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13.03.2019 NEUE WOCHE

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neuewoche. neuewoche MITTwocH, 13. März 2019 6 IHN KENNT JEDES KIND: Aber welches Kind hat schon einmal einen echten, lebenden Laubfrosch gesehen? Die grasgrünen Hüpfer stehen ganz oben auf der Roten Liste der vom Aussterben bedrohten Amphibien, der BUND tritt dafür ein, dass sich die Bestände erholen können. Foto: Archiv Startschuss für die Amphibien-Wanderung BUND-Aktive retten Fröschen, Kröten, Molchen & Co vor den Gefahren im Straßenverkehr. Die Naturschützer fordern mehr Schutz der Lebensräume von Amphibien. Die Sonne gibt den Startschuss: Wenn sich der Boden auf sechs Grad oder mehr erwärmt, erwachen Millionen von Fröschen, Kröten und Molchen aus der Winterstarre. Die Amphibien wandern oft kilometerlang von ihrem Herbst- und Winterquartier zum Laichgewässer. Wasser- und Grasfrösche sind die ersten, danach erwachen Molche und später Erdkröten. In Deutschland kommen 20 Amphibienarten vor, 18 davon in Baden- Württemberg. Neben dem Straßenverkehr machen der Klimawandel und die Intensivierung der Land- und Forstwirtschaft den Amphibien extrem zu schaffen, sogar die einst häufigeren Arten sind mittlerweile stark bedroht. War der Grasfrosch beispielsweise in den 1960er Jahren noch stark vertreten, so dürfte sein Bestand heute auf unter fünf Prozent der damaligen Population gefallen sein. Mittlerweile stehen 13 der in Baden-Württemberg vorkommenden Arten auf der Roten Liste, am stärksten bedroht sind Laubfrosch, Kreuz- und Wechselkröte sowie Gelbbauchunke. Frösche, Kröten & Co. sind sehr anspruchsvolle Tiere. Sie benötigen unterschiedliche Lebensräume: In Gewässern pflanzen sie sich fort, an Land jagen sie und finden dort auch ihr Winterquartier. „Viele Lebensräume sind bedroht und zudem durch Siedlungen, ausgeräumte Agrarflächen und dichten Straßennetz voneinander getrennt. Jetzt, wo die Amphibien- Wanderungen einsetzen, tragen BUND-Aktive jeden Morgen und jeden Abend Amphibien über die Straße und bilden so die lebensnotwendigen Brücken zwischen den Winterquartieren und Laichgewässern“, sagt Lilith Stelzner, Naturschutzreferentin beim BUND Baden-Württemberg. Noch wichtiger für den Erhalt der Amphibien ist der Schutz ihrer Lebensräume: Der Klimawandel mit immer häufiger auftretendem Starkregen und lang anhaltenden Trockenperioden zwingt die Tiere dazu, neue Lebensräume zu suchen – doch die finden sie bei uns oft nicht mehr. Eine weitere Hauptursache für den Rückgang der Amphibien ist der Einsatz von Pestiziden: Sie vergiften einerseits die Nahrungsgrundlage der Amphibien, die Insekten; sie vergiften aber auch Böden und Gewässer. Alleine in Baden-Württemberg werden jedes Jahr circa 3000 Tonnen an Pestizidwirkstoffen versprüht. „Ein erster wichtiger Schritt wäre der sofortige Verzicht auf Pestizide auf landeseigenen und kommunalen Flächen wie Parks oder Straßenbegleitgrün und besonders in und um Schutzgebiete. Bis 2025 muss der Pestizideinsatz um die Hälfte reduziert werden“, fordert BUND-Landesgeschäftsführerin Sylvia Pilarsky-Grosch. bund Wer will mich? BRUTUS: * 2012, männl., kastr., Fremden gegenüber ist er noch sehr zurückhaltend und versteckt sich lieber. Doch hat man einmal sein Vertrauen, frisst er so- gar aus der Hand. Er ist der perfekte Beweis dafür, dass auch wilde Katzen zu „normalen“ Haustiegern werden können. Auf Freigang möchte Brutus trotzdem nicht verzichten. Wir suchen für ihn entweder einen gut betreuten Hof, an dem er vor seiner Freilassung eingewöhnt wird oder besonders katzenerfahrene Personen, die dem Kater genügend Freiraum und Verständnis bieten. CHERNY: *2018, weibl., kastr., So viel hatten wir mit Menschen bisher nicht zu tun, weswegen wir auch recht scheu sind. Am besten wäre es natürlich, wenn wir wieder auf einen gut betreuten Hof ziehen dürften oder zu wahren Katzenflüsterern, die uns für die Eingewöhnung im neuen Zuhause genug Zeit geben. Was auf keinen Fall fehlen darf, ist der geliebte Freigang. Zwar habe ich jetzt noch nicht so großes Vertrauen in euch Menschen, aber ich bin noch jung und lasse mir gerne von geduldigen Menschen überzeugen. MAXI: männl., kastr., *9/2015 Ich wurde in ländlicher Umgebung geborgen. Freundlich war man mir nie begegnet, weshalb ich dem Zweibein nachvollziehbarerweise noch recht skeptisch gegenüber stehe. Mit anderen Miezen kommen sie prima klar. Besonders schön fände ich ein gemeinsames Plätzchen fürs Leben mit Auslaufmöglichkeit bei ruhigen, gelassenen Tierfreunden fänden, die mir die Zeit geben, die ich brauche, um Vertrauen zu fassen und sicher zu werden. KIMI: weibl., kastr., *4/2011 Schweren Herzens müssen sich die Besitzer von Kimi von ihr trennen, da sie gesundheitlich nicht mehr in der Lage sind, die Katze angemessen zu versorgen. Kimi ist eine Freigängerkatze, die bei fremden Menschen erst einmal Vertrauen fassen muss. Sie lebte bisher mit anderen Katzen und einem Hund zusammen. Auch Besuche von Kindern ist sie gewohnt. FREDDY: *ca. 2014, männl., kastr., Mein genaues Alter ist leider unklar, doch eins ist sicher: Ich gehöre noch lange nicht zum alten Eisen. Menschen finde ich wirklich klasse, ich lasse mich gerne streicheln und verwöhnen. Mit anderen Kaninchen wollte es zunächst nicht so gut klappen, doch jetzt konnte mit Basti und Co. eine tolle Truppe für mich gefunden werden. Toll wäre eine Zukunft mit meinen Freunden oder einer netten Kaninchendame. Die tierische neuewoche Aktion MISS SOPHI: weiblich, kastriert, *2018, Bei einer Zwangsräumung „vergessen“! Sophie ist eigentlich eine ruhige, zurückhaltende Katzendame im besten Alter, die die Dinge zunächst lieber aus sicherer Entfernung beobachten möchte. Wenn sie aber einmal Vertrauen gefasst hat fordert sie Ihre Streicheleinheiten ein – zeigt aber auch wenn es ihr reicht oder nicht passt. Sophie herrscht gerne alleine über ihr Reich. Andere Katzen oder Kinder sind somit nicht ihr Ding. Sie sucht ein bis zwei erfahrene Dosenöffner, bei denen sie nach gründlicher Eingewöhnung Freigang genießen darf. Sie haben Erfahrung im Umgang mit solchen Charakterkatzen? NYMPHENSITTICHE: Dieses freundliche Quartett kam aus schlechter Haltung zu uns ins Tierheim. Zwar geht es ihnen bei uns nun besser aber trotzdem können auch wir nicht den Platz bieten, den die Vier bräuchten. Sie haben Interesse? Dann kommen Sie ins Tierheim. NICKY & GLADYS: Collies, *ca. 2016, weibl., unkastriert ∙ möchten gerne zusammen bleiben ∙ Gladys: ruhig und in sich gekehrt, Schwierigkeiten beim Laufen ∙ Nicky: ruhig, Menschen gegenüber zugewandt IDA & CECILIA: Chihuahuas, weibl.,*ca. 2010, unkastriert Unsere momentan kleinsten Hunde bringen gerade einmal 3,5 kg auf die Waage. Die zwei haben einen sehr lebendigen Charakter und hängen sehr aneinander, weshalb wir sie gerne zusammen vermitteln möchten. Bei fremden Menschen ist v. a. Ida anfangs zurückhaltend und skeptisch. Haben sie allerdings Vertrauen gefasst, sind die zwei Mini-Chihuahuas sehr anhänglich und verschmust. Da die beiden sehr „zerbrechlich“ sind, eignen sie sich nicht für Familien mit kleinen Kindern. Sie sind es leider gewohnt ihre „Geschäfte“ in der Wohnung zu erledigen. Mit etwas Geduld und Ausdauer werden sie aber sicherlich auch bald stubenrein werden. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

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