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08.05.2019 NEUE WOCHE

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H e r b r e c h t i n g e n Seite 14 Itzelberger wollen nicht noch mehr Touristen Itzelberg. Bei einer Bürgerversammlung haben die Itzelberger ihrem Unmut Luft gemacht. Vor a lem die Parkplatzsituation am See sorgte für Gesprächssto f. K r e i s u n d R e g i o n Seite 15 Der FCH hat heute Union Berlin zu Gast Die Heidenheimer Fußba ler stehen gegen den abwehrstarken Tabe lendritten vor einer schweren Aufgabe, wo len aber ihren Negativlauf stoppen. R e g i o n a l s p o r t Seite 21 Dicht- und Redekunst im Wettstreit Heidenheim. Beim Poetry-Slam im Café Swing eiferten sechs Teilnehmer um die Gunst des Publikums. K u l t u r Seite 23 R o m a n Seite 11 F e r n e h p r o g ra m m Seite 16 T i p p s Tr ff s Te r m i n e Seite 22 H Z Tra u e r Seite 27 B 3596 Nr. 64/170. Jahrgang Vogelschutz: In Giengen soll’s ein Haus für Schwalben geben. (Seite 11) Stadt & Region Mehr Unfälle, aber weniger Raser Ein Blick auf den Straßenverkehr rkehr im vergangenen Jahr zeigt, dass die Unfä le insgesamt zwar angestiegen sind, davon aber immer weniger wegen überhöhter Geschwindigkeit passiert sind. H e i d e n h e i m Seite 9 B (CSU) will einen grund- ayerns Ministerpräsident Markus Söder sätzlichen Neuanfang Reform der Grundsteuer. Das Die koloniale Vergangenheit Deutschlands ist Schwerpunkt einer neuen Ausste lung im Stuttgarter Lindenmuseum. Unter dem Titel „Wo ist Bayern stellt sich bei Grundsteuer quer bei den Verhandlungen über die Land blockiert damit die Reform und macht das Thema zu einem Fall für die Spitzen der großen Koalition. Verhandlungen zwischen Bund Söder sagte in Berlin nach und Ländern: „Auf Länderebene scheint das Problem nicht lösbar. Daher werden wir die Stuttgart. Das Engagement eines Mitarbeiters des badenwürttembergischen Landesam- beim umstrittenen Verein Uni- reicher: Der Mann war als Poli- Mordopfers Michele Kiesewetter bei einer Böblinger Beweis- tes für Verfassungsschutz (LfV ) ter e.V. ist um eine Dimension zeibeamter Kollege des NSU- und Festnahmeeinheit. Öffentlich machte das die Koalitionskarte auf Bundesebene ziehen. Es muss eine Arbeitsgruppe der Koalition her, um eine Lösung zu finden.“ Es könnte etwa eine Möglichkeit länderspezifischer Regelungen geben. „Denn natürlich ist die Lage in München.“ Greifswald eine andere als in Finanzminister Olaf Scholz (SPD) dagegen sprach nach den Meilenstein“ und einem wichti- Beratungen von einem „großen gen Schritt voran. Er hatte aber allen Ländern anzustreben. Die Grundsteuer ist mit Einnahmen von rund 14 Milliarden Euro im Jahr eine der wichtigs- angekündigt, einen Konsens mit Afrika?“ zeigt das Museum von Samstag an eine Neupräsentation seiner Afrika-Sammlungen. Beim Betrachten der Objekte soll es auch darum gehen, ten kommunalen Einnahmequellen. Das Bundesverfassungsgericht hatte wegen vö lig veralteter Bemessungsgrundlagen eine Neuregelung bis Ende 2019 verlangt. Baden-Württem- Sitzmann (Grüne) blieb weiter- bergs Finanzministerin Edith hin zurückhaltend. Sie sagte, die bisherigen Eckpunkte bildeten eine gute Grundlage dafür, dass das Bundesfinanzministerium einen Gesetzentwurf erarbeiten könne. Es sei aber noch ein langer Weg. „Im Gesetzgebungsverfahren müssen noch viele Detailfragen geklärt werden.“ EVP Ungarns Premier entschuldigt sich Budapest. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban versucht, mit einem Entschuldigungsschreiben einem Rauswurf sei- Volkspartei (EVP) zu entgehen. ner Partei aus der Europäischen Per Brief entschuldigte sich Orban dafür, dass er seine EVP-internen Gegner als „nützliche Idioten“ bezeichnet hatte, teilte ein Regierungssprecher mit. Die EVP ist ein Zusammenschluss Europa, dem auch CDU und konservativer Parteien aus ganz CSU angehören. afp ein durch kolonialistische Stereotypen geprägtes Afrikabild aufzubrechen, so Museumssprecher Martin Otto-Hörbrand. Foto: Marijan Murat/dpa Finanzen Ministerpräsident Söder verlangt einen Neustart der Beratungen über die Reform. Das Thema wird zum weiteren Streitfall in der Koalition. Bundestagsabgeordnete Martina Renner (Linke). Sie sagt, er se ihr „im Zuge meiner langjährigen Beschäftigung mit dem NSU-Komplex“ bekannt geworden. Die Information wurde dieser Zeitung aus Quellen in Si- Das Innenministerium von cherheitskreisen bestätigt. Minister Thomas Strobl (CDU) wollte die Neuigkeit auf Anfrage nicht kommentieren. Nach Informationen dieser Zeitung handelt es sich um Ringo M. (46). Er war laut Vereinsregister seit Mai 2016 Gründungsvorsitzender von „Uniter“, Laut „Taz“ trat er Anfang 2017 zurück. Im Vereinsregister war er bis Montag als Vorsitzender Söder machte grundsätzliche Bedenken geltend. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er: „Die Jacke ist von Anfang an falsch eingeknöpft. Da hilft es nicht, jetzt einfach weiter zu Finanzminister Scholz war knöpfen.“ Heikles Engagement bei rechtem Verein Sicherheit Verbindung zwischen Verfassungsschutz, Uniter und NSU-Mordopfer. Smartphone als Schutzschild Die Bibel als Lebensretter? Einem US-Busfahrer ist das passiert. Bei einem Überfall blieb eine Pistolenkugel in der Heiligen Schrift stecken, die er als Mini-Exemplar in der Brusttasche bei sich trug. Das ist göttlicher Beistand, wenn man ihn braucht. Profaner geht es in Karl Mays „Old Surehand“ zu, wo ein Säckchen von Gold-Nuggets denselben Zweck erfüllte. Einem Australier, dem ein Nachbar mit Pfeil und Bogen nach dem Leben trachtete, er- Pfeil konnte er abwehren. Mit ging es nun ganz ähnlich. Den FOTO: GEMEINDE STAHNSDORF/DPA einem Smartphone. Was den Streit ausgelöst hatte, ist unklar. Fest steht nur, dass der Angreifer und das Zielobjekt in einer Hippie-Kommune leben, und dass sich die Pfeildy bohrte, das Opfer aber nur leicht an der spitze zwar durchs Han- Kinnspitze verletzte. Der Fall ist in zweierreich. Zum einen zeigt er, dass es auch in vermeintlichen Aussteigerparadiesen mitunter arg lei Hinsicht aufschluss- ruppig zugeht. Wichtiger für die Zukunft der Menschheit ist aber die zweite Erkenntnis: Wer mit Computer und Handy aufwächst, ist seiner bösen Umwelt nicht hilflos ausgeliefert. Denn die „Digital Natives“ haben neben herkömmlichen Schutztechniken wie Versteles Nötige zur cken oder Weglaufen al- Selbstverteidigung in ihrer Reichweite: den Laptop als Schild, die Smartphone-Stange als Schwert. Damit könnten sie sogar im Dschungel überleben – zur Not sogar ohne Akku. Michael Gabel nach einem Treffen mit Länderkollegen beauftragt worden, einen Gesetzentwurf auf Basis eines sogenannten wertabhängigen Mode ls auszuarbeiten. Bayern aber wi l ein Flächenmode l, bei dem sich die Steuerhöhe pauschal an der Fläche orientiert. dpa eingetragen. Ein weiteres Gründungsmitglied, Adrian M., arbeitete zum Zeitpunkt der Vereinsanmeldung im Landtag: als Büroleiter eines CDU-Abgeordneten. Ein dritter Gründer ist der Ex-Elitesoldat André S. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft. Uniter wird verdächtigt, im Verbindung zu einem rechtsextremen Netzwerk in Sicherheitsbehörden zu stehen, das sich mit Waffen auf einen „Tag X“ vorbereiten soll. Der Verein weist das zurück. hab Südwestumschau Abo und Zuste lung: 07321.347-142 aboservice@hz.de Anzeigen schalten: 07321.347-0 anzeigenmarkt@hz.de Online-Kundencenter: www.service.hz.de Kontakt zur Redaktion: 07321.347-153 redaktion@hz.de Postanschrift : Heidenheimer Zeitung Olgastraße 15 89518 Heidenheim Kontakt zur HZ Ü ber Bargeld lässt sich offenbar nicht ruhig und ausgewogen battieren. Gerade hat de- der Internationale fonds (IWF) – und nicht etwa Währungs- die Zentralbank – einen n Vor- V - schlag angedacht, der nung und Jubel auslöst. Ableh- Worum geht es? Der IWF hat sich darüber Gedanken gemacht, wie die Notenbanken im Abschwung reagieren könnten, obwohl ihre Leitzinsen bei Nul liegen. en. Seine Ant- wort lautet: negative Zinssätze. E soll also günstiger sein, Geld auszugeben als welches auf die hohe Kante zu legen. Das kurbelt die Konjunktur an, klar. Um aber zu verhindern, dass jeder sein Geld unter der Matratze bunkert, haben die IWF-Experten die Idee ins Spiel gebracht, Bargeld ebenso teuer zu machen wie Spargeld. Wer 100 Euro bares abbucht, erhält beispielsweise nur 97 Euro ausgezahlt. Nüchtern be- trachtet ist das nur eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik, die gerade Deutschland zu nem enormen Aufschwung ei- verholfen hat. Man erkennt sofort: Geldpolitik wirkt. Etwas anderes wäre der psychologische Effekt einer solchen Maßnahme, die nur von wenigen akzeptiert würde. Deshalb bleibt das Ganze auch, was es ist, ein Diskussionsvorschlag. Tusk wirbt für Aufschub London. Ratspräsident Donald langen Aufschub des Brexit wer- Tusk will in der EU für einen ben. Voraussetzung dafür sei, dass Großbritannien eine längere Verschiebung für nötig hält und in London darüber Konsens herrscht, teilte Tusk am Donnerstag mit. Er kündigte an, für diesen Fall vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche an die Spitzen der Staatengemeinschaft zu appellieren. Das britische Parlament stimmte für einen Aufschub des geplanten Brexits und für eine dritte Abstimmung über den Austrittsvertrag in der kommenden Woche. dpa Themen des Tages Seite 2 Brexit EU-Ratspräsident plant Gipfel im Fa l einer Verlängerung. www.hz.de FREITAG 15. März 2019 • 1,70 € Kandidatenvorstellung: ellung: die auf die hohe Kante zu legen. letzte Ausgabe d letztes Mal warben die Kandidaten bei der Her- brechtinger Bürgermeisterwahl um Stimmen. Diesmal in Bissingen. ingen. Bissingen. Ein drittes und letztes Mal H e r b r e c h t i n g e n Seite 14 Itzelberger r wollen nicht noch mehr Touristen mmlung haben die Itzelberger ihrem Unmut Luft gemacht. Vor a lem die Parkplatz- situation am See sorgte für Gesprächsstof f. Itzelberg. Bei einer Bürgerversammlung K r e i s u n d R e g i o n Seite 15 Der FCH hat heute Union Berlin zu Gast Die Heidenheimer Fußba ler stehen gegen den abwehrstarken Tabe lendrit- ten vor einer schweren Aufgabe, wo len aber ihren Negativlauf stoppen. R e g i o n a l s p o r t Seite 21 Dicht- und Redekunst im Wettstreit Genießen Sie die HEIDENHEIMER ZEITUNG gedruckt oder digital – und Beschenken Sie sich zum Muttertag mit einem Gutschein. Heidenheim. Beim Poetry-Slam im Café Swing eiferten sechs Teilnehmer um die Gunst des Publikums. B Die koloniale Vergangenheit Deutschlands ist Afrika?“ zeigt das Museum von Samstag an eine Schwerpunkt einer neuen Ausstellung lung im Stutt- Neupräsentation seiner Afrika-Sammlungen. Beim garter Lindenmuseum. Unter dem Titel „Wo ist Betrachten der Objekte soll es auch darum gehen, Bayern stellt lt sich bei Grundsteuer quer (CSU) wi l einen grund- ayerns Ministerpräsident Markus Söder sätzlichen Neuanfang Reform der Grundsteuer. Das bei den Verhandlungen über die Land blockiert damit die Reform und macht das Thema zu einem Fall für die Spitzen der großen Koalition. Verhandlungen zwischen Bund Söder sagte in Berlin nach und Ländern: „Auf Länderebe- ne scheint das Problem nicht lösbar. Daher werden wir die Koalitionskarte arte auf Bundesebe- ne ziehen. Es muss eine Arbeitsgruppe der Koalition her, um eine Lösung zu finden.“ Es könn- te etwa eine Möglichkeit länder- spezifischer Regelungen en geben. „Denn natürlich ist die Lage in München.“ Greifswald eine andere als in Finanzminister Olaf Scholz (SPD) dagegen sprach nach den Meilenstein“ und einem wichti- Beratungen von einem „großen gen Schritt voran. Er hatte te aber allen Ländern anzustreben. Die Grundsteuer ist mit Ein- nahmen von rund 14 Milliarden Euro im Jahr eine der wichtigs- angekündigt, einen Konsens mit ten kommunalen Einnahmequellen. Das Bundesverfas- sungsgericht hatte wegen vö lig veralteter Bemessungsgrundlagen eine Neuregelung bis Ende 2019 verlangt. Baden-Württem- tem- Sitzmann (Grüne) blieb weiter- bergs Finanzministerin Edith hin zurückhaltend. Sie sagte, die bisherigen Eckpunkte bildeten eine gute Grundlage dafür, dass das Bundesfinanzministerium einen Gesetzentwurf erarbeiten könne. Es sei aber noch ein langer Weg. „Im verfahren en müssen noch Gesetzgebungs- viele Detailfragen geklärt werden.“ ein durch kolonialistische Stereotypen geprägtes Afrikabild aufzubrechen, so Museumssprecher Martin Otto-Hörbrand. Foto: Marijan Murat/dpa Finanzen Ministerpräsident Söder verlangt einen Neustart der Beratungen über die Reform. Das Thema wird zum weiteren en Streitfall in der Koalition. Stuttgart. Das Engagement ei- Engagement ei- nes Mitarbeiters ers des baden- württembergischen Landesam- beim umstrittenen Verein Uni- reicher: Der Mann war als Poli- Mordopfers Michele Kiesewetter bei einer Böblinger Beweis- tes für Verfassungsschutz (LfV ) ter e.V. ist um eine Dimension zeibeamter Kollege des NSU- und Festnahmeeinheit. Öffentlich machte das die Bundestagsabgeordnete Marti- na Renner (Linke). Sie sagt, er se ihr „im Zuge meiner langjäh- rigen Beschäftigung mit dem NSU-Komplex“ bekannt geworden. Die Information wurde dieser Zeitung aus Quellen in Si- Das Innenministerium von cherheitskreisen bestätigt. Minister Thomas Strobl (CDU) wollte die Neuigkeit auf Anfrage nicht kommentieren. Nach Informationen dieser Zeitung handelt es sich um Ringo M. (46). Er war laut Vereinsregister seit Mai 2016 Gründungsvorsitzender von „Uniter“, Laut „Taz“ trat er Anfang 2017 zurück. Im Vereinsregister war er bis Montag als Vorsitzender EVP Ungarns Premier entschuldigt sich Budapest. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban versucht, mit einem Entschuldigungsschreiben einem Rauswurf sei- Volkspartei (EVP) zu entgehen. ner Partei aus der Europäischen Per Brief entschuldigte sich Orban dafür, dass er seine EVP-internen Gegner als „nützliche Idioten“ bezeichnet hatte, teilte ein Regierungssprecher mit. Die EVP ist ein Zusammenschluss Europa, dem auch CDU und konservativer Parteien aus ganz CSU angehören. afp Söder machte grundsätzliche Bedenken geltend. Der „Süddeutschen Zeitung“ sagte er: „Die Jacke ist von Anfang an falsch eingeknöpft. Da hilft es nicht, jetzt einfach weiter zu Finanzminister Scholz war knöpfen.“ nach einem Treffen mit Länderkollegen beauftragt worden, einen Gesetzentwurf auf Basis eines sogenannten wertabhängigen Mode ls auszuarbeiten. Bayern aber wi l ein Flächenmode l, Heikles Engagement bei rechtem Verein bei dem sich die Steuerhöhe pauschal an der Fläche orientiert. dpa Sicherheit it Verbindung zwischen Verfassungsschutz, Uniter und NSU-Mordopfer. Smartphone als Schutzschild Die Bibel als Lebensretter? Einem US-Busfahrer ist das passiert. Bei einem Überfall blieb eine Pistolenkugel in der Heiligen Schrift stecken, die er als Mini-Exemplar in der Brusttasche bei sich trug. Das ist göttlicher Beistand, wenn man ihn braucht. Profaner geht es in Karl Mays „Old Surehand“ zu, wo ein Säckchen von Gold-Nuggets denselben Zweck erfüllte. Einem Australier, dem ein Nachbar mit Pfeil und Bogen nach dem Leben trachtete, er- Pfeil konnte er abwehren. Mit ging es nun ganz ähnlich. Den FOTO: GEMEINDE STAHNSDORF/DPA Foto: ©gitusik/stock.adobe.com einem Smartphone. Was den Streit ausgelöst hatte, ist unklar. Fest steht nur, dass der Angreifer und das Zielobjekt in einer Hippie-Kommune leben, und dass sich die Pfeildy bohrte, das Opfer aber nur leicht an der spitze zwar durchs Han- Kinnspitze verletzte. Der Fall ist in zweierreich. Zum einen zeigt er, dass es auch in vermeintlichen Aussteigerparadiesen mitunter arg lei Hinsicht aufschluss- ruppig zugeht. Wichtiger für die Zukunft der Menschheit ist aber die zweite Erkenntnis: Wer mit Computer und Handy aufwächst, ist seiner bösen Umwelt nicht hilflos ausgeliefert. Denn die „Digital Natives“ haben neben herkömmlichen Schutztechniken wie Versteles Nötige zur cken oder Weglaufen al- Selbstverteidigung in ihrer Reichweite: den Laptop als Schild, die Smartphone-Stange als Schwert. Damit könnten sie sogar im Dschungel überleben – zur Not sogar ohne Akku. Michael Gabel eingetragen. Ein weiteres Gründungsmitglied, Adrian M., arbeitete zum Zeitpunkt der Vereinsanmeldung im Landtag: als Bü- roleiter eines CDU-Abgeordneten. Ein dritter Gründer ist der Ex-Elitesoldat André S. Gegen ihn ermittelt die Staatsanwaltschaft. Uniter wird verdächtigt, im Verbindung zu einem rechtsextremen Netzwerk in Sicherheitsbehörden zu stehen, das sich mit Waffen auf einen „Tag X“ vorbereiten soll. Der Verein weist das zurück. hab Südwestumschau Kontakt zur HZ Abo und Zuste lung: 07321.347-142 aboservice@hz.de Anzeigen schalten: 07321.347-0 anzeigenmarkt@hz.de Online-Kundencenter: www.service.hz.de Kontakt zur Redaktion: 07321.347-153 redaktion@hz.de Postanschrift Heidenheimer Zeitung Olgastraße 15 89518 Heidenheim Kommentar Guido Bohsem zu Gebühren für Bargeld Brisanter Vorschlag und Ü ber Bargeld lässt sich offenbar nicht ruhig und ausgewogen debattieren. Gerade hat der Internationale Währungsfonds (IWF) – und nicht etwa die Zentralbank – einen n Vor- schlag angedacht, der Ablehnung und Jubel auslöst. Worum geht es? Der IWF hat sich darüber Gedanken gemacht, wie die Notenbanken im Abschwung reagieren könnten, obwohl ihre Leitzinsen bei Nul liegen. Seine Antwort lautet: negative Zinssätze. E soll also günstiger sein, Geld auszugeben als welches auf die hohe Kante zu legen. Das kurbelt die Konjunktur an, klar. Um aber zu verhindern, dass jeder sein Geld unter der Matratze bunkert, haben die IWF-Experten die Idee ins Spiel gebracht, Bargeld ebenso teuer zu machen wie Spargeld. Wer 100 Euro bares abbucht, erhält beispielsweise nur 97 Euro ausgezahlt. Nüchtern betrachtet ist das nur eine Fortsetzung der Niedrigzinspolitik, die gerade Deutschland zu einem enormen Aufschwung verholfen hat. Man erkennt sofort: Geldpolitik wirkt. Etwas anderes wäre der psychologische Effekt einer solchen Maßnahme, die nur von wenigen akzeptiert würde. Deshalb bleibt das Ganze auch, was es ist, ein Diskussionsvorschlag. Tusk wirbt für Aufschub Brexit EU-Ratspräsident plant Gipfel im Fa l einer Verlängerung. London. Ratspräsident Donald langen Aufschub des Brexit wer- Tusk will in der EU für einen ben. Voraussetzung dafür sei, dass Großbritannien eine längere Verschiebung für nötig hält und in London darüber Konsens herrscht, teilte Tusk am Donnerstag mit. Er kündigte an, für diesen Fall vor dem EU-Gipfel in der kommenden Woche an die Spitzen der Staatengemeinschaft zu appellieren. Das britische Parlament stimmte für einen Aufschub des geplanten Brexits und für eine dritte Abstimmung über den Austrittsvertrag in der kommenden Woche. dpa Themen des Tages Seite 2 www.hz.de FREITAG 15. März 2019 • 1,70 € Kommentar Guido Bohsem zu Gebühren für Bargeld Brisanter Vorschlag → 2 MONATE LESEN → 1 MONAT GRATIS → 15 EURO GUTSCHEIN DER GÄRTNEREI HUBER GESCHENKT FOTO: ©ALFA27 - STOCK.ADOBE.COM VORTEILSABO – JETZT BESTELLEN Ja, ich möchte die HEIDENHEIMER ZEITUNG gedruckt oder digital sofort oder ab ________________ für 3 Monate zum Vorteilspreis von 76,80 € lesen. 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