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Die besondere Bedeutung

Die besondere Bedeutung des Gebäudes als öffentlicher Ort soll architektonisch zum Ausdruck kommen.

Architektur 7 Architektur Die neue Stadtbibliothek verändert bereits jetzt das Stadtbild Heidenheims und wird es auch in Zukunft prägen. Das verantwortliche Architekturbüro Max Dudler beschreibt die Planungen und die tatsächliche Umsetzung. Städtebau Von der Mischung aus städtischer Bibliothek, Café mit Zeitungslesebereich, Veranstaltungssaal, öffentlich zugänglichem Kreismedienzentrum sowie Bibliotheksverwaltung und neuem Standort für das Stadtarchiv verspricht sich die Stadt Heidenheim eine Belebung des zentralen Bereichs von Friedrich-Degeler-Platz, Rathaus und angrenzender Fußgängerzone. Durch die Nord-Süd-Ausrichtung des Gebäudes entlang der Helmut-Bornefeld-Straße wird nach Osten hin neuer Freiraum geschaffen, der städtebaulich eine nutzbare Verbindung zwischen Bahnhof/Zentraler Omnibushaltestelle und Pauluskirche/Rathaus schafft. Die besondere Bedeutung des Gebäudes als öffentlicher Ort soll architektonisch zum Ausdruck kommen. Die großen Fensterformate der Bibliothek setzen sich bewusst von der kleinteilig gegliederten Architektur der Umgebung ab. Die hellbeige Ziegelstruktur mit gleichfarbig gehaltenen Putzfugen unterstützt die skulpturale, langgestreckte Wirkung des Gebäudes und bricht die Monumentalität des steinernen Baukörpers. Tief eingeschnittene Fenster inszenieren den Blick in den Stadtraum und wechseln mit fein perforierten Wandflächen für ein gefiltertes Tageslicht zur Belichtung der Innenräume. Der südliche, überhöhte Gebäudekopf bildet mit seiner aufgrund der Mauerwerksperforation hervorgehobenen skulpturalen Wirkung ein Gegenüber zur Pauluskirche. Organisation des Gebäudes Der Haupteingang befindet sich mittig im Gebäude. Das hinter dem Eingang anschließende Foyer mit Bibliotheksflächen im 1./2. OG und versetzt angeordneten Lufträumen über die volle Gebäudehöhe (Atrium) öffnet sich großzügig zum Außenraum und bildet mit ihm eine räumliche Einheit. Im Erdgeschoss befinden sich das Café Samocca, der „Marktplatz“ der Stadtbibliothek mit Zeitungs- und Zeitschriftenleseplätzen, Medienausleihe, Rückgabe und Informationstheke, der Margarete- Hannsmann-Saal und das Kreismedienzentrum. Im 1. OG sind neben einem Bereich für digitale Aktivitäten (Gaming-Room) die Bereiche für Non-Book-Medien, Seminar- und Schulungsräume für Bibliothek und Kreismedienzentrum (KMZ), das Stadtarchiv mit angeschlossenen Büroräumen sowie die Biblio- theksverwaltung und Serviceräume für das Gebäudemanagement zu finden. Im 2. OG befinden sich die Räume für Kinder/Jugend- und Erwachsenenbibliothek sowie die beiden dem Willy-Brandt-Platz zugewandten Leseterrassen. Im 3. OG sind die Technikzentralen für lufttechnische und elektrotechnische Anlagen untergebracht.