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13.11.19_NEUE WOCHE

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neuewoche. Mittwoch, 13.

neuewoche. Mittwoch, 13. November 2019 6 AUch KLEiNE KÄFER woLLEN ÜBERwiNtERN: Viele wissen es nicht, aber zum Beispiel der Siebenpunkt-Marienkäfer kommt gut durch die kalte Jahreszeit, wenn er einen Unterschlupf findet. Foto: Nabu/Helge May Naturnahe Gärten helfen unseren Tieren Nistkästen, Stauden und natürliche Strukturen erleichtern Vögeln, Kleinsäugern und Insekten die Suche nach einem angemessenen Winterquartier. Wenn die Nächte länger und kälter werden, suchen sich viele Tiere im Garten einen trockenen, geschützten und frostfreien Unterschlupf. Selbst die robustesten Outdoor-Profis unter den Tieren schätzen dann eine warme Stube. Daher rät der Nabu, den Garten zum Überwinterungsquartier zu entwickeln. In naturnahen Gärten mit wilden Ecken, Laubhaufen, Trockensteinmauern, Kompost- und Totholzhaufen finden Igel, Eidechse, Marienkäfer & Co. ein passendes Versteck. „Für Insekten schaffen Gärtner ganz entspannt frostsichere Domizile, indem sie ihre Gärten im Herbst weniger akkurat aufräumen und vertrocknete Pflanzenstängel bis zum Frühjahr stehen lassen“, empfiehlt Nabu-Gartenexpertin Anna Sesterhenn. Einige Wildbienenarten überwintern in den markhaltigen Stängeln von Beerensträuchern, die Samenstände von Flockenblume und Wilder Karde werden gern von Gartenvögel wie dem Stieglitz gefressen. „Auch aufgeschichtete Haufen mit Laub, Reisig oder Totholz dienen diversen Tieren als Überwinterungslager. Neben Igeln finden darin Spinnen, Käfer, Molche, Raupen und Falter ebenso wie Eidechsen, Schlangen und Frösche ein Versteck“, so Sesterhenn. Wer überwintert da in meinem Nistkasten? Vogelnistkästen sind willkommene Wohnstuben nicht nur für Spatz & Co. Wer noch einen Nistkasten im Keller hat, sollte ihn jetzt aufhängen, denn die künstlichen Nisthilfen sind eine gute Ergänzung zu natürlichen Bruthöhlen in großen Bäumen. „Im Garten hängende Nistkästen sollten jetzt aber nicht mehr gereinigt werden, da oft schon neue Bewohner eingezogen sind. Spatzen, Meisen, Zaunkönige und andere Vögel finden hier Unterschlupf in kalten Herbst- und Winternächten. Mancher Vogelkasten ist freilich mit Siebenschläfern, Haselmäusen oder Fledermäusen belegt, die man besser ebenfalls nicht stört“, erklärt Stefan Bosch, Fachbeauftragter für Ornithologie beim Nabu. Den Tieren den Tisch decken - auf natürliche Weise Wer jetzt noch vogel- und insektenfreundliche Sträucher und Stauden pflanzen kann, deckt vielen Tieren auf natürliche Weise für lange Zeit den Tisch. Einheimische blühende Gehölze wie Schlehe, Weißdorn oder Holunder bieten neben Nistplätzen auch Schutz und wertvolle Beerennahrung im Winterhalbjahr. Früh blühende Gehölze wie Salweide und Kornelkirsche sind für Insekten im Frühjahr eine erste Nahrungsquelle. „Wer nur wenig Platz hat, kann auch Frühblüher wie Krokus, Narzisse oder Traubenhyazinthe stecken – sie lassen ab Mitte März den Garten bunt aufleuchten“, rät Sesterhenn. Viele Tipps und Ratschläge zum naturnahen Gärtnern bekommt man beim Projekt „Blühende Gärten – damit es summt und brummt!“ unter www.blühendegärten.de sowie beim Nabu-Gartentelefon 0711.9667258. Wer will mich? JULIUS: *2009, männl., kastriert wird offenbar nirgends vermisst. Er ist freundlich und verschmust und befindet sich momentan auf Diät, da er weit von seiner Traumfigur entfernt ist. Mit anderen Hunden scheint der Rüde verträglich zu sein, allerdings mag er es nicht, wenn diese zu aufdringlich sind. Ist dies der Fall, zieht er sich zurück und möchte gehen. Wenn sich die Besitzer von Julius nicht mehr melden, ist er auf der Suche nach netten Menschen, die ihm einen Sofaplatz bieten und regelmäßige Spaziergänge, die der kleine Rüde sehr zu schätzen weiß. UNSERE WELPEN: Die acht Welpen (Boxer/Schäferhundmischlinge) sind zurzeit mit ihrer Mutter im Tierheim und warten dort auf ihre Vermittlung, sobald sie alt genug dazu sind. Wir suchen für die größer werdenden Hunde Menschen, die sich nach reiflicher Überlegung für einen Hund entschieden haben und sowohl zeitlich als auch finanziell in der Lage sind, einem solchen gerecht zu werden. Bei Interesse wenden Sie sich direkt ans Tierheim. NICKY: männl., kastr., *2013 Leider ist der Besitzer verstorben und niemand aus der Verwandtschaft konnte die Katzen aufnehmen. Nicki verkraftet die neue Situation recht gut und ist ein sehr schmusiger Kater, der jede Streicheleinheit sehr genießt. Er sucht ein Plätzchen mit Freigang, damit er sich noch reichlich austoben kann. Artgenossen gegenüber ist er sozial verträglich, daher versteht es sich von selbst, dass er nur im Doppelpack vermittelt wird oder zu einer bereits vorhandenen sozialen Erstkatze im Haushalt. ANGEL: *2015, weibl., kastr. Für Angel suchen wir katzenerfahrene Personen, da sie noch recht ängstlich und schüchtern ist. Doch mit etwas Fingerspitzengefühl und Ausdauer wird auch dieses Sensibelchen ihr Herz öffnen können. Vielleicht ja schon für Sie? Schauen Sie gerne in unserer Katzenquarantäne vorbei und lernen Sie Angel kennen. Lassen Sie sich von ihrer anfänglichen Skepsis nicht abschrecken. Wir sind uns sicher, dass Angel Ihnen auf ewig dankbar sein wird. AMY: Labrador, weibl., *2011 freundlich., aufgeschlossen, geht gern spazieren Die tierische neuewoche EDDY: *5/2010, männl., kastr. Ich bin der Opa unter den Meerschweinchen. Leider hat mein vorheriger Besitzer die Meerschweinchenhaltung beendet und so bin ich auf meine alten Tage im Tierheim gelandet. Gesundheitlich bin ich noch ganz fit nur meine Zähne müssen in regelmäßigen Abständen kontrolliert werden. Hier habe ich in Laternchen eine neue Freundin gefunden. BELLA & HANS: weibl. + männl., Wie alt wir sind wusste leider auch niemand, aber das Bella die Tochter von Hans ist konnte noch in Erfahrung gebracht werden. Hier im Tierheim wohnen wir mit unserer Freundin Daisy in ganzjähriger Außenhaltung. Menschen gegenüber sind wir anfangs zurückhaltend aber wenn wir dich näher kennen, dann kommen wir angehoppelt sobald du in unsere Nähe kommst. Da wir zu dritt das Dreamteam sind würden wir gerne zusammen bleiben. PAULA: *2018, weibl. wurde als Fundkaninchen abgegeben. Leider stimmen die Zähne bei Paula nicht zu 100% und daher bat der Tierarzt um Asyl für Paula da sie als nicht perfektes Kaninchen beim Züchter eine ungewisse Zukunft hat. Natürlich nahmen wir uns der kleinen Paula und den Baustellen in ihrem Körper und Zähne an. SEPP: *2011 männl., kastr. kam zusammen mit Hilde, Jack, Peter und Nicki zu uns ins Tierheim. Leider ist der Besitzer verstorben und niemand aus der Verwandtschaft konnte die Katzen aufnehmen. Sepp ist recht zurückhaltend und findet in Peter, der ebenfalls recht schüchtern ist, seinen besten Kumpel. Es wäre daher sehr schön, wenn die beiden gemeinsam ein neues zu Hause finden würden. Auch wenn Sepp anfangs schüchtern wirkt, taut er in der richtigen Umgebung – vielleicht bei Ihnen zu Hause? – bestimmt wieder auf. Für ihn suchen wir ein Plätzchen mit Freigang. Artgenossen gegenüber ist er sozial verträglich und wie oben bereits erwähnt, ist Peter sein bester Kumpel. Die beiden geben sich aktuell die Wer hat ein Herz für ihn? AMY wurde ausgesetzt Sicherheit, die sie brauchen. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

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