, sich an Gefahrenstellen richtig zu verhalten. Außerdem kann man den Schulweg mit der richtigen Planung sicher gestalten. radfahrausbildung schon für grundschüler An das Fahrradfahren im Straßenverkehr sollten Kinder frühzeitig herangeführt werden. Dabei sollte man im Hinterkopf haben, dass das Wahrnehmungs- und Reaktionsvermögen in diesem Alter noch nicht vollständig entwickelt ist. Im Alter von etwa acht Jahren entwickeln sich das vorausschauende Handeln und die Fähigkeit zu umsichtigem Fahren - jetzt erst können die Kinder Verkehrssituationen richtig einschätzen. Bis zu diesem Alter müssen Kinder daher auf dem Gehweg fahren. Eine fahrradfahrende Aufsichtsperson, die mindestens 16 Jahre alt sein muss, darf sie dort begleiten. Übrigens dürfen Kinder bis zu ihrem zehnten Lebensjahr auf dem Gehweg fahren. DiE AUSStAttUNG MAcht’S: verkehrssicheres fahrrad und ein gut sitzender helm sind für Kinder unverzichtbar. im herbst und Winter kommt noch deutlich reflektierende Kleidung dazu. foto: rgz/Winora Staiger radschulwegpläne erhöhen die sicherheit der Kinder Ein Helfer bei der möglichst sicheren Gestaltung des Schulwegs ist der Radschulwegplaner des Landes Baden-Württemberg auf www.radschulwegeplan.lgl-bw.de. Mit dem Online- Planungswerkzeug können die Schüler ihre täglich mit dem Fahrrad gefahrenen Schulwege am Computer selbst erfassen und auf Problemstellen entlang ihres Schulweges aufmerksam machen. Die gesammelten Informationen fließen direkt in die Radschulwegpläne ein. Auf dieser Grundlage können die sichersten Schulwege ausgewiesen werden. Kommunen können mit den gewonnenen Daten die Schulwege von Kindern sicherer gestalten. Alle Informationen zur Initiative unter www.radkultur-bw.de. rgz

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