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PR-Anzeige 10 Jahre „Aktion Schneeflocke“ Barbara Ilg, Schirmherrin der Charity-Aktion, im Interview Auch die Zahl der eingereichten Wunschzettel nimmt immer weiter zu, im Vorjahr waren es 850, 2015 dagegen „nur“ 730 Zettel. Wie ist der Stand in diesem Jahr? Eine genaue Zahl wissen wir natürlich noch nicht, aber dieses Mal gingen allein vom Jobcenter, das jeweils im Vorfeld den Bedarf ermittelt, rund 1500 Briefe heraus, die auf die Aktion verweisen und die Wunschzettel beinhalten. Wir rechnen mit einem Rücklauf von 900 bis 1000 Wunschzetteln. Jeder Wunschzettel muss mit dem Vornamen eines Kindes versehen sein und erhält eine Nummer, damit wir das Ganze abgleichen können. initiatoren der „Aktion Schneeflocke“ (von links): Roswitha girdler, Center-Managerin der Schloss-Arkaden, „Schneeflocke“-Schirmherrin Barbara ilg, Anke eberhardt vom Jobcenter Heidenheim und David Mittner, Leiter des geschäftsbereichs für Kinder, Jugend und Familie bei der Stadtverwaltung Heidenheim. Fotos: Markus Brandhuber Damit für alle Kinder Wünsche wahr werden hren guten Ruf als eine der wichtigsten karitativen Aktionen im Kreis Heidenheim in der Vorweihnachtszeit hat sich die „Aktion Schneeflocke“ in den vergangenen zehn Jahren erarbeitet. Für viele Heidenheimer ist es fast schon eine Selbstverständlichkeit, einen der zahlreichen Wünsche, die bedürftige Kinder auf einem Wunschzettel formuliert haben, wahr werden zu lassen. Allein im vergangenen Jahr konnten auf diese Weise 850 Kinderaugen zum Leuchten gebracht werden. Es ist eben nicht selbstverständich, dass jedes Kind ier zu Weihnachten eich beschenkt wird. Barbara Ilg Schirmherrin „Aktion Schneeflocke“ Frau Ilg, unbestritten ist, dass die „Aktion Schneeflocke“ Jahr für Jahr mehr Wunschzettel verteilt und auch die Spendensumme immer höher wird. Was ist das Erfolgsrezept der Aktion? Ich denke, weil das Anliegen der Aktion eines ist, das die Menschen hier in Heidenheim und in der näheren Umgebung bewegt. Die Aktion ist gedacht für bedürftige Kinder in Stadt und Kreis Heidenheim – und dass es einen Bedarf gibt, sehen wir Jahr für Jahr an der zunehmenden Zahl an Wunschzetteln, die ausgefüllt in den Schloss-Arkaden ausliegen und dann von den Paten in Form eines Geschenks erfüllt werden können. Es ist eben nicht selbstverständlich, dass jedes Kind hier zu Weihnachten reich beschenkt wird – und darum kann jeder, der möchte, diesen Kindern etwas Gutes tun. Die Aktion ist in den Köpfen der Menschen angekommen. Sie haben damals vor zehn Jahren gleich die Schirmherrschaft für das Projekt übernommen. Wie kam es dazu? Etwas in der Art gab es vorher schlicht noch nicht. Und als dann Herr Haas von der DAK bei mir nachfragte, fand ich die Idee sofort interessant, sodass ich mich schnell dazu bereit erklärte, die Schirmherrschaft zu übernehmen. Es war schon lange notwendig, eine solche Aktion ins Leben zu rufen und das hat sich dann auch gleich im ersten Jahr bestätigt, als um die 10 000 Euro an Spenden übrig blieben. Das ist mittlerweile noch deutlich mehr geworden. Ja, im vergangenen Jahr hatten wir sogar eine Rekordsumme von 38 000 Euro an Spenden erzielt. Darunter waren sogar einige sehr große Spenden, teils mit mehreren Tausend Euros. Die Menschen wünschen sich zum Beispiel zu ihrem 60. Geburtstag Geld statt Geschenke – und spenden es dann an die „Schneeflocke“. Das ist großartig und zeigt auch die Bereitschaft der Leute, denen etwas zu geben, die weniger haben als andere. Und alles passiert hier vor Ort in unserem Landkreis. Was wünschen sich die Kinder denn so typischerweise? Natürlich Spielzeug. Aber auch Kleidung, vor allem jetzt für den Winter. Aber auch Bettdecken wurden schon gewünscht, ja selbst eine Kinderzimmertapete. Möglich ist im Prinzip alles, die Paten entscheiden ja, ob sie das kaufen wollen oder nicht. Die Spendensumme wächst auch von Jahr zu Jahr an? Was wird denn mit den Geldern alles gefördert? In den vergangenen zehn Jahren waren es insgesamt 108 Projekte, die mit unterschiedlich hohen Summen gefördert wurden. Das können auf einen Schlag 5000 Euro sein, ein anderes Projekt braucht vielleicht nur ein paar Hundert Euro. Wichtig ist nur, dass ein Antrag vonseiten des Projektträgers gestellt wird, sodass wir entscheiden können, ob wir etwas fördern können oder nicht. So haben wir zum Beispiel in den vergangenen Jahren Therapiegeräte für die Nikolauspflege finanziert, auch die Ferienfreizeiten der Arbeiterwohlfahrt und Caritas erhalten jeweils Zuschüsse. Und noch viele andere. Letztes Jahr waren es zum Beispiel 22 Projekte. Am kommenden Samstag, 18. November, werden die Wunschzettel wieder in den Schloss-Arkaden ausgelegt. Sind Sie dabei? Natürlich bin ich auch wieder dabei. Und ich hoffe, dass wir wieder möglichst viele Paten finden, die dabei mithelfen, Kinderwünsche wahr werden zu lassen. Die „Aktion Schneeflocke“ ist zu einer Lawine der Freude geworden – und so kann es gerne noch lange weitergehen. Die Ausgabe der Wunschzettel für die „Aktion Schneeflocke“ findet am kommenden Samstag, 18. November, von 10 bis 16 Uhr auf der Aktionsfläche in den Schloss-Arkaden statt. Bis Freitag, 1. Dezember, müssen die Paten die erworbenen Geschenke in den Schloss-Arkaden oder im Heidenheimer Rathaus abgegeben haben. Die Ausgabe der Päckchen für die Kinder erfolgt dann vom 12. bis 14. Dezember im Heidenheimer Rathaus.