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10.07.2019 NEUE WOCHE

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neuewoche. Mittwoch, 10.

neuewoche. Mittwoch, 10. Juli 2019 8 Nicht NUR SEEhUNDE LiEBEN wASSER: In einem Hunde-Pool können sich die Vierbeiner bei großer Hitze im Sommer abkühlen. Foto: ZZF/Shutterstock Kühlende Wohltaten für die Hundstage Hitze und Hund: Was Bello, Bella und Buddy an glühend heißen Sommertagen gut tut. Sonnenschein und hohe Temperaturen haben ihre Schattenseiten: Gesundheitliche Gefahren bestehen nicht nur für den Menschen, sondern auch für seinen besten Freund, den Hund. Der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe (ZZF) gibt Tipps, wie Hundehalter ihren Vierbeinern an heißen Tagen eine Abkühlung verschaffen können. Während Menschen unsere Körpertemperatur durch Schwitzen regulieren, können Hunde das nicht. Sie besitzen nur wenige Schweißdrüsen an den Pfoten und regeln ihren Wärmehaushalt über das Hecheln. Um einen Hitzschlag zu vermeiden, kann Herrchen seinem treuen Freund einiges Gutes tun. „Vor allem dürfen Hunde auf keinen Fall im Auto gelassen werden. Der Innenraum heizt sich in kurzer Zeit auf, was zu schweren Herz- und Kreislaufstörungen und häufig sogar zum Tod des Hundes führt“, warnt ZZF- Präsident Norbert Holthenrich. Bei längeren Autofahrten müssen Besitzer genügend Trinkpausen einplanen. Auch zu Hause ist es wichtig, immer frisches Wasser im Napf bereitzustellen. Die Wohnung sollte morgens durchgelüftet und danach abgedunkelt werden. Gassi gehen planen Hundehalter möglichst in den Morgen- und Abendstunden ein. Auch im Zoofachhandel finden Hundefreunde einiges, was ihren Vierbeinern große Hitze erträglicher macht. Sehr beliebt sind Hunde-Pools, in denen sich Bello & Co. eine Abkühlung verschaffen können. Beim Kauf sollten Halter – je nach Rasse des Hundes – auf die Größe und robustes Material achten. Ein rutschfester Boden gibt dem Hund Sicherheit beim Planschen. Wer sich bei heißem Wetter lieber ausruhen möchte, kann dies auf einer Kühlmatte oder in einem Kühlbett tun. Durch ein spezielles Gel geben sie wohltuende Kühle ab – und das ganz ohne Strom oder Vorkühlen. Sowohl Matte als auch Bett regenerieren sich selbst und sind sofort nach dem Kauf einsatzbereit. Zu empfehlen sind auch Kühlwesten, die Herrchen und Frauchen nur in Wasser eintauchen und auswringen müssen. Nach dem Anlegen kühlen sie Rücken und Brustkorb des Vierbeiners. Norbert Holthenrich macht jedoch darauf aufmerksam, dass das Wasser nicht zu kalt sein sollte: „Sonst zieht sich der Hund möglicherweise eine Erkältung zu.“ Die Westen gibt es in unterschiedlichen Größen. Der Zoofachhändler vor Ort berät kompetent, welche Weste am besten zum jeweiligen Hund passt. Hunde lieben übrigens auch eine Erfrischung von innen: Hin und wieder darf man sie mit einem speziellen Hundeeis verwöhnen. Auch an Sonnenschutz sollten Besitzer denken. Auf den ersten Blick sind die meisten Hunde durch ihr Fell gut geschützt, doch an schwach behaarten Hautpartien wie dem Ohrrand, den Innenschenkeln oder dem Nasenspiegel lohnt sich das Auftragen von Sonnencreme jedoch durchaus. ZZF Wer will mich? ANGEL: *2015, weibl., kastr. Angel wurde schwer verunfallt in Hausen ob Lontal aufgefunden und direkt in die Tierklinik gebracht. Dort wurde Angel behandelt und kam anschließend zu uns. So langsam kommt sie auch wieder zu Kräften aber besser funktionieren würde das natürlich in einem ruhigen zu Hause. Für Angel suchen wir katzenerfahrene Personen, da sie noch recht ängstlich und schüchtern ist. Doch mit etwas Fingerspitzengefühl und Ausdauer wird auch dieses Sensibelchen ihr Herz öffnen können. BRUTUS: *2018, männl., kastr. Unserem Brutus sieht man auf dem Bild gar nicht an, dass er eigentlich ein wildes Katerchen ist, der von einem verlassenen Hof stammt. Fremden gegenüber ist er trotzdem noch sehr zurückhaltend und versteckt sich lieber. Doch hat man einmal sein Vertrauen, frisst er sogar – die unter den Katzenstreichlerinnen aus der Hand. Wir suchen für ihn entweder einen gut betreuten Hof, an dem er vor seiner Freilassung eingewöhnt wird, oder besonders katzenerfahrene Personen, die dem Kater genügend Freiraum und Verständnis bieten. SHADOW: *10.2015, weibl., unkastr. Shadow wurde wegen Überforderung abgegeben. Er ist ein typischer Dobermann: sehr intelligent und wachsam mit großen Bewegungsdrang. Shadow kommt mit vielen Umweltsituationen nicht gut klar. Fremden Menschen begegnet sie zwar vorsichtig, aber freundlich. Wir versuchen sie behutsam an ihre Umwelt zu gewöhnen und ihr zu zeigen, dass sie „ihrem“ Menschen vertrauen und sich an ihm orientieren kann. Die tierische neuewoche Aktion MALTE, MANJA, MARLEY & MIRO: *29.04.2019, Die Vier kamen Mitte Mai mit ihrer Mama ins Tierheim, gebracht von aufmerksamen Tierfreunden, die die kleine Familie in der Nähe eines Bauernhofes fanden. Die Kitten waren bereits alle an Katzenschnupfen erkrankt, als sie mit ca. 3 Wochen entdeckt wurden. Für Marley kam die Hilfe gerade noch rechtzeitig. Der kleine Mann hatte bereits beide Augen verloren. In seinen Augenhöhlen befand sich nur noch Eiter und das, was einmal seine Augen waren. Marley kam in die Klinik und wurde dort sofort operiert. Diese OP war aufgrund seines jungen Alters und seines maladen Zustands sehr riskant, aber die einzige Chance zu überleben. Seine Geschwister waren zum Glück nicht ganz so krank, ihr Schnupfen konnte mit Medikamenten behandelt werden. Und auch unser kleiner Kämpfer hat es geschafft. Er hat die OP hervorragend überstanden und kommt gut mit seiner Blindheit zurecht. Nun wartet er und seine Geschwister im Tierheim auf die passenden Dosenöffner. Die Vier lieben es zu spielen und zu toben. Auch mit Menschen haben sie – anders als ihre Mutter – keine Probleme. Gerne möchten sie jeweils im Doppelpack in ein gemeinsames Leben starten. Marley vermitteln wir aufgrund seiner Blindheit nur zusammen mit einem Geschwisterchen in reine Wohnungshaltung, optional auch mit einem gesicherten Balkon oder Garten. Die vier Hübschen sind ab Ende Juli auszugsbereit. ROSIE *2010 (Mutter) & QUENNE * 2016: ShiTzus, weibl., kastr. hängen sehr aneinander, weshalb wir sie gerne zusammen vermitteln möchten. Sie haben ein selbstbewusstes Auftreten und entscheiden selbst, wem sie wann ihre Zuwendung schenken. Bei Fremden sind sie anfangs zurückhaltend. Hat man ihr Vertrauen gewonnen, sind beide sehr charmant. Rosi und Quenne gehen gerne spazieren, stundenlange Wanderungen sind aber nicht ihr Ding. Bei Begegnungen mit anderen Hunden versuchen die zwei mit Gebell ihre dominante Seite zu demonstrieren. Mit ein wenig konsequenter Erziehung lässt sich dieses „Problemchen“ aber in den Griff bekommen. Wichtig ist eine regelmäßige Fellpflege. Rassetypisch haaren die zwei zwar nicht, das Fell wächst aber immer weiter. DONNA: weibl., *2019 Ich wurde auf einer Streuobstwiese in Heidenheim gefunden. Streicheleinheiten finde ich toll und neugierig bin ich auch sehr. Findest du mich auch so schön wie die Tierpfleger im Tierheim? Dann komm mich doch mal besuchen. Gerne ziehe ich zu dir wenn du mir ein artgerechtes zu Hause mit mindestens einem Kaninchenkumpel bieten kannst. Shadow beobachtet sehr genau und lernt unheimlich schnell. Wir sind zuversichtlich, dass wir schon bald erste Erfolge vorweisen können. Wir wünschen uns für Shadow Dobermann-Liebhaber oder solche, die es werden wollen, die bereits Hundeerfahrung mitbringen. Keinesfalls ist sie für Hunde-Anfänger geeignet. Außerdem sollten ihre neue Besitzer genügend Zeit für die Hündinhaben. Aufgrund ihrer momentanen geringen Reizschwelle vermitteln wir sie nicht zu Familien mit kleinen Kindern. Zudem wird es noch viel Arbeit und Nerven kosten, bis aus Shadow eine souveräne Hündin geworden ist, die in allen Situationen ansprechbar bleibt. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

Anzeige Dorffest Hohenmemmingen Ausgelassene Stimmung und viele Besucher bei der zweitägigen Veranstaltung. Fotos: Rudi Penk Hochzufrieden waren die Hohenmemminger Vereine auch dieses Mal wieder mit den Besucherzahlen ihres Dorffest, das am vergangenen Wochenende über die Bühne ging. „Wir sind mehr als zufrieden mit dem Besucherzustrom“, sagt Stephanie Pflanz, Vorsitzende der Landjugend Hohenmemmingen, die das Fest gemeinsam mit dem Gesangverein Sängerlust auf die Beine gestellt hat. Mehr Besucher als das Dorf Einwohner hat waren am Samstagabend im Giengener Teilort und feierten zu den Klängen von „Almdudler unplugged“ und „Reine und die Chipmonks“. Am Sonntag ging es mit Blasmusik weiter, die Altheimer Musikanten begleiteten den Gottesdienst, später stand der Musikverein Zöschingen auf der Bühne. Und natürlich durften die Hohenmemminger Goißlschnalzer und die fidelen Melkkübel nicht fehlen. Silja Kummer Weitere Bilder auf neue-woche.de

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