Aufrufe
vor 2 Jahren

17.04.2019 GSN

  • Text
  • Giengen
  • April
  • Stadt
  • Gottesdienst
  • Giengener
  • Burgberg
  • Hohenmemmingen
  • Stadtnachrichten
  • Dieter
  • Johannes

26 MITTWOCH, 17. April

26 MITTWOCH, 17. April 2019 Giengener Stadtnachrichten AUS DEM RATHAUS ßer Bier vor Ort traditionell nach einer einmaligen, dem deutschen Reinheitsgebot entsprechenden Rezeptur gebraut wird. Bis zu fünf Mal pro Woche können Gäste den Braumeistern bei der Arbeit über die Schulter schauen – die kupfernen Sudkessel sind gut einsehbar in die Gasträume integriert. Passend zum frisch Gezapften gibt’s aus der Küche bayerisch-schwäbische Spezialitäten wie den Brauhaus Burger, das Brauhaus Schnitzel oder die knusprig gegrillte Schweinshaxe. Ergänzt werden diese Speisen durch saisonale Gerichte und wöchentlich wechselnde Empfehlungen zum Mittagstisch. Derzeit ist die Barfüßer Hausbrauerei in Ulm, Neu-Ulm, Weißenhorn, Memmingen, Pfullendorf und Reutlingen vertreten. RiKu – Ankommen und Wohlfühlen Die Philosophie „Ankommen und Wohlfühlen“ prägt die Budget-Design Hotel Kette RiKu. Sämtliche RiKu HOTELs – bis dato in Ulm, Neu-Ulm, Weißenhorn, Memmingen Schweizerberg, Memmingen Hallhof und Pfullendorf – bieten ihren Gästen komfortable und moderne Übernachtungsmöglichkeiten in zentraler Lage, verbunden mit sehr guter Infrastruktur. Ein einladendes Frühstücksbuffet sowie die unmittelbare Nähe zu einer Barfüßer Hausbrauerei tragen zusätzlich zum angenehmen Aufenthalt bei. Bedarfsgerechtes Wohnen in perfekter Innenstadtlage In Ergänzung zur gastronomischen Nutzung entsteht im Lamm-Quartier in Giengen eine noch nicht festgelegte Anzahl attraktiver Stadtwohnungen. Alle sind barrierefrei erreichbar, die Größen unterschiedlich. Ziel ist es, bedarfsgerechtes Wohnen in perfekter Innenstadtlage zu bieten. „Unser besonderer Dank für die bisv. l. n. r.: Immobilien-Unternehmer Volker Munk, Oberbürgermeister Dieter Henle und Ulmer Großgastronom Eberhard Riedmüller Foto: Stadt Giengen Barfüßer Hausbrauerei, RiKu HOTEL und Wohnungen im Lamm-Quartier Am 10. April 2019 präsentierte die Stadt Giengen im Rahmen einer Pressekonferenz weitreichende Pläne für neue Angebote in Zentrumslage. Dabei geht es insbesondere um eine neue Bebauung des „Lamm- Quartiers“. Nach vorbereitenden Untersuchungen zur Innenstadtentwicklung war die Verwaltung mit Gemeinderatsbeschluss vom 17.05.2018 beauftragt worden, eine Lösung für das Lamm-Quartier zu entwickeln. Die Verwaltungsspitze brachte die Gespräche unter Einbindung des Landesdenkmalamtes zu einem positiven Ergebnis. Kapitalstarke, verlässliche Investoren aus der Region Mit dem Großgastronomen Eberhard Riedmüller und dem Immobilien- Unternehmer Volker Munk, beide Ulm, konnte OB Dieter Henle zwei kapitalstarke, verlässliche Investoren gewinnen, die hier eine attraktive Bebauung mit hochwertiger Gastronomie/Hotellerie, Geschäften und Wohnungen realisieren möchten. Eberhard Riedmüller ist seit mehr als 40 Jahren in der Gastronomie tätig und betreibt aktuell 18 gastronomische Konzepte und Hotels in der Region. Volker Munk wird mit seinem Unternehmen den wohnwirtschaftlichen Teil der Bebauung übernehmen. Die Investitionssumme beträgt 20 Mio. Euro, der Betrieb wird in Giengen ca. 60 Arbeitsplätze schaffen. Konkret sollen im Lamm-Quartier eine Barfüßer Hausbrauerei mit ca. 250 Sitzplätzen, ein RiKu HOTEL mit 60 Zimmern und Tagungsräumen, zudem Stadtwohnungen und eine Tiefgarage entstehen. Weitere Nutzungen sind denkbar. Barfüßer – die Hausbrauerei Das Gastronomiekonzept „Barfüßer – die Hausbrauerei“ umfasst gemütliche Gasträume, in denen das Barfü- herige Zeit der Projektentwicklung gilt Oberbürgermeister Dieter Henle. Er hat uns von Anfang an partnerschaftlich begleitet“, so die beiden Investoren Eberhard Riedmüller und Volker Munk. Meilenstein in der Innenstadtentwicklung Oberbürgermeister Dieter Henle freut sich über den Meilenstein in der Innenstadtentwicklung: „Seit Mai 2018 arbeiten wir konsequent daran, die Handlungsempfehlungen des Gemeinderates in Sachen Innenstadtentwicklung umzusetzen. Es freut mich außerordentlich, dass die Wahl des Barfüßer-Standortes auf Giengen gefallen ist. Damit erhalten wir in der Innenstadt einen Frequenzbringer, der derzeit vielfach gefragt ist. Ferner hat Herr Riedmüller andernorts bewiesen, wie man unter Beachtung des Denkmalschutzes mitten im Herzen der Stadt rundum attraktive Bauprojekte verwirklichen kann. Architektenwettbewerb mit klarer städtebaulicher Vorgabe Grabenschule geht an Riedmüller-Munk Als Schulbeispiel im besten Sinne könnte man die Kooperation der Giengener Stadtspitze mit dem Ulmer Investorenduo Volker Munk und Eberhard Riedmüller bezeichnen. Zunächst konnten der Oberbürgermeister und sein Team beide als Investoren für das Lamm-Quartier gewinnen; hier soll ein andernorts sehr erfolgreiches Gastronomie-/ Hotelleriekonzept in Verbindung mit Wohnungen realisiert werden. Zusätzlich hat sich die Riedmüller- Munk GbR nun entschlossen, die denkmalgeschützte Grabenschule zu erwerben und sie denkmalgerecht zu sanieren. „Das ist eine sehr gute Nachricht für unsere Stadt“, kommentierte OB Dieter Henle die Entscheidung. Seit vielen Jahren werde immer wieder über die Grabenschule debattiert. Bei der Gemeinderatssitzung am 11.04.2019 steht die endgültige Beschlussfassung an: Läuft es nach Plan, wird der Gemeinderat die Investoren auffordern, einen Architektenwettbewerb im Sinne der Planungsziele und -vorgaben der Stadt durchzuführen. Vorgabe ist eine moderne, altstadtgerechte Blockrandbebauung mit historischen Bezügen insbesondere hinsichtlich der Fassaden und Dachlandschaft. Die Stadt ist in der Auswahljury vertreten und wird die Einhaltung der städtebaulichen Ziele überwachen. Städtebauliche Fördermittel im Sanierungsgebiet Stadtmitte geben den Investoren einen Anreiz und damit verbunden Planungssicherheit für eine nachhaltige, qualitativ hochwertige Realisierung ihres Vorhabens. Ergänzend möchte die Riedmüller-Munk GbR die historische Grabenschule am Kirchplatz erwerben, um das Gebäude denkmalgerecht zu sanieren. Damit wird ein seit vielen Jahren anstehendes städtebauliches Problem gelöst. v. l. n. r.: Immobilien-Unternehmer Volker Munk, Oberbürgermeister Dieter Henle und Ulmer Großgastronom Eberhard Riedmüller Foto: Stadt Giengen Ein Verkauf konnte aufgrund der denkmalrechtlichen Bedingungen bisher nie realisiert werden, auch zu einem Abbruch habe man sich nicht entscheiden können. „Und wir als Stadt selbst wären finanziell nicht in der Lage gewesen, die Sanierung parallel zu den anderen Investitionen im Sinne einer schöneren Innenstadt zu stemmen.“ Nun also stehen die Chancen gut, dass die am Kirchplatz gelegene Grabenschule wieder ein Schmuckstück wird. Auch der Gemeinderat hatte sich in seiner Klausurtagung im September vergangenen Jahres für ihren Verkauf ausgesprochen. Genaue Pläne haben die Investoren bisher nicht vorgestellt, aufseiten der Stadt rechnet man jedoch mit einer attraktiven Lösung. Gleichzeitig entsteht durch den Ver-

27 MITTWOCH, 17. April 2019 Giengener Stadtnachrichten kauf ein „positiver Zeitdruck“ bezüglich der Verlegung von Bibliothek und Archiv. Letztendlich soll die Bibliothek einmal im geplanten Haus der Bildung und Begegnung in der Marktstraße untergebracht werden. Im Sinne einer zentrumsnahen Interimslösung befindet sich die Verwaltung in guten Verhandlungen mit Eignern entsprechender Gebäude - auch hinsichtlich des Archives. Ziel ist es, auch in der Übergangsphase bis zur Fertigstellung des Hauses der Bildung und Begegnung, eine Bibliothek in direkter Lauflage zur Innenstadt zu ermöglichen. Ergänzend steht bereits der Kontakt mit der TSG, deren Geschäftsstelle sich in der Grabenschule befindet. Die Stadt möchte den Verein bei der Suche nach einem neuen Quartier aktiv unterstützen. Unterstützung der FFW Giengen durch die Ziegler-Werkfeuerwehr Neue E-Bike-Ladestation am HöhlenHaus in Hürben Zufrieden mit einer wegweisenden Kooperation: vorn – René Pol, CSO Albert Ziegler GmbH, OB Dieter Henle, Youjun Luan, GF Albert Ziegler GmbH; hinten – Hans Mayr, Vertriebsleiter Deutschland Albert Ziegler GmbH, Uwe Wannenwetsch, Ordnungsamtsleiter, Udo Borchert, Kommandant Ziegler Werkfeuerwehr, Hans- Frieder Eberhardt, Stadtbrandmeister (v. l. n. r.) Foto: Stadt Giengen v. l. n. r.: Siegward Schottky (ADFC), Monika Suckut (Landkreis Heidenheim), Hartmut Reck (EnBW ODR), Dieter Steck (Vorstand Kreissparkasse Heidenheim), OB Dieter Henle (Stadt Giengen), Ulrike Brender-Nothnick (Höhlen- und Heimatverein Hürben) und Johannes Metzger (ADFC) Foto: Stadt Giengen Im Hürbe- und Lonetal sind viele Radfahrer unterwegs. Kein Wunder: Die Radwegbedingungen sind sehr gut – gleich zwei Qualitätsradwege führen durch das Gebiet, das dem Brenz-Radweg mit vier Themenschleifen und damit auch dem Albtäler-Radweg angeschlossen ist. Immer mehr Radler/innen sind mit dem E-Bike unterwegs. Um ihr Angebot für Radtouristen entsprechend weiterzuentwickeln, investierte die Stadt Giengen 9.000 Euro in eine kombinierte Radservicestation mit Reparatursäule und Ladestation der EnBW ODR. Am 8. April nahm OB Dieter Henle sie am HöhlenHaus in Betrieb. „Der neue Service passt perfekt in unser Konzept einer nachhaltig entwickelten, tourismusfreundlichen Stadt“, freute er sich über den neuen Mosaikstein im Giengener Tourismuskonzept. „Die Ladestation eignet sich auch zum Laden von Handys und lässt sich darüber hinaus zum Hotspot aufrüsten.“ Vom Prinzip her handelt es sich bei der Station um eine Steckdose mit Schließfachsystem, in dem sich das mitgebrachte Ladegerät während der Ladezeit sicher aufbewahren lässt. Sechs E-Bikes können gleichzeitig geladen werden, parallel dazu kann man im HöhlenHaus den dort wunderbaren Kuchen genießen. So macht die neue Servicestation Giengen gleich mehrfach zu einem interessanten Ziel für größere Touren. „Nach dem Laden geht es in jeder Hinsicht gestärkt wieder auf die Radelpiste“, ergänzte der Oberbürgermeister gut gelaunt. Er bedankte sich beim Landkreis und bei Dieter Steck, Vorsitzender des Vorstands der Kreissparkasse Heidenheim, sowie beim technischen Prokuristen der EnBW ODR AG, Hartmut Reck, für die Unterstützung des Projekts. Wie gut die Reparatursäule in Hürben angenommen wird, möchte nun der Höhlen- und Heimatverein beobachten. Er steht den Nutzern als Ansprechpartner zur Verfügung. Info: Seit fast 20 Jahren wird im Landkreis Heidenheim an der Entwicklung des Radfahrangebots im Freizeit- und Tourismusbereich gearbeitet. Nachdem ein Freizeit- Radwegenetz – der Brenz-Radweg mit vier Themenschleifen – entwickelt und einheitlich beschildert war, ging man daran, die grenzüberschreitenden Radwegeverbindungen zu vernetzen. Ein Ergebnis daraus war der Albtäler-Radweg, der seit 2012 vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) regelmäßig als Qualitätsradweg mit vier Sternen ausgezeichnet wird. Er verknüpft Täler in den Landkreisen Heidenheim, Göppingen und Alb-Donau auf einer Länge von 158 Kilometern. ONLINEZUGANG ZU DRUCKSACHEN DES GEMEINDERATS AKTUELLE INFORMATIONEN ÜBER DIE RATSARBEIT AUF DER HOMEPAGE DER STADT GIENGEN Über die Homepage der Stadtverwaltung Giengen haben Sie die Möglichkeit, die Tagesordnungen, Drucksachen und Beschlüsse der öffentlichen Sitzungen des Gemeinderats und seiner Ausschüsse (Verwaltungsausschuss und Ausschuss für Umwelt, Planung und Eine bemerkenswerte Initiative der Albert Ziegler GmbH im Herbst letzten Jahres mündete nun in eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Firma Ziegler und der Stadt Giengen. Die Firmenleitung hatte eine Umfrage unter ihren Beschäftigten gestartet. Sie sollte klären, welche der bei Ziegler beschäftigten Feuerwehrleute im Ernstfall Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Giengen unterstützen würden, um so deren Tagesverfügbarkeit zu stärken. Hintergrund sei, so Ordnungsamtsleiter Uwe Wannenwetsch, dass abends und am Wochenende die Verfügbarkeit der FFW mit etwa 150 Kräften gut sei. „Tagsüber aber arbeiten viele davon im weiteren Umkreis und können dann beim besten Willen nicht schnell vor Ort sein.“, so Wannenwetsch. 5 Kollegen haben sich nun aktiv bereit erklärt. Im Falle eines Einsatzes werden sie mit einem Fahrzeug der Werkfeuerwehr zur Feuerwache gebracht. Daraus ergibt sich ein wichtiger Zeitvorteil: Fahrer und Fahrzeug stehen bereit, eventuell lange Wege zum Privatfahrzeug entfallen. Sämtliche organisatorische Details, u. a. die Alarmierung der Werkfeuerwehr-Mitarbeiter und Haftungsfragen sind in der Kooperationsvereinbarung geregelt. Bei einem gleichzeitigen Einsatz auf dem Werksgelände bleibt die Präsenz der Werkfeuerwehr sichergestellt, da noch ausreichend Mitarbeiter der Albert Ziegler GmbH dem Team der Werkfeuerwehr angehören. „Wir bedanken uns für dieses großartige Engagement“, freute sich OB Dieter Henle bei der Vertragsunterzeichnung am 6. März 2019 – gemeinsam mit der Ziegler-Geschäftsführung und den Verantwortlichen der Freiwilligen Feuerwehr. „Die Firma Ziegler geht damit weit über das hinaus, was sie als Arbeitgeber hinsichtlich der Freistellung von Feuerwehrleuten tun müsste. Gleichzeitig gewinnen wir professionelle Feuerwehrleute für unser Einsatzteam, die hier in Giengen arbeiten und die das Thema aufgrund ihrer beruflichen Ausrichtung auf besondere Weise leben!“ Technik/Werksausschuss) einzusehen. Den entsprechenden Link zu diesem Bürgerinformationssystem finden Sie wie folgt: www.giengen.de: Startseite – Menüpunkt „Rathaus“ – Rubrik „Gemeinderat“. Auf der rechten Seite befindet sich dann ein graues Feld „Bürgerinformationssystem“. Im Bürgerinformationssystem haben Sie Zugriff auf den Sitzungskalender der genannten städtischen Gremien.

Neue Woche

Giengen April Stadt Gottesdienst Giengener Burgberg Hohenmemmingen Stadtnachrichten Dieter Johannes