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Der Patient

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Der

Schutzgebühr Zeitung des » Klinikums Heidenheim Aus dem Inhalt Herzwoche 2020: Das schwache Herz – wichtig auch in Zeiten von Corona? Seite 2 Haus K: Arzneimittelversorgung und Klinisch- Pharmazeutische Leistungen auf hohem Niveau. Seite 3 Haus K: Neuer Zentral-OP. Seite 4 Haus K: Hochsensibler Prozess der Wiederaufbereitung und Sterilisation von Instrumenten. Seite 5 Haus K: Die allgemeinchirurgische Pflege in neuem Ambiente. Seite 6 Frauenheilkunde: Die Inkontinenz – ein Tabu in der Gesellschaft. Seite 7 Radioonkologie und Strahlentherapie: Akutund Spätfolgen der Strahlentherapie an der Haut. Seite 7 Hygiene: Teilnehmer aus ganz Deutschland bei Fortbildung im Klinikum. Seite 9 Aus dem Landkreis: Werbung für Urlaub in Brenzregion. Seite 11 Berufsfachschule: Lehrplan für neue Ausbildung vollendet. Seite 12 KIK-TV: Attraktives Fernsehprogramm und Klinikinfofilm für Patienten. Seite 15 1 Euro www.kliniken-heidenheim.de Ausgabe 4. Quartal 2020 | November 2020 Der Patient Neubau Haus K Das neue Gebäude steht kurz vor der Vollendung Nach der Grundsteinlegung 2018 und dem Richtfest 2019 läuft der Innenausbau in Haus K aktuell auf Hochtouren. Ab Jahresende soll das Mammutprojekt in Teilschritten in Betrieb gehen. Wege und Wartezeiten verkürzen sowie Orientierung für Patienten verbessern. Diese Zielsetzung wird mit dem Neubau von Haus K verfolgt. Das gesamte Gebäude ist darauf ausgerichtet, eine effiziente medizinische Versorgung der Patienten durch optimale Strukturen und Prozesse zu ermöglichen. Als Beispiel sei hier der neue OP-Bereich mit sechs Sälen genannt, der räumlich unmittelbar mit dem sich anschließenden Zentrum für Intensivmedizin verbunden sein wird. Ebenso wird die Verbindung von Radiologie und Zentraler Notaufnahme für verringerte Warte- und Behandlungszeiten sorgen. Die technischen Daten zum achtgeschossigen Neubau sind gewaltig: 72 Meter lang und 32 Meter breit ist das Gebäudes, das insgesamt eine Bauhöhe von fast 31 Metern erreicht. Der umbaute Raum umfasst rund 66.000 Kubikmeter und die Nutzfläche beträgt rund Die Außenarbeiten am Haus K (Bildmitte) sind fast abgeschlossen, derzeit läuft der Innenausbau auf Hochtouren. 6.600 Quadratmeter. Inklusiv der Technik- und Verkehrsflächen auf allen Ebenen werden sogar 16.500 Quadratmeter erreicht. Beindruckend sind auch die verbauten Massen mit etwa 1.500 Tonnen Stahl sowie ca. 9.000 Kubikmetern Beton. Fast 700 Türen werden zudem verbaut, die Anzahl der entstandenen Räume liegt geringfügig unter dieser Zahl. Die Gesamtlänge der Heiz-, Dampf-, Kälte- und Trinkwasserleitungen beträgt nahezu 25.000 Meter. Hinzu kommen 26.000 Meter Rohrleitungen für medizinische Gase, Lüftungsrohre und Lüftungskanäle sowie Abwasserrohre. Noch gigantischere Ausmaße besitzen die Längen der Elektrokabel für das Datennetz sowie für die Stark- und Schwachstromleitungen: Die Länge insgesamt beträgt 550.000 Meter. Insgesamt stecken damit mehr als 600 Kilometer Leitungen und Kanäle in dem Neubau. 200 Heizkörper und 700 Lüftungsgitter, 900 Absperrarmaturen, 200 Sanitäreinrichtungen, 500 Entnahmestellen für medizinische Gase, 2.600 Leuchten und 600 Meter Lichtbänder, 600 Brandmelder, 120 elektrische Schaltschränke, 50 EDV-Verteileranlagen sowie eine Rohrpostanlage mit rund 200 Metern Fahrrohrleitungen und eine moderne Funkanlage lassen die Größenordnung der einzelnen Gewerke erahnen. Was ist wo im Haus K? Ebene E+5: Technikzentrale mit Lüftungsanlagen für Ebene E+2 bis E+4. Ebene E+4: Pflegestation K4 (Chirurgie I) mit sechs Wahlleistungszimmern Ebene E+3: Pflegestation K3: Geburtshilfe Ebene E+2: Pflegestation K2 (Chirurgie II) mit sechs Wahlleistungszimmern Ebene E+1: OP-Abteilung mit sechs OP-Sälen Ebene E 0: Radiologie Ebene E-1: Klinikapotheke mit großer Medikamenten- Kühlzelle und Pharmazeutischem Labor, Zentrale Sterilgutversorgungs-Abteilung Ebene E-2: Technikflächen, Lüftungsanlagen für Ebenen E-1 bis E+1, Serverräume, Trafos etc. Leitartikel Zentrum für Altersmedizin – ein geriatrisches Erfolgsmodell Sevaram Sharma – Chefarzt des Zentrums für Altersmedizin. Die demografische Entwicklung stellt eine bedeutende Herausforderung dar, der sich die Heidenheimer Klinik-Gesellschaft stellt. Die Zahl 80- bis 85-Jähriger und sogar noch älterer Menschen nimmt zu. Viele von ihnen besitzen eine schlechtere Konstitution als jüngere Patienten und weisen aufgrund von chronischen Begleiterkrankungen mehr gesundheitliche Probleme auf. Bei Krankenhausbehandlungen benötigen sie als Patienten zunehmend ein Mehr an Leistungen und komplexere Behandlungsmaßnahmen. Eine wichtige Weichenstellung für die Versorgung von Geriatriepatienten erfolgte vor knapp drei Jahren: Im Aufsichtsrat fiel die Entscheidung zur Etablierung eines Zentrums für Altersmedizin. Innerhalb der klinischen Versorgung der Patienten gilt es, frühzeitige Rehabilitationen anzubieten sowie die Gefahr von Komplikationen bei oft mehrfach erkrankten Patienten während oder kurz nach operativen Eingriffen zu verringern. Ebenso sollen frührehabilitative Maßnahmen bei chronischkranken geriatrischen Patienten, beispielsweise nach Schlaganfällen oder bei Auftreten mehrerer schwerer Krankheitsbilder schon während des stationären Aufenthaltes einsetzen. Durch Frühmobilisation kann Pflegebedürftigkeit vermieden und eine schnelle Rehabilitationsfähigkeit erreicht werden. Frühes funktionelles Training und frühe Mobilisation wirken motorischen Einschränkungen entgegen. Aber auch kognitiv eingeschränkte und demente Patienten profitieren davon. Dabei kommt ein auf jeden Patienten individuell abgestimmtes Behandlungskonzept zum Einsatz. Zu den typischen Krankheitsbildern in der Geriatrischen Rehabilitation gehören Knochenbrüche, wie hüftgelenksnahe Oberschenkelbrüche, Beckenbrüche, Oberarmbrüche und Wirbelkörperbrüche. Die Behandlungen nach einem Schlaganfall, einer Hirnblutung, einem Bandscheibenvorfall sowie einer Parkinson-Erkrankung zählen ebenso dazu. Bedarf an Altersmedizin nimmt zu Der Anteil über 65-jähriger Patienten im Klinikum ist in den vergangenen zwei Jahrzehnten auf fast 50 % angestiegen. Zudem gehört der Landkreis Heidenheim demografisch betrachtet zu den Landkreisen mit dem höchsten Durchschnittsalter: Die Prognosen für die nächsten Jahre weisen auf einen weiteren Anstieg des Durchschnittsalters hin. Folgerichtig wird die Versorgung älterer Patienten zur Aufgabenstellung, deren Bedeutung ansteigen wird: Alte und hochbetagte Menschen nehmen ambulante und stationäre Gesundheitsdienstleistungen häufiger in Anspruch als der Rest der Bevölkerung. Damit einher geht ein zunehmender Bedarf an Leistungen der Altersmedizin, denn ältere Menschen sind verletzungsanfälliger, besitzen häufig eine reduzierte Immunabwehr und die Behandlung deren Akuterkrankungen wird häufig durch das gleichzeitige Auftreten meist chronischer Zusatzerkrankungen erschwert. Daraus entsteht die Notwendigkeit einer komplexeren Behandlung durch die speziellen Methoden der Altersmedizin. Zentrum für Altersmedizin Unter dem Dach des Zentrums für Altersmedizin arbeiten seit Januar 2019 die akutmedizinische hochkompetente geriatrische Behandlungseinheit der Akutgeriatriestation mit 16 Betten im Klinikum Heidenheim und die seit 1998 in Giengen beheimatete Geriatrische Rehabilitationsklinik mit 30 Betten eng zusammen. Chefarzt Sevaram Sharma leitet das Zentrum für Altersmedizin. Zum Wohle der Patienten ist das Zentrum für Altersmedizin in das Kompetenznetzwerk der unterschiedlichen Fachdisziplinen auf dem Schlossberg eingebunden. Somit wird eine durchgängige Abdeckung des komplexen geriatrischen Versorgungsbedarfs von der akutmedizinischen Versorgung über die Frührehabilitation bis hin zur langfristigen Stabilisierung und Wiederherstellung in der Geriatrischen Rehabilitationsklinik sichergestellt. High touch statt nur high tech Die Durchführung der komplexen Behandlung erfolgt durch das geriatrische Team unter fachärztlicher Behandlungsleitung. Am Beginn steht ein standardisiertes geriatrisches Assessment, das die Bereiche Mobilität, Selbsthilfefähigkeit, Kognition und Emotion erfasst. Die meist über 70-jährigen Patienten stellen Pflege und Medizin aufgrund ihrer Voraussetzungen mit Multimorbidität oder Einschränkungen der Selbsthilfefähigkeit vor große Herausforderungen. Sie leiden häufig neben ihrer Akuterkrankungen an vier bis fünf weiteren chronischen Erkrankungen wie Diabetes, Bluthochdruck, Demenz, einhergehend mit eingeschränkten körperlichen Fähigkeiten sowie sich verschlechternder Medikamentenverträglichkeit. Zum akutgeriatrischen Team gehören neben Ärzten speziell ausgebildete Pflegekräfte, Ergotherapeuten, Physiotherapeuten, Sozialpädagogen, Logopäden und Neuropsychologen. Schon wenige Tage nach dem Akutereignis werden Patienten, wenn aus Facharztsicht eine geriatrische Behandlung angezeigt ist, auf die Akutgeriatrie zur Frührehabilitation übernommen, damit sie die Rehabilitationsfähigkeit für eine vollstationäre geriatrische Anschlussheilbehandlung erreichen. Die Physiotherapeuten verfolgen das Ziel, mit dem Patienten einen hohen Grad an Selbstständigkeit zu erarbeiten. Oberstes Ziel der Ergotherapie ist, die Alltagskompetenzen der Patienten in ihrer Eigenständigkeit zu fördern, wiederherzustellen oder zu sichern. Im Rahmen der logopädischen Behandlung werden neurogene Sprach-, Sprech-, Schluck- und Stimmstörungen behandelt und die Neuropsychologie befasst sich mit den psychischen Folgen der Erkrankung geriatrischer Patienten. Der Sozialdienst führt nach Aufnahme eine Sozialanamnese durch. Dabei werden Wohnsituation, Hilfsbedarf, Pflegegrad, Vollmachten und vorhandene Hilfsmittel abgefragt.

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