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22.01.20 NEUE WOCHE

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neuewoche. Mittwoch, 22.

neuewoche. Mittwoch, 22. Januar 2020 6 GEStAttEN, hERR UND FRAU ZAUNEiDEchSE: In der Paarungszeit wirft sich das Männchen in einen leuchtend grünen Frack, um das eher unscheinbar gefärbte Weibchen zu beeindrucken. Foto: stock.adobe.com/Christian Bieri Anpassungsfähig und dennoch gefährdet Die Zauneidechse (Lacerta agilis) wurde von der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde (DGHT) zum Reptil des Jahres ernannt. Zauneidechsen zählen zur Gattung der Smaragdeidechsen. Charakteristisch für die variabel gezeichneten Reptilien, die in Mitteleuropa meist 18 bis 20 Zentimeter Gesamtlänge erreichen, ist neben den prächtig grünen Flanken beim Hochzeitskleid der Männchen eine braune Rückenfärbung mit dunklen Flecken und drei oft nur angedeuteten weißen Linien. Es gibt auch Farbvarianten wie „Schwärzlinge“, rotrückige und fast zeichnungslose Tiere. Zauneidechsen besiedeln in mehreren Unterarten das zweitgrößte Verbreitungsgebiet aller europäischen Echsen. Es reicht von England bis zum sibirischen Baikalsee und von Mittelschweden bis Griechenland. Zauneidechsen sind relativ anpassungsfähige Reptilien, die keine hohen Ansprüche an ihre Lebensräume stellen. Sie bewohnen strukturreiche Flächen im Offenland, Saum- und Übergangsbereiche an Wald- und Feldrändern, als Kulturfolger auch gerne Lebensräume in naturnahen Gärten oder entlang von Straßen, Bahnstrecken und Zäunen - daher ihr deutscher Name. In Deutschland kommt Lacerta agilis, so der lateinische Name, in allen Bundesländern vor, wobei die Dichte im Nordwesten deutlich geringer als im Osten und Süden ist. Leider verschwindet die früher allgegenwärtige Art aus der zunehmend ausgeräumten Landschaft. Zauneidechsen sind etwa die Hälfte des Jahres aktiv. Männchen verlassen die Winterquartiere meist im März/April und beenden ihre Aktivität oft im August, die Weibchen erscheinen etwas später. Am längsten sind Jungtiere zu beobachten, die sich oft erst im September zurückziehen. Zauneidechsen sind tagaktiv. Zum Aufwärmen suchen die Tiere gut besonnte Bereiche auf. Bei hohen Temperaturen bewegen sie sich dagegen im Schutz der Vegetation oder in feuchten Bereichen, sofern sie nicht ganz in ihrem Unterschlupf bleiben. Zauneidechsen ernähren sich räuberisch, vor allem von Insekten und Spinnen. Heuschrecken und Raupen fressen sie besonders gerne. Umgekehrt werden Zauneidechsen von Vögeln, aber auch von Schlangen sowie von Säugetieren von Mäusen bis zu Wildschweinen gefressen. Nicht nur die Art selbst ist streng geschützt. Da die Zauneidechse im Anhang der Fauna-Flora-Habitat-Richtlinie der Europäischen Union aufgelistet wird, ist es verboten, ihre Lebensräume zu beschädigen oder zu zerstören. Dennoch sind Zauneidechsen bei großen Bauvorhaben oft die Leidtragenden und geraten durch teure Abfang- und Umsiedlungsaktionen in den Blick einer kritischen Öffentlichkeit. Anstatt solcher nur wenig erfolgversprechender Maßnahmen sind die Eingriffsvermeidung sowie Sicherung, Vergrößerung und Vernetzung vorhandener Lebensräume die bessere Lösung. Info: www.nabu.de unter der Rubrik „Tiere und Pflanzen“. Wer will mich? JULIUS: männl., kastr., *ca. 2009 Dieser kleine Chihuahua Rüde wurde am 18.8.2019 aufgefunden und wird offenbar nirgends vermisst. Julius ist freundlich und verschmust und befindet sich momentan auf Diät, da er weit von seiner Traumfigur entfernt ist. Mit anderen Hunden scheint der Rüde verträglich zu sein, allerdings mag er es nicht, wenn diese zu aufdringlich sind. FLUFFY: *unklar, männl., kastr. Ich bin ziemlich flauschig und darauf bin ich auch mächtig stolz. Fellpflege wird bei mir großgeschrieben. Daher kommen für mich auch nur Dosenöffner infrage, die mich beim Pflegen meiner Fellpracht tatkräftig unterstützen möchten. Doch auch das schönste Fell nützt nichts, wenn der Magen leer ist und die Katze friert. Bevor ich mich also auf Mäuse- und Mädchenjagt begeben kann, brauche ich einen vollen Fressnapf und einen Ort, an dem ich mich auch an kalten Wintertagen aufwärmen kann. LATERNCHEN: *2013, weibl., unkastr. kam ins Tierheim, weil ihre Partnerin gestorben ist und die Besitzer die Haltung daraufhin aufgegeben haben. Am Anfang trauerte sie sehr stark. Mittlerweile wird sie mutiger. Sie beginnt mit unseren Tierpflegern zu kommunizieren und genießt wieder ihr Futter. ARCO: *Mai 2009 männl., unkastr., Arco zog Anfang 2014 schwer traumatisiert zu uns ins Tierheim. Von seinen Vorbesitzern wurde er getreten, geschlagen, misshandelt und gequält. Er musste Dinge ertragen, für die wir keine Worte finden. Er konnte zwar aus seinem unsäglichen Elend befreit werden, hatte aber jegliches Vertrauen in die Menschen verloren. Doch mit unendlich viel Geduld und Die tierische neuewoche Aktion FAMILIE D: Papa Dada wurde mit zwei Söhne und vier Töchter, als Fundkaninchen ins Tierheim gebracht. Von der Mama fehlt leider jede Spur. Wir vermuten, dass die Tiere ausgesetzt wurden. Sie sind alle zusammen sehr aufgeweckt und brauchen viel Platz. Daher durften sie jetzt zusammen in die renovierte ehemalige Wildtierstation umziehen. Wir sind ganzjährige Außenhaltung gewöhnt und hätten auch gerne in unserem neuen zu Hause viel Platz zum rennen und glücklich sein. Noch sind wir jung und gewöhnen uns bestimmt schnell an Dich – wir überzeugen Dich mit unserem Charme. EMIL: *8/2017 männl., kastr., Nun bin ich nach einer Woche im neuen Zuhause schon wieder hier im Tierheim. Die Gründe dafür kann ich und auch die Mitarbeiter im Tierheim gar nicht verstehen, da ich doch ein echt super Kater bin. Eigentlich finde ich Menschen toll und schmuse auch sehr gerne. Auch das Spiel mit den Zweibeinern, egal ob mit der Angel oder dem Ball, genieße ich sehr. Aber ab und zu benötige ich meine Ruhe, auf die ich großen Wert lege. Außerdem finde ich Artgenossen nicht so toll und wäre gerne ein Einzelprinz in meinem neuen Schloss. Viel mehr benötige ich eigentlich gar nicht. Liebe aller Tierheim-Mitarbeiter konnten wir Arco zeigen, dass man sich nicht vor allen Menschen fürchten muss, ja dass sie sogar Freunde sein können. Heute genießt Arco die intensiven und heilenden Streicheleinheiten seiner Betreuerin, die ihm alle Zeit der Welt gelassen hat, die der Schäferhund-Mischling brauchte, um Vertrauen zu fassen. Auch auf seinen täglichen Spaziergängen konnte Arco schon das eine oder andere von der Welt kennen lernen. Trotz seiner für uns unfassbaren Fortschritte benötigt Arco sein ganzes Leben lang viel Geduld und Verständnis. Bei fremden Menschen wird er immer misstrauisch bleiben. Daher suchen wir für Arco eine hundeerfahrene Einzelperson, die dem Rüden den Lebensabend im Zuhause für immer schenkt. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

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