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12.02.2020_WZ

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SamStag, SAMSTAG, 15.

SamStag, SAMSTAG, 15. 12. Februar Oktober 2020 2019 202 SONDERVERÖFFENTLICHUNG BLICK AUF DAS HÄRTSFELD Kultur, Idylle, Historisches, Bahn, Sport – und besondere Jubiläen 2020 FOTO: © OLIVER VOGEL Zwischen pulsierenden Brenzstädten und Romantischen Straßen Dischingen – idyllische Gemeinde auf dem Härtsfeld FOTO: © HANS-PETER THEILACKER diktinerabtei Neresheim als kunsthistorisch sehenswert mit ihrer von Balthasar Neumann konzipierten Klosterkirche. Sie ist eine der größten barocken Hallenbauten Süddeutschlands und kann bei freiem Eintritt für Einzelpersonen besucht werden. Gruppenführungen durch das Kloster sind ebenso geboten wie Konzerte – der Akustikgenuss in der Barockkirche ist legendär. Für Kulturinteressierte kann ein Abstecher in das Neresheimer Härtsfeldmuseum von Interesse sein. Im Nattheimer Korallen- und Heimatmuseum erfahren geschichtlich Aufgeschlossene neben dem Einblick in die Millionen Jahre alte, vielfarbige Welt lokaler Meeresarchäologie etwas über die bewegten Lebensgrundlagen der Härtsfeldbevölkerung, über den Bohnerzabbau und seine Bedeutung für die Industriegeschichte auf dem Härtsfeld. Das Schloss Taxis bei Trugenhofen kann zwar selbst nicht besichtigt Härtsfeld-Museumsbahn Neresheim Betriebstage 2020 1., 3., 21. und 31. Mai, 1., 7., 11. und 28. Juni, 5. Juli, 2. August, 8./9. August: Neresheimer Bahnhofshocketse 6. und 13. September, 3. und 4. Oktober, 6. Dezember: Nikolausfahrten Härtsfeld-Museumsbahn e. V. Tel. 0172/9117193 Dischinger Str. 11, 73450 Neresheim www.hmb-ev.de Gehen Sie gerne…? Nur ein Objekt kann als Ausflugsziel für das Härtsfeld kaum erfragt werden. Viele andere Highlights blieben ungenannt. Nebenan und vielen doch unbekannt liegt das Härtsfeld östlich jenseits der Städte an der Brenz und deren Hauptverkehrsadern. – Einen idyllischen Raum für die Naherholung gilt es zu entdecken. An der Straße der Staufer liegt die Sehenswürdigkeit Burg Katzenstein. Die öffentlich zugängliche und bewirtete Stauferburg bei Dischingen eignet sich für einen Ausflug am Wochenende. Das gut erhaltene Burggelände der Stauferresidenz wartet noch heute mit vielen kunsthistorisch bedeutsamen Elementen auf. Seit 2017 ist das Anwesen zudem einer von 26 Infoständen des UNESCO Geoparks Schwäbische Alb. Ganzjährig sind Aktionen und Events für Besucher geboten. Auf der Hochfläche im Osten der Schwäbischen Alb gilt auch die Benewerden; der Englische Wald, von dem es umgeben wird, bietet jedoch Naturidylle für Spaziergänge und Naherholung. Auch das Naturparadies des Härtsfeldseeufers eignet sich für kleine Wanderungen mit Kinderspielplatzgelegenheit, einem Kiosk und Bootsfahrten in der wärmeren Jahreszeit. Bei einer Fahrt mit der meterspurigen Härtsfeldbahn können Freizeitgäste die Faszinationen der Natur der Härtsfeldlandschaft auf sich wirken lassen. Die historische Schmalspurbahn verkehrt als Museumsbahn im Egautal von Neresheim in Richtung Dischingen. Das Egauwasserwerk in Dischingen eröffnet einen besonderen Blick hinter die Kulissen der selbstverständlich erscheinenden Wasserversorgung. Ein sportlicher Spaziergang im hügeligen Härtsfeldidyll kann im Golfclub Hochstatt zum Ausgleich nach einem Arbeitstag oder am Wochenende wahr werden. Der „Grüne Pfad Härtsfeld“ bietet Radfahrern und Wanderern mit einem ausgeschilderten Wanderwegenetz die ideale sport- Ihre Ansprechpartnerin liche Herausforderung beim Anblick von Wacholderheiden und Trockentälern. Naturfreunde können die einzigartige Fauna und Flora auf dem Härtsfeld bei geführten Spaziergängen kennenlernen. Reines Badevergnügen bietet das Nattheimer Ramensteinbad bei jedem Wetter. Die Hauptorte des Härtsfelds Dischingen, Nattheim und Neresheim bieten neben Freizeitangeboten viele gastronomische Gelegenheiten zur Einkehr nach einem erfüllenden Naherholungserlebnis in unberührter Natur. » Informationen unter · www.heidenheimer-brenzregion.de · www.haertsfeld.de · www.hmb-ev.de · www.burgkatzenstein.de · www.abtei-neresheim.de · www.preiswert-uebernachten.de · www.dischingen.de · www.neresheim.de · www.nattheim.de Wir präsentieren Ihre Themen mit profihaftem Konzept: Constanze Wagner Mediaberaterin Tel. 07321-347-611 E-Mail constanze.wagner@hz.de Neueröffnungen, Firmenfeste, Flyer und Prospektverteilung ...

SamStag, 15. Februar 2020 21 Kreisbau unterstützt Giengener Vesperkirche Wohnungsunternehmen spendet erneut 1.000 Euro Besuch in der Giengener Vesperkirche (vorne, v.l.): Jan Termin (Geschäftsführer Kreisbau), Maria Konold-Pauli (Organisation Vesperkirche), Hans-Jürgen Kling (Prokurist Kreisbau), Doris Müller (Organisation Vesperkirche) mit Mitarbeitern der Kreisbaugesellschaft Heidenheim. Foto: Kreisbaugesellschaft Heidenheim GmbH Giengen (jm). Giengener Vesperkirche – Das bedeutet in der Winterzeit drei Wochen lang Wärme, Geborgenheit und Anteilnahme. Auch bei der 13. Auflage der wohltätigen Veranstaltung versorgten die Mitarbeiter des ehrenamtlichen Teams Bedürftige und Interessierte mit warmen Mahlzeiten. Unterstützung erhielt die Giengener Vesperkirche auch diesmal von der Kreisbaugesellschaft Heidenheim. Das Wohnungsunter- nehmen mit Sitz in Giengen spendete erneut 1.000 Euro für das gemeinnützige Projekt. „Die vielen ehrenamtlichen Helfer versorgen Bedürftige hier nicht nur mit warmen Mahlzeiten. Sie schaffen auch einen Begegnungspunkt und einen Ort der Gemeinschaft für verschiedenste Menschen. Klar, dass wir diese tolle Arbeit fördern wollen. Ich freue mich sehr, dass wir die Vesperkirche auch in diesem Jahr mit einer Spende unterstützen können“, sagte Jan Termin, Geschäftsführer der Kreisbaugesellschaft Heidenheim GmbH, bei einem gemeinsamen Mittagessen in der Vesperkirche mit Prokurist Hans-Jürgen Kling und einigen Kreisbau-Mitarbeitern. Die Vesperkirche findet heuer unter dem Motto „Sehen und gesehen werden“ statt (19. Januar bis 9. Februar). Für 1,50 Euro erwarben Bedürftige eine warme Mahlzeit, Getränke, Kaffee und Kuchen. Wer konnte, bezahlte mehr. Träger der Veranstaltung sind die Evangelische Kirchengemeinde Giengen und die dazugehörige OA- SE-Gemeinde, die täglich zwischen 150 und 250 Besucher begrüßen konnten. » Info: Kreisbau Gesellschaft Heidenheim, Burgstraße 30, 89537 Giengen, Telefon 07322/9604-0, E-Mail: info@kreisbau. de, www.kreisbau.de Was MigrantInnen fehlt DHBW Forschungsergebnisse „Schon angekommen?“ Dass Migration nicht nur global, sondern auch im Landkreis Heidenheim aktuell ist, zeigen auch die steigenden Ausländerzahlen im Landkreis. Mit Stand Dezember 2018 leben 20.866 ausländische Staatsangehörige aus 131 unterschiedlichen Ländern im Landkreis Heidenheim, dies sind 15 Prozent der Einwohnenden des Landkreises. Im Oktober 2019 erschien das aktualisierte Integrationskonzept des Landkreises Heidenheim. Einen wichtigen Beitrag dazu leistete das Lehrforschungsprojekt „Schon angekommen?“. » Die DHBW Migrationsstudie 34 Studierende des Studiengangs Soziale Arbeit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg (DHBW) Heidenheim erforschten dabei unter Leitung von Prof. Dr. René Gründer und im Auftrag des Landkreises Heidenheim, was Menschen mit Migrationserfahrung im Landkreis fehlt, wie gut die bestehenden Angebote bekannt sind und über welche Kanäle sich die Menschen informieren. Nun erschien ergänzend zum Integrationskonzept der Abschlussbericht des Forschungsprojekts mit Handlungsempfehlungen zur Verbesserung der Integration im Kreis. » Die Forschungsergebnisse Unter anderem fanden die Studierenden heraus, dass verhältnismäßig wenige MigrantInnen bisher am Vereinsleben teilnehmen, vor allem durch mangelndes Wissen über die Vereinswelt. Helfen könnte eine Vermittlerstelle. Auf der einen Seite könnten Foto: DHBW Heidenheim MigrantInnen über die Vereinslandschaft und deren Angebote informieren, auf der anderen Seite auch die Vernetzung zwischen den Vereinen fördern und diesen für aufkommende Fragen zur Migration zur Verfügung stehen. Das meist junge Alter der Geflüchteten sei laut Studie eine gute Voraussetzung für die Integration in den Arbeitsmarkt. Ein Teil der regionalen Unternehmen sei sehr aufgeschlossen, was die Beschäftigung von Geflüchteten angehe. Einige Firmen fühlten sich jedoch nicht ausreichend über die rechtlichen Rahmenbedingungen informiert. Im Abschlussbericht werden gezielte Informationsveranstaltungen dazu vorgeschlagen. Die Studierenden führten insgesamt 46 Experteninterviews mit Fachkräften, Ehrenamtlichen und Geflüchteten durch, werteten 132 Presseberichte aus, analysierten Daten aus einer Befragung von 308 Menschen mit Migrationserfahrung und führten eine Fallstudie zur Integrationsfähigkeit des Schulsystems durch. Der Hauptteil des Abschlussberichts besteht aus 28 Kurzzusammenfassungen der Forschungsprojekte, welche von Studierenden verfasst worden sind. Diese werden unter anderem auch durch eine Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse und Handlungsempfehlungen von den Herausgebern Prof. Dr. René Gründer und Frank Neubert ergänzt. Der Abschlussbericht ist auf der Internetseite des Landratsamtes (https://www.landkreis-heidenheim.de/ idc/groups/web/documents/web_asset/cms010719.pdf) oder der DHBW Heidenheim (https://www.heidenheim.dhbw.de/fileadmin/Heidenheim/Aktuelles/2020/01_Januar/Abschlussbericht_schon_Angekommen. pdf) zu finden.

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