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NW 24.11.2021

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26 MITTWOCH, 24.

26 MITTWOCH, 24. November 2021 Giengener Stadtnachrichten aus dem rathaus Kommunale Familie appelliert an die Bürgerinnen und Bürger Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, die Lage ist ernst! Obwohl wir mittlerweile über ein Mittel gegen die Pandemie verfügen, befinden wir uns in der vierten und bisher heftigsten Welle der Corona-Pandemie: Die Inzidenzen steigen, die Auslastung der Intensivstationen kommt an ihre Grenzen. Unsere intensivmedizinische Versorgung in Baden-Württemberg steht vor einem Kollaps, die Belastung für das dort tätige pflegende und ärztliche Personal ist enorm. Das geht uns alle an! Für uns alle – ob geimpft oder ungeimpft – muss nun eine zentrale Maßnahme im Vordergrund stehen: die Überprüfung unseres Verhaltens und die Reduzierung von Kontakten. Deshalb bitten wir Sie eindringlich: Reduzieren Sie Ihre sozialen Kontakte auf das Notwendige. Beachten Sie bei verantwortbaren Zusammenkünften und Veranstaltungen die geltenden Regeln, Abstandsgebote und Hygienekonzepte. Tragen Sie gegebenenfalls durch eine Selbsttestung zur Erhöhung der Sicherheit bei. Geben Sie Acht auf die Älteren und Schwächeren in unserer Gesellschaft, insbesondere beim Umgang in Familie und Nachbarschaft. Zum Thema Impfen: Bitte denken Sie daran, dass Sie durch eine Impfung sich selbst vor einem schweren Verlauf schützen. Denken Sie aber auch an die Kinder, denen wir noch kein Impfangebot unterbreiten können. Sie haben gemeinsam mit den Jugendlichen in den letzten Monaten gewaltige Einschnitte hinnehmen müssen. Manche Kinder erinnern sich nicht mehr an ein unbeschwertes Leben und Aufwachsen vor der Pandemie. Die Folgen zeigen sich in der Kinder- und Jugendpsychiatrie und jeden Tag in der Arbeit des Jugendamtes. Bitte helfen Sie uns durch Ihr verantwortungsvolles Verhalten, die Schulen und Kindergärten offenzuhalten. In einem gewaltigen Kraftakt stemmen die etablierten Strukturen der Ärzteschaft mit nachhaltiger Unterstützung der Stadt- und Landkreise, der kreisangehörigen Städte und Gemeinden die Erhöhung des Impftempos und zusätzlich wohnortnahe Impfangebote. Ältere Menschen und diejenigen, die frühzeitig geimpft wurden, benötigen zeitnah eine Booster-Impfung. Sprechen Sie mit Ihrer Hausärztin, Ihrem Hausarzt. Nutzen Sie die bestehenden Impfangebote im Landkreis Heidenheim und die, die in den nächsten Tagen und Wochen eingerichtet werden. Die Impfung ist derzeit der zentrale Baustein der Pandemiebekämpfung. Obwohl wir zwischenzeitlich wissen, dass auch Geimpfte sich infizieren, das Virus weitertragen und im Falle von Vorerkrankungen schwer erkranken können, gilt: Die Gefahr ist nach übereinstimmender Erkenntnis der Fachleute um ein Vielfaches geringer als bei Menschen ohne Impfschutz. Dennoch heißt es auch für die Geimpften: wachsam und vernünftig bleiben. Als Gesellschaft ist es in dieser kritischen Phase der Pandemie unsere gemeinsame Verantwortung, dass jede und jeder zur Bewältigung der Krise beiträgt... Nutzen wir die Impfangebote und ermutigen wir diejenigen, die bisher noch im Zweifel waren. Helfen wir uns gegenseitig, geben wir aufeinander Acht, bleiben wir vorsichtig und reduzieren wir unsere Kontakte. Wir grüßen Sie herzlich und wünschen Ihnen, dass Sie gesund bleiben! Landrat Peter Polta, die Oberbürgermeister Michael Salomo und Dieter Henle sowie die Bürgermeister Norbert Bereska, Marcus Bremer, Alfons Jakl, Matthias Kraut, Jürgen Mailänder, Roland Polaschek, Michael Stütz, Daniel Vogt und Holger Weise. 3 G-Pflicht bei Rathausterminen ab 25.11. Liebe Bürgerinnen und Bürger, im Rathaus und in allen Dienststellen der Stadt Giengen gilt ab Donnerstag, den 25. November die übliche 3 G-Pflicht: geimpft, genesen oder getestet (negativer Antigentest, der nicht älter als 24 Stunden ist) ... Bitte beachten Sie diese Regelung für alle Ihre Termine bei uns. Vielen Dank – wir sind zu den üblichen Öffnungszeiten gerne für Sie da und freuen uns auf Ihren Besuch! Ihre Stadtverwaltung Giengen Terminverschiebung der für den 30. November geplanten Bürgerwerkstatt zur „Neugestaltung der Dorfmitte“ Angesichts der hohen Infektionszahlen und der hohen Belastung der Kliniken in Landkreis und Region hat die Stadt Giengen beschlossen, die für den 30. November geplante Bürgerwerkstatt zur „Neugestaltung der Dorfmitte“ in der Burgberger Maria-von-Linden-Halle terminlich zu verschieben. Die Stadtverwaltung möchte sicherstellen, dass sich weder die interessierten Bürgerinnen und Bürger noch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter einem gesundheitlichen Risiko aussetzen. Wir danken für Ihr Verständnis und geben, sobald es das Infektionsgeschehen zulässt, einen neuen Termin bekannt. Bereits angemeldete Bürgerinnen und Bürger erhalten ergänzend eine persönliche Information. Mit freundlichen Grüßen Dieter Henle Oberbürgermeister Gesundheitsamt beantwortet Fragen Hotline für Covid-19-Infizierte und Kontaktpersonen: Das Corona-Bürgertelefon ist ab sofort wieder täglich erreichbar. Das Sozialministerium hat die Regeln für die Kontaktnachverfolgung von Infizierten geändert. Das Gesundheitsamt Heidenheim betreibt daher seit 13.11.2021 kein Containment mehr. Das bedeutet, dass Infizierte sowie deren Kontaktpersonen nicht mehr vom Gesundheitsamt angerufen werden. Jetzt müssen sich Infizierte sowie Kontaktpersonen selbstständig an die Quarantä neregeln halten. Betroffene Bürgerinnen und Bürger können sich über das Corona- Bürgertelefon bei Fragen an die Fachkräfte des Gesundheitsamtes wenden. Dieses ist von Montag bis Freitag von 8 bis 12 Uhr und von 13 bis 16 Uhr sowie samstags, sonntags und an Feiertagen von 10 Uhr bis 14 Uhr unter der Telefonnummer 07321/321-7777 erreichbar. Weitere Informationen zum Thema Covid-19 sind zudem auf der Corona-Homepage des Landkreises Heidenheim unter https://www. info-corona-lrahdh.de/startseite zu finden. Neujahrsempfang der Stadt Giengen findet im Januar nicht statt Verschiebung auf Frühjahr 2022 angedacht Die Stadt Giengen sagt ihren für Sonntag, den 16.01.2022 vorgesehenen Neujahrsempfang pandemiebedingt ab. Damit zieht die Stadtverwaltung die Konsequenz aus den aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie. „Unser Neujahrsempfang ist in jedem Jahr ein festliches, gut besuchtes gesellschaftliches Ereignis und wäre in der aktuellen Situation nicht zu verantworten. Wir gehen daher auch in diesem Jahr schweren Herzens mit gutem Beispiel voran“, so Oberbürgermeister Dieter Henle. Die Stadt strebt nun einen Jahresempfang im Frühjahr 2022 an. „Es liegt mir sehr am Herzen, unsere Bürgerinnen und Bürger, aber auch externe Beteiligte in einer festlichen Veranstaltung persönlich über die Entwicklung der Stadt Giengen zu informieren. Zudem haben die Menschen in unserer Stadt, die wir ehren möchten, einen würdigen Rahmen verdient“, ergänzte der Oberbürgermeister. Nähere Informationen zum Empfang folgen, sobald die Planung steht. Hinweis: Bei Redaktionsschluss war die voraussichtlich ab 24.11. gültige Corona-Verordnung noch nicht bekannt. Diese wird nach Bekanntgabe durch das Land Baden- Württemberg unter www.giengen.de veröffentlicht!

27 MITTWOCH, 24. November 2021 Giengener Stadtnachrichten Wir in Giengen . . . für den Ausbau der Skateranlage Bild (v. l.): Thomas Schuhmacher, Manuel Bolsinger (beide Autobahn GmbH), Helmut Schönberger (Stadt Giengen), Alexander Martin, Anja Schauz (beide Xaver Lutzenberger GmbH & Co. KG, Pfaffenhausen), Sascha Weber (Autobahn GmbH), Tobias Lutzenberger (Firma Lutzenberger), Tobias Ehrmann (Autobahn GmbH), OB Dieter Henle (Stadt Giengen), Heiko Engelhard (Regierungspräsidium Stuttgart), Wolfgang Groll (G+H Ingenieurteam) Bildquelle: Stadt Giengen A7 von und nach Giengen frei Seit Mittwoch, 24.11.2021 ist die Anschlussstelle (AS) der Autobahn A7 Würzburg – Ulm auf Höhe Giengen in beiden Richtungen wieder frei befahrbar. Auf Höhe der Anschlussstelle wurde die Autobahn auf einer Gesamtlänge von ca. 10 km grundhaft erneuert. Im Zuge dessen wurde die Fahrbahnbreite an die gültigen Sicherheitsstandards angepasst und von 11,5 Meter auf 12 Meter angepasst. Die Maßnahme begann Mitte Oktober 2018, die Gesamtkosten liegen bei rund 52 Mio. Euro. Durchweg gelungene Gesamtmaßnahme „Wir freuen uns sehr über die gelungene Sanierung, die Aktivitäten der Stadt deutlich erleichterte“, kommentierte OB Dieter Henle bei der offiziellen Freigabe. „Für uns bot sich die Gelegenheit, zeitgleich zur Sperrung der Ausfahrten die Fahrbahndecken auf der B 492 zu sanieren und neue Knoten herzustellen, die dem zukünftig erwarteten Verkehrsaufkommen gerecht werden.“ Auch Tobias Ehrmann, Leiter der Außenstelle Kempten der Autobahn GmbH zeigte sich zufrieden: „Wir haben die dringend nötige Sanierung der A7 realisiert und verkehrstechnisch gleich mehrfach die Weichen für die Zukunft gestellt. Zudem konnte die Stadt Giengen ihre Baustellen über die gesperrte Autobahn bedienen, was die Logistik erheblich vereinfachte.“ Sanierung der A7 Grund für die Sanierung der A7 war eine stark beschädigte Betondecke zwischen den Anschlussstellen AS Giengen/Herbrechtingen und AS Niederstotzingen auf beiden Richtungsfahrbahnen. Der Bereich um die Anschlussstelle Giengen (Brenztalbrücke bis Hürbetalbrücke) wurde auf einer Länge von etwa 2,6 km in Asphaltbauweise realisiert, ebenso die Anschlussstellen inklusive der Rampen. Die Fahrbahndecke bis zur AS Niederstotzingen im Abschnitt Hürbetal- bis Hungerbrunnentalbrücke (etwa 7,3 km) bildet eine Waschbetonoberfläche auf hydraulisch verfestigter Tragschicht. Zudem wurden im Rahmen der grundhaften Sanierung die Abdichtungsbahnen sowie die Entwässerungsanlagen im gesamten Erhaltungsabschnitt erneuert. Drei neue Knotenpunkte entlang der B 492 Die drei durch die Stadt Giengen im Auftrag des Bundes realisierten Knoten betreffen eine neue Ampelanlage am bisherigen Kreisel B 19/ B 492, eine größere Lichtsignalanlage mit zusätzlicher Spur für Linksabbieger auf der B 492 an der Anschlussstelle in Fahrtrichtung Würzburg und die Anbindung des neuen Giengener Industrieparks A7 (GIP A7). Während der Baumaßnahmen wurde wiederverwertbares Aushubmaterial als Dammschüttung für die innere Erschließung des GIP A7 und für den Lärmschutzwall Bühlwald genutzt. „Damit entfiel die Anlieferung entsprechenden Materials – ein klarer ökologischer Vorteil“, resümierte der Oberbürgermeister. Bypass mit Einfädelspur im Frühjahr Lediglich der etwas später geplante Bypass mit Einfädelspur für Rechtseinbieger am Knoten L 1079/B 492 muss trotz druckvollen Verhandelns ins Frühjahr verschoben werden. Die Engpässe in puncto Materiallieferung ließen sich nicht verhindern, die Entscheidung fiel im Sinne der Verkehrsteilnehmenden: „Wir wollten die Bauphasen möglichst kurz und damit die Belastung für alle gering halten,“ so Henle. „Die Einfädelspur wird die Situation von der L 1097 her sicherlich optimieren. Aber auch ohne sie verfügen wir nun über leistungsfähige Knotenpunkte oben an der Autobahn, über eine neue Fahrbahn auf der A7 – und auch wieder über die Zufahrten!“ Mit 362 Stimmen (25,1 %) wurde das Projekt „Ausbau der Skateranlage“ auf Platz eins der Rangliste fürs Giengener Sternenkässle 2021 gewählt. Die Skatebegeisterten haben ihre Fans mobilisiert; es geht darum, ein bereits erfolgreiches Angebot weiter auszubauen. Die Anlage an der Giengener Schwagehalle zählt zu den besten im Landkreis, auch durch ihre vorausschauende, hochwertige Bauweise. Dementsprechend aktiv wird sie genutzt: Auch professionelle Skater/ innen aus der Region kommen zum Trainieren. Das empfinden die Giengener Jugendlichen als besonders relevant. Da sie nicht mit Übungsleitern im Verein trainieren, ist es wichtig, voneinander und von Profis lernen zu können. Die Skateranlage eignet sich dafür ideal. Die Spenden aus dem Sternenkässle sollen helfen, die sportlichen Bedingungen durch das Schleifen von Übergängen und Rampen wieder optimal zu gestalten: ein finanziell ziemlich aufwendiges Vorhaben. Dank Sitzgelegenheiten soll der Skatesport zudem weiter in der Gesellschaft ankommen. Das Zuschauen bei den teils waghalsigen Manövern ist spannend; nicht umsonst ist Skaten mittlerweile eine olympische Disziplin. Zum jungen kommt in Giengen möglicherweise auch wesentlich älteres Publikum: Einen Spaziergang entfernt entsteht ein neues Senioren- und Pflegeheim, die Skateanlage könnte so zusätzlichen Kontakt schaffen. Bemerkenswert und von gesamtgesellschaftlichem Wert ist in jedem Fall der Umgang der Skaterinnen und Skater in Giengen mit der Anlage. Sie organisieren sich größtenteils selbst, übernehmen Verantwortung für den Zustand des Platzes, entfernen Müll. Auch ihr großes Interesse beim Jugendhearing im Juli mit der Stadtverwaltung spricht für sie: Es gibt viele Wünsche – von der Erweiterung des Platzes bis hin zu einem schattenspendenden Unterstand. Gemeinsam mit der Stadt arbeiten sie nun ein Konzept aus, das sie am Ende im Gemeinderat präsentieren möchten. Giacomo Pace, seit vielen Jahren in der Gruppe aktiv, war gerne bereit, fürs Foto mit der Schirmherrin ein paar „Freudensprünge“ beizusteuern: „Unsere Skateranlage ist ein richtiger Treffpunkt: Bei uns skaten Mädels und Jungs, Frauen und Männer, Leute von 10 bis 45 Jahren... Manche kommen schon mit ihren Kindern! Wir freuen uns, Teil des Sternenkässles zu sein und bedanken uns schon jetzt für Ihre Unterstützung!“ Giacomo Pace und Schirmherrin Simone Henle freuen sich, dass sich die Sternenkässle für den Skaterverein füllen werden. Bild: Stadt Giengen

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