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08.05.2019 NEUE WOCHE

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neuewoche. Mittwoch, 8.

neuewoche. Mittwoch, 8. Mai 2019 8 Wer will mich? LUCKY: männlich, unkastriert, *2017 Seine Besitzer hatten ihn aus Italien mitgenommen. Er hat vernutlich in seiner Welpenzeit keine gute Sozialisation genossen. Dies führte dazu, dass Lucky sich bei Artgenossen, fremden Menschen und neuen Eindrücken nicht angemessen verhält. Oft ist er so überfordert, dass er sich nur noch mit Bellen zu helfen weiß. Die tierische neuewoche Aktion Hat Lucky Vertrauen zu seinen Menschen gefasst, ist er lernwillig und verschmust, wenn auch manchmal noch etwas zu stürmisch. weiß. Sobald Lucky Vertrauen zu seinen Menschen gefasst hat, ist er aber lernwillig und verschmust. Seine Betreuer arbeiten momentan an den Baustellen des temperamentvollen Rüden und können bereits kleinere Fortschritte verzeichnen. Wir freuen uns über Interessenten, die mit dem agilen Rüden arbeiten wollen. hiER GEwiNNEN BEiDE SEitEN: Durch den Anbau verschiedener Obstarten fördern die deutschen Obstanbauer Bienen und andere wichtige Insekten. Wer leckeres Obst aus regionalem Anbau genießt, trägt daher indirekt zum Schutz der heimischen Insektenwelt bei. Foto: GMH Deutsches Obst für mehr Insektenschutz Insekten leisten einen wichtigen Beitrag im deutschen Obstanbau: Denn ohne Bienen und Hummeln gibt es weder Äpfel noch Kirschen. Für die Bestäubung der zahlreichen Blüten arbeiten Obstanbauer gerne mit Imkern zusammen, bringen gezielt Hummelvölker in ihre Obstflächen und fördern Mauerbienen mit Nistplätzen und Insektenhotels. Wer also Obst aus deutschem Anbau kauft, tut indirekt auch etwas für den Insektenschutz. Würde es keine Insekten mehr für die Bestäubung geben, müssten Obstanbauer mit einem Pinsel in die Bäume steigen und Pollen von einer Blüte zur anderen tragen. Zum Glück gibt es jedoch (noch) genügend Honigund Wildbienen, die diese Aufgabe übernehmen. „Die Arbeit der nützlichen Tiere wird von Obstanbauern hochgeschätzt“, sagt Dr. Jürgen Lorenz, Bestäubungsexperte im Kompetenzzentrum Gartenbau in Rheinbach. Vier Völker der Honigbiene (Apis mellifera) sollten es pro Hektar Obstanlage sein. Bei einem Betrieb mit 20 Hektar Obstfläche werden also auf einem Schlag 80 Bienenstöcke benötigt. Auch wenn es rund 900 000 Bienenvölker in Deutschland gibt, können doch nur etwa vier Prozent der Imker eine so große Zahl bieten. Erwerbsmäßige Anbauer fragen die Bestäubungsleistung deshalb oft bei speziell ausgebildeten Imkern nach. Bei ihnen steht nicht die Honigproduktion an erster Stelle, sondern die Verbreitung der Pollen. Bei Äpfeln müssen für einen guten Ertrag etwa sieben Prozent der Blüten bestäubt werden, bei Kirschen sind es 40 bis 60 Prozent. Neben Honigbienen setzen Obstanbauer auch auf andere Insekten. Gehörnte und Rote Mauerbienen (Osmia cornuta und Osmia bicornis) sind willkommene Gäste. „Sie lassen sich leicht durch Nisthilfen anlocken”, sagt Lorenz. Die Kombination aus üppiger Obstblüte, die in die etwa zwei Monate dauernde Flugzeit der Wildbienen fällt, und geeigneter Niströhren für die nächste Generation sorgt für eine Ansiedlung. Diese Bienen produzieren keinen Honig, sondern sammeln Pollen, auf dem sie ihre Eier ablegen. Davon ernähren sich die Larven und schlüpfen zur Obstblüte im nächsten Jahr. Während Mauerbienen alleine leben, bilden Hummeln (Bombus) Völker. Die großen Insekten sind ebenfalls gern gesehene Gäste in den Obstanlagen, da sie auch bei kühlen Temperaturen und sogar Nieselregen fliegen: Während Honigbienen mindestens zwölf Grad und Sonne bevorzugen, reichen Hummeln bereits sechs Grad aus, damit sie ihre Arbeit aufnehmen. Inzwischen wird es nicht mehr nur dem Zufall überlassen, ob sie sich ansiedeln: Immer mehr Obstanbauer kaufen zur Blüte Hummel-Völker für die Bestäubung. Ein gezüchtetes Volk verfügt bereits im Frühjahr über bis zu 300 Arbeiterinnen, bei wilden Hummeln arbeitet zur Obstblüte hingegen die Königin alleine. Im Herbst sterben wilde und gezüchtete Hummel-Völker gleichermaßen, nur die neu gezogenen Königinnen gehen in den Winterschlaf. Diese versuchen im zeitigen Frühjahr einen neuen Staat zu gründen. Und so tragen Obstanbauer mit ihrer Arbeit auch zur Insektenvielfalt auf ihren Flächen bei. GMH JONAS: männl., kastr., *6/2018 Zu Beginn war ich äußerst schüchtern und ängstlich. Doch seit dem ich aus der Quarantäne ins Katzenhaus ziehen durfte, werde ich richtig mutig. Ich traue mich sogar schon Leckerlies aus der Hand zu naschen. Anfassen lassen mag ich mich noch nicht so gerne. Aber das wird sich sicherlich schnell ändern. Mit anderen Katzen vertrage ich mich sehr gut. Deshalb möchte ich auch gerne mit einem flauschigen Partner oder einer flauschigen Partnerin ausziehen. Da ich ehemals von einem Hof stamme und Freigang gewöhnt bin, möchte ich auch in meinem späteren zu Hause nicht darauf verzichten müssen. CHERNY: weibl., kastriert, *6/2018 Gemeinsam mit meinen Brüdern Corry und Calypso und meiner Mutter Chayenne kam ich im Februar ins Tierheim Heidenheim. Mir geht es gesundheitlich aber wieder gut und deshalb durfte ich ins Katzenhaus umziehen. Vor kurzem lebte ich mit meinen Geschwistern noch auf einem Hof in Erpfenhausen, doch leider konnte der ältere Herr nicht auch noch zusätzliche hungrige Mäuler stopfen. So viel hatten wir mit Menschen bisher nicht zu tun, weswegen wir auch recht scheu sind. Am besten wäre es natürlich, wenn wir wieder auf einen gut betreuten Hof ziehen dürften oder zu wahren Katzenflüsterern, die uns für die Eingewöhnung im neuen Zuhause genug Zeit geben. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist der geliebte Freigang. PIA & JESSY: *ca. 2010, weibl., Über Pia: Ich bin Pia. Das Veterinäramt hat mich mit 24 anderen Hunden beschlagnahmt. In meinem früheren Zuhause wurde ich vermutlich überwiegend in der Wohnung gehalten und war es auch gewohnt meine Geschäfte dort zu verrichten. Seit ich im Tierheim bin, komme ich nun jeden Tag raus an die frische Luft und habe inzwischen auch schon einiges an Gewicht verloren und Kondition aufbauen können. Hier habe ich auch eine dringend benötigte Zahnsanierung erhalten – insgesamt 11 Zähnchen musste man mir ziehen. Fressen kann ich aber trotzdem ohne Probleme. MADITA: weibl., kastr., *2/2018 Ich wurde im Tierheim abgegeben, nachdem ich auf einem Hof in Gerstetten gefunden wurde. Nach dem routinemäßigen Quarantäneaufenthalt durfte ich nach ein paar Check-ups ins Katzenhaus umziehen. In der Katzenquarantäne war ich immer ein liebes Mädchen, das die Streicheleinheiten der Pfleger sehr genossen hat. Sobald ich mich etwas im Katzenhaus eingelebt habe, melde ich mich wieder mit einem kleinen Update. DAISY: weibl., kastr., *2016 Ich bin etwas stürmisch und verteidige mein Zuhause, aber das ist ja auch mein gutes Recht. Menschen gegenüber bin ich zunächst zickig und zeige das deutlich, aber es wird besser, wenn ich dich dann mal kenne. Ich hatte leider Hormonprobleme und eine te und wurde deshalb nun kastriert. Mit Eierstockzysanderen Kaninchen bin ich ebenso stürmisch, aber mein neuer Partner Woody holt mich immer wieder zurück auf den Boden. Für die Zukunft wünsche ich mir ein Zuhause, in dem akzeptiert wird, dass ich kein Schmusekaninchen bin, sondern viel Freiraum brauche. BIENE: Pekinese, weibl. Vor allem mag ich meine gewohnte Umgebung. Bei Unbekannten (laute Menschen, neue Strecken bei Spaziergängen usw.) bin ich noch sehr unsicher und eher ängstlich. Regen und Nässe finde ich nicht so gut. Ansonsten bin ich total verschmust und könnte meinen Bauch stundenlang kraulen lassen. Ich bin meinen Bezugspersonen gegenüber sehr aufmerksam und weiche ihnen nicht von der Seite. Auch über bekannte Personen freue ich mich sehr und begrüße sie herzlich. Stubenrein bin ich mittlerweile auch, sollte aber öfters am Tag mal kurz raus. Katzen, die bei meiner Pflegestelle manchmal auf der Terrasse vorbeischauen, melde ich lautstark an. Für meine Zukunft würde ich mich über ein ruhiges neues Zuhause freuen, am liebsten mit meiner Hunde-Freundin Jessy zusammen. Wir hängen nämlich sehr aneinander. Falls ich ihr Interesse geweckt habe, kommen Sie doch mal im Tierheim vorbei und schauen uns an. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

Anzeige Verkaufsoffener Sonntag in Gerstetten Die kühlen Temperaturen trübten etwas das Einkaufsvergnügen auf der Alb. Fotos: Rainer Lauschke Dennoch war bei der Veranstaltung des Handels- und Gewerbevereins viel geboten. In den Fachgeschäften fanden die Besucher genauso umfangreiche Beratung und Information wie im Freien. Für die Kinder gab es jede Menge Abwechslung rund um den Bahnhof beim Geoparkfest. In der Wilhelmstraße reihte sich bei der Schau der vier Autohäuser ein schmuckes Gefährt ans andere - sowohl herkömmliche Modelle wie E-Autos. Und aufgrund der reichhaltigen Auswahl an Zweirädern für die ganze Familie dürfte auch ersten Fahrradtouren nichts im Wege stehen. Hochbetrieb herrschte rund um das Riffmuseum und den Bahnhof. Das Angebot lockte zahlreiche Besucher in die Gemeinde. Da auch das zehnte Geoparkfest stattfand, zog es Menschen aus der ganzen Region auf die Alb. Für Essen und Trinken war in vielerlei Variationen gesorgt. Die Besucher begaben sich wetterbedingt immer wieder in die Läden. Dort konnten sie nach Lust und Laune in aller Ruhe Bekleidung, Elektronik, Dekoartikel, und anderes mehr einkaufen. Neben Freizeit- und Wanderkleidung wurden auch neue Materialien aufgezeigt, damit das Vergnügen nicht unter Wettereinflüssen leiden muss. Das passende Schuhwerk durfte nicht fehlen. Der Handels- und Gewerbeverein bewies seiner Kundschaft am Sonntagnachmittag einmal mehr, dass in Gerstetten Service und Beratung großgeschrieben werden. „Es hat sich für die Fachgeschäfte gelohnt“, so die einhellige Meinungen der Gerstetter Geschäftsleute, die sich am verkaufsoffenen Sonntag beteiligt hatten. Bei den Vereinen waren diejenigen vollauf zufrieden, die ein beheizbares Zelt vorweisen konnten. Glühwein wurde an manchen Ständen sogar zum Renner. Am Abend waren die Geschäftsleute ebenso zufrieden wie die Besucher. Nur über das Wetter konnte sich letztlich keiner freuen. Elisabet Ablasser Weitere Bilder auf neue-woche.de

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