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07.03.2018 Neue Woche

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neuewoche. Mittwoch, 7.

neuewoche. Mittwoch, 7. März 2018 8 Wer will mich? Die tierische neuewoche. Aktion CurTis, CAppuCCino, CArinA unD smokey sind die vier letzten noch hier wohnenden Jungen von Camy und Schnucki, welche mehr als bereit sind, in ein prima Katzenleben bei verständigen Leuten zu starten – bevorzugt im Doppelpack. Wer die am 08.09.2017 geborenen Herrschaften kennenlernen möchte, vereinbart ein Date zu den Öffnungszeiten des Tierheims! SchUtZ SUchEN MUSS ER SchoN Noch: Diesen Star hat der Naturschützer Friedrich Junginger bereits Mitte Februar fotografiert - und das nicht in der warmen Rheinebene, sondern auf der Gerstetter Alb. Foto: Archiv Alle Vögel sind bald da Nabu: Vögel fressen sich Energie an und tanken Sonne gegen die Kälte. Die ersten Starenschwärme kehren aus Südeuropa zurück. Eisige Luft strömte Ende Februar nach Deutschland, die Folge waren extreme Minusgrade selbst am Tag und frostige Nächte - und das bis weit in den März, auch im Südwesten. „Für unsere heimischen Vögel heißt das: zusammenrücken und einkuscheln“, sagt Nabu-Vogelschutzexperte Stefan Bosch. Der Körper der Vögel ist zwar dank wärmender Daunen und dem darin entstehenden Luftpolster sowie wetterfesten Deckfedern hervorragend gegen Kälte isoliert, doch auch sie greifen jetzt zu cleveren Tricks. „Manche Vogelarten wie Gartenbaumläufer, Wintergoldhähnchen, Zaunkönig oder Schwanzmeise bilden bei Kälte Schlafgemeinschaften. Durch die Kälte brauchen die Vögel zwar deutlich mehr Energie, doch solange sie genügend Nahrung finden, ist die Kälte nicht weiter tragisch“, sagt der Ornithologe. „In manchen Gegenden nimmt allerdings das Futterangebot für unsere heimischen Vögel seit Jahren ab. Hier müssen wir dringend gegensteuern und wieder mehr Früchte tragende, einheimische Gehölze und samenreiche Pflanzen setzen“, warnt Bosch. Ist zu wenig Futter da, bleibt auch der Bruterfolg aus. „Der Rückgang der Vogelzahlen bestätigt das leider.“ Derzeit kehren auch die ersten Starenschwärme nach Baden-Württemberg zurück. „Stare gehören zu den frühen Rückkehrern. Sie überwintern in Südeuropa und fliegen, angetrieben durch die länger werdenden Tage, in ihre Brutreviere zurück“, sagt Bosch. Besonders in der Rheinebene, am Neckar und in Oberschwaben kann man bereits Starenschwärme bei der Suche nach Nahrung und einem Brutrevier beobachten, aber auch auf der Alb kann man sie wieder sehen. „Den Vogel des Jahres hat es jetzt zwar eiskalt erwischt. Doch auf Streuobstwiesen und in Weinbergen finden die Tiere ausreichend Nahrung, sofern wir nicht alles abräumen. Über den Winter liegen gebliebenes Fallobst und abgetrocknete Samenstände kommen beim Star gut an. Für unsere Vogelwelt wäre es sehr viel besser, nicht alles radikal kurz zu schneiden – im Weinberg und in den Gärten“, erklärt Bosch. Nach einer eiskalten Nacht haben Vögel morgens vor allem eines – Hunger. „Da geht es ihnen genau wie uns“, so Bosch: Bei Kälte verbrennt der Körper mehr Energie. So verlieren die Vögel bis zu zehn Prozent ihres eigenen Körpergewichts. Besonders für das kleine Wintergoldhähnchen sind strenge Frostnächte eine echte Herausforderung. Der winzige, fünf bis sieben Gramm leichte Waldbewohner sucht an Nadelbäumen nach Nahrung und verspeist täglich Kleintiere von der Menge seines Eigengewichts. „Um sich aufzuwärmen, können Vögel mit dunklen Gefiederpartien aber auch Sonne tanken.“ Zum Schlafen suchen sich die Vögel meist ein geschütztes Plätzchen, wo sie sich aufplustern. Meisen übernachten auch gerne in einem Nistkasten. „Wer noch keinen Nistkasten im Garten hat, kann das jetzt nachholen“, rät der Nabu-Vogelexperte. Auch Wasservögel wie Schwäne und Enten haben ihre Tricks, um den kalten Winter gut zu überstehen. Dass die Vögel barfuß auf dem Eis laufen, macht ihnen wenig aus, weil ihre Beine und Füße mit einem raffinierten Wärmetauscher ausgestattet sind. Die feinen Blutgefäße liegen sehr dicht beieinander, sodass das warme Blut vom Körper und das kalte Blut von den Füßen sich gegenseitig erwärmt beziehungsweise abkühlt. „Dass Enten oder Schwäne in einem Wasserloch an den Federspitzen einfrieren und Hilfe brauchen, passiert selbst bei extremem Frost sehr selten.“ nabu Blue: männlich, kastriert, *ca. 2011 Hallo, sehr viel kann ich euch von mir noch nicht verraten, denn ich hab hier doch ziemlich Lampenfieber (ein Bild folgt in kürze, meine Schokoladenseite wurde leider noch nicht getroffen). Ich bin sowohl Menschen als auch anderen Kaninchen gegenüber extrem schüchtern. Wenn ich mich eingelebt habe, genieße aich auch die Aussicht auf einer Ebene, bleibe dennoch lieber auf Abstand. Von meiner Vorbesitzerin wurde ich abgegeben, da sie lieder die Kaninchenhaltung beendet hatte. Bei ihr habe ich seither in Außenhaltung gelebt. eDison: Fast wären die Lichter für den vermutlich sogar noch jungen Kater Edison für immer ausgegangen. An einer ihrer Futterstellen wurde eine unserer aktivsten Streetworkerinnen in Sachen Katzen des völlig fertigen Katerchens angesichtig, das kaum noch fähig war, sich auf den Beinen zu halten. Die tierärztliche Untersuchung ergab, dass Edi kaum über Ressourcen verfügte und mehr als geschwächt war. Entsprechende Behandlung begann und Edi erholt sich gut bei seiner Pflegetante, die schwärmt, was für ein zauberhaftes Kerlchen er doch sei - so verschmust und selbst dem Hund des Hauses gegenüber vertrauensvoll und kuschelbedürftig! So wird er weiter liebevoll gepäppelt, bis er kräftig genug ist, eine Narkose zum Zwecke der Kastration u. ggf. weiterer erforderlicher Behandlung zu verkraften und ins Tierheim zu ziehen. inFo Tel.: 07321 53377 Bitte beachten sie die infos auch auf unserer Facebookseite. mAjAnA: * 15.10.16, zusammen mit ihrer mutter mamusch zu vermitteln Majana ist eines der drei zauberhaften Töchterchen von Mamusch (kl. Bild), das endlich mit ihrer Mama an den Superplatz fürs Leben ziehen möchte. Wir freuen uns auf tolle Interessenten! lilly: Terrier-mix, *ca. 2008 Unsre Prinzessin auf der Erbse Lilly sucht dringend neue Dienerschaft. Sie möchte bitte alleine über ihren Hofstaat herrschen und hat sehr genaue Vorstellungen von ihrem neuen Zuhause. Autofahren funktioniert, glatte Steintreppen gehen gar nicht und ihr Bettchen darf nur von besonderen Menschen gerichtet werden. Auch bei der Körperpflege, wie z. B. dem Bürsten, stellt sie besondere Ansprüche. Spazieren gehen möchte ihre Majestät bitte bei jedem Wetter ausgiebig, natürlich in ihrem Tempo - und ganz wichtig ist ihr Schmusen. Bewerbungen werden vom derzeitigen Personal entgegen genommen. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

neuewoche. Mittwoch, 7. März 2018 9 GRAZiLER GEht ES KAUM MEhR: Die Zwerglibelle (Nehalennia speciosa) macht ihrem Namen alle Ehre. Obwohl Libellenkundler einiges über das Insekt des Jahres wissen, gibt ihnen die Art immer noch Rätsel auf. Foto: Michael Post Rätselhafte Lebensweise Die vom Aussterben bedrohte Zwerglibelle ist die Libelle des Jahres. Das grazile, schon von Natur aus seltene Insekt gibt der Wissenschaft bis heute noch zahlreiche Rätsel auf. Der Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) und die Gesellschaft deutschsprachiger Odonatologen (GdO) haben die Zwerglibelle (Nehalennia speciosa) zur Libelle des Jahres gekürt. Mit nur 26 Millimetern Körperlänge und einer Flügelspannweite von 25 Millimetern ist die Zwerglibelle die kleinste unter den heimischen Libellen. Die Männchen der sehr zierlich gebauten Zwerglibelle sind hellblau gefärbt, die Oberseite ist metallisch grün, nur die Abdomenspitze ist oben ab der Mitte des achten Segments blau. Das Flügelmal ist weißlich bis hellbraun. Die Beine sind recht hell und besitzen nur eine gering entwickelte schwarze Zeichnung. Die Weibchen ähneln den Männchen sehr, können gelegentlich aber auch in einer gelben Farbvariante und rötlichen Augen auftreten. Sie haben auch ein etwas kräftigeres Abdomen als die Männchen. Ausweisung weiterer Schutzgebiete ist nötig Als Art, die laut Roter Liste als vom Aussterben bedroht gilt, braucht die Libelle des Jahres besonderen Schutz. Dazu gehört auch die Ausweisung weiterer Schutzgebiete, denn ihre oft sehr begrenzten Lebensräume liegen oftmals in Schutzgebieten, die nicht öffentlich zugänglich sind. Deshalb ist die Zwerglibelle auch nur selten zu sehen. EiNFAch hERZiG: Zwerglibellen bei der Paarung. Mit nur 26 Millimetern Körperlänge und 25 Millimetern Flügelspannweite ist die Zwerglibelle die kleinste unter den bei uns heimischen Arten. Foto: Michael Post Neben der natürlichen Seltenheit verschärft sich die Situation der Zwerglibelle und ökologisch verwandten Arten durch eine Gefährdung ihrer Lebensräume. Faktoren wie der Klimawandel und der Eintrag von Schadstoffen in die Umwelt führen zu einem immer weiteren Schrumpfen der Populationen, denn die Zwerglibelle ist an spezielle Pflanzen und Vegetationseinheiten gebunden, die im Falle einer Überdüngung verloren gehen, da sie von Nährstoffe liebenden Pflanzen verdrängt werden. Breitere Feldforschung ist wichtig für nachhaltigen Schutz Obwohl Libellenkundler schon viel über die Lebensweise der Zwerglibelle wissen, gibt ihnen die Art noch immer Rätsel auf. Es stellt sich zum Beispiel immer noch die Frage, ob und wie die zierliche Art neue Standorte besiedelt. Es ist daher sehr wichtig, dass es breitere Feldforschung zum nachhaltigen Schutz der Zwerglibelle und weiterer Arten gibt. Serie in der Neuen Woche (Teil 10): Natur des Jahres 2018 Für alle Naturliebhaber zum Ausschneiden und Sammeln

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