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02.11.2017 Neue Woche

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neuewoche. Donnerstag,

neuewoche. Donnerstag, 2. November 2017 8 BESONDERE VORSICHT IST ANGESAGT: Wer dieses Verkehrszeichen sieht, tut gut daran, die Geschwindigkeit deutlich zu verringern – nicht nur, aber ganz besonders jetzt im Herbst. Foto: Dekra In der Dämmerung droht Gefahr Alle Jahre wieder im Herbst steigt die Zahl der Wildunfälle sprunghaft an. Ein zusätzlicher Risikofaktor ist die Umstellung auf Winterzeit. Autofahrer müssen im Herbst mit zusätzlichen Gefahren auf den Straßen rechnen: Eine von ihnen ist das erhöhte Risiko von Wildunfällen. In der Saison 2015/2016 ereigneten sich bundesweit 228 550 Wildunfälle. Insgesamt 3054 Personen erlitten schwere Verletzungen, 13 kamen ums Leben. Nicht nur in der Dämmerung: Wildunfälle drohen jederzeit Die Sachverständigen der Dekra empfehlen für Gebiete mit Wildwechseln eine vorsichtige und vorausschauende Fahrweise. „Wildunfälle können sich jederzeit ereignen, aber am größten ist die Gefahr morgens und abends in der Dämmerung, wenn die Tiere ihre Futterplätze aufsuchen“, warnt Unfallforscher Markus Egelhaaf. Mit dem Wechsel von der Sommer- auf die Winterzeit steigt das Risiko zusätzlich, weil dann der Berufsverkehr in der Abenddämmerung häufiger auf kreuzende Rehe, Hirsche und Wildschweine trifft. „Erhöhte Vorsicht ist für Autofahrer vor allem in Waldgebieten, an Waldrändern, an Feldern und dicht bewachsenen Flächen geboten“, so der Experte. „Hier gilt: Mit angepasster Geschwindigkeit fahren und die angrenzenden Bereiche im Blick behalten. Vor allem in der Dämmerung sollte man in diesen Gebieten immer bremsbereit sein.“ Das dient auch der eigenen Sicherheit: Mit steigender Aufprallgeschwindigkeit steigt auch das Risiko, selbst verletzt zu werden. Taucht ein Tier am Straßenrand auf, heißt es: Sofort runter mit dem Tempo, abblenden und hupen. Zudem ist immer mit nachfolgenden Tieren zu rechnen. Springt ein Wildtier auf die Fahrbahn, empfiehlt Unfallexperte Egelhaaf: „Das Lenkrad gut festhalten und voll bremsen. Ausweichmanöver enden nicht selten mit einer Kollision mit dem Gegenverkehr oder an einem Baum. Deshalb ist geradeaus häufig die bessere Alternative.“ War eine Kollision mit einem Wildtier nicht zu vermeiden, so gilt: Warnblinklicht einschalten, Warnweste überziehen und die Unfallstelle sichern – idealerweise in beide Richtungen. Das Warndreieck in etwa hundert Meter Abstand aufstellen und unbedingt die Polizei (Notruf 110) oder den zuständigen Jagdpächter informieren. Bei Verletzten den Rettungsdienst unter dem europaweit gültigen Notruf 112 verständigen. Einem verletzten Tier niemals zu nahe kommen Keinesfalls sollte man verletzten Tieren zu nah kommen: Sie können in Todesangst ausschlagen und Menschen schwer verletzen. Verendete Tiere nie mit bloßen Händen anfassen, es besteht eventuell Tollwutgefahr. Und: Wer Wild mitnimmt, macht sich der Wilderei schuldig und riskiert eine Strafanzeige. Schäden am Fahrzeug durch Kollisionen mit Rehen, Hirschen und Wildschweinen sind in der Regel durch die Teilkaskoversicherung gedeckt. Sie werden auf Basis des Polizeiprotokolls und einer Wildunfallbescheinigung reguliert. Als Nachweis empfiehlt sich zusätzlich, die Unfallstelle und die Schäden am Fahrzeug zu fotografieren. Wer will mich? BOSKO: Bosko ist ein sehr selbstbewusster, großer Rüde, der von seiner Besitzerin einfach in der Wohnung zurück gelassen wurde. Zwischenzeitlich hat er sich gut im Tierheim eingelebt und genießt die langen Spaziergänge mit seinem Betreuer. Hunden gegenüber zeigt sich der Herdenschutzhund meist neutral, es sei denn, er wird von anderen Rüden provoziert. Bosko sucht erfahrene Menschen, die vor allem auch mit seiner Größe zurechtkommen und den teils eigenwilligen Rüden noch etwas erziehen können. Die tierische neuewoche. Aktion FRANZ: * Sommer 2014, kastriert und tätowiert, spätere Freigänger nach sehr gründlicher Eingewöhnung in verkehrsarmer Umgebung, katzenkundige Menschen ohne kleine/ungestüme Kinder fürs Leben gesucht Für den im Frühsommer 2014 geborenen und im Zuge einer Kastrationsaktion geborgenen Franz suchen wir noch immer ein Zuhause mit späterer Auslaufmöglichkeit in möglichst idyllischer Umgebung – er kommt aus einem sehr weitläufigen Gartengelände und ist nicht verkehrsgewohnt. Zudem sollten seine zukünftigen „Eltern“ über etwas Geduld und Katzenkenntnis verfügen. Wie echte Katzenfreunde wissen, ist ein gesundes anfängliches Misstrauen und Vorsicht die beste Lebensversicherung, die ein Kätzchen später draußen haben kann - und wenn es einen erst in sein Herz geschlossen hat, sind solche Genossen die treuesten Begleiter, die man sich nur wünschen kann. Allerdings kennen sie keine menschenüblichen Alltagsgeräusche, Fernsehen, Waschmaschine, Staubsauger - alles unbekannte „Gefahren“, die solche Herrschaften erst kennenlernen müssen... Franz ist anderen Katzen gegenüber sehr sozial. Ein freundlicher Artgenosse im neuen Zuhause oder einer seiner Freunde im Katzenhaus, der optimalerweise gemeinsam mit ihm ins neue Zuhause ziehen dürfte, wäre ihm sicherlich eine große Erleichterung. Sie erwarten bildschöne Tierchen, die ganz die Ihren sein werden, wenn Sie sie erst von sich überzeugt haben - und das sollte echten Liebhabern dieser Spezies doch ein bisschen Mühe in der Anfangszeit wert sein, oder? DAGOBERT UND DONALD * 2016, scheue, aber soziale Buben, Freigänger nach sehr gründlicher Eingewöhnung im ruhigen Zuhause Am schönsten wäre für die beiden ein gemeinsames Zuhause ohne kleine Kinder, die sie verschrecken würden. Ruhe und Geduld bei echten Katzenfreunden. Die neugierigen Burschen wollen genau wissen, was um sie herum gespielt wird, besonders wenn es ums Essen geht, stehen sie umgehend auf der Matte, und sind Artgenossen gegenüber sehr sozial. TEDDY: * Sommer 17 Teddy wurde als Fundkatze abgegeben. Keinesfalls stammt Teddy von einer verwilderten Katze ab - und nach draußen lässt wohl kein vernünftiger Tierhalter ein so junges, unkastriertes und nicht gekennzeichnetes Tierchen. Vermutlich wurde Teddy schon viel zu früh von seiner Mutter getrennt (was ihm das spätere Leben mit anderen Katzen nicht erleichtern wird, sofern er nicht an eine soziale Erstkatze im neuen Zuhause gerät) und man war das aufmerksamkeitsbedürftige Kätzchen danach schnell leid. Sie möchten dem anhänglichen Wusler das Zuhause fürs Leben bieten? Teddy wartet in unserer Quarantäne. Spot, männlich, Alter n.b., kastriert Ich bin Spot und Kam als Fundkaninchen ins Tierheim. Hier wurde schnell festgestellt, dass ich an chronischem Schnupfen leide, das schränkt mich aber keinesfalls ein und auch für andere Kaninchen stelle ich keine Gefahr dar, denn ich bin nicht ansteckend. Aufgrund meiner Fellstrucktur bin ich als REX-Kaninchen nicht für reine Außesnhaltung geeignet, jedoch spricht nichts gegen ein paar Stunden frische Luft am Tag. Herdenschutzhund, männlich, unkastriert, *ca. 2011, selbstbewusst, weiß was er will Kreistierschutzverein Heidenheim • Tel. 0 73 21/4 11 00 Tierheim · Wilhelmstr. 300 · www.kreistierschutzverein.de BIC: GENODES1 HDH • IBAN: DE 8263 2901 1001 0211 1006

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