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02.11.2017 Neue Woche

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neuewoche. Donnerstag, 2. November 2017 10 Fotos: Wirths PR/Nestlé Voller Vitamine und Ballaststoffe Jetzt ist die Zeit für Kohl & Co.: Wussten Sie, dass unsere Wintergemüse besonders reich an Vitaminen und Ballaststoffen sind? Da hat die Natur vorgesorgt, denn Ballaststoffe fördern die gesunde Verdauung. Wenn wir uns weniger bewegen, was im Winter auf die meisten von uns zutrifft, bringt ballaststoffreiche Ernährung die notwendige Bewegung in den Darm. Auch an das Immunsystem hat die Natur gedacht. Denn in der nasskalten Jahreszeit sind unsere Abwehrkräfte besonders gefordert und brauchen viele Vitamine. Allen voran sind es die verschiedenen Kohlsorten, die uns gesund durch die kalte Jahreszeit bringen. Unser vitaminreichstes Gemüse ist Grünkohl: Bezogen auf 100 g enthält er doppelt so viel Vitamin C wie Orangen. Zudem zählt er zu den Spitzenreitern bei den Vitaminen A und E, Niacin und den B-Vitaminen. Überdurchschnittlich ist auch sein Gehalt an allen wichtigen Mineralstoffen, allen voran Kalium und Calcium, Magnesium, Eisen und Fluor. Grünkohl ist zudem ein wertvoller Eiweiß- und Ballaststofflieferant. Ähnlich gesund sind auch Brokkoli und Rosenkohl. Sie besitzen sogar noch etwas mehr Vitamin C als der Grünkohl, stehen ihm aber in den sonstigen Werten leicht nach. Danach kommen Weiß- und Rotkohl, die immer noch beachtliche Mengen an gesunden Inhaltsstoffen aufweisen. Um unnötige Vitaminverluste zu vermeiden, sollte Kohl möglichst frisch oder aus der Tiefkühltruhe verzehrt werden. Aus Weißkraut wird bekanntlich das beliebte Sauerkraut hergestellt. Wer Kohl normalerweise nicht verträgt, kann sich an Chinakohl halten. Dieser ist leicht verdaulich und bläht in der Regel nicht, ist aber wesentlich ärmer an Vitaminen und Mineralstoffen. Wirths PR Der gute Wein zum guten Essen … für den vollendeten Genuss. Wein braucht Wissen und Erfahrung. weinschatulle@online.de Weißkrautsalat mit Speck Zutaten (für vier Personen): Ein kleiner Kopf Weißkohl, 1 TL Meersalz, 125 g durchwachsener Speck, eine Tasse Klare Gemüsebrühe, 1 TL Kümmel, 1 TL Zucker, eine große Zwiebel, eine halbe Knoblauchzehe, 4 EL milder Weinessig Zubereitung: Kohlkopf halbieren, Außenblätter und Strunk entfernen. Kohl ganz fein hobeln oder schneiden und in eine große Schüssel geben. Mit Salz bestreuen und kräftig durchkneten. Speck fein würfeln und in der Pfanne anbraten, mit einer Tasse konzentrierter Brühe aufgießen. Kümmel und Zucker zugeben. Kurz ziehen lassen und über das Kraut geben. Zwiebel und Knoblauchzehe schälen und fein würfeln. Mit dem Weinessig unter den Salat heben, gut durchziehen lassen. Überbackener Romanesco Zutaten (für vier Personen): 800 g Romanesco, 3 EL Öl, drei Frühlingszwiebeln mit Grün, 40 g Mehl, 100 ml Milch, 400 ml Gemüsefond, weißer Pfeffer, Muskat, 125 g Emmentaler, 125 g Salami Zubereitung: Hähnchen in Stücke teilen, salzen und Romanesco putzen, in Röschen teilen und knapp mit Salzwasser bedeckt zwölf Minuten garen, abgießen und den Sud auffangen. Öl in einem Topf erhitzen, Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden und darin andünsten, Mehl darüber stäuben und alles unter Rühren hell anschwitzen. Topf vom Herd nehmen und die Mehlschwitze mit Milch ablöschen, klumpenfrei verrühren und unter weiterem Rühren etwa 400 ml Gemüsefond einrühren. Kurz aufkochen lassen. Die Sauce mit den Gewürzen abschmecken. Käse reiben. Gemüse in eine Gratinform geben, die in dicke Scheiben geschnittene Salami würfeln und zwischen den Romanesco stecken, Sauce darüber verteilen und das Ganze mit geriebenem Käse bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 200 °C überbacken, bis der Käse schmilzt. VON WEGEN SCHWER VERDAULICH: Deftige Kohlgerichte sorgen in Herbst und Winter dafür, dass unser Körper genügend Vitamine, Ballaststoffe und Mineralien bekommt.

neuewoche. Donnerstag, 2. November 2017 11 Hirschbraten mit Rosenkohl Zutaten (für vier Personen): Für Braten und Beilagen 1 kg Hirschfleisch (aus der Oberkeule), Salz, Pfeffer, 4 EL Butter, eine Möhre, zwei Zwiebeln, 1 EL Stärke, etwas Preiselbeerkompott, 800 g Kartoffeln, 50 g Grieß, 100 ml Milch, ein Ei, zwei Scheiben Pumpernickel, 600 g Rosenkohl; Für die Marinade 250 ml Rotwein, 750 ml Wasser, 5 EL Weinessig, 1 EL Salz, 1 TL Zucker, 1/2 TL weißer Pfeffer, fünf Pfefferkörner, fünf Wacholderbeeren, ein Lorbeerblatt, eine Möhre, ein Stück Sellerie, eine Zwiebel Zubereitung: Die Zutaten für die Marinade aufkochen und abkühlen lassen. Das Fleisch ein bis zwei Tage in die Marinade einlegen, dabei mehrmals wenden. Hirschfleisch aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und mit Salz und Pfeffer einreiben und in 3 EL Butter rundum anbraten. Mit zwei Tassen Marinade angießen, die klein geschnittene Möhre und zwei geviertelte Zwiebeln zugeben und zugedeckt im Bräter etwa eineinviertel Stunden garen. Inzwischen die Kartoffeln schälen und in eine Schüssel mit kaltem Wasser reiben. Kartoffelmasse in einem Tuch gut auspressen, das abgepresste Kartoffelwasser auffangen, damit sich die Stärke absetzen kann. Wasser vorsichtig abgießen und die Stärke an die Kartoffelmasse geben. Milch erhitzen, Grieß zugeben und quellen lassen, das Ei unterrühren und alles gut mit der Kartoffelmasse verrühren. Gut salzen. Eine Scheibe Pumpernickel in Würfel schneiden. Aus der Kartoffelmasse gleichmäßig große Knödel formen, mit Pumpernickelwürfeln füllen. Klöße in kochendem Salzwasser etwa 20 Minuten ziehen lassen, anschließend in zerkrümeltem Pumpernickel wälzen. Rosenkohl putzen, waschen und in Salzwasser rund 15 Minuten kochen, abtropfen lassen und in 1 EL Butter schwenken. Hirschbraten aus dem Bräter nehmen, warm stellen, Sauce abseihen. Stärke in etwas Wasser auflösen und die Sauce damit binden. Kurz aufkochen lassen, nach Geschmack nachwürzen und mit Preiselbeeren abschmecken. Fleisch in Scheiben schneiden, mit dem Rosenkohl und den Kartoffelknödeln servieren. Harte Schale, weiches Inneres Saisonaler geht’s nicht: Kürbis ist der Gemüse gewordene Herbst – oder besser gesagt Beerenfrucht. Der Kürbis zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Erde und stammt aus Mittel- beziehungsweise Südamerika, von dort gelangte er nach Europa. Sein Anbau auf dem europäischen Kontinent wird erstmals im 16. Jahrhundert beschrieben. In Deutschland dient er heute nicht nur als Grimassen-Laterne rund um Halloween, sondern ist auch als Gemüse sehr beliebt. Harte Schale, weiches Inneres Botanisch gesehen ist der Kürbis eine Beerenfrucht. Je nach Sorte kann ein Kürbis über einen Meter im Durchmesser groß und über 500 Kilogramm schwer werden. „Unter der meist nicht essbaren, harten Schale liegt das weiche, saftig-zarte, orange-rote Fruchtfleisch“, erklärt Ernährungswissenschaftlerin Dr. Annette Neubert. Kürbis ist kalorienarm Mit nur 25 Kilokalorien pro 100 Gramm und einem Wassergehalt von 90 Prozent sind Kürbisse kalorienarm und für eine figurbewusste Ernährung ideal. „Kürbis versorgt den Körper mit dem Mineralstoff Kalium, das für die Muskelfunktion sowie für die Aufrechterhaltung eines normalen Blutdrucks wichtig ist. Darüber hinaus liefert er Vitamin C, das unter anderem die Eisenaufnahme aus pflanzlichen Lebensmitteln erhöht“, so Neubert weiter. Es finden sich aber noch viele wei- tere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe im Fruchtfleisch der Speisekürbisse wie Beta-Carotin, das im Körper zu Vitamin A umgewandelt wird. „Vitamin A ist wichtig für die Sehkraft und für den Schutz der Haut und Schleimhäute“, erklärt die Ernährungswissenschaftlerin. Von einheimischen Feldern ist die Beerenfrucht von September bis November erhältlich, außerhalb der Saison wird Kürbis aus südlichen Ländern importiert. Verbraucher achten beim Einkauf am besten auf eine feste, unverletzte Schale und Die bequeme komfortable Küche für Sie KÜCHEN SCHARPF Gewerbestr. 16 89428 Syrgenstein-Landsh. Fon 09077 700554 Fax 09077 700556 www.kuechen-scharpf.de dass der Kürbis noch ein Stückchen Stiel hat. Gute Einkaufsmöglichkeiten bieten Supermärkte, Wochenmärkte, Hofläden von Bauernhöfen und regionale Kürbisfeste. Alle Ess-Kürbisse eignen sich auch als Zierkürbisse, reine Zierkürbisse wie Kronen- und Warzenkürbisse sind hingegen ungenießbar. „Sie enthalten den giftigen Bitterstoff Cucurbitacin, der zu Magen-Darm-Reizungen führen kann“, warnt Dr. Annette Neubert. Kürbisse lange lagern Ein reifer Kürbis ist am leicht hohlen Ton zu erkennen, wenn auf ihn geklopft wird. Ist der Kürbis reif, liegt die optimale Lagertemperatur bei 10 bis 13 Grad Celsius. Unter diesen Bedingungen sind Kürbisse über einige Monate bis ins Frühjahr hinein haltbar.