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NW 13.10.2021

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neuewoche. Mittwoch, 13.

neuewoche. Mittwoch, 13. Oktober 2021 8 NÜSSE UND SAMEN SiND ihR BEGEhR: Ab der zehnten Lebenswoche werden junge Eichhörnchen zu Nussknackern und flitzen auf Nahrungssuche oder zum Verstecken von Nüssen auch über Straßen. Foto: Grünes Medienhaus Achtung: jetzt kreuzen wieder viele Wildtiere Der Nabu bittet Autofahrer: Jetzt verstärkt Rücksicht nehmen auf Igel, Eichhörnchen und andere Tiere. Wildtiere leben mitunter gefährlich – und jetzt ganz besonders. Denn im Herbst sind viele Berufspendler in der Dämmerung unterwegs, da steigt das Risiko, mit dämmerungs- oder nachtaktiven Tieren zu kollidieren. „Überqueren Wildtiere Straßen, schauen sie nicht nach links und rechts, sie rennen einfach drüber“, warnt Rolf Müller, Fachbeauftragter für Jagd und Wild beim Nabu Baden-Württemberg. „Wer mit seinem Auto mitten durch das Wohnzimmer von Fuchs, Igel oder Reh fährt, sollte umsichtig fahren und darauf gefasst sein, dass plötzlich ein Tier im Scheinwerferlicht auftaucht. Deshalb: Fuß vom Gas“, rät Müller. Weil manche Tiere wie Rehe oder Wildschweine oft in Gruppen unterwegs sind, sollte man immer auch auf Nachzügler gefasst sein. Bei hohem Tempo sollte gebremst, aber nicht versuchen werden, nach rechts oder links auszuweichen, um sich und andere nicht zu gefährden. Auch für Igel und Eichhörnchen ist der Straßenverkehr ein tödliches Risiko. Putzige Kobolde auf der Suche nach Wintervorräten Aktuell ist das Angebot an Nüssen und Samen in Gärten, Parks und im Wald groß. Eichhörnchen brauchen jeden Tag vor allem Baumsamen und Nüsse als Nahrung, und da es die jetzt reichlich gibt, werden zusätzlich welche versteckt. Ab der zehnten Lebenswoche werden auch junge Eichhörnchen zu Nussknackern und flitzen auf Nahrungssuche, zum Verstecken von Nüssen oder weil sie aus dem elterlichen Gebiet abwandern, über Straßen. „Der Nabu appelliert an alle Autofahrer, aufmerksamer zu fahren und auf Igel, Eichhörnchen & Co. vermehrt Rücksicht zu nehmen“, sagt Eichhörnchenexperte Stefan Bosch. Entlang von Alleen, Parks und Friedhöfen mit großen Bäumen und Sträuchern sind die fleißigen Kobolde jetzt unterwegs, um Nahrung zu sammeln. Besonders beliebt bei den putzigen Waldbewohnern sind die Samen von Nadelbäumen. Wal- und Haselnüsse verstecken Eichhörnchen in vielen kleinen Nahrungsdepots: Sie sind eine Lebensversicherung für Schlechtwettertage, wenn Nahrungssuche in den Baumkronen wegen Wind oder Schneefall unmöglich ist und reichen für etwa einen Monat. Diese Lagerplätze liegen oft unter Baumstümpfen oder Wurzeln. Vorsicht: in der Nacht sind Stacheltiere unterwegs Igel sind immer hungrig. Die stacheligen Gesellen mit den Knopfaugen durchstreifen abends und nachts ihr Revier auf der Jagd nach tierischer Kost, verzehrt werden vor allem Insekten wie Laufkäfer, aber auch Larven, Raupen und andere Kleintiere. Als Winterschläfer müssen sich Igel rechtzeitig ein ausreichend großes Fettdepot anfressen. Auf der Suche nach Nahrung, einem Partner oder einem neuen Lebensraum durchstreift der heimische Braunbrust-Igel ein bis zu einem Quadratkilometer großes Gebiet. Im dicht besiedelten Baden-Württemberg stößt er hier oft auf Straßen, die sein Revier durchschneiden. Besonders häufig ist mit Igeln in ländlichen Stadtgebieten und entlang von Wald- und Wiesenstücken mit Unterholz, Buschwerk und Hecken zu rechnen. „Igel sind keine Fluchttiere. Nähert sich Gefahr, rollen sie sich schnell zusammen. Im Straßenverkehr haben sie mit dieser vor Millionen von Jahren erlernten Strategie keine Chance“, sagt Waldtraut Hoyer, die sich seit Jahren im Nabu für Igel engagiert: „Wer abends und nachts unterwegs ist, sollte stets achtsam fahren und bremsbereit sein sowie kreuzenden Igeln rücksichtsvoll den Vortritt lassen.“ Weitere Informationen online unter www.nabu-bw.de. Nabu Wer will mich? TYSON: männl., kastriert, *Mai 2014 Dieser hübsche Rottweiler heißt Tyson und wurde im Tierheim abgegeben, da sein Besitzer nicht mehr in der Lage war, sich verantwortungsvoll um den großen Rüden zu kümmern. Da Tyson vor seinem Einzug ins Tierheim so gut wie keine Erziehung genießen durfte, musste er zunächst vieles nachholen. Mittlerweile konnte Tyson einiges dazulernen und hat sich positiv weiterentwickelt. Grundsätzlich TRÜFFEL, OLGA (*2021) & PETRA (*2020): Großkaninchen, weibl. sehr aufgeschlossen, neugierig und lieb Haltungsform: aktuell Innenhaltung -> Ziel ganzjährige Außenhaltung Wenn Du Interesse an mir hast, solltest Du viel Zeit mitbringen, durch meine Vorgeschichte (siehe unten) fehlen mir noch viele Buchstaben im Hunde-ABC. Außerdem finde ich die anderen Hunde auch nicht so prickelnd, daher möchte ich gerne der einzige Vierbeiner in deinem zu Hause sein. Ach ja dann wäre da noch was…, ich seh nicht nur aus wie ein Schäferhund, ich bin einer mit allen Ecken und Kanten. Hab nen eigenen Kopf und was mir gehört beschütze und verteidige ich. Wenn du damit leben kannst und mich jetzt immer noch toll findest, dann ruf schnell im Tierheim an. Wer hat ein Herz für ihn? SOCKE und DIPSY: EKH, männl., * 2021, MAGIC: Schäferhund (-Misching), weiblich, *ca. 2016 Die tierische neuewoche Aktion ist Tyson ein aufgeschlossener Kerl, der auch gerne mit seinen Menschen arbeiten möchte. Der verschmuste Rottweiler freut sich über die Streicheleinheiten und Spaziergänge mit seinen Betreuern. Fremden Menschen gegenüber verhält sich Tyson unauffällig, sofern diese nichts von ihm wissen wollen. Mit anderen Hündinnen ist er in der Regel verträglich, bei Rüden entscheidet die Sympathie, wobei er lieber seine Ruhe vor Artgenossen haben möchte. Tyson sucht ein neues Zuhause bei Menschen, die seiner Größe und Kraft gewachsen sind und weiterhin konsequent an seiner Erziehung arbeiten möchten. Grundsätzlich braucht der große Rüde klare Grenzen, damit er nicht wieder in alte Verhal- tensmuster verfällt und seine Fortschritte beibehält. MOJO: EKH, männl., noch nicht kastr., * 4/21, Freigang Am 30.04.2021 wurde Magic gefunden. Erste tierärztliche Untersuchungen ergaben, dass sie an Demodikose (Befall von Demodexmilben) leidet. Sie war dehydriert, ihr Allgemein- und Ernährungszustand war schlecht und auch ihre Blutwerte weisen Mängel auf. Jedoch nach erster Einschätzung des Tierarztes nichts, was man nicht hinbekommen kann. Aufgrund ihres Allgemeinzustandes lässt sich ihr Alter im Moment schwierig einschätzen, wir sind uns aber sicher, dass sie viel älter wirkt als sie in Wirklichkeit ist. Ansonsten wird sie jetzt gepäppelt und liebevoll versorgt. Sie lässt alles geduldig über sich ergehen. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

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