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06.12.2017 Neue Woche

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neuewoche. Mittwoch, 6.

neuewoche. Mittwoch, 6. Dezember 2017 20 EINFACH EDEL: Christrosen bezaubern mitten im Winter mit weißen Blüten und auffällig gelben Staubgefäßen über dunkelgrünem Laub. Foto: GMH Grüner Gruß im Advent Eine blumige Botschaft, die lange hält: Edle Christrosen verbreiten vorweihnachtliche Atmosphäre. Ein lebendiger Adventsgruß vor der Haustür ist charmant: Christrosen verbreiten (nicht nur) zur Weihnachtszeit mit ihren extravaganten Blüten und glänzenden Blättern eine festliche Stimmung. Im Fachhandel gibt es die Stauden mit edler Dekoration für eine blumige Botschaft, die lange hält. Weiße Blüten, gelbe Staubfäden Wenn die Natur sich im Winterschlaf befindet, die Bäume und die Beete leblos wirken, sind Blüten echte Mangelware. Eine besonders schöne Ausnahme bildet die Christrose (Helleborus niger). Über dunkelgrünem Laub stehen die – mit auffällig gelben Staubgefäßen gefüllten – weißen Blüten, die bei manchen Sorten auch rosa oder rot gefärbt sind. Die Knospen öffnen sich je nach Sorte, Standort und Hilfe des Gärtners bereits im Dezember. Andere Blüten zeigen sich erst im Januar oder Februar. Dabei kann können Kälte und Frost der mehrjährigen Staude nichts anhaben, was ihr auch den Namen Schneerose eingebracht hat. Besonders edel wirkt die Christrose mit weihnachtlich-festlicher Dekoration. Ein glänzender Übertopf, eine festliche Schleife und einige schimmernde Kugeln harmonieren gut mit den Blüten, ohne ihnen die Schau zu stehlen. Mit Licht in Szene setzen Mit einer Lichterkette, die den Topf gekonnt in Szene setzt, macht der Adventsgruß auch bei Dunkelheit etwas her. Einzelhandelsgärtnereien und Gartenbaumschulen bieten sowohl fertige Arrangements als auch eine große Auswahl an Deko-Material, um selbst aktiv zu werden. So schön eine dekorierte Christrose auch aussieht: Ein Platz im warmen Zimmer bekommt ihr höchstens ein paar Tage. Um sie am Leben zu erhalten, sollte sie kalt stehen – so wie in ihrem natürlichen Lebensraum in den Wäldern Zentraleuropas. Staude wird bis zu 30 Jahre alt Haben die immergrünen Stauden einen geeigneten Standort, blühen sie 30 Jahre und länger. Dafür vergehen auch einige Jahre, bis die Christrose nach dem Aussäen das erste Mal Knospen bildet. Die lange Pflegezeit durch den Gärtner schlägt sich im Preis nieder. Statt sie anschließend zu entsorgen, sollte die Pflanze deshalb nach ihrem großen Auftritt als Weihnachtsdekoration im Garten ausgepflanzt werden. Dort mag sie einen schattigen Platz mit humosem Boden. GMH Um den Namen rankt sich eine Legende Vermutlich verdankt die Christrose ihren Namen dem Umstand, dass sie mit etwas Hilfe des Gärtners bereits zu Weihnachten blüht. Es wird jedoch auch eine Legende über die Entstehung der Art erzählt, die sich vor mehr als 2000 zugetragen haben soll. Demnach hatte ein Hirte auf dem Weg nach Bethlehem kein Geschenk dabei, und das brachte ihn zum Weinen. Dort, wo die Tränen auf die Erde fielen, wuchs eine Blüte so schön wie eine Rose. Der überglückliche Hirte brachte die „Christ-Rose“ dem Jesuskind als Geschenk. GMH

neuewoche. Mittwoch, 6. Dezember 2017 21 HEUCHSTETTEN Nikolaus schaut vorbei beim Holzbackofen Zum letzten Mal vor der Winterpause wird in Heuchstetten der Holzbackofen angefeuert: Mit duftendem Brot und Fleischkäse frisch aus dem Ofen, Schmalz- und Käsebrot sowie Punsch und Glühwein wird am kommenden Samstag, 9. Dezember rund um das Backhaus bewirtet. Beginn ist um 17 Uhr. Der Nikolaus hat seinen Besuch angekündigt, und der Weihnachtsbaum soll gegen Spenden mit Sternen geschmückt werden. Die Dorfgemeinschaft freut sich auf viele Gäste. BÄCHINGEN Weihnachtskonzert voller Wünsche Der Gesangverein Bächingen veranstaltet am kommenden Samstag, 9. Dezember um 19.30 Uhr in der Gemeindehalle sein Weihnachtskonzert. Unter der Leitung von Dirigentin Jessica Rommel hat der Chor wieder ein abwechslungsreiches Programm mit weihnachtlichen und weltlichen Liedern einstudiert. Das Konzert steht unter dem Motto „Frohe Weihnacht – ein Weihnachtskonzert voller Wünsche“. Der Eintritt ist frei. wiLLKoMMEN iN DUNStELKiNGEN: Am morgigen Donnerstag, 7. Dezember findet in dem kleinen Härtsfelddorf wieder der „etwas andere Weihnachtsmarkt“ statt. Foto: Markus Brandhuber Weihnachtsmarkt der anderen Art Alles für einen guten Zweck: Seit 1999 findet in Dunstelkingen der „etwas andere Weihnachtsmarkt“ statt – heuer am morgigen Donnerstag, 7. Dezember ab 18 Uhr. Die Veranstaltung unterscheidet sich von anderen Weihnachtsmärkten durch wichtige Punkte. So wird alles auf Spendenbasis angeboten, und die Einnahmen gehen zu 100 Prozent an einen guten Zweck. Auf dem festlich erleuchteten Rathausplatz gibt es Schupfnudeln, Würstchen, Waffeln, Glühwein, Kinderpunsch und vielen anderen Leckereien. Der Nikolaus schaut vorbei und es gibt ein offenes Weihnachtsliedersingen. In diesem Jahr wird in Dunstelkingen auch das siebte Türchen des lebendigen Adventskalenders geöffnet. Mitwirkende und Unterstützer sind Vereine, Privatpersonen und ortsansässige Firmen. Mit den Einnahmen der Veranstaltung sollen in diesem Jahr der Kindergarten und der Spielplatz in Dunstelkingen sowie das Schulprojekt in Cartagena/Kolumbien unterstützt werden. HEIDENHEIM Adventsfeier mit Märchen und Cello Der Obst- und Gartenbauverein Heidenheim lädt zu seiner stattfindenden Adventsfeier am morgigen Donnerstag, 7. Dezember ins Nebenzimmer des Vereinslokals „Aqua Terra“ (Schnaitheimer Straße) ein. Beginn ist um 18 Uhr, eine Märchenerzählerin und eine Cellistin werden den Abend bereichern. Gäste sind herzlich willkommen. GUNDELFINGEN Studenten singen in der Spitalkirche Gesangsstudenten des Leopold-Mozart-Zentrums der Universität Augsburg sind am kommenden Sonntag, 10. Dezember mit ihrem Programm „Vom Himmel hoch“ zu Gast in Gundelfingen. Der Abend in der barocken Spitalkirche beginnt mit Weihnachtsliedern und Arien. Nach einer kurzen Pause mit Bewirtung wird im Haus der Senioren weihnachtliche Musik in Begleitung des historischen Blüthner- Flügels gespielt. Beginn ist um 19 Uhr. Christbäume und Weihnachtsdorf Am kommenden Samstag, 9. Dezember lädt die Wintersportabteilung des SV Bolheim zu ihrem alljährlichen Christbaumverkauf an der Turn- und Festhalle ein. Von 8 bis 12 Uhr werden schöne Bäume, unter anderem hochwertige Nordmanntannen, angeboten. Zu jedem verkauften Baum gibt es einen Gutschein für Glühwein oder Punsch einzulösen beim Bolheimer Weihnachtsdorf, das am gleichen Tag stattfindet. Ab 15 Uhr erstrahlt „Zeyer‘s Wies“ in weihnachtlichem Glanz und verwöhnt die Besucher mit diversen kulinarischen Köstlichkeiten sowie Glühwein und Punsch. Außerdem wird ein kleiner Adventsmarkt stattfinden. Um 17 Uhr trifft man sich an der Skihütte zu einer Fackelwanderung (Fackeln sind erhältlich). Am Ende der Wanderung besucht der Nikolaus die Gruppe und hat Geschenke für die Kinder dabei. Ab 21 Uhr startet eine Weihnachts-Party mit DJ Denyo. Ein Shuttleservice bringt die Gäste von 15 bis 1 Uhr von der Turn- und Festhalle direkt ins Winterdorf. Weitere Info: www.bolheim-schnee.de. Foto: Archiv/Rudi Weber

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