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Der Patient 3-2017

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6 ausgabe 3. Quartal

6 ausgabe 3. Quartal 2017 Zeitung Des KliniKums HeiDenHeim Der Patient Herzenzsache lebenszeit 2017 Klinik-experten informieren über Schlaganfall und Diabetes Die mobile Aufklärungskampagne „Herzenssache Lebenszeit“ macht mit ihrem roten Doppeldeckerbus am Montag, 24. Juli 2017 wieder Station in Heidenheim. Deutschlandweit kommt der Bus von Mai bis September in über 80 Städte. an diesem tag lohnt es sich auf den Heidenheimer eugen Jaekle-Platz zu kommen. Von 10 bis 16 uhr werden in und am Bus Ärzte und medizinisches Fachpersonal aus dem Klinikum Heidenheim über die gefahren eines schlaganfalls informieren. ein schlaganfall kann jeden jederzeit treffen. allein rund 270.000 menschen sind es pro Jahr in Deutschland. schlaganfälle stehen nach Herz-Kreislauf- und Krebserkrankungen auf Platz drei der häufigsten todesursachen. sie zählen außerdem zu den häufigsten ursachen für eine Behinderung und einer damit verbundenen einschränkung der lebensqualität. ein weiteres großes thema, zu dem an diesem tag aufgeklärt wird, stellt die Volkskrankheit Diabetes dar, denn jeder fünfte schlaganfallpatient ist Diabetiker. Bei etwa 6,5 millionen erwachsenen in Deutschland – experten gehen von weiteren rund 2,5 milllionen noch nicht diagnostizierten Fällen aus - wurde Diabetes diagnostiziert. statistiken belegen, dass rund die Hälfte aller menschen mit Diabetes an kardiovaskulären erkrankungen wie einem schlaganfall stirbt. Diabetes gilt daher als klassischer risikofaktor einen schlaganfall zu erleiden. aber auch Vorerkrankungen wie Herzvorhoffl immern, mit rund 1,8 millionen betroffenen menschen die häufi gste Herzrhythmusstörung, erhöht das schlaganfallrisiko um das Fünffache. im rahmen des aktionstages klären experten über risiken und Präventionsmöglichkeiten beider erkrankungen auf. Das Klinikum Heidenheim mit neurologie- Chefarzt Dr. Karl-Heinz Huber- Hartmann und seinem expertenteam aus der Heidenheimer stroke-unit werden im und am Bus, dessen innenraum zu einer kleinen Praxis mit liege, sitzmöglichkeiten, tischen sowie tV-Bildschirm umgestaltet worden ist, für Beratungen und gespräche mit vielen informationen zur Verfügung stehen. sie werden auch über die risikofaktoren und die möglichkeiten deren Vermeidung aufklären. interessierte können ihren individuellen schlaganfall-risiko- als auch Diabetes-risiko- Check machen und es werden u l t r a s c h a l l u n t e r s u c h u n g e n der hirnversorgenden gefäße durchgeführt. ebenso werden Blutdruck- und Blutzuckermessungen angeboten. Ziel ist es, möglichst viele Bürger über die symptome und die Folgen eines schlaganfalls zu informieren und darüber aufzuklären, was im notfall zu tun ist. Wichtig für jeden ist, typische symptome als Vorwarnzeichen rechtzeitig zu erkennen. Dazu gehören plötzlich auftretende halbseitige lähmungen von arm oder Bein, taubheitsgefühle sowie seh- oder sprachstörungen. Dann gilt es, den notruf „112“ zu wählen oder sich in eine Klinik mit einer stroke unit, wie auf dem Heidenheimer schlossberg, zu begeben. Am Montag, 24. Juli sollte sich jeder Zeit nehmen für die „Herzenssache Lebenszeit“ und zum roten Bus auf dem Eugen-Jaekle-Platz kommen. Hier kann man sein Schlaganfall- und sein Diabetesrisiko testen lassen. Letztes Jahr nutzten Hunderte von Bürgern dieses Angebot. Orthopädie und unfallchirurgie Vorstellung von Chefarzt Professor Dr. Peter Helwig Am Dienstag, 28. März 2017 fand im Landratsamt Heidenheim die offizielle Vorstellung von Professor Dr. Peter Helwig statt. Seit vergangenem Sommer leitet er als Chefarzt die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie. landrat und aufsichtsratsvorsitzender thomas reinhardt begrüßte als Hausherr im Konferenzbereich des www.haus-lindenhof.de/heidenheim landratsamtes. Dabei betonte er, dass die Klinik-gesellschaft mit dem Chefarzt eine sehr gute entscheidung getroffen habe und man diese art der Vorstellungsveranstaltung für Führungskräfte der obersten ebene des Klinikums fest etablieren wolle. Gepflegt leben im Alter – Wohnen und Pflege rund um die Uhr Fragen Sie auch nach Kurzzeitpflege! St. Franziskus Spitalstraße 8 89518 Heidenheim/Brenz Telefon 07321 9833-0 Klinik-geschäftsführer udo lavendel stimmte die Feierstunde thematisch ein mit einem geschichtlichen spannungsbogen chirurgischer eingriffe seit Beginn der menschlichen Zivilisation bis hin zu den modernen Operationsverfahren und implantationstechniken in der von Professor Dr. Helwig geleiteten Klinik. Dabei unterstrich er, dass es für Heidenheim ein glücksfall sei, eine Koryphäe wie Professor Dr. Helwig für den landkreis zu gewinnen. laudator Professor Dr. Florian gebhard, der Ärztliche Direktor der Klinik für unfall-, Hand-, Plastische und Wiederherstellungschirurgie der universitätsklinik ulm sowie Prodekan der dortigen medizinischen Fakultät hob heraus, dass die Orthopädie und damit die Behandlung von Fehlbildungen sowie die unfallchirurgie mit der Wiederherstellung von unfallverletzten ursprünglich zwei grundverschiedene medizinische Fächer bildeten, deren grenzen heutzutage ineinander übergehen. Dies sei im Klinikum Heidenheim, einem der lehrkrankenhäuser für medizinstudenten der universität ulm, in hervorragender Weise realisiert. nicht nur die medizinstudenten geben dem Klinikum auf dem schlossberg sehr gute Bewertungen. Die von Professor Dr. Helwig geleitete Klinik gehört als regionales traumazentrum zum netzwerk des überregionalen ulmer traumanetzwerkes. auf dem Heidenheimer schlossberg erhalten traumapatienten nach unfällen eine hochprofessionelle Versorgung, die dem niveau einer universitätsklinik in nichts nachstehe. Das Klinikum Heidenheim Blick in strahlende Gesichter bei der gelungenen Vorstellung des Chefarztes der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, v. l.: Landrat Thomas Reinhardt, Chefarzt Professor Dr. Peter Helwig, Professor Dr. Florian Gebhard aus Ulm, Klinik-Geschäftsführer Udo Lavendel und Ärztlicher Direktor Dr. Jan-Peter Schenkengel. gilt als starker Partner für die Versorgung schwerstverletzter innerhalb des traumanetzwerks. Professor Dr. Peter Helwig wiederum zählt zu den Ärzten, die ihr „Handwerk“ von der Pike auf bei den spezialisten gelernt haben und er besitzt umfangreiche expertisen über moderne implantationsmethoden und Osteosynthesetechniken, so der laudator: Zu diesem Chefarzt könne man die Klinikverantwortlichen nur beglückwünschen. Professor Dr. Peter Helwig bekräftigte, dass sich die art der Verletzungen der Patienten im Vergleich zu vor 30 Jahren gewandelt habe, dazu gehören heute auch viele Hochbetagte mit Oberschenkelhalsbrüchen. er erwartet, dass sich die Orthopädie und unfallchirurgie zukünftig zur Versorgung älterer Patienten stärker mit der geriatrie verknüpfen werde. Zudem werde die minimal-invasive endoprothetik in Zukunft an stellenwert zunehmen, verbunden mit weiteren Verkürzungen der Krankenhausaufenthalte. Die Zukunft der Klinik auf hohem medizinischem niveau mit überaus kompetenten teams im Klinikum, habe begonnen, so das Fazit des Chefarztes. Die hervorragende Zusammenarbeit im rahmen des überregionalen traumanetzwerks sowie die Balance der Versorgung von notfallpatienten und elektiven Patienten in einem spannungsfeld zwischen spezialistentum und generell breit aufgestellter medizin gelten als anspruch der Zukunft. auf dem schlossberg bestehen dafür sehr gute Voraussetzungen. Zum Behandlungsspektrum der Klinik für Orthopädie und unfallchirurgie, in der jährlich rund 5.000 Patienten stationär und ambulant versorgt werden, gehören akute Verletzungen und erkrankungen des Bewegungs- und stützapparates einschließlich der Versorgung von schwerverletzten. seit november 2011 ist die Klinik zertifiziertes regionales traumazentrum im traumanetzwerk ulm. einen bisherigen schwerpunkt der Klinik bildet die operative Behandlung von Hüftgelenksund Kniegelenksarthrosen.

Der Patient Zeitung Des KliniKums HeiDenHeim ausgabe 3. Quartal 2017 7 Homöotherapie Vertrag zwischen SBK und Belegklinik für Homöotherapie Am Frühlingsanfang unterschrieben Vertreter der Siemens Betriebskrankenkasse (SBK) und des Klinikums Heidenheim sowie Belegarzt Dr. Andreas Laubersheimer einen sogenannten integrierten Versorgungsvertrag (IV-Vertrag). Damit wird der anthroposophisch-homöopathische ansatz der stationären Versorgung im Klinikum weiter gestärkt und der Kreis der Patienten, für die eine koordinierte nachsorge nach ihrem Klinikaufenthalt angeboten wird, vergrößert sich. Die sBK ist nach der aOK Baden-Württemberg und der BKK VBu die dritte Krankenkasse, die einen iV-Vertrag mit dem Klinikum und der Belegklinik abschließt. Der Vertrag sieht vor, dass den Versicherten dieser Kassen im Krankheitsfall bei Bedarf eine hochqualifizierte komplementär-medizinische Behandlung sowie eine entsprechende ambulante Weiterversorgung offen stehen. in anspruch genommen wird dies von Patienten mit akuten erkrankungen, insbesondere aber auch von Patienten mit chronischen Krankheitsbildern. Die sBK in Heidenheim fördert und unterstützt mit besonderen angeboten für ihre Versicherten seit langem die anthroposophische und homöopathische medizin im ambulanten sektor. „mit dem iV-Vertrag gelingt nun auch der Brückenschlag in die stationäre Behandlung für sBK-Versicherte“, so Belegarzt Dr. andreas laubersheimer: „Die sBK hat das erbe der früheren Voith-Krankenkasse übernommen und somit eine lange tradition in Heidenheim. es freut mich daher, dass nach einem einjährigen Probezeitraum die sBK für die Behandlung ihrer Versicherten im Klinikum einen solchen Vertag mit uns unterzeichnet“. „Die sBK-Versicherten bilden die zweitgrößte gruppe aus dem Kreis der Patienten der Belegklinik, insbesondere weil wir eine gute langjährige Zusammenarbeit mit der sBK im ambulanten Bereich pflegen“, ergänzt der niedergelassene internist und anthroposophische arzt Dr. ulrich geyer. Der Vertrag sieht für die Belegklinik spezielle Vergütungselemente für die Versorgung der sBK-versicherten Patienten vor, die die aufwendigere therapie berücksichtigen. strittige Fälle darüber, ob eine stationäre Behandlung notwendig ist, werden in einem strukturierten Verfahren mit allen Beteiligten auf augenhöhe gelöst. „Die notwendigkeit und Dauer stationärer Behandlungen auf der Homöotherapie wurden in der Vergangenheit durch den medizinischen Dienst der Krankenkassen (mDK) häufig angezweifelt. gut, dass wir jetzt noch mehr Planungssicherheit bekommen“, freut sich Klinik-geschäftsführer udo lavendel, „damit gewinnt die arbeit der Belegklinik, die deutschlandweit ein großes renommee besitzt und eine einzigartige enge Verbindung von schulmedizin und Komplementärmedizin darstellt, eine noch zukunftssicherere grundlage“. Für günter luft, den Vorsitzenden des Fördervereins Krankenhaus für naturheilweisen ist dieser „neue Vertrag“ mit der sBK ein großer erfolg, in erster linie für die versicherten Patienten, die nun sicher sein können, alle therapien der Homöopathischanthroposophischen medizin erhalten zu können. „Wir als Förderverein freuen uns sehr darüber, dass nun schon drei Krankenkassen durch den iV-Vertrag Daumen hoch für die Belegklinik für Homöotherapie die Vertragspartner Martin Spegel (SBK), Belegarzt Dr. Andreas Laubersheimer und Klinik-Geschäftsführer Udo Lavendel sind sich einig. auch unsere Heilmethoden mehr anerkennen und unterstützen. Wir sind sicher, dass nun eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit allen Beteiligten, bei der der Patient im mittelpunkt steht, beginnt, die für die Zukunft beispielhaft werden kann.“ „Die sBK zeichnet ein bundesweit überdurchschnittliches engagement bei der ambulanten naturheilkundlichen Versorgung ihrer Versicherten aus. gleichzeitig gehen wir sehr sorgsam mit den uns anvertrauten Versichertengeldern um. Das deutschlandweit einzigartige naturheilkundliche angebot in Heidenheim wurde daher von uns bislang in jedem einzelfall im engen Dialog mit der Klinik geprüft. nach einer einjährigen, vertrauensvollen erprobungsphase freuen wir uns mit diesem Vertragsschluss die Zusammenarbeit mit dem team um Dr. laubersheimer und Dr. geyer im Klinikum Heidenheim fixieren zu können“, sagt martin spegel, leiter stationäre Versorgung bei der sBK. „Die erweiterung unseres leistungsangebots in Heidenheim auf der grundlage der Bedürfnisse unserer Kunden ist ein weiterer schritt zu einer noch besseren, individuelleren Versorgung unserer Kunden im Krankheitsfall.“ gefäßzentrum Aorten-Screeningtag Hahnemannia in Belegklinik Homöopathen aus ganz Deutschland Die Akteure waren fast pausenlos im Einsatz, um die große Anzahl der Besucher, die sich screenen ließ, zu bewältigen. V. l. Dr. Michael Troßl, Dr. Wolfgang Hoffmann und Dr. Anne Siebach Am Samstag, 6. Mai 2017 fand der von der Deutschen Gesellschaft für Gefäßchirurgie und Gefäßmedizin (DGGG) initiierte bundesweite Aortenscreeningtag statt. Auch das Team des Gefäßzentrums war an diesem Tag für die Bevölkerung aktiv. Von 9 bis 14 uhr wurden in den räumen der Chirurgischen ambulanz kostenlose untersuchungen der Bauchschlagader (aorta) durchgeführt und umfassende informationen rund um das thema Bauchaortenaneurysma gegeben. Die resonanz war gewaltig, schon kurz nach Beginn reihten sich die Besucher in langen schlangen vor den untersuchungszimmern ein, in denen Dr. michael traßl, Dr. Wolfgang Hoffmann und Dr. anne siebach ultraschalluntersuchungen der Bauchschlagadern durchführten. außerdem zogen die Vorträge über das Bauchaortenaneurysma die Zuhörer in den Bann. insgesamt dreimal informierte der leiter des gefäßzentrums, Dr. michael traßl, über risiken, Chancen bei der rechtzeitigen erkennung von aneurysmen und Behandlungsmöglichkeiten. Die Hahnemannia-Mitglieder waren von der Belegklinik beeindruckt. Am Samstag, 8. April 2017 stattete eine große Delegation von Hahnemannia-Mitgliedern der Belegklinik für Homöotherapie einen Kurzbesuch ab. Die Hauptversammlung der Hahnemannia, des deutschen Dachverbands für Homöopathie und lebenspflege fand in diesem Jahr in nattheim statt. gastgeber war der nattheimer Verein für Homöopathie und lebenspflege. Dessen 1. Vorsitzender, gleichzeitig Präsident der Hahnemannia, mario Hopp konnte im gut gefüllten Bischof-sproll- Haus die Vereinsvertreter der mitgliedsvereine des Dachverbandes aus ganz Deutschland begrüßen. erwähnenswert dabei ist, dass die Hälfte der Vorstandsmitglieder des Verbandes aus dem Kreis Heidenheim stammt. ebenso sind viele mitgliedsvereine der Hahnemannia hier angesiedelt. nach einer erfolgreichen Versammlung mit neuwahlen im Vorstand nahmen einige teilnehmer den Weg auf den Heidenheimer schlossberg auf sich und wurden von Dr. andreas laubersheimer und Dr. ulrich geyer sowie günter luft, dem Fördervereinsvorsitzenden der Belegklinik, durch die station C 2H geführt. Die Hahnemannia und einige mitgliedsvereine unterstützen seit Jahren den Förderverein für naturheilweisen und somit die Belegklinik, deren Zusammenarbeit mit den anderen klinischen Bereichen vorbildlich funktioniert. Davon konnten sich die gäste bei ihrer Kurzvisite auf station selbst ein Bild machen. Vom gesehenen waren sie begeistert. internet im Klinikum Kostenfreier Zugang über Klinik-WLAN Viele Besucher, wie hier auf dem Bild, verfolgten die Vorträge. Seit Anfang Juli 2017 kann im Klinikum Heidenheim ein separates kostenfreies WLAN-Netz von Patienten, Besuchern und Mitarbeitern genutzt werden. Die nutzer benötigen keinen Zugangscode, sie können sich einfach per mausklick ohne identitätsangabe anmelden. Der name des Wlan-netzes lautet: ClinicOpennetHDH. analog zu Hotspots in der innenstadt erfolgt dazu keine itanwenderunterstützung. Die nutzungsdauer ist auf zwei Wochen beschränkt, sie kann aber durch eine neue anmeldung entsprechend verlängert werden. Das netz wird zunächst beispielsweise im Haus C und Haus B zur Verfügung stehen und in den kommenden monaten weiter ausgebaut. Für die nutzung ist die Zustimmung zu den agB erforderlich. Die Kliniken landkreis Heidenheim ggmbH übernehmen keine Haftung.

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