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23.08.17 Neue Woche

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neuewoche. Mittwoch, 23.

neuewoche. Mittwoch, 23. August 2017 18 SIE ARBEITEN ENG ZUSAMMEN: Unser Bild zeigt von links Fachbereichsleiterin Silvia Sauter, Teamkoordinatorin Nadine Maier (Hilfe zur Pflege), Veronika Bruckner (Pflegestützpunkt) und Sibylle Schumann (Altenhilfefachberatung). Foto: pm Rat und Tat im Pflegefall Seit fast drei Jahren gibt es im Landratsamt Heidenheim ein Kompetenzzentrum Pflege & Senioren. Das kommt gut an: Die Zahl der Ratsuchenden steigt kontinuierlich an – nicht zuletzt aufgrund gesetzlicher Änderungen. Die Zahl der älteren Menschen nimmt zu – und damit auch die Zahl derer, die im Alter auf Pflege und Unterstützung angewiesen sind. Für die Betroffenen wie für Angehörige gibt es im Landratsamt verschiedene Anlaufstellen, die im Kompetenzzentrum Pflege & Senioren direkt im barrierefreien Eingangsbereich zusammengelegt wurden. Wer Infos zum Thema Pflegebedürftigkeit benötigt, ist hier ebenso richtig wie derjenige, der einen Heimplatz oder ambulante Hilfe sucht oder einen Antrag auf finanzielle Unterstützung stellen möchte. Denn Tür an Tür findet man hier den Pflegestützpunkt, die Leistungsabteilung Hilfe zur Pflege und die Altenhilfefachberatung sowie einmal monatlich die Beratung des Kreisseniorenrats. Gerade der Pflegestützpunkt ist für viele Betroffene eine erste Anlaufstelle, wobei die Mitarbeiterinnen eine kostenlose und neutrale Beratung – bei Bedarf auch gerne vor Ort bei den Pflegebedürftigen – bieten. Ob Hausbesuch oder im Amt: Im Mittelpunkt der Beratungsgespräche steht immer, wie es mit entsprechenden Hilfen möglich ist, dass pflegebedürftige Menschen möglichst lange in ihrem Zuhause bleiben können. Das Beratungsangebot des Stützpunktes wird in den meisten Fällen von Angehörigen in Anspruch genommen – zumeist mit Blick auf die Versorgung eines Familienmitglieds im Alter zwischen 70 und 90 Jahren, das aufgrund von Krankheit oder Unfall pflegebedürftig geworden ist. Wie Veronika Bruckner betont, gebe es aber auch Pflegebedarf bei jüngeren Menschen oder sogar Kindern – „auch hier sind wir natürlich beratend und unterstützend tätig“. Die Zahl der Ratsuchenden steigt dabei seit Jahren an, nach der Pflegereform noch einmal deutlich – allein in der ersten Jahreshälfte 2017 gab es 1200 Beratungskontakte. An erster Stelle stehen Fragen zu den Leistungen der Pflegeversicherung, so Veronika Bruckner. Durch die Pflegereform sei das Thema noch komplexer geworden, „natürlich ergeben sich dadurch sehr viele Fragen zu den Ansprüchen aber auch dazu, wofür die Leistungen verwendet werden können“. Informiert wird aber nicht nur zu finanziellen Themen, sondern auch darüber, wie die Versorgung etwa durch einen ambulanten Pflegedienst, Essen auf Rädern, Tagespflege oder Nachbarschaftshilfe gewährleistet oder wie eine Wohnung umgebaut werden kann. Dazu beraten auch die Mitglieder des Kreisseniorenrats in einer monatlichen Wohnberatungs- Sprechstunde im Landratsamt. „Pflegebedürftigkeit kommt oft sehr plötzlich. Für viele Betroffene und deren Angehörige ist es eine enorme psychische Belastung, damit klarzukommen und alles zu organisieren, um die Situation in den Griff zu bekommen“, erklärt Veronika Bruckner. Immer wieder seien Betroffene überfordert damit, die ersten Schritte zu bewältigen. „Wir übernehmen dann, führen Gespräche zum Beispiel mit den ambulanten Diensten oder den Krankenkassen und organisieren ein entsprechendes Pflegenetz.“ Ist stationäre Unterbringung notwendig, hilft der Pflegestützpunkt bei der Heimplatzsuche. Und, wenn die Leistungsvoraussetzungen vorliegen, bei der Beantragung von Hilfe zur Pflege, also der Übernahme der nicht durch die Pflegekasse gedeckten Heimkosten. Hilfe zur Pflege gibt es auch für ambulante Maßnahmen, in rund drei Viertel der Fälle werden aber Leistungen für stationäre Unterbringung beantragt. Ob für stationäre oder ambulante Maßnahmen – gerade bei der Antragstellung hat sich der kurze Dienstweg zur Leistungsabteilung im Kompetenzzentrum längst bewährt. „Die Zusammenarbeit im Kompetenzzentrum ist sehr gut und hat sich bewährt – unsere Beratungs- und Hilfsangebote für Senioren und Pflegebedürftige ebenso wie für deren An- Hilfe auf einen Blick Erste Anlaufstelle im Kompetenzzentrum Pflege und Senioren ist der Pflegestützpunkt. Die Mitarbeiterinnen sind telefonisch unter 07321.321-2424 oder 07321.321-2473 zu den Sprechzeiten Montag bis Freitag von 8.30 bis 12 Uhr sowie Montagnachmittag von 14 bis 16 Uhr und Donnerstagnachmittag von 14 bis 17.30 Uhr zu erreichen sowie zusätzlich jeden zweiten Donnerstag in der Außenstelle im Rathaus Giengen. Um Anmeldung wird immer gebeten. Neben den regulären Öffnungszeiten des Pflegestützpunktes können auch Termine außerhalb der Sprechzeiten vereinbart werden. Weitere Informationen im Internet unter www.landkreis-heidenheim.de. gehörige werden seit der Bündelung der Bereiche noch besser angenommen“, sagt Silvia Sauter. „Mit dem Kompetenzzentrum ist eine bürgerfreundliche und barrierefreie Anlaufstelle mit niederschwelligem Zugang geschaffen worden, die vielen Menschen Rat und Tat in einer sehr schwierigen Lebenslage bietet.

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