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16.08.2017 Neue Woche

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neuewoche. Giengen

neuewoche. Giengen Mittwoch, 16. August 2017 6 Giengen Noch zwei Konzerte bei „Halb 8“ Noch zweimal wird vor dem Giengener Rathaus Donnerstags um 19.30 Uhr Live-Musik mit der Open- Air-Reihe „Halb 8“ geboten. Am morgigen Donnerstag, 17. August gibt‘s mit der Band „Randale und Liebe“ neue deutsche Folkmusik zu hören. Die kanadische Singer-Songwriterin Melanie Dekker aus dem Genre Folk-Pop kommt am 24. August zu Besuch. Der Eintritt ist jeweils frei. Es gibt Sitzmöglichkeiten und vielseitige Bewirtung. IMMER WIEDER SONNTAGS: Die Reihe „Kultur an der Mauer“ erfreut sich großer Beliebtheit bei den Giengenern. Vor allem die Bandbreite der auftretenden Musiker kommt gut an. Foto: Matthias Ostertag Zielmarke fast erreicht Noch bis Ende September gibt es beim Skulpturenpark am Brenzufer Sonntag für Sonntag Musik satt – teils sogar zweimal am Tag. Eigentlich könnte Andreas Salemi sich ja entspannt zurücklehnen. Seine Sommerreihe „Halb 8“, die jeweils im Wochentakt donnerstags über die Bühne geht und – zumindest bei Nicht-Regenwetter – ein Publikum von weit über die Stadtgrenze hinaus anlockt, läuft auch in diesem Jahr wieder hervorragend. Und auch die sonntägliche Reihe „Kultur an der Mauer“ findet mit jedem einzelnen musikalischen Beitrag ihr Publikum – auch im mittlerweile 13. Jahr des Bestehens. Doch so sehr sich der Kulturamtsleiter über den positiven Zuspruch für die beiden Veranstaltungsreihen freut, so sehr verursacht bei ihm gerade der Erfolg von „Kultur an der Mauer“ ein bisschen Bauchgrimmen. „So viele Gruppen wie jetzt hatten wir noch nie. Nun ist aber die Grenze dessen erreicht, was es uns möglich ist, weitere Gruppen ins Programm aufzunehmen“, so Salemi. Schon jetzt seien viele Sonntagstermine doppelt besetzt. Salemi: „Wenn es für nächstes Jahr mehr Bewerbungen als Termine gibt, müssen wir anfangen, abzuwägen.“ Bisher besuchten rund 3200 Menschen die sonntäglichen Beiträge an der Mauer. Damit kommt auch die anvisierte Marke von 4000 Besuchern in realistische Regionen – bei noch sechs ausstehenden Terminen und dem Abschluss mit dem Musikverein Staufen (dieses Jahr am 24. September und traditionell mit Weißwurstfrühstück). „Wir werden an dieser Reihe so lange wie möglich festhalten“, so Salemi. Das, was seine Mitarbeiterinnen Gisela Deißler und Melina Cech auch in diesem Jahr auf die Beine gestellt hätten, sei ein enormer Kraftakt. Schon jetzt ist gesichert, dass es auch im kommenden Jahr „Kultur an der Mauer“ geben wird. Das hat der Gemeinderat bereits im Mai beschlossen - also quasi zum Auftakt der aktuellen Reihe. Matthias Ostertag Hürben Museum ist während der Ferien geöffnet Auch während Sommerferien ist das Stadtmuseum im ehemaligen Hürbener Rathaus geöffnet. Dabei können gleich zwei Ausstellungen besucht werden. Zum einen geht es um „131 Jahre Liedertafel Giengen“ mit einer Präsentation der Jahre 1885 bis 2016, zum anderen um die Sonderausstellung „Zünftiges Giengen: Die Zünfte - Eine unterschätzte Institution“. Burgberg Das Rote Kreuz bittet um Blutspenden Am morgigen Donnerstag, 17. August findet in der Maria-von-Linden-Halle Burgberg von 14.30 bis 19.30 Uhr eine Blutspendeaktion des Deutschen Roten Kreuzes statt. Blut spenden kann jeder Gesunde zwischen 18 und 73 Jahren, Erstspender dürfen jedoch nicht älter als Druck | Werbetechnik Beschriftung 64 Jahre sein. Mit Anmeldung, Untersuchung und Imbiss sollten Spender eine Stunde einplanen. Der Personalausweis sollte mitgebracht werden. 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neuewoche. Giengen Mittwoch, 16. August 2017 7 Auf den Spuren des Reformators Im Jubiläumsjahr der Reformation erzählt eine Ausstellung in der Stadtkirche von Martin Luthers Leben, die umso reizvoller ist vor dem Hintergrund, dass Luther wohl im Oktober 1511 in Giengen übernachtet hat. Dass Goethe in Giengen übernachtet hat, ist schriftlich belegt. Bei Martin Luther ist dies nicht der Fall, es gibt keine schriftlichen Zeugnisse, dennoch ist es für den Kenner und Forscher zur Giengener Stadtgeschichte Ulrich Stark sehr wahrscheinlich, dass dies der Fall war. Belegt ist, dass der damals noch vollkommen unbekannte Augustinermönch im Herbst 1511 in Ordensangelegenheiten nach Rom musste. Er verließ Wittenberg mit seinem Weggefährten Johan von Mechem am 5. Oktober, sein Ziel erreichte er dann Ende November. Luther war zu Fuß unterwegs, und sein Weg führte ihn in Tagesetappen auf dem damals üblichen Weg über Nürnberg, Gunzenhausen, Nördlingen und Ulm Richtung Süden. Zwischen Nördlingen und Ulm lag Giengen genau richtig für ein Tagespensum am Pilgerweg. In Giengen befand sich zu der Zeit in der Tanzlaube, dem heutigen Pfarrhaus, ein Klösterlein der Augustinerinnen, also Luthers Orden. Dies war zwar ein Frauenkloster, aber laut Starks Recherchen war es durchaus üblich, dass durchreisende Mönche in Frauenklöstern übernachteten. Stark ist sich also so gut wie sicher, dass Luther am 22. Oktober 1511 dort nächtigte. Und wenn es sicherlich verwegen AUF DER SPUR DES REFORMATORS: Puppenmacherin Eva-Maria Carle mit Pfarrer Dr. Joachim Kummer und Hans-Georg Carle vor der Szene in der Ausstellung, in der Luther das Blatt mit den 95 Thesen an die Tür anschlägt. Forschungen ergaben, dass der Reformator wohl im Oktober 1511 in der Giengener Tanzlaube übernachtete. Foto: Archiv/Dieter Reichl wäre, damit Giengen zur Lutherstadt zu adeln, ist es, wie es auch Stadtarchivar Dr. Alexander Usler sieht, ein bemerkenswerter Gedanke, dass Luther womöglich in der Stadtkirche betete, die damals - noch vor dem Stadtbrand - noch ganz anders aussah als heute. Vor diesem Anhauch der Geschichte ist die Ausstellung zu Leben und Werk Luthers umso reizvoller, die seit Kurzem in der Stadtkirche zu sehen ist. Eva-Maria Carle hat wesentliche Szenen aus dem Leben des Reformators mit von ihr handgearbeiteten Puppen gestaltet. Es handelt sich um so genannte biblische Figuren, die Carle seit dem Jahr 2000 herstellt. Diese Figuren, die durch ein Sisaldrahtgestell beweglich und durch Bleifüße standfest sind, werden mit Stoff für den Körper und Schaffell für die Haare gestaltet. Die Gesichter werden angedeutet, die Figuren werden durch die Gestik lebendig. Im Rahmen kirchlicher Jugendarbeit bringen sie Kindern das biblische Geschehen nahe. Jetzt also kann Luthers Leben von der Geburt, seiner Studienzeit, dem Leben als Mönch, dem Anschlag der Thesen an die Kirchentür, dem Übersetzen der Bibel bis zu seinem Familienleben in einzelnen Szenen nachvollzogen werden. Mehr als 30 Puppen bringen dem Betrachter das Leben des Reformators nahe. Die Ausstellung kann zu den Öffnungszeiten der Kirche besucht werden. Führungen werden nach Absprache angeboten. Dieter Reichl Schnaitheim TSG-Büro während der Ferien geschlossen Die Geschäftsstelle der TSG Schnaitheim ist in den Sommerferien ab kommendem Montag, 21. August bis Freitag, 1. September geschlossen. Ab der ersten Septemberwoche ist wie gewohnt geöffnet. Heidenheim Der Reformator, die Neuzeit und die Mystik Heidenheim Noch Plätze frei bei der Awo-Kinderfreizeit Langeweile in den Ferien? Kein Problem: Bei der Kinderfreizeit des Ortsvereins Heidenheim der Arbeiterwohlfahrt sind in den kommenden Wochen noch Plätze frei. Die Freizeit findet bis zum 1. September auf dem Gelände des Awo- Ortsvereins statt und ist für Kinder von fünf bis 14 Jahren gedacht, die von pädagogisch geschulten Betreuern betreut werden. Eine Anmeldung ist auch wochenweise möglich unter Tel. 07321.62409 oder per E-Mail an awo-ov-heidenheim@t-online.de. „Martin Luther – der Mystiker“ sind Vortrag und Gespräch mit Prälat Dr. Christian Rose aus Reutlingen am Mittwoch, 13. September um 19 Uhr im Ökumenischen Gemeindezentrum Mittelrain in Heidenheim überschrieben. Mystik gehört ins Mittelalter. Mit Luther hat jedoch die Neuzeit angefangen. Lange hat man den reformatorischen Aufbruch als Zeitenwende verstanden und ganz der neuen Zeit zugerechnet. Wie sehr bleibt die reformatorische Theologie vom Erbe der Ernsthaftigkeit und Innerlichkeit der Mystiker bis heute geprägt? Die Veranstaltung ist eine Kooperation der Evangelischen und Katholischen Erwachsenenbildung. Der Eintritt ist frei, um Spenden für die beiden Bildungswerke wird gebeten. Jazz-Duo an der Mauer Am Sonntag sind Kirsten Herrmann-Gehringer und Ulrich Eckardt zu Gast am Brenzufer in Giengen. „Kultur an der Mauer“ in Giengen geht in die nächste Runde: Am kommenden Sonntag, 20. August um 11 Uhr kommt das Jazz-Duo „Herrmann Eckardt Project“. Kirsten Herrmann-Gehringer singt und spielt auf verschiedenen Blockflöten, daneben kommt die Elektroblockflöte (Elody) zum Einsatz. Ulrich Eckardt verwendet für seine Gitarre und seinen Bass ebenso Effektgeräte, sodass neben gängigen Swing- und Latin-Nummern viel Abwechslung geboten wird. Verzerrte Klänge, Echos und mehr verleihen den Songs eine rockige Note. Bei schlechtem Wetter fällt die Veranstaltung aus. Foto: pm Heidenheim DRK zieht von Haustür zu Haustür Erneut wird der DRK-Kreisverband in den kommenden Wochen versuchen, bei einer Aktion von Haus zu Haus Fördermitglieder zu werben. Unterwegs sind Studenten, sie tragen allesamt DRK-Kleidung und können sich ausweisen. Die Kampagne hat Anfang August begonnen und wird rund sechs Wochen lang in Heidenheim und Giengen (mit Teilorten) andauern. Infos zur Sammelaktion beim DRK Heidenheim: Tel. 07321.3583-56, Mail an m.kozar@drk-heidenheim.de.

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