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Neue Woche 19.04.2017

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neuewoche. Giengen Mittwoch, 19. April 2017 6 HIER GEBEN DIE KLEINSTEN DEN TAKT AN: Auch die Bedeutung der musikalischen Früherziehung wird in der Musikschule Giengen großgeschrieben. Die Gebühren müssen aber zumindest in Teilen angehoben werden - im höchsten Fall um 7,3 Prozent. Foto: Archiv Blick auf Kosten und Konzept Bei allem Sinn für Qualität und Tradition soll die Giengener Musikschule nicht als „Heilige Kuh“ betrachtet werden – die Gebühren werden in Teilen angehoben. Alleinstellungsmerkmal: ein Modewort, das auch auf etablierte Einrichtungen wie die Musikschule bezogen werden kann. Es fiel mehrmals, als bei der letzten Sitzung des Gemeinderats ihr Stellenwert diskutiert und die Erhöhung von Gebühren beschlossen wurde. Kulturamtsleiter Andreas Salemi berichtete, dass die Gebühren zuletzt linear 2013 um drei Prozent erhöht wurden, diesmal sieht die Tarifordnung individuelle Erhöhungen vor – sie erreichen im höchsten Fall ein Plus um 7,3 Prozent bei einer Unterrichtsvariante bei Zweiergruppen, im anderen Fall aber auch einen Rückgang um zwölf Prozent bei einer Variante des Dreierunterrichts. Auch soll gemäß einer Empfehlung des Musikschulverbands der bisherige Auswärtigenzuschlag in eine Ermäßigung für Giengener Schüler umgewandelt werden. Insgesamt erwartet werden (bei dieser Änderung in Bezug auf auswärtige Schüler) Mehreinnahmen von rund 12 600 Euro. Salemi betonte, dass die Gebührenanpassung das Defizit der Musikschule reduzieren soll, bei gleichzeitiger Beibehaltung der hohen Unterrichtsqualität und der Gewährleistung von sozialverträglichen Gebühren. Der Deckungsgrad der Musikschule liegt bei 48 Prozent, die Vorgabe des Gemeinderats beträgt 45 Prozent. In Zahlen: der Zuschuss an die Musikschule liegt in diesem Jahr bei geplant 385 000 Euro. Umgerechnet auf den einzelnen Musikschüler bedeutet dies einen Zuschuss von 548 Euro. Derzeit besuchen 862 Schüler. Salemi betonte, die Giengener Musikschule sei bei anerkannt hoher Qualität nach wie vor günstig. Um die Höhe des städtischen Zuschusses, den Kostendeckungsgrad und den Wert der Musikschule für die Stadt entspann sich eine rege Diskussion. Oberbürgermeister Gerrit Elser sagte, mit ihrer Qualität und dem Erfolg ihrer Schüler gehöre die Einrichtung zu den besten in Ostwürttemberg. Wenn auch die lange Tradition hochzuhalten sei, sei ein klarer Blick auf die Konzeption und den Deckungsgrad wichtig. Musikschulleiterin Marion Zenker sagte, man habe bei den Gebühren nicht zu hoch gehen wollen, um einen Unterricht auch für Familien leistbar zu machen. 2019 wolle man das Thema erneut betrachten. OB Elser fasste nach einstimmiger Beschlussfassung die Diskussion so zusammen, dass man sich zur Musikschule in ihrer Leistungsfähigkeit und den erzielten Effekten bekenne. „Ein Schatz für unsere Bevölkerung“, sagte er. Dieter Reichl suchen finden anrufen Kompetente Firmen bieten den perfekten Service BRANCHEN A – Z Wasserschapfstr. 43 89537 Giengen/Brenz Reiner Mack Mobil 01717548362 info@rema-fl iesen.de Telefon + 49(0) 73 22 - 955 89 10 www.rema-fl iesen.de Telefax + 49(0) 73 22 - 955 89 11 Montagebau • Vertrieb und Montage von Garagentoren und Antrieben Werner Wünsch • Rollladen, Jalousien und Service Buchenweg 2, 89537 Giengen/Brenz Alles aus einer Hand Mobil 01 51/14 10 99 62 Tel. 0 73 22/24 05 18 Fax 0 73 22/9 55 76 85 montagebau-w.wuensch@web.de Oggenhauser Straße 29 89537 Giengen Telefon 0 73 22/13 38 86 bodenbeläge, parkett, polsterarbeiten, neubezüge, autosattlerei, sitzbezüge www.proraum.com Fliesen, Platten & Mosaik Fachbetrieb für exklusive Fliesenverlegung

neuewoche. Giengen Mittwoch, 19. April 2017 7 GIENGEN Morgen Bibelgespräch in der Marienkirche Biber nagt am Nerv der Helfer Die Burgberger Naherholungsanlage wird dieser Tage wieder hergerichtet - und die Schäden, die die Nagetiere den Winter über angerichtet haben, sorgen für Ärger und Verdruss bei den ehrenamtlichen Helfern. Rege Betriebsamkeit herrscht in diesen Tagen rund um die Naherholungs- und Freizeitanlage in Burgberg: Was hier das Jahr über von der Dorfgemeinschaft geleistet wird, das verdient großen Respekt. Das außerordentliche Engagement pro Burgberg ist zweifelsohne Vorbild für das Gemeinwesen. Zahlreiche helfende Hände sind derzeit wieder dabei, den kleinen Park bei der nahen Mariengrotte aus dem Winterschlaf zu wecken. Die Gruppe, unterstützt auch vom SAV-Vertrauensmann, ist nach den langen Wintermonaten da mit beschäftigt, das Gelände wieder in einen einladenden Zustand zu versetzen. Es werden Unkraut und Algen aus dem Flachwasser entfernt, die Kneippanlage wird gesäubert und angeschwemmtes Holz und Äste werden aus dem Hürbe-Abzweig entfernt. Auch eine im vergangenen Jahr von der Volksbank Brenztal gestiftete Tisch-Bank-Kombination wurde bereits wieder aufgestellt. Demnächst soll das dominante Tipi-Zelt ein weiteres Mal aufgebaut werden. Was die Macher allerdings ärgert: Die Biberfamilie war rund um die Naherholungsanlage in den Wintermonaten wieder sehr fleißig und nagt unverdrossen am Nerv der ehrenamtlich tätigen Gruppe. Seit der Biber sich vor knapp fünf Jahren hier niedergelassen hat, hat sich das Bild in der Uferregion deutlich verändert. Die nachtaktiven Tiere machten sich besonders über die Weidenbäume auf der kleinen Insel her. Man kann zwar den einen oder anderen Baum vor den scharfen Biberzähnen schützen, doch die schlauen Wildtiere lauern immer wieder auf ihre Chance: Der zuckerhaltige Saft, den sie unter der Baumrinde finden, ist für sie genussvolle Nahrung. Text/Foto: Lothar Danzer Das nächste Treffen zum Bibelgespräch in Giengen findet am morgigen Donnerstag, 20. April, um 15 Uhr im Kolpingraum der Marienkirche statt. Der Nachmittag wird wie immer durch einen Referenten begleitet. Spirituelle Impulse und Gebete ergänzen das Bibelgespräch. Zudem gibt es die Möglichkeit zum gemeinsamen Austausch und zu Rückfragen. Bibel sowie das Gotteslob, das katholische Gebet- und Gesangbuch, müssen mitgebracht werden. GIENGEN Rad-Schnäppchen in der Marktstraße Zu Beginn der Radsaison gibt es in der Oberen Marktstraße in Giengen am Samstag, 29. April von 9 bis 14 Uhr wieder einen Fahrradmarkt des ADFC. Es können nicht mehr benutzte, aber noch fahrtüchtige Räder verkauft werden, und das ein oder andere Schnäppchen kann erstanden werden. Wer sein Rad verkaufen möchte, gibt es zwischen 9 und 10 Uhr am Stand des ADFC ab. Der Verkauf beginnt um 10 Uhr, zwischen 13 und 14 Uhr können Verkaufserlöse und nicht verkaufte Räder abgeholt werden. GIENGEN Zusam-Lädle hat neue Öffnungszeiten GIENGEN Wieder Tanztee in der Schranne BURGBERG Oldtimer-Rallye zum Start in den Mai GIENGEN Morgen geht‘s ins schöne Allgäu Wegen der Osterferien ist das Lädle Zusam noch bis kommenden Montag, 24. April geschlossen. Zudem haben sich die Öffnungszeiten am Dienstagvormittag geändert, dann öffnet das Lädle schon um 9.30 Uhr und schließt um 12.30 Uhr. Für die Abholung von Waren werden weiterhin Mitarbeiter gesucht, Info: Tel. 07322.1340727. Am kommenden Sonntag, 23. April findet in der Schranne in Giengen wieder der Tanztee des Jahrgangs 1939 statt. Die Veranstaltung dauert von 17 bis 20 Uhr, die Bewirtung übernimmt das Team des Jahrgangs. Musikstücke aus der Wirtschaftswunderzeit spielt Gerhard Fetzers sechsköpfige Nostalgie- Combo „Das gibt‘s nur einmal“. Jetzt wird es Zeit, den Chrom zu wienern und den Lack zu putzen: Der MSC Burgberg veranstaltet am Montag, 1. Mai eine Oldtimer-Rallye beim Schützenhaus und lädt hierzu herzlich ein. Ab 7 Uhr können sich die Fahrer anmelden. Der Startschuss fällt um 10.30 Uhr, für leckeres Essen und erfreischende Getränke ist gesorgt. Die Begegnungsstätte „Treff Alte Malzfabrik“ fährt am morgigen Donnerstag, 20. April ins Allgäu. Schmidsfelden bei Leutkirch ist ein Glasbläserdorf mit historischer Glashütte, die besichtigt wird. Außerdem wird die Klosteranlage Roggenburg besucht. Abfahrt um 12 Uhr am Realschulparkplatz und um 12.05 Uhr am Wasserturm. Info: Tel. 07322.9333085. GIENGEN Jahrgang 1947 feiert an Pfingsten GIENGEN Rabatte sichern mit der Einhornkarte GIENGEN Unterwegs auf dem Albschäferweg GIENGEN Alpha-Kurs für Zweifler und Neugierige Es ist gemeinhin bekannt: Jahrgangsfeiern haben in Giengen eine ganz besondere, langjährige Tradition. Der Jahrgang 1947 veranstaltet deshalb an Pfingsten ein Fest zum 70. Geburtstag. Es sind alle Giengener eingeladen, an den Feierlichkeiten teilzunehmen. Die Festivitäten zum runden Geburtstag dauern vom Pfingstsamstag, 3. bis Dienstag, 6. Juni an. Interessierte können sich bis zum kommenden Montag, 24. April bei Manfred Rochau unter Tel. 07322.5287 oder bei Gisela Sannwald unter Tel. 07322.919430 informieren und anmelden. Alle Einwohner der Stadt Giengen, die ein geringes Einkommen haben, können beim Bürgeramt die Einhornkarte beantragen und ausstellen lassen. Die Karte ermöglicht es, vergünstigt an Veranstaltungen, Kursen und Freizeitaktivitäten teilzunehmen. Rabatt gibt es unter anderem im Bergbad, bei der Stadtbücherei und der Volkshochschule, aber auch bei Mitgliedsbeiträgen von Vereinen wie dem Tennisclub oder der TSG. Die Einhornkarte ist für ein Jahr gültig und kann vier Wochen vor Ablauf verlängert werden. Nähere Info im Rathaus, Tel. 07322.952-0. Am kommenden Sonntag, 23. April laden die Giengener Naturfreunde zu einer Wanderung auf dem Albschäferweg von Giengen nach Sontheim ein. Der 158 Kilometer lange Albschäferweg wurde eingerichtet, um die Bedeutung der Wanderschäferei für die Landschaftspflege erlebbar zu machen. Die Route führt über den Bruckersberg zur Güssenburg und vorbei an Hermaringen über Bergenweiler nach Sontheim und ist rund elf Kilometer lang. Wanderleiter ist Hans Mack. Treffpunkt ist um 13 Uhr an der Spitalkirche. Die Rückfahrt erfolgt mit der Bahn von Sontheim aus. Zum zweiten Mal bietet die Evangelische Kirchengemeinde Giengen mit der Evangelischen Kirchengemeinde Hermaringen und der Oase- Gemeinde einen Alpha-Kurs an, einen ein Glaubenskurs für Suchende, Zweifler und Neugierige. Hier kann man sich lernend an den christlichen Glauben herantasten kann. Beginn ist am kommenden Mittwoch, 26. April um 19 Uhr im Evangelischen Gemeindezentrum, Anmeldungen über die Homepage der Kirchengemeinde, in den Kirchen oder Pfarrämtern bis heutigen Mittwoch, 19. April ist erbeten. Info: Diakon Müller, Tel. 07322.919361.