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16.08.2017 Neue Woche

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neuewoche. MITTWOCH, 16.

neuewoche. MITTWOCH, 16. August 2017 8 Wildkatze auf dem Vormarsch Aktion „Wildkatzensprung“: Eines der größten Citizen Science-Projekte Europas mit über 1000 Freiwilligen wurde erfolgreich beendet. Das Projekt „Wildkatzensprung“ findet nach über sechs Jahren seinen erfolgreichen Abschluss. Das vom Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) koordinierte Projekt ist eines der größten Naturschutzprojekte Europas: Das Bundesamt für Naturschutz hat den „Wildkatzensprung“ mit 3,85 Millionen Euro aus Mitteln des Bundesumweltministeriums gefördert. Zum Erhalt der Wildkatze koordinierte der BUND Akteure aus Behörden, Jagd, Forstwirtschaft, Wissenschaft und Ehrenamt in Baden-Württemberg. Die Unterstützung durch bundesweit 1200 Freiwillige, die unter anderem Haarproben mit Lockstöcken sammelten, machten den „Wildkatzensprung“ zu einem beispielhaften Citizen Science-Projekt, so BUND- Vorsitzender Prof. Hubert Weiger. Unüberwindbare Hindernisse bei der Wanderung „Die Hauptlebensräume, die naturnahen Wälder, sind oft durch Straßen, landwirtschaftlich genutzte Flächen oder Siedlungen isoliert. Das führt zu schwer überwindbaren Hindernissen und Gefahren für die Wanderungen der Wildkatze. Diese sind aber nötig, um neue Lebensräume erschließen und um sich ohne Inzucht vermehren zu können“, sagt die Präsidentin des Bundesamtes für Naturschutz Prof. Beate Jessel. „Um ihr und vielen anderen gefährdeten Tieren eine Überlebenschance zu geben, ist eine deutschlandweite Vernetzung der Wälder von großer Bedeutung.“ Das Projekt Wildkatzensprung zeigt, dass die Wiedervernetzung von Wäldern machbar ist, und das ist für AUF DEM SPRUNG: Die Wildkatze erobert sich ihren angestammten Lebensraum in Deutschland auf leisen Pfoten zurück. Ganz ohne menschliche Hilfe geht das aber nicht. Foto: BUND/Thomas Stephan die Natur und die Artenvielfalt in Deutschland besonders wichtig. Zu lange wurde beim Flächenverbrauch die Notwendigkeit durchgängiger Wanderungskorridore nicht gesehen. Die gefährdete Europäische Wildkatze breitet sich in der Rheinebene, im Enzkreis und im Odenwald wieder aus, in anderen Gebieten, die auch als Lebensräume geeignet wären, so im Schwarzwald und der Schwäbischen Alb, wurden dagegen nur einzelne Wildkatzen nachgewiesen. Darum wird sich der BUND Baden-Württemberg auch nach Ende des Projekts „Wildkatzensprung“ weiter für die Wildkatze einsetzen. Weitere Informationen unter www.bund.net/wildkatzensprung. Tierärztliche Praxis GEORG ULLMANN Nibelungenstraße 17 • Heidenheim T. 07321 4709485 • M 0157 38809905 www.tierarzt-heidenheim.info Für mehr Information besuchen Sie uns bitte auf unserer Homepage www.tierarzt-heidenheim.info Wer will mich? SNAPE: möchte mit Amico (kl. Bild) zusammen- bleiben Snape wurde malad an einem Sportplatz aufgegriffen. Wir päppelten es erst einmal und gaben ihm Zeit, damit es Vertrauen fassen konnte. Längst ist Snape kein Panikhäschen mehr, das sich vergraben will - im Gegenteil! Es ist toll, wie sie sich gemacht hat. Inzwischen hat das aufgeweckte Mädchen jede Menge Spaß mit Spielzeug, sich selbst und eben diesen Menschen. Die können ziemlich unterhaltsam sein, findet der Schnuffel mit dem seltsamen Namen, und verbrächte gern viel mehr Zeit mit ihnen. Das wuselige Kätzchen zöge gern in ein Zuhause, in welches sie auch ihren roten Freund Amico mitbringen darf. EMIL: männlich, * 7/2015, kastriert Ich wohne mit meinem Vater und meinen Geschwistern hier im Tierheim in einem der Vivarien. Hier fühle ich mich sehr wohl, denn wir alle verstehen uns in der Zwischenzeit prächtig. Ich bin eher schüchtern, sowohl mit anderen Kaninchen, als auch Menschen gegenüber. Ich wünsche mir ein neues Zuhause mit liebevollen Kaninchen die mich nicht überfordern und die nicht zu dominant sind. Gerne würde ich auch Elias mitnehmen. Die tierische neuewoche. Aktion SIMA: Wahre Katzenkenner und -freunde für Wildwatz gesucht! Simba durfte an eine unserer Pflegestellen ziehen, auf dass er sich an gemütliche menschliche Behausung und Gesellschaft gewöhne. Bisher kannte der Wildwatz das alles noch nicht, inzwischen genießt der Bub jede Sekunde mit seiner Pflegerin. Wer Simba kennenlernen möchte, erhält die Kontaktdaten seiner Pensionsfamilie gern von unserem Personal im Tierheim vor Ort. Mehr zum Grauen mit der verwegenen Frisur und seine Immunschwäche erfahren Sie auf unserer Facebookseite. Wir würden uns sehr freuen, wenn Simba verständnisvolle Menschen fürs Leben fände. GEFUNDEN! Bitte beachten Sie die Updates auf unserer Facebookseite. Aktion NOTFALL! FRANZ: * Sommer 2014, kastriert + tätowiert, spätere Freigänger nach sehr gründlicher Eingewöhnung in verkehrsarmer Umgebung. Katzenkundige Menschen ohne kleine/ungestüme Kinder fürs Leben gesucht! Die einstigen Gartenzwerge aus unserem „Darkroom“ sind inzwischen zu bildschönen, hochbeinigen Panthern herangewachsen. Einige von ihnen wurden von befreundeten Tierschützern aufgenommen und die meisten bereits an Traumplätze vermittelt. Franz sowie seine Freundin Clara (kl. Bild) warten noch und freuen sich auf ein kundiges Zuhause. Für den im Zuge einer Kastrationsaktion geborgenen Buben und seine Erwählte suchen wir ein Zuhause mit späterer Auslaufmöglichkeit in möglichst idyllischer Umgebung. Zudem sollten ihre zukünftigen „Eltern“ über etwas Geduld und Katzenkenntnis verfügen - es wird Zeit brauchen, bis sie einen Umzug in eine weitere neue Umgewöhnung verkraftet haben. Wie echte Katzenfreunde wissen, ist ein gesundes anfängliches Misstrauen und Vorsicht die beste Lebensversicherung, die ein Kätzchen später draußen haben kann - und wenn sie einen erst in ihr Herz geschlossen haben, sind solche Genossen die treuesten Begleiter, die man sich nur wünschen kann. Allerdings kennen sie kennen sie keine menschenüblichen Alltagsgeräusche, Fernsehen, Waschmaschine, Staubsauger - alles unbekannte „Gefahren“, die die Herrschaften erst kennenlernen müssen... JASKO: Deutscher Schäferhund, * Anfang 2016 männl., unkastriert Dieser Schäferhund wurde am 3.4.2017 freilaufend in Dettingen aufgefunden. Leider hat sich bisher niemand gemeldet, dem der junge Rüde gehört. Wenn Sie den Hund kennen oder etwas über seine Besitzer wissen, dann informieren Sie uns bitte. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

neuewoche. Mittwoch, 16. August 2017 9 ER BohRt UND BohRt UND BohRt: Buchdrucker an einer Fichte mit frischem Bohrmehl. Foto: Forst BW Er bohrt und bohrt und bohrt . . . Borkenkäfer-Gefahr unverändert hoch: Der aktuelle Witterungsverlauf verlangt von Waldbesitzern weiterhin allerhöchste Aufmerksamkeit. Due Suche nach Bohrmehl ist jetzt besonders wichtig. KLEiNES iNSEKt, GRoSSER SchADEN: Der gefürchtete Buchdrucker in Nahaufnahme. Foto: Forst BW Die heißen Temperaturen im Juni haben zu einem sehr konzentrierten Schwärmflug des für Fichten gefährlichen Borkenkäfers mit dem harmlosen Namen Buchdrucker geführt. Die erste Generation des Schädlings konnte sich in der heißen Trockenperiode optimal entwickeln. Der Regen hat im Juli zu spät eingesetzt, sodass sich bereits die zweite Borkenkäfergeneration weit entwickeln konnte. Dies lässt sich aus dem Netz an Monitoring-Fallen, die der Fachbereich Wald und Naturschutz des Landratsamtes im Kreisgebiet unterhält, deutlich nachvollziehen. Wie der Fachbereich Wald und Naturschutz im Landratsamt Heidenheim mitteilt, zeigen sich nun vermehrt Schäden, und mit neuem Befall ist verstärkt zu rechnen. Die Käfer der letzten Schwärmwelle legen aktuell neue, sogenannte Rammelkammern und Muttergänge an, sodass vor allem die Bohrmehlsuche wieder intensiviert werden sollte. Generell kommt es durch die stärkere Vermischung von Jung- und Altkäfern, also zweiter Generation und Geschwisterbruten der ersten Generation, zu einem häufigeren Nebeneinander verschiedener Entwicklungsstadien wie Larven und Jungkäfer in den befallenen Bäumen. Waldbesitzer sind aufgefordert, im wöchentlichen Abstand ihre besonders betroffenen Bestände auf frischen Befall hin zu kontrollieren. Besonders gefährdet sind Fichtenbestände ab 60 Jahren. Der Befall zeigt sich vor allem durch Bohrmehl am Stammfuß und durch einzelne dürre, rötliche Kronen. Bohrmehl sollte an trockenen und windstillen Tagen gesucht werden. Weitere Merkmale sind abfallende Rinde, Harztröpfchen unterhalb der Krone, Spechteinschläge und ein charakteristischer süßlicher Geruch. Je nach Entwicklungsstadium bleiben zwei bis sechs Wochen Zeit bis zum erneuten Ausflug einer Käfergeneration und weiterem Stehendbefall. Waldbesitzer werden daher gebeten, befallene Bäume umgehend einzuschlagen, aufzuarbeiten und nach Möglichkeit mindestens 500 Meter entfernt von gefährdeten Fichtenbeständen zu lagern. Bruttaugliche Gipfel sollten klein gesägt werden, damit sie rasch austrocknen. Vermarktung und Aushaltung des Holzes sollten vor der Aufarbeitung mit der örtlich zuständigen Forstrevierleitung abgestimmt werden. Wer Fragen hat oder Unterstützung zur Aufarbeitung benötigt, wendet sich an die örtlich zuständige Revierleitung oder an das Landratsamt Heidenheim (Fachbereich Wald und Naturschutz), Tel. 07321.321-1371.

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