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13.02.2019 NEUE WOCHE

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neuewoche. Mittwoch, 13.

neuewoche. Mittwoch, 13. Februar 2019 6 SELtENER ANBLicK iN DEUtSchEN GÄRtEN: Auch die bei uns nicht oft gesehene Weidenmeise wurde bei der „Stunde der Wintervögel“ gemeldet. Generell aber sinkt die Zahl der Wildvögel weiterhin – im Südwesten sogar unter den Bundesdurchschnitt. Foto: stock.adobe.com/Alexander Erdbeer Weniger Wintervögel in unseren Gärten Der Nabu vermeldet eine hohe Beteiligung an Zählern bei der „Stunde der Wintervögel“. Die Gesamtzahl der Vögel bei uns ist dagegen weiterhin im Sinken begriffen. Zur „Stunde der Wintervögel“ des Nabu Baden-Württemberg haben die Vogelfreunde deutlich weniger heimische Garten- und Waldvögel gezählt, dafür waren reichlich Wintergäste aus dem Norden zu sehen. Im Südwesten lag die Gesamtzahl der gemeldeten Vögel pro Garten mit 36,7 unter dem Bundesdurchschnitt von 37,1. „Dass die Kurve seit Jahren kontinuierlich nach unten weist, unterstreicht unsere Verantwortung für die heimische Vogelwelt: Statt in kargen Steingärten kann eine artenreiche Vogelwelt nur in naturnahen Gärten leben und Nahrung finden. Besonders Arten wie die Amsel, die mit dem Usutu-Virus zu kämpfen hat, benötigt Unterstützung mit heimischen Gehölzen, Vogeltränken, Naturwiesen und Blühstreifen. Amseln und andere Vögel fanden im sehr trockenen Sommer kaum Regenwürmer für den Nachwuchs. Der extreme Rückgang der Grünfinken mahnt zudem zum verantwortungsbewussten Umgang mit sauberen Futterstellen“, sagt Stefan Bosch, Fachbeauftragter für Ornithologie. Erfreulich ist für den Nabu, dass sich trotz des trüben und nasskalten Wetters am Dreikönigswochenende mehr Menschen als zunächst erwartet an der Zählung beteiligten: „Fast 13 300 Menschen im Land haben mehr als 336 000 Gartenvögel in knapp 9200 Gärten beobachtet und ihre Ergebnisse gemeldet – das ist ein tolles Ergebnis, die Beteiligung liegt nur rund zwei Prozent unter der von 2018. Das Interesse an der Aktion bleibt hoch“, so Bosch. Die Zahl der Zählstellen blieb dabei fast gleich. Diesen Winter gab es wesentlich mehr Meldungen von Wasservögeln – „für uns ein Indiz dafür, dass gerade auch Menschen in Städten an Stadtteichen vermehrt Vögel zählen.“ Die Ergebnisse der Zählung erklärt Ornithologe Bosch. „Die winterliche Gartenvogelwelt bei uns im Südwesten ist von vier Faktoren geprägt: dem Zuzug von Wintergästen aus dem Norden, der Witterung am Zählwochenende, dem aktuellen Nahrungsangebot in Wald und Flur und der zurückliegenden Brutperiode. Im Trockenjahr 2018 verlief die Brutsaison für viele Vogelarten günstig, das Wetter sorgte in der Natur für eine optimale Nahrungsgrundlage. Dies brachte für eine Flaute am Futterhaus.“ Bei der aktuellen Zählung behauptet der Haussperling als sesshafter und typischer Siedlungsbewohner unangefochten Platz eins, gefolgt von Kohlmeise, Feldsperling, Blaumeise und Buchfink. Sorgenkinder bleiben weiterhin Amsel und Grünfink, die von Infektionskrankheiten betroffen sind. Insgesamt weniger häufig kommen mehrere Meisenarten wie die Kohl-, Blau-, Sumpf-, Tannen- und Schwanzmeise in unsere Gärten, während die Sperlinge und Finken zulegen. Teils anhaltend und deutlich rückläufige Trends zeigen Waldvogelarten wie Kleiber, Buntspecht und Eichelhäher. Ein deutliches Plus gab es bei Wintergästen wie Wacholderdrossel, Weidenmeise, Rotdrossel, Erlenzeisig und Bergfink. Zu den Arten mit Positivtrend gehören auch Ringeltaube, Star und Stieglitz. Die nächste Vogelzählung steht vom 10. bis 12. Mai an. Dann werden bei der „Stunde der Gartenvögel“ die Brutvögel in unseren Gärten und Parks erfasst. Termine und nähere Infos unter www.stundedergartenvoegel.de. Wer will mich? MISS SOPHI: weibl., kastr., *2018, Bei einer Zwangsräumung „vergessen“! Sophie ist eigentlich eine ruhige, zurückhaltende Katzendame im besten Alter, die die Dinge zunächst lieber aus sicherer Entfernung beobachten möchte. Wenn sie aber einmal Vertrauen gefasst hat fordert sie Ihre Streicheleinheiten ein – zeigt aber auch wenn es ihr reicht oder nicht passt. Sophie herrscht gerne alleine über ihr Reich. Andere Katzen oder Kinder sind somit nicht ihr Ding. Sie sucht ein bis zwei erfahrene Dosenöffner, bei denen sie nach gründlicher Eingewöhnung Freigang genießen darf. Sie haben Erfahrung im Umgang mit solchen Charakterkatzen? MAGDALENA: weibl., unkastr., *9/2018, Ich wurde als Fundtier im Tierheim abgegeben. Bisher hat sich noch niemand für mich gemeldet. Das macht mich ja schon etwas traurig aber ich bin guter Dinge, dass ich schon ganz bald ein anderes tolles zu Hause finde. So lieb wie ich übrigens in die Kamera schaue bin ich tatsächlich auch. Sobald das Türchen aufgeht legt mein Schnurrmotor los und es kann gekuschelt werden. Ob ich mich mit anderen Katzen verstehe, konnte noch nicht getestet werden. Aber allein von meinem Wesen her dürfte ich mit anderen sozialen Miezen kein Problem haben. Im neuen zu Hause hätte ich wenn möglich wieder Freigang in verkehrsarmer Gegend. Alternativ genügt mir auch eine große Wohnung mit gesichertem Balkon. Auch wenn die nächste Zeit noch ein paar unkritische Behandlungen anstehen, dürfen Sie mich gerne besuchen kommen. BOB: CALYPSO, CORRY, CHERNY: Vor Kurzem lebten wir noch auf einem Hof in Erpfenhausen, doch leider konnte der ältere Herr nicht auch noch zusätzliche hungrige Mäuler stopfen. Wir müssten ein halbes bis dreiviertel Jahr alt sein. So viel hatten wir mit Menschen bisher nicht zu tun, weswegen wir auch recht scheu sind. Am besten wäre es natürlich wenn wir wieder auf einen gut betreuten Hof ziehen dürften oder zu wahren Katzenflüsterern, die uns für die Eingewöhnung im neuen zu Hause genug Zeit geben. Was auf keinen Fall fehlen darf ist der geliebte Freigang.Wir sind noch recht jung und lassen uns gerne von katzenerfahrenen Menschen beweisen, dass die Zweibeiner doch nicht so übel sind. männl., kastriert, aufgeschlossen, lieb Ich wurde ausgesetzt und warte jetzt im Tierheim auf einen schönen Platz. Die tierische neuewoche Aktion CHARLIE: männl., kastr., *4/2018, Kater Charlie wurde wohnte am bereits erwähnten verlassenen Bauernhof. Inzwischen ist der Knabe kastriert, gibt sich Menschen gegenüber allerdings sehr verhuscht und vorsichtig. Doch der kleine Kerl macht Fortschritte. Die leckeren Zauberstäbchen, wie sie unter den Katzenstreichlerinnen genannt werden, kann selbst Charlie nicht wiederstehen und frisst sie sogar aus der Hand. Da man das Vertrauen von Charlie erst einmal gewinnen muss und dabei sehr viel Fingerspitzengefühl benötigt, suchen wir begnadete Katzenflüsterer oder Leute mit einem Hof, auf dem Katzen ein Leben lang gut betreut werden und einen sicheren Raum für die Eingewöhnung zur Verfügung haben – denn scheue Katzen einfach „springen zu lassen“, wäre verantwortungslos und käme einer Aussetzung gleich. 25 NEUE zogen zu uns ins Tierheim und warten nun auf ein schönes Zuhause. Es sind meist kleine Hunde (Chihuahuas, Pekinesen, Shih Tzus, Yorkshire-Terrier, Mischlinge) und 3 Collies. Die meisten von ihnen sind Menschen gegenüber aufgeschlossen, sehr anhänglich und äußerst verschmust. Ein paar benötigen etwas länger, bis sie Vertrauen gefasst haben. Leider hat die Rasselbande bisher nur wenig Erziehung genießen können. Einige Hunde haben Probleme, sich bei Umweltreizen angemessen zu verhalten. Der Großteil der Neuzugänge ist jedoch unkompliziert, gut führbar und damit auch für Hunde-Anfänger gut geeignet. Auch kleine Hunde haben die üblichen hundlichen Bedürfnisse, wollen mehrmals tägl. Gassi gehen und sich auch mal die Pfoten dreckig machen. Wir bitten um Verständnis, wenn wir nicht jede Anfrage sofort bedienen können. BODO hatte gleich mehrere Male Pech in seinem Hundeleben. Im Tierheim verhält er sich bisher unauffällig. Wir freuen uns auf Beagle-Liebhaber und solche, die es werden wollen. Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

neuewoche. Mittwoch, 13. Februar 2019 7 Anzeige 10 ÄMMUNG AU % Winterrabatt CKER auf DachsanierungER und Innenausbau! (0 73 67) 20 41 Besuchen Sie unsere Ausstellungsräume! (0 73 67) 20 41 Ringstraße 180 73432 Aalen-Ebnat Zertifizierter Energiefachbetrieb für Ihre Renovierung alles aus einer Hand. www.as-hausrenovierungen.de Die Piraten kommen He-ho und ne Budel mit Rum: Am kommenden Samstag, 16. Februar um 20 Uhr steigt wieder der große Kerzadrigner-Fasching in der Güssenhalle Hermaringen. Die Zuverlässigen. Seit 1902! Blackbeard oder Lieber Jack Sparrow? Bei der Meuterei in der Güssenhalle sind sie alle dabei, denn das Motto lautet „Freibeuter der Meere - die Piraten sind los“. Neben Käpt´n DJ Chameleon erwarten die Faschingshansel (unser Bild entstand im Vorjahr) einmal mehr die Hermaringer Dorfhexa und der Showtanz Bächingen, und auch der eine oder andere Bühnen-Pirat gibt sich die Ehre. Und heißt es „wer hat an der Uhr gedreht?“, dann lädt wie immer die Pilsbar „Oneway“ zur After-Party mit Weißwurstessen. Foto: pm Matthias Trinkl Tel. 07321 930214 JörgAustel Tel. 07322 968010 Ihre Baufinanzierer! Matthias.Trinkl@LBS-SW.de Joerg.Austel@LBS-SW.de Stetten ob LontaL Wie die Eiszeitjäger überleben konnten „Die Überlebensstrategien der Eiszeitjäger und die Tierwelt der Würmeiszeit“: So lautet das Thema am kommenden Sonntag, 17. Februar um 14 Uhr im Archäopark Vogelherd Stetten ob Lontal. Die drei Grundbedingungen zum Überleben in der Eiszeit - Bekleidung, Jagd und Feuer - erklärt Archäoguide Holger Müller. Außerdem werden typische Tiere der Würmeiszeit vorgestellt, und an der Grillstelle wird ein Feuer auf Steinzeitart entfacht. Die Teilnahme ist kostenfrei. Nähere Info: Tel. 07325.9528000 oder unter www.archaeopark-vogelherd.de.

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