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Herbst

Wenn der im Garten seinen Einzug hält Es ist traurig, aber wahr: Die ersten Blätter segeln von den Bäumen. Wer den Blick über den eigenen Garten schweifen lässt erkennt, dass sich das Ende des Gartenjahres ankündigt. Herbst Fotos: VGL/BW, stock.adobe.com/crismon Eben noch reift das letzte Obst, während viele Gehölze sich bereits in ihrem schönsten roten, gelben oder sogar goldenen Kleid präsentieren, bevor sie sich bis zum nächsten Frühjahr in die verdiente Ruheperiode verabschieden. Der Winter steht vor der Tür, und im Garten gibt es noch einiges zu tun. Bei der Gartenpflege empfiehlt es sich immer, einen Fachmann zu Rate zu ziehen. Experten auf diesem Gebiet sind Landschafsgärtner wie die Firma Schiessle Garten- und Landschaftsbau mit Sitz in Giengen. Rasen, Rosen, Sträucher: Alles winterfest? Während draußen mehr und mehr Blätter von den Bäumen und Sträuchern fallen, die Stauden sich ins Erdreich zurückziehen und auch die letzten Sommerblumen ihre Blütenproduktion einstellen, verlagert sich das Leben der Gartenbesitzer nach und nach wieder ins Haus zurück. Dort lässt es sich bei einer heißen Tasse Tee besonders wohlig sinnieren: Am liebsten über den vergangenen Sommer und die schönen Momente, die man im Garten verbracht hat; aber auch darüber, was vor dem nahenden Winter noch zu tun ist. Doch mit Sinnieren alleine ist diese Arbeit nicht getan, denn der Rasen müsste ein letztes Mal gemäht werden, die Sträucher am Sitzplatz sind gewaltig über sich hinausgewachsen, und auch die Rosen warten auf gärtnerische Zuwendung. Damit sie den Winter unbeschadet überstehen, ist ein grober Rückschnitt empfehlenswert sowie das Anhäufeln mit Laub oder das Abdecken mit Fichtenreisig über der Veredelungsstelle. Auch in den Staudenbeeten lässt sich schon jetzt die ein oder andere künftige Lücke erahnen. Eine Nachpflanzung im Herbst lässt die Komposition im nächsten Jahr wieder üppig erblühen. Je herbstlicher es wird und je kahler die Beete werden, umso mehr zeigt sich auch, wie sehr so mancher Garten in die Jahre gekommen ist: Im Sommer hat der Wilde Wein mit seinen Blättern die fehlenden Steine in der Gartenmauer noch geschickt kaschiert, jetzt ziehen die Lücken alle Blicke auf sich. Der Wasserverlust im Gartenteich ist offensichtlich nicht allein auf die Verdunstung an heißen Sommertagen zurückzuführen, und die Steinplatten auf der Terrasse haben auch schon bessere Tage gesehen. Fehlt es einem an Zeit und Muße, kann man diese Arbeit auch gerne dem Landschaftsgärtner seines Vertrauens überlassen. Sinn macht es natürlich, einen regionalen Fachbetrieb zu wählen. Gibt es Wasserleitungen im Garten, Wasserhähne oder vielleicht sogar Pumpen und Filteranlagen am Teich, dann gilt es, diese rechtzeitig vor dem ersten Frost zu leeren oder ganz auszubauen. Am besten sperrt man sämtliche Außen-Wasserleitungen ab und sorgt dafür, dass die Ventile alle geöffnet sind. Sollte doch noch Wasser in den Leitungen stehen geblieben sein, kann es sich beim Gefrieren ausdehnen ohne dass die Rohre platzen. Es gibt spezielle Pumpen, die frostbeständig sind; die meisten gartenüblichen Pumpen aber sollte man sicherheitshalber ausbauen, säubern und frostsicher in einem Eimer mit Wasser bis zum Frühjahr lagern. Wichtig ist auch, das Laub und andere Verschmutzungen aus dem Gartenteich zu fischen, damit es nicht am Teichgrund vermodert und die Wasserqualität leidet. Wenn nicht jetzt, wann dann? Bevor also alles vom weißen Schneemantel überzogen wird, stehen noch einige Arbeiten an - allein, es fehlt die Zeit und oftmals auch die Lust. Nach Feierabend ist es mittlerweile abends schon sehr früh dunkel, und am Wochenende möchte man doch lieber bei einem Spaziergang die letzten Sonnenstrahlen in der herbstlich klaren Luft genießen, als im Garten zu werkeln. Die Zeit wird knapp, und so heißt es doch zumeist, die warme Weste rauszuholen, Gummistiefel anzuziehen, Ärmel hochzukrempeln und mit Harke und Schaufel frisch ans Werk zu gehen. Oder man genießt ganz einfach den Spätsommer und Herbst und legt den Garten in professionelle Hände. Denn, mit der fachmännischen Hilfe eines Landschaftsgärtners ist auch die schweißtreibendste Gartenarbeit im Nu erledigt. FEUERWERK DER FARBEN (I): Die Felsenbirne setzt mit ihrem prächtig gefärbten Herbstlaub auffällige Akzente. ZARTE GESPINSTE: Die Samenstände der Clematis verzaubern mit ihrer filigranen Eleganz und hauchfeinen Zerbrechlichkeit. FEUERWERK DER FARBEN (II): Das feurig rot gefärbte Herbstlaub des Ahorns sorgt in jedem Garten für einen leuchtenden Hingucker.

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